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Hundeforum Der Hund
Steffi & Danu

1. Problem - fremde Menschen

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

ich habe ja bereits bei meiner Vorstellung geschrieben das es nicht lange dauert bis ich hier mit "unseren" Problemen auftauche :D

Unser größtes Problem - und eigentlich auch das einzige wirkliche Problem ist Danus Angst vor fremden Menschen....

Erstmal ganz kurz was zu Danus Vorgeschichte: Sie kam als 9 Wochen alter Welpe zu uns, von einem Züchter der m.E. viel dafür getan hat die Welpen auf die Welt draußen zu prägen...ich kenne Danu seit ihrer 3. Woche, mit wöchentlichen Besuchen...

Danu hat die Welpenschule in einem hier ortsansässigen Hundeverein besucht, ist dann in die Youngster Gruppe aufgestiegen wo wir allerdings sehr oft fehlten da Danu mit ca. 16 Wochen an einer Knochenhautentzündung litt...kaum war diese ausgeheilt, kam der Kreuzbandriß...

Danu hat Probleme mit fremden Menschen, inzwischen "nur noch" mit Menschen, die uns ansprechen und da v.a. die, die sie anschauen...sie ist allerdings nicht der Typ Hund der nach hinten weg will - sondern leider nach vorne geht, also direkt auf diesen zu...das macht sie mit lautem Spektakel und ordentlichem geknurre und gebelle...das es Angst ist sehe ich an ihrer übrigen Körperhaltung, so würde ich es zumindest interpretieren (Ohren angelegt, Rute unten)...in diesem Momenten würde ich meine Hände nicht dafür ins Feuer legen das sie nicht mal zuschnappt :(

Ich hatte dieses Problem bereits in dem Hundeverein angesprochen, hatte aber das Gefühl man nimmt mich so ganz ernst, weil Danu dieses Verhalten noch nie dort gezeigt hat bzw. nie zeigt wenn fremde Person ebenfalls einen Hund mit sich führt...

Ich bin da ein wenig verzweifelt, wir haben zwar schon Fortschritte gemacht, aber irgendwie habe ich das Gefühl das da noch was ganz anderes im argen liegt...und als ich dan die Seite von der Hundeteamschule gelesen habe und dazu die 6 Säulen der Mensch-Hund-Harmonie im News Blog, da ging mir irgendwie ein Licht auf...genau was dort steht - das Vertrauen des Hundes in seinen Menschen - genau das glaube ich fehlt uns in unserer Beziehung.

Danu ist nicht mein erster Hund, aber das Problem ist für mich ein Neues...

Nun, wir sind im Moment wieder in einer Hundeschule, aber irgendwie habe ich auch hier wieder das Gefühl, mir fehlt es meinem Hund zu vermitteln "ich regele das, Du kannst Dich auf mich verlassen" weil mir auch hier nicht beigebracht wird WIE ich es tu...

Als ich die Philosophie der Hundeteamschule gelesen habe dachte ich sofort DAS ist es...

Und nun zu meinen Fragen...

Wer von Euch besucht die Hundeteamschule und kann mir ein wenig mehr erzählen?

Besteht überhaupt die Möglichkeit dort einen freien Platz zu bekommen?

Wo beginne ich als Querseinsteiger, wenn ich nicht von Anfang an die einzelnen Module die ja wohl schon in der Welpenschule anfangen, mitgemacht habe?

Und die nächste Frage, ich könnte gute Ratschläge echt gut gebrauchen ;)

Bisher übe ich mit Danu im Dorf, das sie in ihrer Jugend ziemlich viel verpaßt hat muss sie einiges lernen was andere in diesem Alter schon können (und ich meine damit nicht die Befehle sondern die Eindrücke).

Spricht uns jemand an (also die Personengruppe wo es kritisch wird) halte ich so viel Abstand das Danu noch ruhig ist, lasse sie sitzen und belohne sie für korrektes Verhalten...wenn sie doch loslegt kommt ein Nein und ich vergrößere den Abstand..

Soll ich ihr Verhalten bestrafen oder nicht? Ich weiß es einfach nicht...

Naja, so viel erstmal für den Anfang, der Rest ergibt sich wohl...

Viele liebe Grüße Steffi & Danu

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Hallo Steffi!

Ich bin die Anita, mir gehört die Hundeteamschule und von mir sind die sechs Bausteine der Mensch-Hund-Harmonie.

Momentan habe ich wenig Zeit, aber ich antworte Dir später noch ausführlich.

Erfahrungen mit unserer Hundeschule haben nun einige hier aus dem Forum gemacht, die werden Dir sicher gerne antworten.

Zu Deiner Frage wegen den Modulen: Die Beschreibung Deiner Schwierigkeiten ist recht klassisch und im Einzelunterricht zu beheben. Einen Kurs brauchst Du nicht machen, da erübrigt sich auch die Sache mit den Modulen.

Wenn Du einen ausreichend starken Willen hast, die Sache ernsthaft anzugehen, dann werden wir zeitlich eine Möglichkeit finden.

Ich melde mich noch mal!

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Hallo Steffi,

erstmal von mir ein ganz herzliches Willkommen im Forum, Deine Vorstellung habe ich irgendwie verpennt, und das ist besonders unverständlich, da Bärenkind auch ein Hovi ist.

Ich hatte zwar Deine Probleme nicht, ich hatte andere. Aber ich hab unbewusst in den ersten 3 Jahren von Sherlocks Leben auch viel verkehrt gemacht. Vertrauen war da sicher ein Thema!

Anita, also die Hunde-Team-Schule hat mich auf einem Wochenendseminar mit der Nase auf die Defizite gestupst und mir zielgerichtete Arbeit zur Verbesserung gezeigt.

Das schöne an dieser Hundeschule ist, daß auch "Trainer" noch viel lernen können ;) und daß nie an Symptomen rumprobiert wird, sondern mit einfachem Handwerkszeug, das heißt immer erst ohne Hilfsmittel, ein gangbarer Weg gezeigt wird.

Also nix wie hin, ich würde mir einen Arm dafür abhacken, da näher dran zu wohnen! (Ich bekomme übrigens KEINE Provision, ich bin wirklich überzeugt! :) )

Liebe Hovigrüße von der Nordsee

Anja

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Hallo Steffi,

ich hatte auch das große Glück an einem Seminar bei der HTS teilnehmen zu dürfen und Anita und ihr Team kennen zu lernen.

Wenn du wirklich willst, dann nehme das Angebot von Anita sofort an. Sie verspricht nichts, was sie nicht halten kann. Außerdem habe ich noch nie ein besseres Team bzw. eine bessere Hundetrainerin gesehen. (Alle ausgenommen, die ich nicht kenne ;) )

Wenn du noch Fragen hast..... her damit.....

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Du schreibst, dass dein Hund vor allem Menschen anknurrt, die ihn anschauen - dass klingt für mich, nach einem Fehlverhalten der Menschen! Wenn ein unsicherer Hund "angestarrt" wird, empfindet er das als Bedrohung, insbesondere, wenn man noch von oben auf ihn herunterschaut. Probiere es mal aus, wie dein Hund sich verhält, wenn der Mensch sich hinhockt, ihm die Seite zuwendet und ihn nicht anschaut, d.h., den Kopf abwendet. Er soll ihm die Hand mit einem Leckerchen hinhalten und den Hund von alleine herankommen lassen.

Du als Hundehalter kannst die Situation oft nicht objektiv und von allen Seiten betrachten. Daher solltest du unbedingt jemand aufsuchen, der euch beiden dabei hilft. Wenn du die Möglichkeit hast, fahre auf jeden Fall zu Anita!

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Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Ich konnte zwar noch nie an einem Seminar von Anita teilnehmen, aber ich war vor kurzem bei ihr, da sie mal eben übers Wochenende in Bayern war und da noch in meiner Nähe und sie hatte mir spontan angeboten vorbeizukommen um mir mit meinem Problem zu helfen. Ich kann Dir nur raten, wenn Anita Dir sowas anbietet dann nimm die FÜße in die Hände und nix wie hin. Ich hab von einer halben Stunde so profitiert, das ist der Wahnsinn, ich weiß auch nicht wie Anita das macht, aber sie macht es und wenn du was nicht gleich kapierst dann bohr nach.

Ich wünsche Dir und Deinem Hovi viel VErgnügen bei Anita.

Liebe grüße

Danie und Willy

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Angelas Vorschlaf find ich super gut!

Hunde, die von fremden angestarrt werden, zudem noch aus einer höheren Position, fühlen sich immer unwohl.

Die einen gehen auf Distanz, deiner wählt den Angriff.

Wie die anderen schon sagten, geh zu Anita!

Ich hab mich fast 5 Jahre mit nem Problem rumgeschlagen, rumprobiert und gedoktert.

Anita hatte innerhalb von ein paar Minuten die URSACHE für das Verhalten meines Hundes erkannt, mir eine Lösungsmethode gezeigt, und heut kan ich fast nur noch über das *Problem* lachen!

Leider musste mein Hund 5 Jahre *Versuchsphase* mit mir durchmachen!

Entschuldigung, lieber Boomer!

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Hallo Steffi,

wenn Anita/Karl bzw. die HTS-Schule Zeit für Dich hat, dann mach es.

Ich glaube, daß Du das Problem mit Geduld durchaus in den Griff kriegen kannst.

Als kleine Aufmunterung meine kleine Erfolgsgeschichte zu diesem Thema:

Mein Rüde ging überhaupt nicht auf fremde Menschen zu.

Jeder, der ihn anschaute, verunsicherte ihn. Solange sich Menschen nicht für ihn interessierten, war alles okay, aber wenn sie ihn ansahen oder sogar anfassen wollten war das ein grosses Problem. Und wenn man ihn bedrängte, ging er nach vorne.

In meinem ersten Verein ist dazu nicht viel passiert. Man ignorierte das Problem, daß sich ja auch bei einzelnen Menschen löste, wenn mein Hund diese Menschen näher kennenlernte.

Als er 8 Monate war, wechselte ich den Verein und dort zweifelten manche erst sehr, ob dieser "Schisser", jemals ein selbstbewusster Kerl wird.

Allerdings habe ich dort von Anfang an von mehreren Leuten viel Unterstützung bekommen.

Wir haben Q immer wieder in Kontakt mit den Leuten dort gebracht, die ihn erst nicht angeguckt und angefasst haben (darauf hab ich sehr geachtet), dann (nach einiger Zeit) war auch angucken möglich und jetzt nach 8 Monaten ist anfassen garkein Problem mehr.

Vor 8 Monaten hätte mein Rüde keinen fremden Menschen zur Begrüssung angesprungen. Jetzt macht er das und lässt sich von fast jedem anfassen.

Das für mich grösste Erfolgserlebnis hatten wir am Sonntag: Ich habe ihn in Berlin auf der CACIB ausgestellt und dort hat er sich vollkommen frei auf die ihm fremde Richterin zu bewegt, sich anfassen lassen und sie durfte ihm sogar ins Maul fassen, um die Zähne zu prüfen.

Also hab Geduld.

Herzliche Grüsse,

Claudia

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Erstmal herzlichen Dank für Eure Postings :klatsch:

@Anita: Ich WILL an dieser Situation etwas ändern und bin mehr als bereit was dafür zu tun - im Moment fehlt mir einfach der richtige Weg...Wenn Ihr also, trotz Eurem enormen Zeitdruck (wie ich ja gelesen habe :-)) für uns Zeit habt, dann wäre ich für Einzelstunden sehr sehr dankbar...würde mich also riesig über Nachricht freuen :D

Das Problem der anstarrenden Menschen ist mir klar, aber es sind fremde Menschen...und wenn Danu sich erstmal so aufgeführt hat dann ist natürlich keiner mehr bereit sich klein zu machen und sie mit "kommen" zu lassen...meist gehen sie und Danu hat dann vielleicht sogar noch gelernt "super - wenn ich mich so aufführe geht die Gefahr", deshalb versuche ich die Leute z.Z. in ein Gespräch zu verwickeln, damit sie stehen bleiben und erst gehen, wenn Danu sich beruhigt hat...

Puh...wir müssen viel viel lernen...aber wir werden es bestimmt schaffen...

Viele Grüße Steffi

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