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polar-chat.de  Der Hund
Steffi & Danu

Was würdet ihr tun - Kreuzbandriss!

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Hallo zusammen,

nach dem gestrigem Tag bin ich nun wieder total verunsichert was die weitere Vorgehensweise mit Danu`s Kreuzbandanriß betrifft...

Kurze Erklärung...

Danu wurde im Oktober am rechten Hinterbein an ihrem Kreuzband operiert (vorderes Kreuzband zu 50% durch, Miniskus intakt)...da die Maus damals gerade noch im Wachstum war wurde nicht die "ideal" Methode (TPLO) für große Rassen durchgeführt sondern "nur" eine Kapselraffung...

Sinn dieser Raffung sollte sein, das sich durch das sich bildende Narbengewebe eine Art Stütze bildet, welches das Knie hält. Außerdem wurde der Miniskus angeschnitten damit dieser der unphysiologischen Gelenkbewegung folgen kann, ohne das dieser gleich auch noch kaputt geht...

Wir haben die Anweisungen (Ruhe usw...) alles genau so gemacht, wie befohlen, sind in die Physio zum Schwimmen gegangen (was wir heute auch noch machen) und Danu machte tolle Fortschritte...sie humpelte nicht mehr, setzte das Bein gut auf...alles war m.E. prima....

Dann bin ich im Januar wieder in die Klinik und wollte mir das OK holen mit Danu jetzt wieder alles machen zu dürfen, ich war der festen Überzeugung wir bekommen es weil alles total prima aussah und dann kam der Schock...

Der Tierarzt meinte, das Narbengewebe habe sich nicht gebildet (was bei manchen Hunden leider wohl passiert) das Knie sei immernoch instabil und er würde mir dringend Raten nun die TPLO machen zu lassen und zwar schnell damit sich keine Arthrose bildet...

Ich war wie vor den Kopf geschlagen...

Ich wieder zu meinem Tierarzt der meinte, sie würde toll laufen und er würde mir zunächst davon abraten sie nochmal operieren zu lassen - denn eine Besserung sei ja eingetreten...

Auf meine Frage des Arthroserisikos meinte er, dies könnte auch mit TPLO passieren genauso wie es sein könnte, das sie auch so keine bilden würde...da steckt man nicht drin...

Da die TPLO ein sehr invasiver Eingriff ist, bei der auch eine Menge Weichteilverletzungen enstehen, haben wir uns zunächst gegen eine weiter OP entschieden. Die Gefahr ist halt die Arthrose und das vielleicht irgendwann der Miniskus sich verklemmt und reißt...in diesem Falle würde ich sie sofort operieren lassen...

Nun, bis gestern war ich mit dieser Entscheidung glücklich u.a. auch deshalb, weil mir mit einer weiteren OP die Gefahr sehr groß war Danus Wesen "kaputt" zu machen (zur Erklärung: nach der OP und mit steigender Auslastung wurde auch sie ruhiger und sicher, was fremde Menschen anggeht konnten wir wenigstens kleine Fortschitte erziehlen, denn bis dahin machte sie auch normale Spaziergänger an)...

Sie konnte kontrolliert wieder frei laufen, mit anderen Hunden spielen...

Gestern auf unserem Spaziergang hat meine Entscheidung aber einen gehörigen Knacks bekommen...

Sie galoppiert einen wirklich kleinen Abhang runter, riecht was tolles, stoppt aus vollem Lauf ab und was passiert...das rechte Hinterbein wird nach oben gezogen, sie humpelte ein paar Schritte...

Mein Herz ist bis zum Erdboden gesunken...nicht wieder...nicht jetzt...

Ich habe das Bein angeschaut, ein wenig bewegt und dann lief sie auch wieder recht normal...recht normal deswegen...weil mir nun meine Einbildung vielleicht einen STreich spielt...setzt sie den Fuß ganz auf oder nicht...noch heute will ich es weder mit einem eindeutigem Ja noch Nein beantworten...

Und nun weiß ich nicht ob ich alles richtig machen - für den Hund...

Meine Angst hatte sich ein wenig gelegt, sie wird sich bestimmt auch wieder legen aber ganz weg wird sie nicht gehen - aber sie wird bestimmt auch nicht weggehen wenn ich sie jetzt wieder operieren lasse...

Was würdet Ihr tun? Noch einen Tierarzt befragen...

Es geht mir nicht um die Kosten, es geht mir um den Hund. Meine Entscheidung war eigentlich so, das ich bei der HD Untersuchung auch das Knie mit röntgen lasse und sollte sich da eine Arthrose zeigen ich mit der OP nicht mehr so lange warten würde....

Aber zum jetztigem Zeitpunkt würde ich sagen "lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach" (oder wie lautet der Spruch :D

Viele liebe Grüße Steffi

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Ich kann dir leider nicht sagen, was ich an deiner Stelle tun würde, aber ich erzähl dir , meine Erfahrungen.

Django, mein letzter Hund, Schäfer-hovimix hatte mit einem Jahr einen Kreuzbandriß, den ich operativ behandeln ließ.

Lange war auch Schonzeit angesagt, die sich ebenfalls aufs Verhalten auswirkte.

Als das aber vorüber war, riß er sich an anderer Stelle das Kreuzband wieder .

Wir suchten einen anderen Tierarzt auf, der uns empfahl, nicht operieren zu lassen, auch die Schmerzen nicht ganz mit schmerzmittel zu stillen.

Ein anderer riet doch zur OP.

Wir ließen ihn vorerst nicht operieren, warteten ab und nach der Schonzeit haben wir gezielt die Muskulatur aufgebaut.

Er hatte danach nie mehr Probleme, das Gelenk war stabil und er konnte rumfetzen, ohne Beschwerden, auch dem Ball nachjagen und Stopps hinlegen, die sich gewaschen hatten.

Allerdings machte ich keinen Hundesport mehr mit ihm.

Er wurde knapp elf (Milztumor), hatte bisdahin auch keine Arthrosebeschwerden.

Ich wünsch euch Glück, bei eurer Entscheidung!!!

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@Steffi,so wie angim habe ich es auch gehandelt!

Vieleicht noch ein Tipp,MSM,muss aber nicht das teuerste sein. liebe Gruesse Wimette

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Vielen Dank für Eure Antworten :klatsch:

Ich weiß, es ist schwer anderen einen Ratschlag zu geben (ganz besonders was diese Frage betrifft) aber ich denke, dass was Ihr geschrieben habt entspricht in etwa meiner Vorgehensweise...

@angiem: Wie genau hast Du das Muskelaufbautraining gestaltet?

Und wie lange hast Du geschont?

Wir gehen 1 mal die Woche zur Physiotherapie wo Danu schwimmen muss (ja - muss, sie mag es nämlich überhaupt nicht)

Fahrradfahren wollen wir demnächste anfangen, muss zu meiner Schande gestehen das ich inzwischen keinen Drahesel mehr besitze :D

So muss das Rad meines Freundes herhalten, was allerdings ein Herrenrad ist und mich die Stange doch stört da ich Angst habe im Notfall nicht schnell genug vom Rad springen zu können :D

@wimette:

Von MSM habe ich schon gelesen, die Frage ist, schadet es wenn ich es auf Dauer gebe oder gebe ich es als Kur...und...bekommt man das auch als MSM unter diesem Namen in der Apotheke oder hat es einen speziellen Handelsnamen...und...wieviel bräuchte sie davon?

Viele Grüße Steffi

Danu kurz nach ihrer Kreuzbandop

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Hallo zusammen,

für alle Kreuzbandgeschädigten Hunde...

Meine Bordeauxdogge wurde rechts und links am Kreuzband operiert und ist jetzt fitter denn je. Dino ist jetzt zwei Jahre alt. Wir waren mit ihm in der Tierklinik Hofheim, bei Dr. Kossfeld, der wohl nichts anderes macht und sind sehr zufrieden.

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Auweija ...

Rusty wurde mit 1 1/2 Jahren am rechten Kreuzband mit TPLO operiert.

Er hat zum Glück auch nach etlichen Jahren keinerlei Probleme.

Die OP war im Sommer 2003.

Dein "oh je nicht schon wieder" Erlebnis kann ich sehr gut nach vollziehen.

Rusty läuft seit dem nur noch an der langen Flexileine.

Alles Gute für die Maus.

LG

Uli

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Meine Bordeauxdogge wurde rechts und links am Kreuzband operiert und ist jetzt fitter denn je. Dino ist jetzt zwei Jahre alt. Wir waren mit ihm in der Tierklinik Hofheim, bei Dr. Kossfeld, der wohl nichts anderes macht und sind sehr zufrieden.

Mein Bärchen wurde zum Glück nur an 1 Hinterbein nach TPLO operiert.

Dies wurd ein der Tierklinik in Bamberg - Herrn Dr. Meier - gemacht. Die Patieten, die bei diesem Chirurgen sind, sind auch alle super zufrieden.

LG

Uli

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Danke für die netten Gesundheitswünsche...auch wenn der Bericht von 2006 ist - ich nehme sie dann für den nächsten Riss ;) (der hoffentlich nie kommen wird)

Danu wurde übrigends in Hofheim operiert!

Danu läuft heute zu 99% gut..1% bleibt, wenn sie arg heftig mit anderen Hunden gespielt hat, aber das vermeide ich (und Danu auch ;) ...sie ist nicht der große Spielfan - gottseidank).

LG Steffi und Danu

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