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Hundeforum Der Hund
Wienerkinger

Wonach arbeitet ihr/Womit arbeitet ihr und warum?

Empfohlene Beiträge

Hab natürlich ein bissi rumgeschnüffelt hier und gesehen, dass so einige sehr aktiv sind hier - auch als Ausbilder, aber auch als "normaler" Hundemensch.

Und so würd ich gern wissen: Was hat Euch letztendlich überzeugt, so zu arbeiten, wie Ihr es jetzt tut. Was hat Euch beeinflusst? Was habt Ihr versucht, aber verworfen? Was geht für Euch gar nicht?

Es geht mir hier nicht um besser und schlechter - sondern nur um Entwicklungen und Erfahrungen.

Was sind Eure Ziele mit dem Hund? Sport, Spiel, Zusammenleben?

Oder läuft Hund einfach so als Familienmitglied mit?

vlg

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Hallööööööchen Wienerkinger !

Die Frage der Erziehung stellt sich mir das erste mal seit Jahren, vor ziemlich genau einem Jahr.

Hatte mal vor 25 Jahren eine Schäferhündin, die ging mit mir bis zur SCHH3, aber die Methoden waren ganz Andere, als heute.

Vor 15 Jahren kamen meine 2 Shih Tzu ins Haus, da habe ich aber nicht viel punkto Erziehung gemacht ( weiß, war ein Fehler ), dann kam mein erster Briard, der leider nur 5 Jahre alt wurde, habe ausser den üblichen Komandos auch nicht wirklich was Tolles geleistet.

Letztes Jahr nahm ich mir einen Pit-Bordeaux-Doggenmix, als Pflegehund und da gings los.

Zu Hause, der liebste Hund, aber Draussen ne Katastrophe.

War nur auf Killen aus und das meine ich so, wie ich es schreibe.

Ist auf ALLES. was 4 Beine hatte los, aber nicht ein Wenig Rangeln, sondern töten.

Versuchte es mittels Einzeltraining in den Griff zu bekommen, weil ich den Hund liebte und ihn mir gerne behalten hätte.

Er zeigte mir aber deutlich, wo meine Grenzen liegen.

Er hat beim Anblick eines anderen Hundes ( egal, ob weiblich oder männlich ) komplett ausgetickt, wurde zu einem zitternden, geifernden, nicht mehr ansprechbaren Bündel Hund.

Nach der 3 . Anzeige in drei Monaten, gab ich auf und an den Verein zurück.

Haben unser Grundstück extra wegen ihm eingezäunt, aber beim Anblick eines draussen vorbeigehenden Pudels, riß er den Zaun fast nieder, übersprang den Rest und verletzte den Pudel beinahe tödlich und das in 1 Minute, bis ich halt hinterher ihn runtergeklaubt habe.

In der Hundeschule, in der ich mit ihm war, zeigte man mir die neue Art der Hundeerziehung, gewaltfrei, mit Leckerli und Lob.

Kaufte mir dann jede Menge Bücher über Wesen, Ernährung und Erziehung von Hunden und heute könnte ich mich ohrfeigen, wenn ich sehe wie leicht es so geht und was ich früher Alles falsch gemacht habe.

Mein Briard-Mädchen kann bereits unglaublich viel und das spielerisch gelernt und mit Spaß und vor Allem Freude.

So war eigentlich der Auslöser für mein Umdenken ein Problemhund, der mir übrigens von dem Verein, als mit Allem verträglich und gutmütig übergeben wurde, den ich nur 3 Monate hatte.

Wäre er nicht gewesen, nie hätte ich in Foren geschaut, oder sonst was.

Heute gehe ich mit meinen Hunden brav in die Hundeschule und versuche zu lernen wo geht, weil ich leider noch immer Fehler mache, also von Perfektion meilenweit entfernt, aber der gute Wille und Offenheit ist da.

Wäre Anita nicht soooo weit weg von mir, schon längst hätte ich ein Seminar bei ihr gebucht.

lg

Regina

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Da unser Boomer, als wir ihn aus dem Tierheim holten, sich als echtes *Problem* darstellte, besuchte ich eine Hundeschule und blieb dort *kleben*! :D

In der Zwischenzeit mach ich Unterordnung und Agility, informiere mich über Hundeerziehung, setze mich damit auseinander und besuche selbst Seminare, um mich auf den neuesten Stand zu bringen, bzw. meinem Hund zu helfen, da ich zwischenzeitlich weiss, dass ich keine *Bestie* habe, sondern ICH das eigentliche Problem bin! :P

Ja, und wenn man einmal vom Virus *Hund* und *Hundesport* gefangen ist, kommt man so schnell nicht mehr los davon!

Mittlerweile hab ich zwei Hunde, und es macht ne Menge Spass, nicht einfach durch die Pampa zu rennen, sondern sich mit den Fellnasen zu beschäftigen.

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Servus Renate !

Kann nur sagen, gebe Dir in jedem Punkt recht.

Der Virus hat mich auch erfaßt und zwar heftig. :D:D:D

lg

Regina

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Tja wie ich dazu kam. Da must Du meinen Rüden fragen. Er war eine Mistpoke vor dem Herrn und leider niemand da der mir helfen konnte. Habe viele schlechte Vereine und Hundeschulen hinter mir und habe dann gesagt das kann ich besser. Habe dann jahrelang in einer Hundeschule gearbeitet bevor ich mich selbständig gemacht habe.

Ja so bin ich zur eigenen Hundeschule gekommen.

Viele Seminare besucht und jedemenge Praxis.

Wenn Du jetzt nach meiner Methode fragst, so sage ich dir ich habe keine feste. Und ich habe auch keine Patentrezepte. Jedes Mensch-Hundeteam ist anders und jedes Team muss man anders betrachten. Also muß man individuell für jedes Team das richtige Vorgehen erarbeiten.

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=):respekt:=):respekt:

Klasse Einstellung, Heiko! :respekt:

Solche Trainer gibt es leider viel zu wenige.

Die meisten arbeiten nach Schema F, und wehe du und dein Hund passen da nicht rein! :(

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=):respekt:=):respekt:

Klasse Einstellung, Heiko! :respekt:

Solche Trainer gibt es leider viel zu wenige.

Die meisten arbeiten nach Schema F, und wehe du und dein Hund passen da nicht rein! :(

Die habe ich ja leider zur genüge kennen gelernt. Aber darüber können wir uns ja dann beim Forumtreffen ausgiebig unterhalten.

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=):respekt:=):respekt:

Klasse Einstellung' Heiko! :respekt:

Solche Trainer gibt es leider viel zu wenige.

Die meisten arbeiten nach Schema F, und wehe du und dein Hund passen da nicht rein! :(

Die habe ich ja leider zur genüge kennen gelernt. Aber darüber können wir uns ja dann beim Forumtreffen ausgiebig unterhalten.

wollte Dir ne PN schicken, geht aber nicht :Oo

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Puuuh... so viele Fragen :D

Hmm. Wo fang ich an. Am besten oben... *hihi*

Was hat Euch letztendlich überzeugt, so zu arbeiten, wie Ihr es jetzt tut. Was hat Euch beeinflusst?
So wie wir JETZT arbeiten, haben wir es aus dem Seminar bei der HTS (Anita & Co.) mitgenommen. Dort wurde individuell auf uns bzw MEINE "Probleme" eingegangen.

Was habt Ihr versucht, aber verworfen? Was geht für Euch gar nicht?

Ich denk "ausprobiert" haben wir nicht wirklich viel. Mein Freund war damals mit Shelly in einer HS, als sie noch recht jung war. Diese Erziehung hat sie bis heute beibehalten, da mein Freund auch immer dran war und weiter gemacht hat. (bis auf klitzekleine Sachen... bellen, teilweise Leine ziehen)

Für MICH gehen gar nicht mehr, irgendwelche Hilfsmittel. Das hört sich jetzt komisch an, aber das hat Shelly gar nicht nötig... auch wenn ich zugeben muss, mal eins ausprobiert zu haben (Halti) :redface . Aber das habe ich nach 3 Anwendungen auch gleich wieder verworfen!!!

Was sind Eure Ziele mit dem Hund? Sport, Spiel, Zusammenleben?

Oder läuft Hund einfach so als Familienmitglied mit?

Unser Hund ist ein Familienmitglied, ja. Aber wir haben auch viel Aktion. Sportmäßig ist der Zug bei Shelly leider abgefahren. Wir longieren sie "nur noch". Bei uns hier gibt es leider keine Hundeschule o.ä. (außer Rettungshunde) sodass man dort mal was hätte machen können, als sie noch jung war. Und nun isses zu spät... Aber beim nächsten Hund werde ich mich sicher noch dahinter klemmen...

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Ich versuche immer, genau zu beobachten und daraus meine "Methoden" zu entwickeln.

Ich hab mit den jetzigen beiden zwei Hundevereine besucht, in denen aber viele Dinge total gegen mein "Bauchgefühl" und meine Erfahrungen waren.

Leider hab ich mich dann doch oft beeinflußen lassen, was für die Hunde nicht angenehm war. Aber trotzdem hab ich doch noch die Abgerenzung von verschiedenen Dingen geschafft und "unsere Art des Umgangs" gefunden, die uns stetig weiter nach vorne bringt.

Mein letzter Hund "mußte " mit mir eine zeitlang in einen Schäferhundverein.Allerdings war das ganze, mit Stachel und ko so krass, dass es mir da nicht schwer fiel, auf mein Gefühl zu hören und schnell das weite zu suchen.

In erster Linie beobachte ich fiel, und wenn ich ein Verhalten sehe, das ich festigen und gezielt haben will, dann such ich, womit es ausgelöst wurde um genau das dann aufzugreifen. Dann brauch ich nur noch fein bestätigen und viel üben in höheren reizlagen, und dann passt das.

Wenn ich ein Verhalten abgewöhnen will, läuft das ähnlich ab.

Im Weg stehe ich mir dabei oft selber, und es ist manchmal ein Versuch-Irrtumsspielchen, aber für mich und meine Tiere hats bisher gut gepasst.

Da ist von allen Richtungen etwas drin, je nachdem, was eben erfolg bringt.

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