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Hundeforum Der Hund
Wienerkinger

Wonach arbeitet ihr/Womit arbeitet ihr und warum?

Empfohlene Beiträge

Puuuh... so viele Fragen :D

Das hört sich jetzt komisch an, aber das hat Shelly gar nicht nötig... auch wenn ich zugeben muss, mal eins ausprobiert zu haben (Halti) :redface . Aber das habe ich nach 3 Anwendungen auch gleich wieder verworfen!!!

@Ricky: Du! hast das gar nicht noetig(hunde haben das sowieso nicht noetig, Ausnahmen sind Extremsituationen).

Du hast einen Weg gefunden Dich ohne Hilfsmittel mit den Hunden zu,,verstaendigen".....das alleine ist schon eine Leistung! Wimette

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@Wienerkinger,sag hast Du auch ein,,Buddelarium"fuer Deine Bande? Wimette

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ich hab Luxusratten, direkt hinter meinem Garten fangen die Koppeln an, und wo die Pferde nicht drauf stehen, ist Buddeln freigegeben :D

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Luxusratten mit Buddelgenehmigung!

Ich hab's gewusst, sie leben im Hundewunderland!Wimette

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Das sehen sie ganz anders...

Ihr Forderungskatalog an Wauzen International umfasst:

Überdachung und Heizung der von den Dackeln frequentierten Gebiete

Einbeziehung des Waldes in das erlaubte Gebiet

Freier Zugang zur Barf-Kühltruhe

und:

endlich uneingeschränkte Bett- und Sofanutzung...

Unser Leben ist eine ständige Verhandlung ;)

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Halllööööchen Wienerkinger !

Halte Dich mit Deinem Humor für eine wirkliche Bereicherung

in diesem Forum.

Überhaupt gibt es in der letzten Zeit viel zu lachen.

Die Geschichten sind zum zerkugeln.

Soooooo macht ein Forum Spaß!!!!! :klatsch::klatsch:

lg

Regina

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Deine Dackel sollten mit Apachi eine Hunderechtsbewegung gründen! :D

Aber mal zurück zur Frage: Wonach, womit, warum arbeiten...

Warum: Ich wollte meinen Hund erziehen und eine Begleithundeprüfung machen. Dazu suchte ich mir einen Verein, der mir gut und vernünftig erschien. Nachdem mein Hund knapp 3 war und ich schon fast 2 Jahre Trainerin in dem Verein, setzte es eine Bauchlandung bei einem Seminar, wo mir deutlich gemacht wurde, daß ich völlig auf dem Holzweg bin und mich selbst belüge. Der Holzweg bestand aus Druck, unfreundlichen Kommandos, "ich Chef, du nix-Denken" und dem Denken, wie toll man seinen Hund erzogen hat...

Was dann? Frust, heulen, Wut... das volle Programm und dann Ärmel hochkrämpeln und loslegen:

Wonach: Danach dann erst mal Mensch-Hund-Harmonie von Lind. Übersetzt und weitergelebt von Anita Balser - Hundeteamschule.

Zunächst RESET gedrückt, also nur gespielt, kommuniziert, Bindung aufgebaut, Körpersprache gelernt, hündisch gelernt, LEBEN gelernt, spielen gelernt, lernen gelernt... spannende Zeit. Danach die Kommandos neu und freundlich aufgebaut.

Womit: Wiener Würstchen, Bällchen und Schwaben-Frolic (das sind Frolic einmal gedrück und in 4 Teile zerfallen).

Inzwischen haben wir Agility gelernt und haben noch mehr Spaß zusammen. Ich schau mir vieles an und such mir aus vielem meine Essenz. Mit den Augen stehlen und mit dem Herzen umsetzen ist da meine Devise.

In der Hundeschule hat meine Bauchlandung übrigens zu einem Führungswechsel geführt. Mein neues, gutes Leben mit meinem Hund war für mach eine nicht mehr erträglich und unsere gemeinsamen Erfolge (andere blieben tatsächlich bei mir und schlossen sich meinen bekloppten Ansätzen an) sind ihnen heute noch ein Dorn im Auge... Blöd, wenn das Ei auf einmal schlauer wird, als die Henne!

Meine Devise ist, es gibt keine allseeligmachende Methode. Es sollte für jeden einen Ort geben, an dem er das lernen kann, was er sucht und zwar mit dem Ansatz der zu ihm und seinem Hund passt. Dinge, die ich nicht machen möchte, müssen noch lange nicht schlecht sein, für jeden sollte es bei der heutigen Bandbreite eine Sport- oder Beschäftigungsmöglichkeit mit Hund geben.

Außerdem ist Hundeschule eh das falsche Wort, es müsste Erwachsenenbildungsinstitut für Arbeiten mit dem Hund heißen...

Hilfsmittel nutze ich so gut wie nie. Außer natürlich unser Bällchen! Aber Halti, Klicker, Wurfketten, Disc-Scheiben etc. sind meist nur dann nötig, wenn der jeweilige Halter meint, es zu brauchen. Es gibt ihm Sicherheit für temporäres Arbeiten. So finde ich es auch gut!

Ansonsten werde ich wohl nie aufhören zu lernen und denke oft, dass der Weg noch immer lang und zuweilen auch steinig ist. Aber ich werde ihn unermüdlich und mit viel Spaß gehen! So viel, wie ich von meinem Hund gelernt habe, habe ich von 50 Lehrern und Dozenten in meinem Leben nicht gelernt...

:D:D:D:D Anja

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Hallo,

ich bin zwar mit Schäferhunden aufgewachsen aber keiner diese Hunde wurde in einem Verein ausgebildet.

Da ich auch von klein an mit Pferden zu tun hatte habe ich schnell gemerkt man muß sich auf jedes Tier neu einstellen und so habe ich es bisher auch gehalten.Meine devise war immer Geduld, Geduld, viel loben aber Konsequent sein.

Mit meinen Trainingsmethoden bin ich bisher auch ganz gut gefahren aber meine HSH Hündin hat mich am Anfang echt zur verzweiflung getrieben.Nach dem ich tausend Ratschläge bekommen habe und völlig auf dem Holzweg gelandet bin habe ich dann so weitertrainiert wie bisher und es klappt.Leider habe ich ganz lange keine Leckerchen oder auch Spielzeug einsetzten können weil man die meisten HSH damit nicht locken kann aber so langsam findet sie die Lerckerchen wenigstens ganz gut.

Mit der nötigen Ruhe und meinem noch dickeren Sturkopf haben wir es geschafft ein gutes Team zu werden.

Lg Birgit

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Hallo Wienerkinger,

also ich zähle mich zu dem Bereich "normaler" Hundemensch - obwohl Hundeverrückt schon (Sind wir nicht alle ein bischen Bluna?)

Was hat Euch letztendlich überzeugt, so zu arbeiten, wie Ihr es jetzt tut.

Die Zufriedenheit - Wohlfühlverhalten - meiner Hunde - erst mein Rauhhaardackel und nun mein Border Collie/Labrador-Mix.

Das sie auf mich hören und mir folgen. Nur der Rauhhaardackel war eine härtere Nummer mit der Erziehung und ich habe es bei ihr nicht geschafft ihr Katzenhasserverhalten abzuerziehen.

Was hat Euch beeinflusst? Meine Großeltern / Eltern / Literatur / Doku-Sendungen

Was habt Ihr versucht, aber verworfen? Richtig laut werden mit der Stimme.

Was geht für Euch gar nicht? - der sogenannte Seitenwurf und alles, was mit körperlicher Gewalt zu tun hat - keine Hilfsmittel - Würgehalsband usw.

Festhalten schon (direkt in den Nacken fassen) falls sie mal ohne Geschirr läuft, so habe ich dies z.B. mal gemacht als sie und ihre Freundin sich um einen Kauknochen gezickt haben - da habe ich beide im Nacken angepackt und auseinandergezogen - einen nach rechts einen nach links - meine losgelassen und den Kauknochen selbst genommen.

Beiden gezeigt - das hier, das ist meins und auch betont gesagt: Meins! und weggebracht.

Was sind Eure Ziele mit dem Hund? Sport, Spiel, Zusammenleben?

Spiel - Zusammenleben - Familienhund ist für mich so eins.

Spaß und Freunde miteinander zu haben.

Zum Hundetreff / Hundeschule bin ich angefangen zu gehen, weil man einige Übungen halt alleine schlecht machen kann.

z.B. Verträglichkeitsübung - Hund sitz in der Mitte vom Kreis und alle anderen gehen zur Mitte auf ihn zu.

Inzwischen mache ich es auch, weil es Spaß macht mit anderen zusammen.

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Tja. Da muss ich ausholen.

Meinen ersten Hund bekam ich als ich 13 Jahre alt war. Ich übernahm ihn (Akbash, 8 Jahre alt) von meiner Cousine. Bei ihr hat er bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich gar nichts gemacht. Erst als ich mehrere Hunde auf einem Haufen traf merkte ich, dass "Bafa" auf jeden anderen Rüden los wollte, der auch nur annähernd in seine Nähe kam.

Also bin ich auf den Hundeplatz, um was dagegen zu machen. Damals war der Platz gerade dabei vom Schäferhundeverein zum Hundeverein zu wechseln. Allerdings glaubt man gar nicht was ich mir als 13-jähriges Mädel alles anhören musste und das manchmal von erwachsenen Familienvätern. Naja, kurzgefasst: es wurde bis zu Bafas Tod auf jedenfall noch besser und er hatte nur noch so seine Feinde, die er eben gar nicht mochte. Allerdings war damals noch der Kasernenton und Drill sehr in! Mit seinem Sohn Tequila wurde es nicht viel besser. Am Anfang auch noch mit viel Druck. Wenn ich jetzt daran denke wird mir ganz schlecht. Aber von Tequila und durch ihn habe ich sehr viel gelernt. Ich blieb bei dem Verein und wir veränderten uns alle. Wir besuchten Seminare und Vorträge und lasen immer die neuesten Hundebücher bis sich irgendwann alles änderte und wir noch noch mit Spielzeug etc arbeiteten. Aus Tequila habe ich einen super Hund gemacht. Allerdings erst nachdem ich die "Schiene" geändert hatte und auf die positive Bestärkung setzte. Mittlerweile hatte ich dann selbst als Ausbilderin im Verein angefangen und hab meinen Sachkundenachweis und Basis-Trainerschein gemacht. Dann kam der Hund von meinem Ex-Freund dazu bei dem ich dann natürlich noch Anfang an mein erlerntes Wissen anwandte.

Ich muss sagen mit jedem Hund wird es besser. Wie heißt es so schön. Aus Fehlern lernt man. Klar habe ich dann bei Sky (Hund von meinem Ex) auch noch Fehler gemacht, die ich aber jetzt bei Nayeli vermieden habe.

Nach einem Schema kann man nicht arbeiten. Das habe ich vor allem auch über meine Hunde gelernt. Sie waren alle andere "Rassen" (Mischlinge) und daher grundverschieden. Bei allen musste ich anders arbeiten. Und da ich selbst als Ausbilderin arbeite weiß ich ganz genau was es heißt immer auf das einzelne Mensch-Hund-Team eingehen zu müssen. Da muss man schon flexibel sein und sich auf jeden neu einstellen.

In der Hoffnung, dass ich vielleicht auch mal meine eigene Hundeschule eröffnen kann lerne ich jeden Tag immer weiter.....

Lg Carmen & Nayeli

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