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your dog ...  Der Hund
Steffi & Danu

Danu und ihre Unsicherheit

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Hallo zusammen,

ich hatte das Thema ja schon mal behandelt - Danus Verhalten gegenüber fremden Menschen...

Nun hatte ich am Dienstag in der Physio wieder einen Zwichenfall und ich weiß nicht wie ich in solchen Augenblicken damit umgehen soll...

Also, wir kommen aus dem Raum wo das Schwimmbecken ist, dort befinden sich die Wartestühle für die anderen Patienten - alles nicht sehr groß...

Im Raum befindet sich ein älterer Neufi und Besitzer...Danu kommt raus, wedelt zuerst mit dem Schwanz (sie kennt die meisten anderen Hunde und Menschen die sonst dort warten) und dann. so unter dem Motto "Ups, denn kenne ich nicht" legt sie los, gekeife ich Richtung Hund...ist sehr stelten, kommt aber vor...das Verhalten ist dann gleich wie bei fremden Menschen.

Kleine Anmekung...es sind immer Hunde mit viel viel Fell...in diesem Fall konnte sie den Kopf des Hundes nicht sehen, da sich dieser hinter Herrchen versteckt hat...

Wir hatten mal einen Zwischenfall in der Welpengruppe, seitdem reagiert sie auf einzelne Hunde so, bis sie sie kennt dann ist es gut...

Naja, auf jeden Fall stehe ich in diesen Situationen immer wie der Ochs vorm Berg...ein Nein nützt nicht - kommt nicht an, Sitz wird ausgeführt aber weiter gebellt...

Dann wußte sie nicht weiter, Drohkläffte gegen Hund und dann gegen Besitzer...und wieder umgekehrt...

Dann schaute auch noch meine Physio ihr direkt drohend (starrer Blick) in die Augen, so unter dem Motto "wenn Frauchen es nicht regeln kann dann vielleicht ich" und das verunsicherte sie so sehr, das sie dann auch noch sie anfbellte...

Das war alles ein sch... Situation und mein Hund in diesem Augenblick auch total verunsichert...das ganze ging dann draußen weiter...Fremde Menschen auf der Straße, angeknurrt (was sie seit ewiger Zeit nicht mehr gemacht hat)...zu Hause Kind in Nachbars Garten angeknurrt (was auch schon ewig nicht mehr vorkam)...ich hatte das Gefühl der Tag war in dieser Beziehung gelaufen...

Aber ich weiß auch einfach nicht wie ich mich dann, in diesem Moment verhalten soll...wie kann ich ihr vermitteln das ich diese Situation für sie bereinige...wir haben sonst ja miteindander auch keine großen Probleme (ach übrigends, das mit dem Schabernack in der Platzübung bessert sich :-)

Wie soll ich auf ihr Knurrgebelle (sie springt dann auch in die Leine in Richtung Gefahr) reagieren?

Ignorieren?

Leinenruck?

Mich vor sie stellen?

Ich weiß, Anita hat im Moment viel um die Ohren, weshalb es mit den Einzelstunden im Moment knapp wird...will sie im Moment auch nicht nerven weshalb ich mich auch noch nicht bei ihr gemeldet habe (sie sagte ja, sie meldet sich)...

Aber für diese spezielle Situation brauche ich einen Rat, gerde weil ich auch Angst habe durch falsches Vorgehen alles nur schlimmer zu machen...

Liebe Grüße Steffi & Danu

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Hi Steffi!

Ich kann Dir leider auch nicht weiterhelfen und Anita ist ja in Urlaub. Frag doch einfach mal Daktari (Micha) oder Caren (Socke). Die Beiden sind doch auch in der HTS und helfen Dir ganz sicher :)

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Ich bin zwar nicht Anita, Daktari oder Socke, aber ich habe auch einen Hovi, der zuweilen Menschen doof findet, weil sie Brillen, Mützen, Rucksäcke oder Motorradhelme tragen. Die werden dann auch schon mal angeknurrt oder verbellt, wenn ich penne...

Der Hovawart ist ein Wachhund, der die Flucht nach vorn angeht, wenn ihm was komisch vorkommt, auch wenn er eigentlich selbst unsicher ist. In den Büchern steht immer, er braucht eine feste Hand. Was ich damit sagen will ist, er braucht ein Frauchen, das ihm ganz klar sagt, was sie WILL und was sie nicht WILL. Es geht hier nicht mehr um möchten.

Wenn ich mit Sherlock meiner Wege gehe und er meint, er müsse in der Dämmerung alles anknurren, was nicht bei 3 auf dem Baum ist, dann gibt es ein ganz deutliches NEIN. Wird das ignoriert, weil er der Meinung ist, ein Hovi dürfe beim Bewachen schon etwas mehr selbst entscheiden, dann gibt es einen Schnauzengriff, der definitiv keinen Widerspruch mehr zulässt. Schnell, deutlich und fest. Wozu Leinenruck? Womöglich wird der noch als Bestätigung aufgefasst! Ich halte generell gar nix davon!

DU solltest Dir aber schon ganz sicher sein, dass Du das dann wirklich nicht willst und weder über die anderen Menschen drumrum nachdenken, noch, was sie gleich zu Dir sagen werden. DU musst mit diesem Hund zusammen leben und DU hast die Aufgabe, ihm zu einem verträglichen Sozialpartner zu erziehen, nicht die anderen, die Dich dann mit hochgezogener Braue ansehen werden.

Fakt ist jedenfalls, daß Dir Dein Hund das nur abkauft, wenn Du voll dahinter stehst. Also schnell, ernergisch und endgültig. Manch einem hilft es auch, wenn er sich ganz feste hinstellt und laut sagt "Ich WILL das nicht". Möchten und Bitte ist wirklich fehl am Platze.

Dass Dein Hund sich den Rest vom Tag weiter so verhalten hat, scheint mir logisch, da Du es von Anfang an nicht geschafft hast, ihm ganz klar zu zeigen, daß das großer Mist ist, den sie da macht. Vermutlich fühlte sie sich in seiner Unsicherheit noch bestätigt, weil die Maßnahmen sie nicht überzeugt haben, bzw. Du ja auch unsicher und gernervt warst. Also noch mehr Grund, den Hallas zu machen, denn Frauchen ist nicht klar genug!

Ein Hovi entscheidet schnell, daß er führen muss, der fackelt nicht lange. Zeig ihr, daß Du sicherer bist als sie und sie Dich nicht beschützen muss!

Drücke Dir die Daumen, daß Du das ganz schnell in den Griff bekommst!

Liebe Grüße

Anja

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(bearbeitet)

@Steffi, stell Dich einfach(komentarlos) zwischen den Fremden und Deinen Hund, sieh dabei Deinen Hund nicht an, halte den Hund hinter Dir und versuche, rueckwaertsgehend, den Abstand zwischen Euch und den Fremden solange zu vergroessern, bis Deiner sich wieder sicher fuehlt.(den anderen Hund auch nicht ansehen)Wenn Du mit Deinem Hund ,,Fremden" begenest, sorge immer dafuer, das Du dazwischen bist!

Damit vermittelst Du Deinem Hund:eh Kind, ich passe auf das dir keiner zu nahe kommt(Schutz und Sicherheit).

Versuch macht klug.........

Wie geht Danu ueberhaupt an der Leine?

Sorry, den Schautzgriff bei einem unsicheren Hund wuerde ich nicht setzen, der Hund ist unsicher nicht ungehorsam,

Disziplinierung steigert in diesem Fall nicht die Sicherheit.

Wimette

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Dann bring mal einen Hovi, der ein Ziel vor Augen hat, hinter Dich, wenn er den Befehl dazu nicht kennt! Das sollte man vorher gut trocken beherrschen!

Ein missachtetes NEIN ist schon eine Gehorsamssache, die didzipliniert werden kann... meiner Meinung nach!

:P Anja

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Dann bring mal einen Hovi, der ein Ziel vor Augen hat, hinter Dich, wenn er den Befehl dazu nicht kennt!

Nicht nur bei nem Hovi Anja... ;)

Ich kenn das momentan auch noch bei Shelly. :Oo Hinter mir? Was ist das???

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Hallo Danu,

zwischen Deinen Hund stellen ist ein guter Rat,allerdings wird rückwärts nicht funktionieren.

Mach es mit dem Gesicht zu Deinem Hund,stell Dich dazwischen und dränge ihn ab.

Der Schnauzengriff ist ,meiner Meinung,eigentlich nicht falsch.

Wenn ein Hund etwas tut,was ein Ranghoher nicht will,wird er auch eine auf die "Schnauze"kriegen.Der ranghohe Hund wird nicht erst analysieren aus welchen Grund er dies tut.

Ich glaube wir Menschen überlegen in vielen Situationen zu lang,wollen alles hinterfragen,wieso und weshalb.Oftmals ist ein handeln aus dem Bauch heraus,die einzige und schnelle Lösung.

LG Andrea

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Kann sein!

@Steffi,ist der Hund ,,unsicher" oder ,,ungehorsam"?

Oder ist Dein Hund ungehorsam, weil Du unsicher ist?

Teste mal aus, dann wird die Situation klarer zu definieren sein.

@Andrea,warum geht das nicht rueckwaerts? Wimette

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Aus der Entfernung würde ich beides diagnostizieren.

1) Der Hund ist noch nicht fertig erzogen und es fehlt an Führung.

2) Frauchen ist unsicher und wartet geradezu unbewusst auf eine Aktion, weil Danu das ja immer macht.

3) Danu wurde noch nie ernsthaft klar gemacht, daß sie nicht zu schützen braucht.

4) Frauchen will vielleicht einen Hund, der schützt oder hat schon Schutzübungen mit Figuranten gemacht. Körung? Da werden zuweilen bei Hovis (und natürlich auch bei anderen Rassen) Dinge herausgekitzelt, die man gar nicht braucht!

5) Hund ist auch unsicher, weil er nicht gezeigt bekommt, was richtig und was falsch ist,

Kann das sein?

:Oo Anja

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Hallo Wimette,

weil ich mir nicht vorstellen kann,dass eine Frau einen tobenden Hovi,rückwärts kurz an der Leine hält und ihn noch gleichzeitig zurück drängt,zumal sie in dieser Situation sicherlich sehr unsicher und hilflos ist.Vorwärts ist sicherlich viel einfacher für sie und machbarer.

LG Andrea

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