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Hundeforum Der Hund
Mark

Welcher Hundetyp überlebt?

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Hallo,

ich finde dieses Projekt sehr interessant.

Da Bloch und seine Leute aber nur zum Beobachten da sind werden sie garantiert nicht eingreifen wenn der Rudel etwas unter sich ausmacht und wenn dazu gehört das sie ihre Welpen töten dann ist das grausam aber halt das Naturgesetzt.

Lg Birgit

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Niemand hat auch nur annähernd erwähnt, dass die dort *ihre Welpen töten*.

Diese Welpen waren entweder zu neugierig oder zu raufig oder zu selbstsicher, um jeglichen Gefahren auszuweichen und haben daher *verloren*.

DAS ist Naturgesetz.

Darum ging es doch in dieser Beobachtung und vor allem in diesem Thread.

Oder seh ich das jetzt falsch?

Zudem geh ich fest davon aus, dass das gar kein *Rudel* im klassischen Sinne ist!

Hat Bloch dazu auf dem Seminar was gesagt? *neugierig guck*

Grüße

Antje

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Die Frage ist doch: woher wissen wir, dass es ein ÄNGSTLICHER Hund war - hat den jemand gefragt, dass er sein Verhalten definiert... vielleicht war er nur vorsichtig... :???

Ich halte überhaupt nix davon, menschliche Verhaltensbegriffe auf Hundeverhalten zu projezieren...

Es ist alles REINE Interpretation - auch hier vermenschlichen wir, selbst in den wissenschaftlichsten Versuchen, weil wir eben NICHT fragen können: Warum machste das jetzt so, was empfindest Du?

Wir interpretieren nach UNSEREN Schemata, wir haben ja nur unseres, etwas, was ganz anders ist, können wir ja gar nicht begreifen, wenn es nicht erklärt wird, und hoffen mal, dass es so stimmt, dass Tiere eine ähnliche Verhaltensmethodik haben.

Ausserdem - brauche ich dafür keine Hunde zu beobachten, sondern mich einfach mal durch einen Wald zu bewegen... und lerne - Wild (nomen est omen), auch Raubwild, ist scheu! - feddischbin

Hallo Wienerkinger,

das ist leider nicht richtig!Das was G.Bloch da macht ist eben Wissenschaft,Ethologie.Hast Du schonmal vom A-Typ und B-Typ gehört?Das Verhalten der Welpen ist durch ich weiß nicht wieviele Testreihen belegt worden.Nicht ...ach der sieht mir jetzt mal ängstlich aus, der ist wohl der, der überlebt.Die haben dort per Videografie unzählige Testreihen von Objekttest über Personentest gemacht und werten das dann aus.

Z.B. haben sie um rauszubekommen wie die Welpen auf Unbekanntes reagieren eine Warnweste am Stiel aufgehängt.Dann über Tage und Wochen das Verhalten beobachtet und konnten dann erkennen wer zum A-Typ(wagemutig,neugierig)gehört oder wer zum B-Typ(zurückhaltend und still). Der Welpe , der überlebte war ein B-Typ aber ich glaube das wir auch zur Arterhaltung die Wagemutigen brauchen und das es erst Rückschlüsse geben kann wenn es auch erforscht ist und nicht , weil EINER überlebt hat.

Liebe Grüße

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Hallo Ömmes,

ja dazu hat Bloch gesagt: es ist ein Hunderudel. Anders als z.B. bei einer Gruppe, die vielleicht in einer Hundepension kurzfristig zusammen leben haben diese Hunde ein Verwandschaftliches Verhältnis das über die Jahre eine Strukturbekommen hat.

Hoffe ich hab mich irgentwie verständlich machen können.

LG Dagmar

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Hoffe ich hab mich irgentwie verständlich machen können.

Ja sehr!

Dankeschön :)

Wienerkinger: Welche Schemata sollen wir denn sonst anwenden, wenn nicht die, mit denen wir tagtäglich zu tun haben?

Wir haben nunmal eine Sprache, mit der wir versuchen müssen, Verhalten zu beschreiben, Tatsachen darzulegen und zu guter letzt AUCH zu interpretieren... aber die Ausdrucksmöglichkeiten, die wir haben, beschränken sich auf unsere Sprache...

Man kann sich bemühen, so wenig wie möglich zu interpetieren.

Aber beschreiben müssen wir dürfen!

Und wenn ich dem Hund Emotionalität zugestehe, dann darf ich auch versuchen zu beschreiben, dass ein Hund ängstlich ist.

Oder vorsichtig... oder beides.

Niemals ist er immer nur eins davon.... das dürfte doch jedem klar sein.

Auch feddisch

Antje

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Hallo Wienerkinger,

das ist leider nicht richtig!Das was G.Bloch da macht ist eben Wissenschaft,Ethologie.Hast Du schonmal vom A-Typ und B-Typ gehört?Das Verhalten der Welpen ist durch ich weiß nicht wieviele Testreihen belegt worden.

Ja, stell Dir vor, ich habe auch die ganzen Werke gelesen, nicht nur von Bloch.

Und ich kenne auch die diversen Schwachpunkte der Verhaltensforschung in stark kontrollierter Umgebung... straight from the horses mouth sozusagen , auch wenn das Pferd nicht Bloch heisst.

Trotz und alledem kann ich mich mit der Vereinfachung wie der ängstliche Hund überlebt - nicht so abfinden - weil nicht wissenschaftlich. Ich denke, Herr Bloch wird es allerdings auch differenzierter formuliert haben.

Allerdings - ist uns dies aus so gut wie jeder wildlebenden Spezies bekannt... Was ein Wunder, dass das auch bei Hunden so ist.

Z.B. haben sie um rauszubekommen wie die Welpen auf Unbekanntes reagieren eine Warnweste am Stiel aufgehängt.Dann über Tage und Wochen das Verhalten beobachtet und konnten dann erkennen wer zum A-Typ(wagemutig,neugierig)gehört oder wer zum B-Typ(zurückhaltend und still). Der Welpe , der überlebte war ein B-Typ aber ich glaube das wir auch zur Arterhaltung die Wagemutigen brauchen und das es erst Rückschlüsse geben kann wenn es auch erforscht ist und nicht , weil EINER überlebt hat.

Hätte ihnen jeder Auerhahn sagen können ... öh - jeder (richtige) Jäger oder Förster übrigens auch.

Ich will die Forschungen ja auch nicht abwerten, im Gegenteil, sondern - hier den Rückschluss zum Thread: der ängstliche Hund, der gut sozialisierte Hund... ganz so einfach klassifiziert es sich dann doch nicht - und ich finde das Wort Angst hier auch ungut gewält... s.o. ist schon auf den Distress bei Angst hingewiesen worden,... Wenn schon Schlagwort, preferiere ich Vorsicht.

vlg

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Ich muss dir widersprechen Wienerkinger. Angst ist genau das richtige Wort. Weder Vorsicht noch andere Beschreibungen sind zutreffend.

Warum?

Ganz einfach: Weil (...und dafür hat der Mensch Definitionen) nur Angst einen Zustand jeglicher Spezies und auch des Menschen beschreibt, der zur Ausschüttung von Stresshormonen führt und den Körper in allerhöchste Fluchtbereitschaft versetzt.

Aber warum streiten wir eigentlich darüber? Das ist eine Definitionssache und diese Definitionen gelten eben. Wenn wir uns auf den Begriff "Apfel" geeinigt haben Wienerkinger und damit diese grüne oder rote Frucht vom Baum meinen ... und zwar übereinstimmend alle ... dann wäre es ja schließlich auch Unfug, wenn du das Wort "Banane" dafür einführst und mit Banana einen Apfel meinst.

Also es geht um Angst und nicht um Vorsicht. Alles andere ist nicht nur falsch, sondern auch sinnentleerte Wortspielerei.

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Da im nichtwissenschaftlichen Bereich das Wort ängstlicher Hund komplett anders belegt ist, werde ich auch weiterhin mit diesem Wort Schwierigkeiten habe.. ich höre schon: Mein Hund ist nicht ängstlich - sondern instinktsicher..

Es ist m.E. schon ein Unterschied, ob Angst als Triebfeder des Überlebens dient und sich auf ungewohnte Situationen bezieht, oder ob ängstlich im von uns oft benutzten negativen Sinne gemeint ist - daher meine Umbetitelung- um den Sprung von der Wissenschaft ins Leben zu schaffen.

Aber - Du hast recht - streiten um Worte bringt nix... Insofern ...

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Hallo @ all,

das Wort ängstlicher Hund ist von Bloch nicht gefallen.Wie gesagt ging es um Typenbestimmung

A-Typ = wagemutig,neugierig

B-Typ= ZURÜCKHALTEND,STILL

und das Ganze bei einer Scala von 0-----------10

der eine Welpe ist nach vorne gelaufen,rein in die "Gefahr" und war ganz schnell überfordert der 2. hat sich alles angeschaut aus der Entfernung und ist irgentwann locker auf die "Gefahr" zugegangen, während der 3. Welpe überhaupt nicht nach Vorne ging.

Ansonsten bin ich total für Marks Apfeltheorie :D

Liebe Grüße

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Hallo @ all,

das Wort ängstlicher Hund ist von Bloch nicht gefallen.

Hätte mich auch sehr gewundert... denn - wer lesen kann

Trotz und alledem kann ich mich mit der Vereinfachung wie der ängstliche Hund überlebt - nicht so abfinden - weil nicht wissenschaftlich. Ich denke, Herr Bloch wird es allerdings auch differenzierter formuliert haben.

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