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Hundeforum Der Hund
talea70

Grosser Hund...???

Empfohlene Beiträge

Moin Ihr Lieben,

nachdem wir ja leider unseren Ringo Ende Februar einschläfern lassen mussten, möchte ich jetzt gerne wieder einen Hund in unsere kleine Familie aufnehmen. Wie damals bei Ringo, möchte ich auch diesmal einem Tier helfen, das einen nicht so guten Start ins Leben hatte.

Bei meiner Suche auf den Tiervermittlungsseiten im Netz bin ich auch Boulie gestossen. Ich habe mich sofort in diesen kleinen Kerl verliebt.

Nach meiner Kontaktaufnahme über die Organisation habe ich von der Pflegestelle eine kurze Mail mit Bildern und einigen Daten bekommen. Er ist einfach ein total süsser Kerl, nur mache ich mir jetzt ein wenig Sorgen wegen seiner Grösse. Er ist 53 cm gross. Damit habe ich nicht gerechnet.

Da ich ja wieder in Vollzeit arbeite, wäre meine Lüdde an drei Nachmittagen mit Boulie alleine. Ich hatte noch nie einen grossen Hund - Ringo war ja eher klein - und mache mir jetzt Gedanken, ob Daniela mit ihren 10 Jahren nicht mit einem Hund dieser Grösse überfordert ist. Ich weiss, es ist sicherlich eine Sache der Erziehung. Aber darf ich einer 10-Jährigen solch eine Verantwortung (bezogen auf die drei Nachmittage) übertragen?

Vielleicht haben ja einige von Euch Erfahrungen in diese Richtung gemacht und können mir darüber berichten. Ich würde mich riesig über ein paar Meinungen von Euch freuen. Ich möchte Boulie so gerne helfen!

Mein Herz schreit ja, aber mein Verstand ist noch am zweifeln... :heul:

Liebe Grüsse

Karin u. Dany (die noch nichts über Boulie weiss...)

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NEIN! Auf gar keinen Fall kann eine 10jährige die Verantwortung - und sei es nur für ein paar Minuten - für so einen großen Hund übernehmen!

Wenn du möchtest, dass dein Kind mit dem Hund auch etwas anfangen kann, dann sollte es auf jeden Fall ein kleiner Hund sein. Obwohl eine 10jährige auch nicht die Verantwortung für einen kleinen Hund übernehmen kann - aber ich denke, dass wolltest du auch nicht so ausdrücken.

Zudem bin ich skeptisch, da ihr nicht wißt, was für eine Prägung der Hund auf Kinder hat. Ich würde eine "Secondhand-Hund" mit meinem Kind nicht allein lassen, bevor ich ihn nicht 200%ig kenne! Und das kann bis zu einem Jahr dauern, wenn man sich für einen Hund aus dem Tierheim entscheidet.

Ich habe eine Kinderhundeschule, weiß daher um die Problematik Kind-Hund.

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Mein Gott, der sieht ja zum Knutschen aus!!!!

Aber ich würde auch hier den Verstand walten lassen und sagen: NEIN, ne 10 jährige kann ich nicht mit dem Hund alleine lassen!

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Leider muß ich Angela zustimmen, der Hund ist definitiv zu groß. Da würde ich z.B. ein Kind nie mit Gassi-gehen lassen.

Ihr findet bestimmt noch euren Hund.

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Liebe Karin,

ich denke auch das Sabine und Angela Recht haben......

Weißt du was ich toll finde......., dass du vorher Fragen stellst :respekt::respekt::respekt:

Außerdem bin ich mir ganz sicher, dass der richtige Hund nur auf euch wartet !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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Sicherlich ist es sehr wichtig sich alles vorher zu überlegen, allerdings bin ich ja immer eher der Meinung, dass da wo ein Wille ist auch ein Weg existiert.

Wenn der Hund doch derzeit in einer Pflegefamilie ist, gibt es dort vielleicht auch Kinder oder die Pflegefamilie weiß wie er auf Kinder reagiert. Vielleicht besteht aber auch die Möglichkeit den Hund erst mal häufiger zu besuchen - mit Kind!

Dazu ein paar kurze kleine Geschichten aus dem Leben:

Ich war ca. ein halbes Jahr alt als sich meine Eltern entschlossen haben einen Hund anzuschaffen. Es wurde ein riesen großer Boxer Rüde (riesig für einen Boxer), der zwei Jahre alt war - Bronko. Nach einer Woche hat man mich bereits mit ihm alleine gelassen - was klar riskant war. Aber ich lebe auch noch. Als ich noch im Kindergarten war durfte ich sogar mit ihm raus gehen - oder besser er mit mir. Klar waren meine Eltern vorher oft genug dabei. Hat super geklappt!

Als ich Luke bekam, war er anfangs total verängstigt (z.B. Menschen haben sich zu schnell auf ihn bewegt oder zu laut gesprochen), er hat dann vor lauter Angst unter sich gelassen und manchmal auch geknurrt. Nach vier Wochen waren wir auf ein kleineres Familien Gartenfest eigeladen (Luke sollte auch mit kommen). Mir war nicht wohl dabei ihn dort mit hin zu nehmen - zum einen der vielen Leute wegen, und zum anderen sollten dort auch zwei bis drei kleine Kinder sein. Er blieb jedoch ganz ruhig, so dass ich ihn nach ca. einer Stude von der Leine gelassen habe. Ein kleiner Junge (ca. 5 Jahre) wollte mit ihm spielen - okay, das Spiel dauerte 2 min. dann hatte Luke keine Lust mehr und versteckte sich hinter einem Busch. Dann tauchte jemand mit einem relativ stark geistig behindertem kleinem Mädchen auf, dieses Mädchen ist später verschwunden (dieser Garten war sehr groß und grenzte an einen Wald). Die Mutter geriet in totale Panik, Luke ging zu ihr und sah sie nur an. Dann raste er los - dann hatte auch ich Panik und rannte hinter her, er fand das Mädchen (er hat das nie gelernt) und zerrte sie an ihrer Latzhose aus einem Busch. Ich war natürlich super stolz auf ihn und die Mutter mega happy. Später sah man das Mädchen nur noch dabei wie es immer wieder einen Grashalm ausrupfte und diesen Luke ins Maul schob - Luke nahm ihn und legte in bei Seite. So ging das mehrere Stunden lang - bis wir gefahren sind (Luke hat einen riesen haufen geformt =) ). Es war also - glücklicher Weise - überhaupt nicht nötig mir wegen der Kinder sorgen zu machen - aber man weiß es ja vorher nicht.

Ich weiß auch, dass es nicht immer so läuft und es mit Sicherheit millionen von Beispielen gibt in denen so was problematisch ist, was ich sagen will ist dass es nicht zwangsweise ein Problem geben muß! Natürlich muß man sehr vorsichtig mit der Situation umgehen und sich auch Gedanken darüber machen was passieren könnte oder was ist wenn´s schief geht - im Sinne des Kindes und des Hundes.

Man muß oder besser darf Kindern zwar nicht die Verantwortung für einen Hund (oder irgendein Tier) überlassen und meisten gibt es die Möglichkeit das gegenseitige Verhalten genau zu beobachten, oder Kind und Hund in unterschiedlichen Bereichen des Hauses unterzubringen bis du dir sicher bist das nix passiert. Vielleicht gibt es ja doch eine Möglichkeit, bevor die Angst über den Wunsch siegt.

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(bearbeitet)

Hallo Karin,

ich muß auch leider Angela zustimmen!

Meine Tochter ist 9 Jahre alt,sie ist zwar ab und an mit Kenay alleine,aber immer nur für etwa 1 Stunde.

Wenn er in der Zeit einmal pieseln muß kann sie ihn in unseren Garten lassen,Gassi gehen macht sie nur mit einem Erwachsenen zusammen.

Und du weißt nicht wie er auf Kinder reagiert,da hätte ich zuviel Angst davor das etwas passieren könnte.

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Hallo Karin,

ich würde dir auch einen kleineren Hund empfehlen - es gibt doch so viele, bestimmt auch welche, die ähnlich aussehen - nur kleiner.

Vielleicht kannst du auch mit deiner "Lüdden" zusammen auf die Suche gehen - in Tierheime in der Umgebung.

Unsere "Lüdde" - Stieftocher - jetzt 11 1/2 Jahre alt - lasse ich auch erst mit Tessa alleine mal eine Runde laufen, nachdem wir es "x" mal zusammen gemacht haben und sie mir/uns zeigen musste, dass Tessa auch ihre Kommandos befolgt. Und sie darf auch nur ins Moor (feld, Wald und Wiesen) - nicht Richtung Siedlung.

Tessa ist etwas kleiner.

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:heul::heul::heul::heul:

Ihr habt ja leider recht, ich muss wohl doch auf meinen Verstand hören. Vielleicht brauchte ich auch einfach noch eine Bestätigung von Euch.

Mit Ringo war das alles so einfach. Ihm konnte ich Blind vertrauen. Er war immer freundlich zu Mensch und Tier, hat nie versucht wegzulaufen und sich auch nur ansatzweise weiter als Sichtweite von uns zu enfernen. Zum Spaziergang haben wir eigentlich nie eine Leine gebraucht (außer wenn es Vorschrift war). Den Mittagsgang hat Dany mit ihm alleine gemacht seit sie 8,5 Jahre alt war (allerdings auch an der Leine). Ich muss dazu sagen, dass wir direkt an einem riesigen Park wohnen. Ich hatte wirklich nie Bedenken, ihn mit Dany alleine zu lassen. :holy:

Dieses Vertrauen müsste bei einem neuen Hund - egal ob gross oder klein - natürlich erst noch wachsen. Aber ich denke ihr habt recht, mit einem kleinen Hund ist es sicher einfacher, da er uns (bin ja auch nicht so gross :so ) körperlich nicht so überlegen ist.

So leid es mir tut, ich werde Boulie wohl nicht helfen können. Mir ist das Risiko einfach zu gross, meine Lüdde geht dann doch vor! Ich hoffe, er findet bald ein schönes Zuhause, wo jemand genug Zeit für ihn hat...

RICKY, wär der nicht was für Dich?????????? :D

Ich bleibe auf jeden Fall am Ball, bei der Suche nach einem neuen Mitbewohner.

Liebe Grüsse

Karin und Dany (die ja immer noch nichts weiss)

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Hallo Karin,

ich denke, du hälst uns auf dem Laufenden - nä -

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