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Hundeforum Der Hund
charly.fan

Hört mich nicht mehr!

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Hallo liebe Hundefreunde.

Ich habe mit Entsetzen letzte Tage festgestellt, dass mein Hund auch innerhalb von 3 - 4 Wochen immer weniger hörte und gestern dann gar nichts mehr. Er hat nicht mehr mitbekommen, wenn ich die Haustür öffnete, obwohl er nen Meter davon entfernt saß und wach war. Er erschreckte sich, wenn man ihn anfasst, da er nicht hört, dass man sich ihm nähert.

Da habe ich mich gestern im Netz mal auf die Suche gemacht und bin auf euer Forum gestoßen. Ich habe gelesen, dass einige von euch dieses Problem auch haben.

Ich habe auch zuerst an eine Alterstaubheit gedacht, da mein Sam (Golden Retriever) jetzt im September 13 Jahre alt wird. Aber natürlich wollte ich wissen, woran ich bin. Ich war dann heute mit Sam beim Tierarzt. Der hat mit Entsetzen festgestellt, dass in seinen Ohren eine schlimme Entzündung ist. Ich hab die nicht gesehen, da die tiefer ist, als man das Ohr seines Hundes reinigt. Der Arzt nahm davon einen Abstrich und hat das getestet. Milben waren Gott sei Dank keine vorhanden.

Dann hat er mir Medizin mitgegeben. 5 Tage muss ich ihm jeweils morgens und Abends immer einen halben Milliliter davon ins Ohr träufeln. Nach 5 Tagen soll ich ein anderes Zeugs da rein träufeln, dass aber draußen, da davon der ganze Dreck aus den Ohren fliegt.

Nun ja, die erste Behandlung hat der Sam heute bereits bekommen. Und siehe da - Er hört mich wieder... Ich muss zwar noch etwas lauter mit ihm reden, aber er hört mich wieder.

Das hat mich so gefreut, da der Sam immer ein treuer, lieber Hund war. Und er hat einfach nichts anderes verdient, als dass er seinen Lebensabend ganz normal und ruhig verbringen darf.

Die Behandlung hat mich 55 € gekostet, inklusive der Medizin. In einer Woche soll ich nochmal mit dem Hund vorbei schauen. Dann werden wir sehen, ob die Entzündung zurück geht.

Der Arzt hat mir übrigens auch keine großen Hoffnungen gemacht. Er sagte, man kann das vorher nicht sagen, ob der Gehörgang jetzt nur verstopft oder gar kaputt ist. Anscheinend war er nur verstopft.

Vielleicht ist meine kleine Geschichte ein Anreiz für all die, die die Hoffnung auf den höhrenden Hund bereits aufgegeben haben.

Lieben Gruß

Stephan

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HUHU

Ja ich kann da mit meinem Charly gut mit reden er wird ja schon 18 Jahre alt,ohne Leine lasse ich ihn nur noch im Freilauf,

denn ansonsten hat er kein Orientierungssinn mehr, auch laufe ich immer neben ihm damit er mit bekommt das ich da bin, denn wenn er mich nicht bemerkt wird er unruhig und sucht immer nach mir und das muss ja nicht sein.

Zu Hause stelle ich nichts um damit er sich an nichts mehr neues orientieren muss,denn das würde schief gehen er würde davor laufen.

Hören tut er nur ganz wenig,manchmal klappt es ganz gut wenn ich mit den Fingern schnippse und in reichweite vorm ihm stehe.

Charly orientiert sich überwiegend mit seiner Nase das klappt echt noch hervorragend, besonders wenn es um sein Futter geht.

Es ist nicht einfach einen alten Hund zu haben,aber trotzdem liebe ich es auch zu sehen das er schon so alt werden durfte und ich hoffe noch älter.

LG Heike

Nica und Opi Charly :winken:

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Hallo zusammen,

ich klinke mich hier noch einmal ein.Beim Lesen der Beiträge über den schwerhörigen,bis tauben Hund ist mir aufgefallen,dass wir dabei anscheinend ganz alleine ,noch ein Problem haben.

Unser Fienchen ist ausserdem fast blind. Wenn es dunkel wird und sie schläft,schnappt sie plötzlich um sich,wenn man in der Nähe vorbeigeht. Klar,sie erschreckt sich wahrscheinlich.

Was aber kann man tun? Vor dem letzten Rundgang schläft sie sehr fest.Wir müssen sie also wecken,teils weil sie sonst ihre Geschäfte vergisst,und teils auf ärztliche Anweisung,sie bekommt dann noch ihre letzte Dosis Luminal.(ist Epileptiker).

Ich hocke mich also vor ihr Körbchen und versuche es mit der Stimme,das ist inzwischen vergeblich.Dann kommt Hände-Klatschen,auf den Boden trampeln oder ganz schlimm,berühren und streicheln.Dabei haben schon öfters Hände oder Füsse dran glauben müssen.

Sie war und ist zwar ein typischer Terrier,aber das hätte sie früher niemals getan. Das geht jetzt seit ungefähr einem Jahr so.

Hat jemand einen Rat,wie ich sie wach bekomme,ohne sie so zu erschrecken?

Lg Waldklee

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Hallo

Also ich wecke meinen alten Mann Charly nie aus dem Schlaf, ich gebe ihn immer die Tabletten vor her.

Und wenn er mal Piepi macht , habe ich kein Probleme mit, er ist alt es kann doch mal passieren.

Zum Glück haben wir alles Fliesen und wenn er mal auf seiner Decke macht, kommt die gleich in die Waschmaschine, habe immer Ersatz da,auch mache ich ihn dann sauber und trocken , er ist alt und ich würde ihn niemals aus seinem Schlaf wecken,das ist meine Meinung.

LG Heike

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Hallo Waldklee,

ich habe noch einen ganz jungen Hund, also keinerlei Erfahrung. Nur eine Idee: Ist Fienchens Nase noch okay? Vielleicht kannst du sie darüber wecken? Also mit etwas, was lecker riecht, langsam in Richtung ihrer Nase wedeln? Zumindest würde sie das nicht erschrecken... Allerdings weiß ich auch nicht, ob sie das wirklich wecken würde.

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Hallo Heike,

unsere Fiene ist leider nicht nur alt,sondern mehrfach behindert. Wenn ich sie nicht wecke,wird sie natürlich irgendwann selber wach. Aber sie hält dann alles zurück.Das klappt noch ganz gut,nur sie strengt sich dabei oft so an,dass das einen Anfall zur Folge haben kann. Nur aus einfachen Gründen würde ich sie natürlich nicht wecken,das ist alles mit dem Arzt abgesprochen.

@Tina,

ja,die Nase funktioniert noch.Ich hatte das schon probiert,leider nicht sehr erfolgreich.Aber das ist noch ausbaufähig,vielleicht muss ich etwas stärker riechendes nehmen.Heute abend nehme ich mal Harzer Käse !

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An sowas dachte ich auch, muss ja nicht unbedingt lecker sein. Auf jeden Fall kann das nicht erschrecken, dauert vielleicht nen Moment länger, bis es wirklich ankommt, aber das ist ja bestimmt kein Problem.

Ansonsten kennt man ja aus alten Filmen, dass die "Damen", die da ständig in Ohnmacht gefallen sind, mit Riechsalz geweckt worden sind. Vielleicht mal mit dem Tierarzt sprechen, ob es einen bestimmten Duft gibt, der für Hunde diese Wirkung hat.

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Hallo Walldklee

Ich weiß ja es ist nicht einfach, aber weist du mein Charly hatte vorgestern auch erst wieder einen Anfall ich kann dir doch gut nach fühlen, Charly ist auch fast blind, bei Charly kommt jetzt noch hinzu das er seine Zähne verliert, ich lasse Charly echt immer schlafen weil Schlaf in seinem Alter wichtig ist.

LG Heike

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Hallo Tina,

Riechsalz ist eine tolle Idee,:sensation ich werde mich beim nächsten Arztbesuch drum kümmern. Jetzt warten wir (seit gestern) auf den Erfolg der Karsivan-Behandlung.Alles zusammen wird vielleicht helfen.

@Heike,

klar,Schlaf ist wichtig,aber gerade vom Schlaf hat Fienchen mehr als genug.Und als Epil.ist ein geregelter ,gut strukturierter Ablauf nun mal enorm wichtig.

Leider meldet sie sich nicht wenn sie raus müsste,sie hält immer noch brav ein und wartet,bis ich sie "erlöse".Nun kann ich nicht die ganze Nacht wach bleiben,ich weiss aber,wenn ich bei ihr schlafe,verpasse ich den Anfang des Anfalls und kann ihn nicht unterbrechen.dazu haben wir Tropfen und Zäpfchen. Sie kann dann jederzeit in einen kritischen Zustand geraten,und der Weg zur Klinik,nachts über die Dörfer,ist für alle Beteiligten sehr kritisch.

Deshalb ist es besonders wichtig,dass sie ihre Medikamente zu genau vorgeschriebenen Zeiten bekommt und jegliche Anstrengungen unterbleiben.

LG Rugelda

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Riechsalz ist aber schon ein recht starkes mittelchen, ich weiß ja nicht den Hund immer damit zu wecken O.o

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