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Hundeforum Der Hund
Mark

Was ist bloß mit einigen Hundebesitzern los?

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Ich leine meine grundsätzlich an, wenn uns Leute entgegen kommen.

Schon allein aus Höflichkeit und Rücksicht auf andere.

Ich kenne sehr viele Leute, die einfach Angst vor Hunden haben, und sich ganz einfach sicherer fühlen, wenn der Hund an der Leine ist, als wenn er frei bei Fuss läuft.

Ich akzeptiere das und breche mir keinen Zacken aus der Krone, meine Hunde mal für ne Minute anzuleinen.

Bei Hundebgegnungen muss ich immer abschätzen, WER uns da entgegen kommt, ob mein Boomer Randale macht oder nicht.

Solange der andere Hundebesitzer seinen Hund im Griff hat bzw. dieser sich abrufen lässt und bei Fuss bleibt, ist mir egal, ob angeleint oder nicht.

Ich leine Boomer bei fremden Hundegegnungen IMMER an, da MEIN Hund die Stinkesocke ist und anfängt rumzupöbeln.

Kann ich abschätzen, was mittlerweile ganz gut klappt, wie Boomer sich benimmt, leine ich, unter Absprache des anderen Hundehalters auch ihn ab.

Da ich weiss, dass MEIN Hund nicht unbedingt bei Rüden SOFORT abrufbar ist, gehe ich auf Nummer Sicher und er kommt an die Leine.

Ich hab da keinerlei Probleme mit.

Wenn ich aber Hundebesitzer sehe, die ganz genau wissen, dass sie nen kleinen Rüpel haben, aber dennoch nicht einsehen, den Hund anzuleinen, krieg ich auch schon mal nen Hals.

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Hallo ihr alle,

ich kann bärenkind nur unterstützen.

Ich habe zwar immer die Leine dabei, um meine notfalls mal an die Leine zunehmen - wie schon geschrieben - es kommt auf die Situation drauf an.

Meist läuft sie aber frei (wir sind fast immer in Feld, Wald und Wiesen unterwegs) und wenn - egal wer oder was - uns entgegenkommt oder uns überholen will - sofern ich das merke - ruf ich sie zu mir. Da sie eh' meist neben dem Rad läuft. hab' ich da auch nicht so viel zu rufen. Sollte es mal eng sein - oder ich sehe, z.B. das ein Reiter mit einem nervösen Pferd kommt, lege ich sie neben mir ab - immer so, dass ich zwischen meinem Hund und dem Pferd stehe.

Ich habe da schon oft ein "Danke" gehört - auch Jogger nicken einem freundlich zu, wenn sie sehen, dass man Rücksicht nimmt oder Eltern mit ihren Kindern.

Ich möchte einfach, dass meine kein "Störenfried" ist und berücksichtige, dass andere oft ängstlich auf Hunde reagieren.

Vor allem haben Jogger oft schlechte Erfahrungen gemacht und die sind dann meist froh, wenn sie sehen, die ruft ihren Hund ran, wenn sie z.B. auf der anderen Seite vom Feldweg schnüffelt - ein paar Meter vor oder hinter mir ist.

Ich finde auch, es ist viel entspannter für mich. Ich sehe lieber entspannte Gesichter als ängstliche.

Ich sehe aber auch nicht ein, warum ich sie in solchen Situationen grundsätzlich an die Leine nehmen soll - für mich ist es unbequem. Es ist für mich einfacher, ich rufe sie direkt an mich ran oder halte an und lege sie neben mir ab und beobachte sie auch.

Sollte ich das Gefühl haben, da kommt ein Giftzwerg, dem Sie gern mal "Bescheid" sagen möchte, habe ich immer noch die Möglichkeit sie am Geschirr im Sitz festzuhalten oder an die Leine zu nehmen - normal reicht da aber nur noch mal eine Erinnerung - "du bleibst" - im bestimmenderen Ton.

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Wir haben die beiden meistens frei laufen. Bei Hundebegegnungen leinen wir an oder rufen sie bei Fuß. Allerdings verkrieche ich mich auch durchaus im Unterholz, z.B. wenn Rocky und Kira nahen. Rocky kann Rüden überhaupt nicht ab und dreht jedesmal vollkommen frei wenn er uns sieht. Ergo will Aiello das ausdiskutieren, aber Rocky darf nicht von der Leine. ALso muß auch Aiello dran bleiben und schon ist das Chaos perfekt. Erfahrungsgemäß drehen viele Rüden an der Leine ab und wenn man sie losmacht gibt es so gut wie kein Theater mehr. Aber bei Rocky würde ich da meine Hand nicht für ins Feuer legen.

Bei Fußgängern und sonstigen rufe ich die beiden auch mindestens Fuß. Das stört doch keinen. Und auf bitte von Passanten, die Hunde anzuleinen leine ich eben an. Das stört mich auch nicht.

Was mich aber wirklich stört sind echt die "verrückten" Hundebesitzer. "Da kommen die großen bösen Hunde!" u.ä. finde ich echt so was von daneben, die bekommen auch netterweise nur zur Antwort:"Ich würde den Hund höher auf den Arm nehmen, meine haben noch nicht gefrühstückt!".

Also wenn ich hier durch unser Dorf gehe, dann schüttel ich meistens nur noch den Kopf. Die Hunde kläffen sich wegen allem und jedem die Seele aus dem Leib, springen über die Zäune, laufen "Besitzerlos" jagend durch die Wälder, kacken auf die Bürgersteige und die Herrschaften am Leinenende kümmern sich nen feuchten Kehrricht darum. Es ist echt ne Schande.

LG Elke

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Als ich angefangen hab diesen Thread zu lesen hab ich gedacht "Au weia, wenn einer von denen dich trifft, bist auch direkt unten durch"

Charly ist ein Leinenpöbler, er ist nicht aus dem Tierheim, sondern vom Züchter, wir haben ihn seid er 10 Wochen alt ist.

Wir haben am Anfang bestimmt einige Fehlergemacht, aber bitte wer macht die nicht???

Der weg ihn dazuzubringen an der Leine nicht mehr zu pöbeln ist halt weit, ABER wir arbeiten daran und es stellen sich langsam kleine Erfolge auch.

ABER so lange bleibt er größtenteils an der Leine UND ich weiche Hundebegegnunngen bei den ich weiß, das der andere auch pöbeln würde, also kein guter "Übungspartner" wäre.

Aber als ich dann den ersten Beitrag von agiem gelesen habe war ich wieder etwas beruhigt das ich mit meiner Ansicht hier doch nicht so alleine rumstehe.

Wenn man weiß das der andere Besitzer nicht an seinen Problemen arbeitet in Ordnung, aber so lange es nur eine Vermutung ist würde ich die Leute nicht verurteilen und alle über einen Kamm scheren.

In diesem Sinne viele Grüße

Steffi

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Tja, heute ist mir wieder so ein "seltsamer" (um es mal vorsichtig auszudrücken) Typ beim joggen entgegengekommen mit seinem Riesenschnauzer.

Er sieht mich kommen und sieht auch, dass ich selbstverständlich wie immer meine beiden Hunde direkt neben mir habe. Tja, das stört ihn relativ wenig, er kümmert sich nicht um seinen Hund, sondern lacht sich kaputt, als dieser eine "steife" Haltung einnimmt und sodann sich auf Raspu stürzt.

Tja, der Typ kennt mich leider nicht und auch nicht Raspu. Raspu hat ja mit so einem Riesenschnauzer körperlich kein Problem und hatte die Situation ruck-zuck unter Kontrolle. Der Typ verzog das Gesicht (... meine bescheidene Deutung: Ihm gefiel es nicht, dass sein Hund den kürzeren zog) und blieb stehen.

Ich bin ja wirklich ein ruhiger Typ, aber diesem Ignoranten habe ich verbal einen richtigen "Einlauf" verpasst. Denn neben der Unverschämtheit sich einen Scheißdreck um seinen Hund zu kümmern, besitzt er auch noch die Frechheit (bzw. wahrscheinlich sogar Unwissenheit -> Dummheit) stehenzubleiben. Wenn schon, dann gilt doch wohl das Prinzip zügig weiterzugehen und sich nicht an der Keilerei der Hunde zu "ergötzen" und damit die Situation u.U. deutlich eskalieren zu lassen.

Genau das sind die Typen Hundebesitzer, die eigentlich gar keinen Hund haben dürften.

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Na siehste, Mark: DAS sind die, die mir täglich mehrfach übern Weg laufen....und wegen derer ich auch Bammel hätte, wenn du mir entgegenkommen würdest. Klar ist das ungerechtfertigt dir gegenüber oder auch Bärenkind oder all den anderen, die ihre Hunde wohlerzogen unter Kontrolle haben.

Ich glaub, so unterschiedlich eben auch die Umweltbedingungen, die Wohnsituationen sind....so unterschiedlich sind auch die Erfahrungen, die man gemacht hat.....Leider......

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Sky ist seit neuestem auch ein "Leinenpöbler". Dadurch passiert es mir leider oft, dass die Leute mir nicht trauen, wenn ich sie frage ob wir sie zusammen laufen lassen wollen. Manche Hundebesitzer verstehen es einfach nicht, dass ein Hund an der Leine bellt, aber ohne Leine freundlich ist. Sky bellt auch nicht agressiv, sondern nur so, dass eben was gesagt wurde ;) Ohne Leine spielt er mit jedem. Und wirklich mit jedem! Sky hatte noch nie Streß, weil er lieber klein beigibt. Sehr angenehm muss ich sagen.

Nayeli ist ein typischer ACD. An der Leine ist sie zwar ruhig, wenn ich ihr das sage, aber wenn ich sie dann ableine muss sie dem fremden Hund erst mal klar machen wer hier der große ACD :Oo ist. Aber dann spielt sie ebenfalls mit (fast) jedem. Eine Hündin gibt es die sie nicht leiden kann.

Mir ist es immer am liebsten, wenn ich Hundebesitzer treffe die ich davon überzeugen kann, dass wir die Hunde laufen lassen. Aber wenn mir jemand entgegen kommt. Egal ob mit oder ohne Hund leine ich erst mal an. Außer der fremde Hundebesitzer lässt seinen Hund auch ohne Leine.

Es wird immer wieder Menschen geben die sich über mich aufregen, aber es wird auch immer wieder Menschen geben über die ich mich aufrege. Das wird sich wohl nie ändern.

Lg Carmen, Nayeli & Sky

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Schau, da passiert genau dasselbe direkt hier.

ICH SOLL MEINEN HUND ANLEINEN, NUR WEIL ANDERE VOR MIR IHRE HUNDE NICHT UNTER KOMMANDO FUSS HALTEN KÖNNEN? NEIN! Definitiv nicht!

Warum muss ich jetzt darunter leiden, die einen im Fuss bleibenden Hund hat, nur weil es mit anderen vorher schief ging? DAS SEHE ICH NICHT EIN!

Also, das sehe ich genauso. Ich lasse Shari auch immer bei Fuß gehen oder gebe ihr Kommando "Platz/Sitz wenn sie gerade über eine Wiese läuft und es kommt jemand mit einem Hund "bei Fuß" oder angeleint (natürlich auch bei Leuten ohne Hund). :Oo

Kommt dieser Hund dann angerannt löse ich natürlich auch vorher das Kommando auf, es bleibt einem dann ja nichts weiter übrig :( In unserm Dorf gibt es auch chaotische Hundebesitzer. :heul:

Es gibt hier einen Münsterländer-Mix, der ist so aggressiv und hängt so in der Leine daß ich immer Angst habe sie reißt jeden Moment. Meiner alten Hündin hat er damals Im Gesicht 8 Bißwunden zugefügt :heul: Der Besitzer hatte ihn einfach mal laufen lassen. :[ Aber dieser Hundehalter hat auch noch Spaß daran wenn sein Hund so ein Theater aufführt ?!?

Das ist der Unterschied zu den Hundehaltern die ähnliche Probleme haben aber daran arbeiten um es in den Griff zu bekommen.

Dann sind da noch zwei Yorkshire-Terrier, wenn das große Hunde wären könnte man sie glaube ich fast nur noch einschläfern lassen :heul: Die beißen alles was sie kriegen können. Die Besitzerin fährt dreimal am Tag mit ihnen neben eine Wiese, schmeißt sie aus dem Auto und läßt sie dann neben dem Auto herlaufen!!!! ?!?

Dann kommt noch unser Nachbar gegenüber, hat einen Husky-Mix der nur seinen Garten kennt. Er bewacht den ganzen Bürgersteig und kläfft jeden Spaziergänger an der sich "erdreistet" an seinem Grundstück vorbei zu gehen :heul: Es traut sich kaum noch einer da lang zu gehen und die Besitzer machen nichts!

Leider gibt es noch massenweise andere Beispiele, aber dann wäre ich sicher heute nacht noch am schreiben :(

Fakt ist: Es gibt viel zu viele Hundehalter aber man kann leider nichts dran ändern :(

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Liebe Grüße

Elke ;)

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Auch hier spricht mir angiem wieder völlig aus der Seele!

Ich weiß, daß es eine handvoll Hundehalter gibt deren Hunde wirklich gehorchen und unter Kontrolle sind, aber die Mehrheit sieht leider anders aus.

Aba war früher zwar etwas ängstlich aber mit jedem Hund verträglich. Wir haben regen Kontakt gesucht, Hundeschule etc. Es hat immer geklappt. Bis zu dem Tag x wo ich Euch schon von berichtet hatte (in einem anderen Thread). Eine Staffordshirehündin stürzte sich ohne wenn und aber auf Aba, Körpersprache war der scheißegal :[

Dieses Ereignis war so prägend, daß Aba sich seitdem nicht mehr mit Hündinnen versteht, bei Rüden ist sie "toleranter". Sie unterwirft sich überhaupt nicht mehr und es geht fast immer mit Verletzungen einher.

Wir haben es immer und immer wieder probiert, immer wieder ging es schief, weil der andere Hund nicht gehorchte und nicht auf Signale von Aba geachtet hat. Sie zeigte jedem Hund erstmal, daß er Abstand halten soll.

Irgendwann hat es ihr gereicht und mir auch. Was soll ich da noch ewig testen und dauernd geht es schief? Mit Rüden versteht sie sich also laß ich sie mit denen ihren Kontakt haben. Sie will keinen Kontakt zu Hündinnen, das sieht und dann haben das auch andere zu akzeptieren!

Wie oft habe ich schon gedacht, der läßt seinen Hund frei laufen, vielleicht auch bei Fuß, der weiß was er tut und hat den Hund unter Kontrolle... Pustekuchen! Wenn es hoch kommt sind es von 10 Leuten 1-2 wo es klappt.

Jetzt habe ich die Nase voll, daß immer Aba und ich ausbaden sollen, daß andere nicht gehorchen. Deshalb macht sie an der Leine manchmal Theater (auch wir üben daran und es ist besser geworden) und ich wäre auch froh, wenn ich ihr mehr Sicherheit vermitteln könnte, weil ich sicher sein kann, daß der andere unter Kontrolle ist-also bei fast allen nur an der Leine. So kann ich mich nicht asschließlich auf sie und ihre Körpersprache orientieren, sondern muß auch auf den anderen Hund achten.

Aba läuft auch immer frei, außer im Verkehr, und gehorcht. Ich rufe sie zu mir, wenn jemand kommt oder leine sie auch ab und zu so mal kurz an, damit sie das anleinen nicht immer mit dem anderen Hund verknüpft.

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Bei manchen dingen bleibt nur der griff an den Kopf :[

Ich finde es traurig wieviele Hundehalter draussen rumrennen und haben keine Ahnung was sie da überhaupt tun.

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