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Hundeforum Der Hund
wimette

Was ist ein Grund, einen Hund abzugeben?

Empfohlene Beiträge

Das ist ein heikles Thema, ich weiss!

Trotzdem stell ich die Frqge einfach mal:was ist ein Grund einen Hund abzugeben...........?

Hat sich von Euch schon mal einer von seinem Hund trennen muessen, und warum. Wimette

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Hmm...

Mitellosigkeit vieleicht...schwere Krankheit möglicherweise...

Dauerstress und Hass, Wut und Verzweiflung.... :???

Wirklich keine Frage die man pauschal beantworten kann.

Kein Thema über das ich mir ein Urteil erlaube, das Leben eines jeden Menschen hat sooo unterschiedliche Pasagen....

Vieleicht ist es in manchen Fällen das Beste für´s Tier?

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Für mich steht an erster Stelle:

Wenn der Hund nicht zum Menschen und in dessen Leben passt und der Mensch nicht bereit ist oder es ihm nicht möglich ist, die Gegebenheiten an den Hund anzupassen (und andersherum der Hund nicht in der Lage ist, sich an das Leben seines Menschen anzupassen...)

Schön häufig erlebt in der Praxis, leider geben die wenigsten Menschen ihren Hund aus diesem Grund ab.

Weitere Gründe: Ehrliches Nichtmögen!

Also.. wenn ein Hundehalter eine innere Abneigung gegen sein Tier hat (weil es vielleicht Charakterzüge aufweist, die nicht passen oder weil der Hund irgend etwas getan hat, was den Menschen in seinem Vertrauen zum Hund gestört hat oder so...)

.... schweres Thema.

LG

Antje

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(bearbeitet)

Ich denke auch, dass es ein schwieriges Thema ist. Und für die, die ihr Tier lieben auch sehr hart.

Gründe für die Abgabe gibt es sicherlich viele... (einige wurden ja schon genannt)

Leider gibt es aber auch Leute, die ihr Tier abgeben, weil sie einfach keine Lust mehr darauf haben. Das ist das schlimmste, was es für mich überhaupt gibt.

Was mir so noch einfällt:

- Krankheit

- Beruf (wenn man keine Möglichkeit mehr hat - Hundesitter...)

- wenn man dem Hund nicht mehr gerecht wird

- wenn Kinder im Haushalt in Gefahr sein könnten

usw. und die, die schon genannt wurden.

Sicherlich gibt es noch viele andere Gründe... aber die können halt, wie auch schon gesagt, durch das Leben jedes Menschen unterschiedlicher Natur sein.

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Ich erzähl euch was:

Vor zwölf Jahren hab ich meine zwei Kleinwuffs imTierheim abgegeben. Ich bin heut noch unglücklich, hab Schuldgefühle und werd da nie ganz drüber wegkommen.

Zur damaligen Zeit hatte ich drei Hunde. Die zwei kleinen und den großen Django.

Nach der Scheidung stand ich mit ner Menge Schulden da, zwei Söhnen, einer im Kindergartenalter, einer in der zweiten Klasse. Die leibliche Tochter meines Exmannes, sie war damals zwölf, zog mit ihm. Für sie war ich unterhaltspflichtig, weil adoptiert. (Ich hab ein superliebes Verhältnis zu ihr, und sie teiltmeine Hunde und Pferdeleidenschaft).

Also: das bedeutete, Rackern bis zum Umfallen, damit wir über die Runden kommen, weil ich keine Sozialhilfeempfängerin werden wollte. Muß man ja auch irgendwann zurückzahlen und kommt dann nie mehr auf nen grünen Zweig.

Django war damals ein knappes Jahr, von klein auf krank und nicht ganz einfach. Hatte diverse Ops hinter sich und Nierenleiden.

Zudem ergaben sich die üblichen hündischen Kabbeleien zwischen dem kleinen Rüden, Tapsy und ihm. War nix schlimmes, aber für die Kinder, die auch oft allein sein mußten, war die Gefahr zu groß, sie mit den Hunden allein zu lassen.

Also wollte ich alle drei abgeben. Privat konnte ich niemanden dafür finden, meine Nerven waren absolut am zerreißen.

Mein älterer Sohn hat das spitzgekriegt und war total verzweifelt. Der Vater hatte ihm beim Auszug theatralisch seinen großen Schäferhovimix geschenkt und ihm die Verantwortung übertragen!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Sohnemann drohte verzweifelt, "Mama, wenn du den Django wegbringst, dann wachst du eines Nachts auf und du findst mich nieee mehr!!!"

Die Tierheimleiterin meinte, die kleinen wären sicher gut vermittelbar, aber mit dem großen, kranken wär das nicht so einfach.

Aus den Umständen heraus entschied ich, den großen zu behalten und gab die kleinen ab.

Keiner, der das je selbst mitgemacht hat, kann sich vorstellen, wie ich mich gefühlt hab......und beim Gedanken daran immer noch fühle!!!!!!!!!

Glaubt mir, ich hätte so gern alle drei behalten, aber ich konnte nicht. Egal ob wegen der Finanzen oder Nerven , ich hätte es nicht geschafft.

Natürlich konnte und wollte ich die Kids auch mit dem einzelnen großen nicht allein lassen. Der wurde in meiner Abwesenheit ins Wohnzimmer gesperrt.

Das Leben der Buben und meins drehte sich in der Freizeit dann nur um Django. Morgens vor der Arbeit: Kinder in Schule und Kindergarten abliefern, zu Fuß bei jedem Wetter, mit Django.

Abholen ebenso. Mittagspause Gassi gehen, wenn die Kinder gegessen hatten. Gekocht hab ich am Abend, damit ich mittags Zeit hatte. Gleich nach der Arbeit wieder mit Hunden und Kindern raus.

An Weihnachten gabs mal keine Geschenke, sondern die Operation des Kreuzbandrisses von Django.

Meine Söhne und ich haben diesen Hund geliebt, der uns durch die schwerste Zeit hindurchbegleitet hat. Vor zwei Jahren mußten wir ihn erlösen. Auch die kleinen haben wir ebenso geliebt, und noch heute sind wir alle traurig über die Trennung.

Man könnte meinen....ach, da wären doch die zwei kleinen auch mitgelaufen.........NEIN, ich hätte es nicht geschafft.

Tapsy landete laut Tierheimleiterin in guten Händen bei zwei alten Damen, und sheera, die Rauhaardackeldame, durch Zufall in der Nachbarschaft. Sie hatte epileptische Anfälle, die vom Tierheim verschwiegen worden waren, und wurde weiter abgegeben. sie durfte ein paar Kilometer weiter bei verständnissvollen Leuten alt werden.

Ich werd da nie drüber wegkommen und hock grad heulend hier.......aber so wars leider.

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Wie passend, daß ich diesen Beitrag hier gerade entdecke. Wollte schon selbst einen eröffnen. Warum?

Habe soeben erfahren, daß Maxi, Freundin von Sherlock seit Welpenzeiten, Deutsch Drahthaar-Mix und genau 1 Tag jünger als mein Bärenkind, einfach weggegeben wurde. Der Nachbarsjunge, der es mir verpetzt hat, sagte, "Die hatten keinen Bock mehr auf Maxi."

Was war passiert? Einfamilienhaus, 2 Kinder, die längst aus dem Gröbsten raus waren, Hundeschule, Agility, lange Spaziergänge am Deich, alles wunderbar. Maxi war ein lieber Familienhund. Ich hätte mehr mit ihr gemacht, aber sicher viele deutlich weniger. Also grundsätzlich okay.

Tja, dann setzte Frauchen die Pille ab, huch, wurde versehentlich Schwanger und es kam ein Nachzügler in die Familie. Und seither ist Maxi übrig, weil in der Erziehung der Kinder (und auch des Ehemanns) Unterstützung wohl irgendwie nicht vorkam und alles an der Mutter hängen bleibt. Sie möchte sich aber auch noch selbst verwirklichen und ein paar Stunden pro Woche arbeiten gehen. Tja, dann gibt man halt den Hund ab.

Der erste Versuch scheiterte, da kam sie nach 3 Tagen wieder, angeblich entwickelte dort jemand eine spontane Allergie gegen den Hund... tja, und nun ist sie wieder weg. Toll. Ich glaube, ich möchte mit diesen Menschen nicht mehr sprechen. ICH FINDE DAS EINFACH GEMEIN und nur insofern zum Wohle des Hundes entschieden, als man einfach DAZU nicht auch noch Bock hat.

Beim ersten Mal sprach ich mit dem Vater der Familie, da bekam ich die pampige Frage an den Latz gehauen, ob sie stattdessen lieber den jüngsten Sohn abgeben sollten, oder wie ich mir das vorstelle. GEHT ES DENN NOCH?

Ja, ich hätte ja keine Kinder, ich könne da nicht mitreden. Danke für das KO-Totschlag-Argument.

Also noch mal zur Verdeutlichung: Dieser Hund hat niemandem was getan, hat eine Begleithundeprüfung, und geht am Kinderwagen wie eine 1.

Um jetzt endlich Wimettes Frage zu beantworten:

Für mich gäbe es keinen Grund, meinen Hund abzugeben. Ich würde mit ihm lieber auf die Straße unter eine Brücke ziehen, als ihn abzugeben. Aber das muß jeder wirklich für sich alleine entscheiden.

Wenn man allerdings merkt, daß ein Hund wirklich gar nicht zu einem passt, und das kann bestimmt auch passieren, wenn man die Rasse kennt und wenn man sich gut informiert hat. Dann ist es für alle fair, sich zu trennen.

Wenn man einem Hund wirklich gar nicht mehr gerecht werden kann, wegen Schicksalsschlägen oder sonst etwas, mag es auch okay sein, aber ein drittes Kind ist glaube ich nicht wirklich ein Schicksalsschlag, oder?

Ich bin jedenfalls sehr traurig, daß ich Maxi nun nie wieder sehen kann und wünsche mir nur für sie, daß sie dort viel Liebe und Beschäftigung bekommt, wo sie jetzt ist.

:???:???:??? Anja

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Hallo Angie,

ich drücke dich mal ganz fest.... a060.gif ....

Ich kann mir deine Situation relativ gut vorstellen und finde es toll, dass du trotz aller Belastung den Großen behalten hast...... und einen Vorwurf, kann dir meiner Meinung nach niemand machen.....

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Also manche Leute sind erstaunlich verantwortungslos. Ich gehe ja mit Sam in eine Hundeschule, in der kleinen Gruppe ist auch ein Neufi-Rüde (8 Monate) wild und eigentlich fällt mir kein anderes Wort ein als eigentlich nur wild, weder böse noch sonst was. Er ist schon lange in der kleinen Gruppe und wie mir die Besitzerin erzählte, war er auch schon 1 Woche stationär in der Hundeschule. Die Besitzerin fragte mich nun, ob ich niemanden wüsste, der einen Neufi wollte, weil sie mit ihm nicht klarkommt. Sie würde ihn zwar sehr lieben, aber er wäre noch nicht stubenrein und würde nicht hören. Die Trainerin meinte, der Hund würde sie nicht akzeptieren, da er sich in der Woche ordentlich verhalten hat.

Ich habe ihr angeraten, doch nicht so schnell aufzugeben, denn wenn sie ihren Hund wirklich so liebt, kann man doch nach 8 Monaten nicht die Flinte ins Korn werfen. Vielleicht war es auch nicht so gut für die beiden zu sehen, wie gut Sam hört, obwohl sie nur 1 Monat älter ist.

Bin mal gespannt, wie es weitergeht.

LG Angelika mit Sam, Balou und Ella

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Hallo Sam,

ich bin da anderer Meinung und würde ev.helfen einen guten Platz für den Hund zu finden.

Der Hund ist noch jung,er wird sich bei einem Menschen der auf ihn eingeht wohler fühlen und die Chance bekommen ,dass beide,Hund und das neue Herrchen glücklich miteinander leben können.

Wenn diese Frau bereit ist so schnell aufzugeben, was soll dann werden,wenn es mal wirklich Probleme, ob durch Krankheit oder Verhalten,gibt?

Nee,ich glaube für den Hund ist ein neues Zuhause ,dort wo man mit ihm umgehen kann und ihn versteht,ein Glücksgriff.

LG Andrea

Wenn Menschen keine Zeit für ihren Hund haben oder haben wollen,ist es für das Tier immer besser,wenn er in ein neues Zuhause vermittelt wird.

Was wird denn sonst aus ihm?

Abgeschoben in Keller oder Zwinger,führen sie dann meist ein einsames Leben,ohne Zuneigung und wirkliche Fürsorge.

Wenn Einer keine Lust auf das Tier hat,aus welchen Grund auch immer,muss es dort raus.

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Puh, Tränendrüsen-Thema!!!

Meine Einstellung war immer, wenn ich mir einen Hund "anschaffe" ("" weil ich mir neue Schuhe anschaffen kann wie einen Hund), übernehme ich Verantwortung für ein Leben.

Jetzt habe ich nun gerade meinen Hund weg gegeben... Und meine Einstellung zu dem Thema ein wenig ändern müssen...

Es gibt gute Gründe, die einen zwingen können, sich von seinem Hund zu trennen. Allerdings nur für Hundehalter, die verantwortungsvoll mit dem Leben umgehen, das in ihre Verantwortung gegeben wurde.

Hundehalter, die sich ihr Viehzeug anschaffen wie ein paar Schuhe oder ein Auto und es entsorgen, wenn sie keinen Spaß mehr daran haben.... gehören selbst "entsorgt".

Ich würde gut finden, wenn man irgendetwas dafür tun müßte, wenn man sich einen Hund anschafft, eine Prüfung oder sowas. Selbst wenn das bedeuten würde, das ich dann keinen Hund haben dürfte...

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