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Hundeforum Der Hund
wimette

Was ist ein Grund, einen Hund abzugeben?

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Hi!

Wimette, das ist wieder mal ne knifflige Frage.

Entscheide ich mich bewußt für einen Welpen, "meiner "Rasse,

habe ich die Pflicht ALLES zu tun, um mit ihm klar zu kommen.

Selbstverständlich bei Bedarf Rat suchen/holen, gelle Wimette?

Solch ein Hund bleibt bis zu meinem oder seinem Ableben bei mir.

Anders sehe ich das bei älteren Tierheimhunden, wo man keine Ahnung von einer Vergangenheit hat.

Mein Chocko bleibt sicher bis zu seinem Tod bei mir, er ist ein wunderbarer Kerl, ABER DAS WAR GLÜCK, hätte auch ganz

anders kommen können.

hatte selbst schon einen Pflegehund, den ich nicht geschafft

habe, weil ein Killer.

Da konnten auch wirkliche Fachleute nichts machen und helfen.

Wäre ich gesundheitlich, durch Krankheit oder was auch immer nicht mehr in der Lage für meine Wuffis zu sorgen, das wäre ein Abgabegrund im Interesse des Hundes.

Glaube hier im Forum gibt es Keinen, der seinen Hund leichtfertig hergibt , aber natürlich gibt es manchmal wirklich

Gründe, in die Zukunft kann keiner hier schauen.

Allergien oder Kinder sind meist nur ein Vorwand.

Habe selbst 4 Kinder großgezogen und immer Hunde gehabt.

Meine Liebe zu Hunden ist auf meine Kinder übergegangen und wenn ich ihnen sonst nichts mitgegeben hätte, das wäre

doch schon was.

lg

Regina

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Hallo -,

ich schliesse mich Deiner Meinung an.

Das Leben ist nicht immer planbar und manchmal ist es nur eine kleine, winzige Sekunde und nichts ist mehr wie vorher.

Es gibt so viele unvorhersehbare Gründe,wo es ,für Beide, besser ist ,sich zu trennen.

Mögen wir alle von diesen Schicksalsschlägen verschont bleiben und ein langes, glückliches Leben mit unseren Tieren haben.

LG Andrea

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@angie,ich habe grossen Respekt vor Deiner Ehrlichkeit!

Lass Dich auch von mir mal ganz fest druecken........Wimette

@Anja, Du hast in allen Punkten Recht!

@sam, da stimme ich der Trainerin zu, zwischen dem Hund und seiner Menschin haben sich schon Aversionen manifestiert, da ist die Trennung die bessere Loesung fuer den Hund. Wenn ein Mensch schon in dieser Zeit so versagt hat, wird ein Hund ihn nimmer mehr wirklich vertrauen koennen! Es gehoert sehr viel Kraft, Geduld und Liebe dazu, das Vertrauen eines solchen Hundes wiederzuerlangen, glaubst Du das diese Menschin darueber verfuegt?

Traurig doch, das der Hund fuer das Versagen seines Menschen auch noch bezahlen muss? Wimette

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Hallo Andrea,

im Prinzip hast Du ja recht, aber für mich ist das schwer nachvollziehbar, denn wenn man sich für einen Hund entschieden hat, muss man auch darum kämpfen, man kann ihn doch nicht so einfach wie ein Paar Schuhe das nicht passt,wieder wegpacken und den nächsten ausprobieren.

Wir haben unsere Katastrophe (Ella) auch aus dem Tierheim und draußen ist sie absolut schrecklich (im Gegensatz zu drinnen, da ist sie das reinste Engelchen). Wenn ich mich mal wieder riesig über sie geärgert habe, drohe ich ihr auch an, sie wieder zurückzubringen, aber machen würde ich es nie.

LG Angelika

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Und wenn es sein muss.....Euthanasie?

Wann ist diese gerechtfertigt?

@Regina

hatte selbst schon einen Pflegehund, den ich nicht geschafft

habe, weil ein Killer.

Da konnten auch wirkliche Fachleute nichts machen und helfen.

Was ist aus diesem Hund geworden?

Wimette

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Wenn ein Mensch schon in dieser Zeit so versagt hat, wird ein Hund ihn nimmer mehr wirklich vertrauen koennen! Es gehoert sehr viel Kraft, Geduld und Liebe dazu, das Vertrauen eines solchen Hundes wiederzuerlangen, glaubst Du das diese Menschin darueber verfuegt?

Das Problem in solchen Fällen ist aber, dass diese *Menschen* sagen: Mit diesem Hund komm ich nciht klar, der muss weg.

In Wahrheit haben sie als *Anleiter* versagt.... der eine Hund kommt weg.. und der nächste kommt ins Haus.... bis halt einer dabei ist, der irgendwie damit klar kommt, nicht angeleitet zu werden.

DAS ist doch das Schlimme an solchen Fällen....

Wenn die Frau sich keinen Hund mehr anschaffen würde, wäre was gewonnen.. aber sonst nicht.

Grüßli

Antje

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Und wenn es sein muss.....Euthanasie?

Wann ist diese gerechtfertigt?

Der einzige Grund, der mir einfällt ist: Krankheit... also Erlösung.

Wirklich der EINZIGE.

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Anja (Bärenkind) spricht mir aus dem Herzen :)

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Wir haben unseren Boomer aus dem Tierheim, wurden leider über seine Vorgeschichte und sein Wesen belogen.

Er entpuppte sich als *Überraschungsei*, gleich in der zweiten Woche durften wir Bekanntschaft mit unserem Ordnungsamt machen, ein Wesenstest wurde durchgeführt.

Er hat sich draussen so schrecklich aufgeführt, dass die Nachbarn mir aus dem Weg gingen, fragten wann der Hund endlich abgegben oder eingeschläfert wird!

Glaubt mir, dass zährt an den Nerven!

Ich habe manches Mal im Stillen überlegt, ob es nicht für alle Beteiligten besser wäre, ihn wieder ins Tierheim zu bringen.

Ich habe mir dann Hilfe von Aussen gesucht, und wir haben eine Hundeschule besucht.

Hätte ich diese Möglichkeit nicht gehabt, ich weiss nicht, ob Boomer heute noch bei uns wäre!

Glaubt mir, ich liebe diesen Hund über alles, aber manchmal bekommt man von Aussen solch einen Druck, dem man nicht immer Stand halten kann, und da denke ich, ist es für Hund und Mensch besser, dass man sich trennt!

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Was meint Ihr mit Krankheit? Wimette

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