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Hundeforum Der Hund
wimette

Was ist ein Grund, einen Hund abzugeben?

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Ist wirklich ein schwieriges Thema.

Es gibt sicherlich immer wieder so einge mehr oder weniger gute Gründe überhaupt ein Tier abzu geben. Ich kann auch einige der Geschichten hier gut nachvollziehen. Grundsätzlich bleibt bei mir die These stehen "was nicht geht geht nicht". Das wirklich schwere daran ist zu beurteilen ab wann die Situation mit dem Tier wirklich gar nicht mehr geht - dies muß man dann von zwei Sieten aus beobachten (die des Menschen und des Hundes)!

Ich denke viele Menschen geben ihrere Tiere viel zu leichtfertig ab... wenn´s halt dann einfach gerade mal nicht passt oder andere Dinge eben schwieriger werden (meine das generell - niemanden aus dem Forum).

Für mich persönlich gäbe es keinen aber auch wirklich keinen Grund mich von einem meiner Tiere zu trennen!!! Sollte auch nur eins von ihnen krank werden, habe ich dafür ein Konto (bevor die Tiere zu mir kamen) eingerichtet, welches in der Lage sein sollte sie wieder zu heilen - auch hier gilt "was nicht geht geht nicht"! Aber bevor ich Luke oder einen der Nager irgendwo hin geben würde... ich weiß nicht was ich alles in Bewegung setzen würde!

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Heute denk ich auch, nieeee wieder würde ich mich von einem meiner Tieren trennen, außer: für das Tier wäre es die bessere Lösung. Doch dmals, weiß ich auch, dass es das beste war, weil ich allen Hunden und den Kindern dazu nicht gerecht hätte werden können.

Ich weiß nicht, ob sich jemand in meine damalige Lage reinversetzen kann. Gescheiterte Ehe allein bedeutet schon sehr viel Schmerz. Dann mußte ich mich auch von den Pferden trennen. Die Stute war schon lange unheilbar krank und mußte erlöst werden, was mit der Scheidung an sich nichts zu tun hatte. Aber auch den Hafi und das Pony konnte ich unmöglich weiter finanzieren. Ich hatte noch ne Menge Raten an den Tierarzt zu zahlen wegen Djangos Krankheiten und OPs.

Zudem zog meine Stieftochter aus....die ich geliebt hab, und immer noch liebe, wie meine leiblichen Söhne.

Dazu wußte ich, dass ich mit den Schulden allein dastehe und arbeiten mußte, was nur grad ging. In verschiedenen Jobs, auch am Wochenende hab ich zusätzlich im Fußballvereinsheim geputzt.....vollgesch...und vollgek... WCs zum Beispiel. Fragt mal bei der Bank, ob ihr ein Darlehen kriegt, wenn ihr schon Schulden habt und keinerlei Sicherheiten. (die Schulden hatte ich angeheiratet und leider unterschrieben, mein Ex hat sich schön aus der Affäre gezogen).

Dann habt ihr da zwei kleine Buben, die Todtraurig sind, weil Papa weg ist und die Schwester, und es war keine einvernehmliche Scheidung!!!

Dann ne Familie die sagt, sie hat selber genug um die Ohren....also kümmer dich selber um deinen SCH.....

Django brauchte noch intensive Erziehung, also nix mit mal eben nur so mit Hundis Gassi gehen.

Es ist einfach, zu sagen....nie würde man aus finanziellen oder anderen Gründen ein Tier abgeben, wenn man nicht schon solche Lebensabschnitte zu gehen hatte, in denen man mit der Fairness anderer Menschen gerechnet hätte....aber schwer betrogen und enttäuscht wurde.

Life ist nicht immer gerecht und einfach und man sollte niemals nie sagen, find ich!!!

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@angiem

ich finde es gar nicht mal so falsch wie du dich seiner Zeit entschieden hast. Hattest ja nun auch selbst ein schweres Päckchen zu tragen.

Es ist dir nicht leicht gefallen die Tiere abzugeben und hast dir im Vorfeld mit Sicherheit auch überlegt ob es nicht doch anders geht. Aber was ich wichtig und auch gut an deiner Geschichte finde ist das du dir eben auch Gedanken darüber gemacht hast, was das Beste für die Tiere ist (leider tun dies immer noch die Wenigsten). Du sagtest ja, dass du dem allen nicht mehr gerecht geworden bist - man kann sich nun mal nicht teilen und die Kohle fällt leider auch nicht einfach so vom Himmel. Ich glaube nicht, dass sich in so ner Situation irgendwer anders entschieden hätte, im Gegenteil - immerhin hast du den großen kranken ja behalten! Von da her *Hut-ab*

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