Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
ibanez

... und noch einmal Leinenführigkeit

Empfohlene Beiträge

Ja, da schließe ich mich Simone an.

Es tritt auch häufig bei den Leinenführungsdingern ein Gewöhnungseffekt ein, wenn man immer dasselbe Schema nimmt.

Z.B. die Richtungswechsel. Viele Hunde wissen genau, wann man wieder umdreht und bringen einen dann auch schon dazu, nach dem Richtungswechsel auch ein zweites Mal zu wechseln, um dann gleich wieder in die gewünschte Richtung preschen zu können.

Dann die Bestätigung, wenn sich ein Hund korrigiert hat. Das führt sehr häufig dazu, dass man Hunde hat, die vor rennen, Leinenende, sich korrigieren, und dafür Futter oder Lob einfordern. Bin mal mit einer TRAINERIN spazieren gegangen, deren Hund hatte sich darauf konditioniert. Hab den Gang nach 10 Minuten abgebrochen, weil ich IRRE wurde. Für sie war das völlig normal und nach jeder Selbst- oder nachgeholfenen Korrektur wanderte aus dem gut gefüllten Futterbeutel auch die Belohnung in den Hund... geil, oder? Wobei bei ihr die Korrekturen nur nette Lockgeräusche waren, nachdem der Hund in die Leine gebrettert war.

Bei mir gibt es nach der DEUTLICHEN Korrektur nur eine Info, dass es jetzt richtig ist, Futter gibt es höchstens, wenn wirklich länger richtig gut gearbeitet wurde. Ohne Korrektur.

LG Anja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Darf ich vielleicht auch mal ne kurze Frage zur Leinenführigkeit stellen?

Mona ist gestern jedes Mal als wir an den Hunden vorbei waren, hinter mich gehopst und hat mal kurz die anderen Hunde angestänkert. Wie reagiere ich da am Besten? Umdrehen und wegdrängen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

DAS Problem hab ich mit Pepper immer noch, WENN sie nicht an der super Fahrradstange ist. Ohne Leine macht sie das nicht - da ist sie meist schneller weg als ich.

@Anja ich hab Pepper früher auch mal das Bellen aus Versehen konditioniert, weil ein Trainer meinte ich soll clicken, wenn Pepper den anderen Hund angesehen hat und mich dann sieht. Sie hat immer wieder grummelnd/bellend wggeschaut und dann mich angeschaut... auch wenn keine Hunde da waren :D Ab und an versucht sie es heut noch. Aber es gibt im Alltag keinen Clicker mehr und auch so gut wie keine Leckerchen (höchstens um sie gemeinsam zu finden).

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bei mir gibt es nach der DEUTLICHEN Korrektur nur eine Info, dass es jetzt richtig ist, Futter gibt es höchstens, wenn wirklich länger richtig gut gearbeitet wurde. Ohne Korrektur.

Hallo Anja :winken:

wie darf ich mir so eine deutliche Korrektur vorstellen und wie die entsprechende Info danach?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mona ist gestern jedes Mal als wir an den Hunden vorbei waren, hinter mich gehopst und hat mal kurz die anderen Hunde angestänkert. Wie reagiere ich da am Besten? Umdrehen und wegdrängen?

Entweder mit Vollgas voran und sie stumpf hinter Dir herzerren, kein Lob in Sicht, Blick WEG vom Objekt des Bellens und völlig ingorieren, oder blitzartig umdrehen und korrigieren, um dann gemeinsam in Peace aus der Situation zu gehen. Peace natürlich nur, wenn sie sich nach der Korrektur Dir zuwendet.

wie darf ich mir so eine deutliche Korrektur vorstellen und wie die entsprechende Info danach?

Das ist je nach Hund verschieden. Bei meinem Hund ist das wirklich ein massives Abdrängen nach hinten, bis ich Blickkontakt bekomme. Den nehme ich dann auf, nehme sofort den Druck durch den Körper raus, spreche freundlich und sage dadurch, was ich richtig finde. Danach reicht meist ein kurzes Räuspern, wenn er die korrekte Position wieder verlässt...

LG Anja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Am besten wenige Male ganz ganz deutlich. MEINE MEINUNG.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=28830&goto=1001616

GANZ viel zu viel Gewalt, ist da meine Meinung.

Wer seinen Hunde bestraft sollte mal über seine Handlungen sehr ernsthaft nachdenken.

Nach meiner Auffassung und Erfahrung befindet man sich als HH schon auf dem falschen Lösungsweg wenn man nur über eine Bestrafung nachdenkt!

MEINE ich,

L :winken: G

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Hängt wohl davon ab, was man unter Strafe und Gewalt versteht. Für mich ist jede Korrektur eine Strafe (im Gegensatz zum Begriff beim Konditionieren), schön wenn es bei dir ohne Korrektur ablaufen kann. Es gibt Hunde, die brauchen auch eine Korrektur in der ein oder anderen Form. Ignorieren ist für diese Hunde eine stille Zustimmung und sie bleiben beim Verhalten. Und ja es gibt Hunde, bei denen nicht alles nur über positive Verstärkung funktioniert. Hundehalter, die korrigieren, als unfähig zu betiteln, ist in meinen Augen völlig daneben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@hunde-versteher Ehrlich gesagt stört es mich nicht, dass du das anders siehst. Das sagt ja schon dein Name :kaffee:

Ich korrigiere meine Hunde, so wie ein Hund auch den anderen korrigiert, ein Lehrer seine Schüler, ein Hundetrainer seine Kunden, eine Mutter ihr Kind korrigiert usw. Meine Hunde sind weder eingeschüchtert, noch ängstlich oder was weiss ich. Ich möchte keinen Aussie ohne Grenzen haben, der mich dauerbeschützt, herumhütet, kläfft, zwickt etc. und dabei völlig überfordert und Gaga ist und noch dazu mir den Arm bricht (habe Glasknochen). Genau DAS erreiche ich bei den meisten Hunden mit Wattebauschwerfen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Nach meiner Auffassung und Erfahrung befindet man sich als HH schon auf dem falschen Lösungsweg wenn man nur über eine Bestrafung nachdenkt!

Fein. Wärest Du dann auch so freundlich, hier den für Deine Auffassung richtigen Lösungsweg zu beschreiben?

LG Anja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

*schubs* (Frage von Bärenkind wiederholend und gespannt auf Antwort wartend)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Leinenführigkeit - Tipps und Tricks

      Hier ist nun der Thread zur Leinenführigkeit.  Was ist für euch Leinenführigkeit? Wie habt ihr das mit eurem Hund geübt? Welche Signale verwendet ihr? Welches “Equipment“? Wie streng seid ihr mit dem Thema im Alltag? Ich bin gespannt.  

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Leinenführigkeit - mehrere Hunde

      Hallo zusammen,

      inzwischen läuft unser Sammy gut an der Leine. Hat auch lange genug gedauert.
      Nun wollen wir mit anderen Hunden spazieren gehen, an der Leine, bzw. haben schon einige Versuche gestartet. Das Problem ist, dass der Hund dann, in Gegenwart anderer Hunde, wieder zieht, wie ein Stier und auch nach 2 Stunden nicht aufhört!

      Social Walks haben wir versucht, jeweils 2 Stunden, keine Chance. Nach 1 Stunde Freilauf und Toben und richtig Action an die Leine und mit zwei seiner Freundinnen auch nur 10 Meter gesittet laufen, keine Chance, AUßER  unser Nachbar nimmt seine Hündin und Sammy zusammen, das klappt einigermaßen. Dafür fehlt mir aber die Kraft und der Zweithund  und nein, ich schaffe mir keinen an.

      Wir haben das normale angeleinte Gassigehen in den Griff gekriegt, indem wir ihn mit einem Bein ausgebremst haben. Kein Treten, sondern einfach nur das Bein in den weg stellen. Er musste also seitlich, bzw. hinter und bleiben. Klappte recht schnell, aber wenn er in der Leine hängt, auf einen Meter? Das krieg ich nicht hin. Einen Versuch wage ich noch, mit einem Besenstiel als Beinersatz, aber vielleicht habt ihr noch andere Ideen für uns?

      Ansonsten läuft es sehr gut, alles wird nach und nach besser, sogar das Autofahren! Er kommt mit fast allen Hunden zurecht, außer die sind größer und plüschig, dann wird er unsicher, unterwirft sich aber im Zweifel, um die Lage zu checken.....

       

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Leinenführigkeit beim Schaf

      Weil ich das einfach GENIAL finde und das Video so oft nicht wieder:      

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Was ist nur los? An Leinenführigkeit und drumherum hapert´s

      Einen schönen guten Abend allerseits!   Ich hoffe auf Eure Hilfe und Erfahrungsberichte zu diesem "Thema", dafür vorab schon jetzt ein großes Danke!     Am besten fange ich wohl ganz am Anfang an:   Mein nun fast 2 jähriger Golden Border Retriever Findus lebt nun seit etwas mehr als einem Jahr bei/mit uns, zuvor lebte er bei einem sehr (!) jungen und was Hunde angeht unerfahrenen Pärchen. Er lebte dort alles andere als artgerecht. Er hatte absolute Verdauungsprobleme (dünner Kot, tägliches Erbrechen), was sich mittlerweile durch absolute Ernährungsumstellung normalisiert hat. Er kannte mit 8 Monaten keinen Regen, vieles bereitete ihm große Angst (Menschen, vor allem Kinder auf allen fahrbaren Untersätzen, Männern, usw.), fremde Menschen, die bspw. nach dem Weg fragen, was er damit kompensierte, dass er IMMER nach vorne ging, die Sozialisierung anderen Hunden gegenüber war gleich NULL. Mittlerweile stellt nichts von alledem mehr ein Problem dar, aber: Findus kannte bis er zu uns kam keine Leine, da er nur im Garten sein Geschäft verrichtete. Ich weiß nicht wie viele Stunden (natürlich kurze Trainingseinheiten) wir bereits geübt haben, er zieht und zieht und zieht und will/kann es einfach nicht begreifen. Ohne Leine läuft dieser Hund perfekt bei Fuß, hält Blickkontakt und tut ALLES was von ihm verlangt wird. Nachdem er durch diverse Dinge ausgepowert ist, bessert sich sein Leinenverhalten, aber mit "bei Fuß" laufen, hat das nichts zutun. Zusätzlich mag er es gar nicht, wenn wir ihm vor dem Gassi gehen sein Geschirr/Halsband anlegen, er geht rückwärts, geht einem aus dem Weg und/oder dreht den Kopf weg. Ausserdem hat er ein massives Problem damit, wenn man länger als circa 4 Minuten stehen bleibt, oder langsamer läuft, er fängt immer wieder an zu bellen oder zu jammern.   Natürlich haben wir schon den Tierarzt befragt und auch Meinungen von einem Hundetrainer eingeholt, aber nichts von alledem half uns bisher weiter. Wir sind zwar im Umgang mit Findus sehr liebevoll, aber trotzdem konsequent. Sowohl körperlich als auch kopfmäßig ist Findus ausreichend ausgelastet.   Habt ihr einen Rat?   Beste Grüße, Tim  

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Leinenführigkeit ist verflixt anstrengend!

      Zur Zeit übe ich mit Laika , 14,5 Jahre, ganz intensiv Leinenführigkeit, ununterbrochen, bei jedem Gang , bei dem die Leine dran ist. Sie wird ja auch immer dementer und verschnüffelt sich auch gedankenverloren mal vom Gehweg auf die Strasse runter, deshalb geht ohne Leine neben Strassen gar nicht mehr. Da sie zu geschätzten 95%taub geworden ist und nun auch noch die Sehkraft merklich nachlässt, ist mir eine wirklich korrekte Leinenführigkeit sehr wichtig, damits nicht zu ungewollten Rucken kommt,welche sie zusätzlich verunsichern. Die Restgeräusche, die sie noch wahrnimmt, kann sie nicht mehr zuordnen und auch optische Reize fallen ihr immer schwerer, sie auf Distanz genau zu erkennen. So wird jeder Spaziergang dort, wo sich "viel rührt"  immer mehr zum verunsichernden Faktor für sie und sie neigt dann dazu,  nur noch Umwelt meidend hinter mir zu schleichen und sich hilflos auf mich zu fixieren, was aber dann verhindert, dass sie sich unbefangen mit den Reizen auseinandersetzen könnte. Das ist dann ein Bild des Jammers. Wenn immer möglich, fahren wir ins freie Gelände, wo sie offline laufen kann. Da mäuselt sie mit Nicky fröhlich mit , läuft auch unbefangen voraus - aber immer geht das halt nicht , vor allem, weil ich inzwischen fast nur noch einzeln laufe, damit jeder sein eigenes Tempo haben kann, das er braucht. Und sie ist nunmal nicht mehr so fit wie der Krümel.   Also dachte ich mir, mit perfekter Leinenführigkeit kann ich ihr mehr Sicherheit bieten und damit auch ein klein wenig mehr Freude, auch auf angeleinten Spaziergängen.   Ich sag Euch was: Leinenführig zu sein ist mega-hammer-anstrengend!!!!! Da sie sowieso meist innerhalb eines 3 Meter Radius um mich rum bleibt (ausser beim Mäuseln), ziehen wir nun immer mit gaaanz leichter 3 Meter Leine los, die sie kaum spürt.  Wir gehen erst los, wen sie soweit ist und ich und ich schaue akribisch darauf, die richtige Position einzuhalten.   Aaaalso, das sieht so aus: Ich gehe ganz knapp hinter ihr los, wenn sie los geht und bleibe genau in dem Bereich.  Estwas eitlich versetzt, hinter ihr, sodass sie problemlos auch vorne kreuzen kann, ohne die Leine zu spüren. Sie überprüft ob ich noch da bin, immer mal wiedr  mit einer minimalen seitlichen Kopfbewegung und für sie ist das dann, wenn sie mal gespannt hat, dass das zuverlässig ausgeführt wird, ein ganz wesentlicher Sicherheitsfaktor, sodass sie wieder anfängt mit locker schwingender Rute vorne dran zu traben, spontan zu interessanten Schnüffelstellen abzubiegen, mal stehen zu bleiben und nur zu gucken und zu horchen, auch mal umzudrehen, weil sie ne interessante Schnüffelstelle überlaufen hat usw.   Aber ich sag Euch was: Das erfordert so ne Menge an Konzentration und Selbstbeherrschung, auch achten auf die Körpersprache, um nicht störende, unbewusste Signale zu geben, das ist der Hammer! Es ist aber schön, zu erleben, wie sie das annimmt und wieder lieber auch an der Leine durch die Siedlung schlendert, so als wäre sie frei, weil die Leine niemals auf Spannung kommt, nie stoppend oder mitziehend ruckt und sie dabei ungestört in ihrer Ömmiwelt versinken kann. Wenn sie mich braucht, weil irgendwas sie trotzdem verunsichert, kommt sie nahe neben mich und bleibt stehen. Ich dann auch und wir gucken, so lange, bis sie mich mit aufgestellten, statt angeklappten Ohren anguckt: "Ich bin soweit,Du auch?" und dann setzen wir uns beide wieder in Bewegung. Sie vorne dran. Wenn ich wirklich ein Signal geben muss, zB. zum Stehenbleiben, weil von hinten ein Fahrrad kommt oder ähnliche Situationen auftauchen, reicht ein sanftes ausstreichen der Leine, das sie spürt und sofort guckt sie um und stoppt. Sie war sehr ausgeprägt Angsthund, als sie bei mir einzog und mit der Demenz scheinen allte Ängste wieder hochzukommen und zusätzlich das Nachlassen der Sinne machts nicht leichter. Aber wo ein Wille, da ein Weg - und den gehen wir nun, wenn wir nicht fortfahren können - auf diese Weise gemeinsam weiter.   Da wird mir erst nochmal deutlicher bewusst, was wir von unseren Hunden verlangen, wenn wir sie leinenführig haben möchten. Nicht rucken, nicht ziehen, immer auf den Menschen achten, wann der stehenbleibt, abbiegt, umdreht usw.......................echt heftig!   Danke allen meinen Hunden, die diese Leistung im Miteinander erbracht haben, oder sich zumindest echt bemühten!      

      in Plauderecke


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.