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Hundeforum Der Hund
ibanez

... und noch einmal Leinenführigkeit

Empfohlene Beiträge

@hunde-versteher Ich denke, dass es für alle Lebewesen immer einfacher ist, wenn es genau weiss: das ist erlaubt und das eben nicht.

Wenn ich immer nur das Positive belohne, dann sind so viele Wege offen, so viele Hintertürchen...

Hunde reagieren stark über Reize, und und denken nicht wie wir Menschen ob etwas erlaubt ist oder nicht erlaubt ist.

Nur weil ein Hund z.b. weiss wo "Fuß" ist, weiß er noch lange nicht, dass er nicht pöbeln soll, ein Kommando nicht selber auflösen soll, nicht aufs Sofa soll usw.

ERST, WENN man dem Hund das gewünschte Verhalten zeigt,

- statt pöpeln soll er bei Fuß gehen bis wir Ihm den Sozialkontakt /zum anderen Hund hingehen dürfen,...gestatten .

- statt nicht auf das Sofa gehen, zeigen wir Ihm den Platz an dem er sich lümmeln soll.

Mal ein Bsp. Wenn ich einem Kind sage: das Wort Phobie hast du richtig geschrieben, dann weiss es aber noch lange nicht, ob der Rest des textes richtig oder falsch ist oder wie es anders geht.

Ein Hund hat nur ein ganz kleines Hirn und kann solche Überlegungen nicht anstellen.

Nach meiner Erfahrung übertragen wir gerne unsere menschliche Denke auf das Tier.

Welche Fähigkeiten hat der Hund geerbt? Züchterziele?

L :winken: G

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Du möchtest sagen, dass ein Hund nicht weiß, was richtig und falsch ist?

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@hunde-versteher Dennoch kann ich mir nur sehr schlecht vorstellen, dass ein Hund genau weiss, wo seine Linie ist, wenn er kein Rot und Grün kennt. Es sei denn der Hund darf NUR auf seinen Platz, NUR bei Fuß laufen etc. ... ich kann hin und herüberlegen - kann mir nicht vorstellen, dass das geht, wenn ich immer nur das Positive bestätige und das andere ignoriere. So versteh ich deine Theorie.

Was machst du denn, wenn der Hund mal nicht das tut, was du willst? Abwarten bis er wieder das tut, was du willst und das dazwischen geschehen lassen?

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Aha... ich schaue mir das Video an, sehe einen Hund im Passgang voran gehen, und höre einen Menschen, der dem Hund ein Abbruchsignal gibt und danach in ganzen Sätzen erklärt, dass das jetzt grad nicht gemacht wird, was der Sammy tun wollte, aber stattdessen voran gegangen wird.

Ich sehe einen Hund, der sich genau so verhält, wie mein Hund. Er bekommt eine Info, was gut und was schlecht ist.

WIE aber nun dem Hund das korrekte Fußgehen an der Leine beigebracht wurde, sehe ich leider nicht. Und beschrieben finde ich es hier auch nicht.

Logischerweise zeige ich meinem Hund auch erst das korrekte Verhalten, was ich mir wünsche, wenn ich sage "Fuß". Aber ich nehme mir eben auch das Recht heraus, ihn zu korrigieren, wenn er der Ansicht ist, nun wieder weiter voran gehen zu wollen.

Und GEWALTanwendung sehe ich beim körperlichen Abdrängen und zurückdrängen auch keine. Wenn körperliches Abdrängen Gewalt für den Hund wäre, gingen alle Hunde untereinander nur gewaltsam miteinander um...

LG Anja

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@Bärenkind

Hunde sind unter sich nicht so zimperlich wie wir mit ihnen dann umgehen... Da ist gewalt auch ein Thema... Das gleiche gilt beim Thema druck ausüben...

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Gewalt... steht für mich immer im Zusammenhang mit Sinnlosigkeit und Schmerzen, und nicht im Zusammenhang mit gezielter Kommunikation.

LG Anja

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Ich denke einige Hunde würden aus Freude einen Kniefall machen, wenn sie endlich wüssten, was sie immer falsch machen... :kaffee:

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@Bärenkind

:-) OK, gehe absolut einig...

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Ich denke einige Hunde würden aus Freude einen Kniefall machen, wenn sie endlich wüssten, was sie immer falsch machen... :kaffee:
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=28830&goto=1009639

Dumm nur, wenn Herrchen oder auch Frauchen (ich nehme mich da mal nicht aus), Hundi das nicht oder nur schwer vermitteln können. :Oo

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@Flockenhund Wir sind aber lernfähig denk ich.

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