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Hundeforum Der Hund
retrieverfreund

Aggression gegen Menschen

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also ich hab folgendes problem vielleicht könnt ihr mir helfen?!ich habe einen golden retriever er hört eigentlich ganz gut auf mich allerdings nur solange bis wir menschen begegnen die er nicht kennt.denn da wird er richtig böse er bellt,knurrt und lässt sich schon gar nicht streicheln.ich kann ihn dann zwar "entschärfen" indem ich ihn platz oder sitz machen lasse aber das ist für mich keine dauerlösung denn ich kann ihn mittlerweile ja nirgendwo mehr mit hinnehmen.der versuch das fremde sich mittels leckerlie bei ihm beliebt machen klappt zwar meistens ganz gut aber er ändert sein verhalten dann eben auch nur gegenüber der entsprechenden person.

vielleicht hatte jemand von euch ähnliche probleme oder kann mir so einen rat geben?wäre super!

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hallo,

ich glaube,sicher bin ich mir ohne anwesend zu sein, da nicht,das es angst und unsicherheit ist.dein hund hält sich mit diesem verhalten die leute auf abstand.

ich würde ihm ein halti anlegen und viel unter menschen gehen,er muss lernen es passiert ihm nichts.

lg andrea

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Hi,

wir haben vor 4 1/2 Jahren einen Border-Mix aus dem Tierheim geholt, der am Anfang meinte, jedes menschliche Wesen auf der Strasse anzufallen! Zu Hause war und ist er ein abolutes Lamm, es sei denn, jemand Fremdes kommt!

Am Anfang habe ich es vermieden, durchs Dorf zu gehen. Habe aber festgestellt, dass wir das Problem damit nur umgehen, aber nicht in den Griff bekommen!

Also habe ich all meinen Mut zusammen genommen, mitten durch die Leute! Hab ihn allerdings recht kurz geführt, damit auch ja nichts passieren kann.

Nach ein paar Wochen hat er dann festgestellt, das es die Leute eigentlich gar nicht interessiert, dass e r kommt! Mit der Zeit wurde er immer ruhiger, mittlerweile gehe ich mit locker durchhängender Leine mit ihm durchs Dorf.

Den einzigen Makel, den er noch zeigt: Leute mit Schirm oder Spazierstock. Auf Grund seines Verhaltens müssen wir ganz stark davon ausgehen, dass sein Vorbesitzer mit einem Stock oder ähnlichem auf ihn eingedroschen hat! Aber mittlerweile weiss Boomer auch, dass Regenschirme ihm nichts tun, er beobachtet halt nur die Leute genau, versucht aber nicht mehr, sie "aufzufressen".

Von Fremden lässt er sich immer noch nicht anfassen, aber eigentlich ist mir das ganz recht. Fremde Leute haben an meinem Hund nichts zu suchen!

Wenn wir Besuch bekommen, ist es noch etwas schwierig. Kennt er die Leute, null Problem. Er macht zwar einen Höllenterz, wenns klingelt, kommt aber eine ihm bekannte Person, trollt er sich auf seine Decke.

Kommen für ihn Fremde, müssen wir ein gewisses Ritual einhalten: Besuch bleibt erst mal stehen, schaut den Hund nicht an. Boomer beschnuppert erst mal den Neuen. Und wenn er anfängt, an den Händen zu schnuppern oder sogar zu lecken, heisst das: Hab genug gerochen, bist o.k., jetzt darfst du mich anfassen! Klingt vielleicht dämlich, aber es funktioniert bis jetzt immer. Beim nächsten Besuch keinerlei Probleme mehr!

Vielleicht sagen hier einige, falsches Verhalten: I c h sage dem Hund, wos langgeht, aber ich denke beim Vorbesitzer lief da einiges falsch, und wir sind superstolz, dass wir unser "Monster" soweit gebändigt haben, dass keine Gefahr mehr von ihm ausgeht, wenn man sich an kleine, von uns akzeptierte Rituale hält. Wir und unser Besuch können damit leben, und wenns dem Hund leichter fällt, jemanden zu akzeptieren, dann ist es halt so!

Mittlerweile kann ich ihn auf dem Hundeplatz frei zwischen den Leuten rumlaufen lassen, ohne dass was passiert. Von denen lässt er sich alle anfassen.

Kommt jemand Neues auf den Platz, kläfft er ein paar mal und versucht, zum Tor zu laufen. Aber er lässt sich prima zurückrufen, setzt sich neben mich und wartet ab. Er dreht eine Runde um den Neuen, das wars, dann interessiert es ihn nicht mehr!

Ich denke, du solltest deinen Hund öfter diesen Situationen aussetzen, bis er merkt, von den Menschen geht keine Gefahr aus, ich muss keinen Rabatz machen!

LG Renate mit Shelly und Boomer

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Vielleicht sagen hier einige, falsches Verhalten:

Wer das sagt Renate ist mehr als dumm, denn ihr habt für Euch und Euren Hund die Lösung gefunden, mit der alle gut klar kommen, was bei dem einen klappt, kann bei dem anderen in die Hose gehen oder anders: man kann nicht nach Lehrbuch seinen Hund in das eigene Leben integrieren, man muß sich immer seine eigene Lösung suchen, denn jeder Hund und jeder Mensch ist anders und jede Lebenssituation gestaltet sich anders.

Du hast dir für Euch Gedanken gemacht und Lösungen gesucht und erprobt, es klappt, also ist es gut, ohne wenn und aber:respekt::respekt::respekt:

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@ Renate

Es ist doch klasse, dass ihr eine Lösung für euer Problem gefunden habt! Es gibt keine Allgemeinrezepte, nach denen alle Hunde funktionieren müssen. Gerade bei einem Hund mit schlechter Vergangenheit muss man Kompromisse eingehen.

Habe das gerade auch hinter mir. Die letzten Wochen hatte ich und vor allem Trixi Stress pur. Dauernd fremde Leute auf dem Grundstück wegen Gartenarbeiten. Parallel dazu war mein Schwager gut 1 Woche zu Besuch.

Trixi war anfangs komplett überfordert, ich musste sie sogar im Haus manchmal mit Maulkorb laufen lassen, besonders dann, wenn der Schwager mit ihr alleine bleiben musste. An den Maulkorb haben wir sie langsam mit besonderen Leckerlis gewöhnt, und sie sieht diesen zum Glück nicht als Bestrafung. Lästig ist er ihr allerdings schon!

An den Folgetagen eine deutliche Besserung: Sie reagierte nur noch ab und zu unwirsch und verunsichert auf den Schwager. Nach 3 Tagen brauchten wir kaum noch aufzupassen, sie hatte sich an den Besuch gewöhnt und hat ihn akzeptiert. Gegen Ende der Woche ließ sie sich vom Schwager beknuddeln und war absolut brav! Sie wusste nun, dass er keine Gefahr für sie war! Trixi braucht sehr viel Zeit, um fremden Menschen zu vertrauen, leider!

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Siehst du Tina, viel Geduld ist bei unseren Hunden angesagt und vielleicht manchmal Methoden, worüber andere nur den Kopf schütteln können und meinen:"Die werden anders nicht fertig mit ihrem Hund, traurig!"

Aber wie Sabine (beaglaender) schon sagte, jeder muss seinen eigene Methode herausfinden, es sind nicht alle Hunde gleich!

Wir Menschen sind ja auch verschieden, warum nicht auch die Hunde!

Bei uns schütteln die Leute auch mit dem Kopf, weil sie einiges nicht verstehen.

Es ist zwar vielleicht manchmal stressig, aber da sollte man drüber stehen.

Man kann halt hier nur Tipps geben, ausprobieren muss es jeder für sich und die ihm und dem Hund angenehmste Methode einschlagen.

LG Renate mit Shelly und Boomer

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Hi,

wollte mich nur erstmal schnell für die tipps bedanken werde das mal ausprobieren vielleicht habe ich ja auch e:klatsch:rfolg damit.also danke erstmal.

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Wäre schön, wenn du bei Gelegenheit mal berichten würdest, wie es bei euch läuft!

Vielleicht kann man ja noch mehr tipps geben!

LG Renate mit Shelly und Boomer

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