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Hundeforum Der Hund
Lucretia

Muss Nierenversagen sein Todesurteil sein??

Empfohlene Beiträge

Kannst du mir das bitte mal erklären.

@Peter und Nicole

Der Hund hat ein chronisches Nierenversagen, dafür gibt es eine Nierendiät.

Für die Langzeitbehandlung eines Hundes mit chronischer Niereninsuffizienz

Und jetzt hätte ich von Dir gerne mal eine Erklärung, warum Du mich in letzter Zeit immer so anfährst. Dein Ton war schonmal netter!

Liebe Muck,

ich habe immer sehr viel auf dein Urteil und deine Aussagen gegeben und habe mich auch immer darauf verlassen, aber in letzter Zeit, sind da sehr viele, wie ich meine, Unstimmigkeiten in deinen Äusserungen aufgetreten, die mich einfach nur veranlassen, dir hin und wieder mal zu widersprechen und dies in genau dem Ton, den du mir und anderen gegenüber zu gebrauchen pflegst.

"Kannst du mir das bitte mal erklären", ist genau der Terminus, den du zu benutzen pflegst, wenn du jemanden wegen seiner Aussage anzählst, da denke ich mir, da solltest du mal nicht so empfindsam sein.

Ich wollte dir damit nur mal nahe bringen wie sich das anhört und nun soll es das damit aber auch schon gewesen sein, schliesslich soll es doch um die Sache gehen und da denke ich, verstehen wir beide eine ganze Menge davon und müssen hier keinen Nebenkriegsschauplatz eröffnen.

Ich für meinen Teil habe absolut nichts gegen dich, du wirst dich aber daran gewöhnen müssen, das ich dich, wenn nötig, korrigieren werde. Zukünftig dann aber wieder netter.

Zum ersten Satz:

Ein chronisches Nierenversagen beschreibt den totalen Ausfall der Nierentätigkeit und muss zwingend dialysiert werden, sonst wird man, auch Hund, in ein Koma fallen.

Es ist und bleibt leider ein Nierenversagen.

Da Hunde meines Wissens noch nicht dialysiert werden und der beschriebene Hund auch noch nicht ausbehandelt ist, wird eine Diät zu diesem Zeitpunkt zu nichts führen.

Zum zweiten Satz:

Dort beschreibst du eine chronische Niereninsuffizienz und diese muss zwingend durch eine diätische Kost unterstützend behandelt werden, um eine weitere Belastung von den Nieren fernzuhalten, da hast du völlig recht, aber zu diesem Zeitpunkt, Diagnose<> Nierenversagen, ist dies überhaupt noch nicht angezeigt.

Du hast hier zwei unterschiedliche Krankheitsbilder vermischt, und/oder über einen Kamm geschert und das kann natürlich so nicht stehen bleiben. Alle von dir gesetzten Links, verweisen auf die Krankheitsbilder der Niereninsuffizienz, also in aller Regel die Vorstufe des Nierenversagens.

Doch leider, aus welchem Grund auch immer, ist diese Vorstufe hier wohl nicht erkannt oder übersprungen worden.

Ich hoffe liebe Muck nun sind alle Klarheiten beseitigt und wir werden uns auch weiterhin, so wie sich das gehört, fachlich auseinandersetzen.

Vor allem aber den Forumsmitgliedern auch weiterhin mit unserem fachlichen Rat zur Verfügung stehen, egal ob wir immer einer Meinung sind oder nicht.

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@Antares....hast PN

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Wir drücken vier Daumen und acht Pfoten. Hoffentlich schafft es Dein Süsser. Mein Schatz hat es leider nicht geschafft.

Lg Nina

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@ abtares: ein gute Erklärung

Unter schied zwischen Niereninsuffienz und Nierenversagen, das sind wirklich 2 ganz unterschiedliche Krankheitsbilder

Unser eine Kater hatte ein totales Nierenversagen aufgrund von fortgeschrittener Leukose, er musste leider über die RBB gehen.

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Hallo,

ich habe eben in der Klinik angerufen und erfahren,dass sich sein Zustand nicht wesentlich verändert hat ! :(

Ich hätte eigentlich gedacht,dass man nach einem Tag auf jeden Fall sehen kann,ob die Therapie anschlägt oder nicht.Weiß jetzt gar nicht,was ich denken soll. Kann ja auch sein,dass es eine Mindestzeit dauern MUSS,um überhaupt anschlagen zu können..?? :???

Oder ist es eher so,dass es ein sehr schlechtes Zeichen ist,wenn am nächsten Tag noch keine Änderung zu sehen ist?

Der erste und wichtigste Schritt ist getan!! Er hängt am Tropf!

Es sollen damit die Nieren gespült und dadurch die Nierenwerte runtergeholt werden.

Es klappt nicht immer.

Bei meiner Katze waren die Werte auch sehr hoch (nicht ganz so hoch wie bei deinem Hund) und die Infusionstherapie über 3 Tage hat keine großartige Besserung gezeigt,

Wie alt war denn Deine Katze damals?Und hat sie auch nichts gefressen,oder wie schlimm war es bei ihr?

Nochmal Danke für eure Antworten und Anteilnahme!Das hilft mir wirklich sehr! :kuss:

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Hallo,

bei Julius war der Zustand bis zum 4. Tag sehr kritisch, danach ging es langsam aufwärts und er konnte nach einer Woche insgesamt wieder nach Hause.

Herr Kater war damals 5 Jahre alt, in zwei Tagen wird er 11 Jahre. :)

Heute braucht er außer seiner Nierendiät keinerlei Medikamente und es geht ihm sehr gut!

Gib der Behandlung Zeit, um anzuschlagen. Daumen und Pfoten sind gedrückt.

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@Antares....hast PN

Ich habe geantwortet und hoffe das unser kleiner Zwist damit dann auch beendet ist.

Ich für meinen Teil lege sehr viel Wert auf ein friedliches Miteinander. :party:

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Hallo,

ich habe eben in der Klinik angerufen und erfahren,dass sich sein Zustand nicht wesentlich verändert hat ! :(

Ich hätte eigentlich gedacht,dass man nach einem Tag auf jeden Fall sehen kann,ob die Therapie anschlägt oder nicht.Weiß jetzt gar nicht,was ich denken soll. Kann ja auch sein,dass es eine Mindestzeit dauern MUSS,um überhaupt anschlagen zu können..?? :???

Oder ist es eher so,dass es ein sehr schlechtes Zeichen ist,wenn am nächsten Tag noch keine Änderung zu sehen ist?

Der erste und wichtigste Schritt ist getan!! Er hängt am Tropf!

Es sollen damit die Nieren gespült und dadurch die Nierenwerte runtergeholt werden.

Es klappt nicht immer.

Bei meiner Katze waren die Werte auch sehr hoch (nicht ganz so hoch wie bei deinem Hund) und die Infusionstherapie über 3 Tage hat keine großartige Besserung gezeigt,

Wie alt war denn Deine Katze damals?Und hat sie auch nichts gefressen,oder wie schlimm war es bei ihr?

Nochmal Danke für eure Antworten und Anteilnahme!Das hilft mir wirklich sehr! :kuss:

Meine Katze hatte über 3 Tage ihre Infusion bekommen. Lt. Klinik hätte weniger keinen Sinn gemacht, um zu sagen, es würde nichts bringen.

Festgestellt wurde alles im letzten Jahr im August. Sie fiel mir schon länger appetitlos und später auch durstig auf. Fell war etwas struppiger.

Sie wird jetzt im April 16 Jahre alt.

Als ich sie zur Blutentnahme in die Klinik brachte, hatte sie tags drauf eine Art Krampfanfall. Die Infusionstherapie brachte nichts, sie wurde mir quasi zum Sterben mit nach Hause gegeben. Ich fand eine TÄ, die sich mit nierenkranken Katzen auskennt. Zusätzlich bin ich noch in eine yahoo group eingetreten für nierenkranke Katzen. Für Hunde gibt es da kaum was Vergleichbares.

Ich drücke weiterhin die Daumen!

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Huhu gibt es was neues?? Wie geht es Deinem Hund? :)

Wir drücken alle Daumen und Pfoten hier :winken:

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Hallo,

die TÄ sagte mir gestern , Domis Werte und sein Zustand hätten sich nicht wirklich verändert. :(

Weiß jetzt leider überhaupt nicht,was ich machen soll,weil ich jetzt schon so oft gelesen habe,dass die Infusionstherapie bei manchen Tieren erst nach 3-4 Tagen oder einer Woche angeschlagen hat..

So blöd es jetzt klingen mag,aber mir würde die Entscheidung leichter fallen,wenn sein Zustand sich zumindest in eine Richtung deutlich entwickeln würde-auch wenn es die schlimmere sein sollte ! :no:

Kann mir bitte einer von euch einen Rat geben,was ich tun soll,und vor allem,wonach ich mich entscheiden soll ,so dass es auf jeden Fall in seinem Sinne ist.

Ihr hattet ja auch zum Teil prognostiziert bekommen,es sei aussichtslos und unveränderbar-ich weiss nicht was ich machen soll,es erscheint mir alles falsch,und ich bin einfach so traurig !!

Liebe Grüsse...

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