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Hundeforum Der Hund
Lucretia

Muss Nierenversagen sein Todesurteil sein??

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Was sagen denn die Tierärzte? Ich meine, jetzt nicht nur zu den Werten, sondern allgemein, was die Ursache des Nierenversagens ist, ob Du noch weiter Diagnostik machen sollst, wie die Aussichten sind.

Dein Hund war ja schon 12 Jahre alt, oder? Ich glaube, ich würde es davon abhängig machen, wie es ihm vom Allgemeinbefinden her geht und nicht auf Krampf (weil ich mich nicht von ihm lösen kann) sein Leben verlängern. Aber das ist eine Entscheidung, die nur Du treffen kannst, weil Du vor Ort bist und siehst, wie es ihm dabei geht.

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Hallo Lucretia,

das sind ja nicht so schöne Nachrichten. Das tut mir sehr leid!

Nun braucht es wirklich vielleicht noch eine Zeit, bis sich die Werte in eine Richtung bewegen.

Die Ausgangssituation war bei deinem Hund mit Erbrechen ja schon eine andere als bei meiner Katze.

Letztendlich denke ich so, wie die Hundenärrin. Ob dein Hund sehr leidet, kannst nur du, vielleicht noch mit dem TA, sagen.

Die Möglichkeit einer Dialyse besteht inzwischen ja auch bei Tieren (ich weiß nicht, wie ausgestattet die Klinik ist), aber ich würde bei meinen Tieren davon absehen.

Der Stress wäre viel zu gross.

Ich halte es bei meiner Katze: Qualität statt Quantiät.

Sprich, sie soll noch ein schönes Leben haben, auch wenn es kürzer ist. So bekommt sie Wunschkost (nicht nur Diät), und ich lasse keine regelmäßige Blutwertkontrolle machen.

Sollte es ihr wieder schlecht gehen, bringe ich sie natürlich zum TA, aber wie ihre aktuellen Werte sind, weiß ich nicht.

Im akuten Zustand im August habe ich alles gemacht, was mußte. Da war ich bei mehreren TÄ und auch mehrfach dort.

Ich drücke weiter die Daumen für deinen Hund.

Nimmt er weiter kein Futter und kein Wasser auf?

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Hallo,

also,ich habe Domi gestern aus der Klinik geholt,weil die Behandlung mit den Infusionen keine Wirkung zeigte.

Die Ärzte sagten mir auch,es habe keinen Sinn,denn seine Werte hatten sich- zwar nur geringfügig- aber z.T. verschlechtert. :(

Es ging ihm gar nicht gut,als ich ihn aus der Klinik holte,er war ganz steif und hat mich nicht gleich erkannt - aber als ich ihn dann in meine Arme genommen hatte,hat er sich da richtig reinfallen lassen und seine Muskeln haben sich sofort entspannt.. :knuddel

Letzte Nacht ging es ihm richtig schlecht,weil er viel Durst hatte,aber er hat alles direkt wieder erbrochen und das hat ihm sehr zugesetzt.

Heute war dann mit meiner TÄ vereinbart,dass sie vorbeikommt und ihn in seiner gewohnten Umgebung einschläfern sollte. :heul

Er ist aber seit heute Mittag in so einem "Dämmerzustand" und es scheint ihm auch nicht so schlecht zu gehen,daher hoffe ich,er schläft einfach friedlich weg - das wäre doch sicher schöner für ihn,als eine Spritze zu kriegen. Oder was meint ihr ??

Ich weiss irgendwie gar nichts mehr - mein Kopf ist so leer weil er zu voll ist, und ich möchte so gerne das Richtige tun für meine süsse Schnauze.... ich kann gar nicht begreifen, dass er bald nicht mehr da sein wird !!

Glaubt ihr, ich tue das Richtige ?Ist das in seinem Sinne ,oder was soll ich tun ?

Wie lange kann das denn dauern,wenn er so am "wegschlafen" ist ??

Bitte helft mir dabei, die richtige Entscheidung zu treffen - für ihn natürlich.Denn er ist das liebste und schönste, was mir in meinem Leben je widerfahren ist !!!!!

:yes::sun

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Reiss dich zusammen und erlöse den Hund. Was willst du ihn jetzt noch unnötig lange quälen?

Verstehe ich nicht. Es ist doch klar das es ihm nicht mehr besser gehen wird, was gibt es da noch zu zögern?

Gruß Iris

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Ich denke wenn er jetzt in einem Dämmerzustand ist wird es nicht mehr lange Dauern. Auch wenn er vielleicht nicht mehr alles mitbekommt, er merkt deine Nähe und das it ganz wichtig für ihn. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, daß Nierenversagen kein schmerzhafter Sterbeprozess ist und der Patient irgendwann in eine Art Koma fällt und dann stirbt. Aber ich bin mir nicht sicher, ich schau mal nach. Wenn er nur so dahindämmert und dann einschläft würde ich ihm auch die Spritze ersparen

Hast du vorsichtshalber Schmerzmittel mit nach Hause bekommen?

Hab mal nach Links gesucht und adas hier gefunden:

http://www.dialyse.de/forum/showthread.pl?thread=167

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Das ist der bisher erste Beitrag, den ich hier lese. Es tut mir sehr leid, dass es keine Hilfe mehr für Domi gibt.

Wenn Du Dir absolut sicher sein kannst, dass er keine Schmerzen hat, dann sehe ich keinen Grund, wieso er nicht einfach "wegschlafen" sollte.

Ich wünsch Euch alles Gute und Dir viel Kraft für die nächste Zeit :knuddel

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Bitte lass ihn gehen, so schwer es für dich auch ist.

Aber es geht hier um ein Tier, dass leidet...und nur du kannst diesem leiden ein Ende setzen.

LG Manuela

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Reiss dich zusammen und erlöse den Hund. Was willst du ihn jetzt noch unnötig lange quälen?

Verstehe ich nicht. Es ist doch klar das es ihm nicht mehr besser gehen wird, was gibt es da noch zu zögern?

ich persönlich denke wenn der Hund keine Schmerzen hat wieso soll man ihm nicht seinen natürlichen Sterbeprozess lassen? Ich denke auch der Prozess des Sterbens selbst hat in der Natur einen Sinn.

Hab grade mal einen Freund gefragt, der Arzt ist, er meint Bewußtseinseintrübung bishin zum friedlichen einschlafen. Keine Schmerzen. ich würde ihn auch seine Zeit lassen weil das klingt nicht nach quälen

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Hi,

naja ich würde es nicht nur von den Schmerzen abhängig machen, sondern auch von ganz normalen Dingen, frisst er noch und trinkt noch, denn verhungern oder verdursten möchte ich zumindest meinen Tieren nicht antun. Das Problem hatten wir bei dem letzten Kater, den wir einschläfern lassen mussten. Der behielt nix mehr bei sich und fraß und trank so gut wie nix mehr. Da wäre das Einschlafen ein reinstes Siechtum gewesen und das hatte er nicht verdient.

Die Katze davor hatte akutes Nierenversagen und da meinte der Ta, die hätte irgendwann einen ganz schlimmen Tod gehabt, wenn sie die Spritze nicht bekommen hätte. Hätte wohl auch mit einem Anfall und plötzlichen heftigen Schmerzen enden können. Davor war sie absolut schmerzfrei. Also auch das ist eine Möglichkeit.

Aber letztendlich bleibt dir nur eins: schau in die Augen deines Tieres, schau in seine Seele. Die werden dir schon genau sagen, wenn er nicht mehr möchte. Und dann heißt es nur noch: die Gefühle des Behalten-Wollens so weit wie möglich ausschalten und eine Entscheidung so oder so für das Tier zu treffen und nicht für dich.

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Hi,

naja ich würde es nicht nur von den Schmerzen abhängig machen, sondern auch von ganz normalen Dingen, frisst er noch und trinkt noch, denn verhungern oder verdursten möchte ich zumindest meinen Tieren nicht antun.

Das stimmt das würde ich auch nicht wollen, aber ich habe es so verstanden, daß der Hund sich bereits im Stadium des Bewustseinseintrüben befindet. Ab einem gewissen Punkt im Sterbeprozess - ein paar Tage vor dem Ende - wird jegliche Nahrungsaufnahme eh verweigert und auch kein Gefühl von Hunger und durst empfunden. Zumindest kenne ich es so vom Sterben meiner Mom und Oma und auch einigen Bekannten bzw von Erzählungen deren angehörigen.

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