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Hundeforum Der Hund
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Das sichere "Hier"

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Ich baue zur Zeit bei Jule das "Hier" nochmal neu auf, um es wirklich sicher in möglichst allen Lebenslagen hinzukriegen.

Mindestens 2 x am Tag nehme ich mir speziell dafür Zeit und gehe mit ihr los, um dann 2-3 x jeweils 10-15 x direkt hintereinander ein freudig-freundlich-einladendes "Hier" zu rufen, welches sie sofort zu beachten hat und zu mir kommen läßt. Dabei stehe ich seitlich zu ihr und unterstütze evtl. durch "Weglaufbewegung" das herkommen. Jule wird anschließend gelobt, dabei muß man gut dosieren, um den Hund nicht zu sehr aufzupuschen und das Spiel geht von vorne los, wie gesagt bis zu 15 x hintereinander.

Hört sie nicht sofort, greife ich in ndie Leine, wiederhole im gleichen freundlichem Tonfall das "Hier" und helfe mit der Leine sofort nach.

Zwischen den Übungseinheiten (2-3) wird dann geschnüffelt oder gespielt, je nach Lust und Laune.

Diese ständigen Wiederholungen helfen dem Hund, das Kommando zu lernen, denn Hunde brauchen bis zu 5000 Wiederholungen zum sicheren Lernen

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=)=)=)

DANKE, SABINE !!!

Da wir ja zur Zeit am gleichen *Problem* arbeiten, werde ich deine Idee aufnehmen und in meine Übungseinheiten mit einbauen!

Noch ne Frage: Du arbeitest zur Zeit mit der 10m Leine und behälst das Ende in deiner Hand, hab ich das richtig verstanden?

Bei Nichtausführen des Kommandos *ziehst* du Jule quasi zu dir ran, mit Kommandogebung *Hier*?

Shelly kennt das Kommando auch, führt es jedoch erst aus, nachdem sie erst mal die Umgebung abgesucht hat, aus welchem Grund sie zu mir kommen soll! :(

Was mach ich in diesem Fall?

Kommando wiederholen, oder Hund sofort zu mir ziehen?

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Danke dir auch Sabine,

Kenay meint im Moment auch mal wieder dieses Rufzeichen nicht zu kennen :(

Auf gehts :D

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Wenn ihr das "Hier" auch für Prüfungen braucht, dann solltet ihr natürlich auch noch Wert auf das korrekte Vorsitzen legen.

Mir geht es um das schnelle umgehende Herankommen.

@Renate: Bei Nichtbeachten zippel ich kurz an der Leine bzw. ziehe sie, wenn nötig, umgehend in meine Richtung.

Wenn Shelly meint, sie müsse erst die Lage peilen, greif die Leine und unterbinde das........wenn sie umgehend kommen soll....sie muß das dann lernen, sich auf dich zu konzentrieren, bist du in dem Moment interessant? Wenn nicht, dann mußt du dich interessanter machen :party:

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Ich bin schon interessant, aber ihr Blick geht beim Kommando *Hier* SOFORT in die Umgebung, und dann wird geschaut, ob Frauchen was besonderes hat.

Wenn ich Pech habe, läuft gerade dann irgend was durch die Gegend, und da könnt ne ganze Wagenladung Steaks bei mir stehen, und Shelly wäre trotzdem weg! :(

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Ich bin schon interessant, aber ihr Blick geht beim Kommando *Hier* SOFORT in die Umgebung, und dann wird geschaut, ob Frauchen was besonderes hat.

Wenn ich Pech habe, läuft gerade dann irgend was durch die Gegend, und da könnt ne ganze Wagenladung Steaks bei mir stehen, und Shelly wäre trotzdem weg! :(

Ich würde sagen, da hast du doch ne prima neue Aufgabe =)

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Ich würde sagen, da hast du doch ne prima neue Aufgabe =)

Du kannst einem Mut machen! :(

Ich zermartere mir schon die ganze Zeit das Gehirn, wie ich diesen suchenden Blick abwenden bzw. verhindern kann.

Wäre es sinnvoll, in diesem Fall sanft an der Leine zu zupfen, damit der Blick zu mir gerichtet wird?

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da meine Kira einen unwahrscheinlichen Spieltrieb hat, hab ich das mit ihr und ihrem Bällchen geübt. Das Phänomenale ist, wenn ich sie rufe mit *hiiiiiier* und patsche mit dem Ball an meinen Unterleib, kommt sie angerannt, kein Hund, Hase, Fasan kann sie davon abbringen. In letzter Sekunde stoppt sie und sitzt vor mir.

Im Moment bin ich gerade am arbeiten mit ner Hundepfeife. Habs satt, gegen den Wind zu schreien. Wow............... heute zum 2. Mal probiert........... Kira lief vorraus um ne Kurve, sah mich also nimmer, ich setz den Pfiff an, und.........schwuppdiwupp kam sie angesaust. Manno, war ich happy. Belohnung: wieder ihr Bällchen.

Wenn das komplett in ihr drinne ist, probiers ich mit nem anderen Pfiff zum Ablegen. Bin gespannt.

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Hallo Sabine.

Nur als Denkanstoß.. ich weiß, dass die meisten hier anders denken ;)

Hört sie nicht sofort, greife ich in ndie Leine, wiederhole im gleichen freundlichem Tonfall das "Hier" und helfe mit der Leine sofort nach.

Diese Vorgehensweise ist eigentlich eher kontraproduktiv.

Der Hund lernt nicht, das sofort kommen besser ist sondern er lernt in jedem Fall, dass Irgendetwas irgendwie merkwürdige Reaktionen hervorruft.

Das Gegenteil von Belohnung ist nur und ausschließlich das Ausbleiben von Belohnung.

In die Leine greifen um eine Selbstbelohnung (z.B. Weglaufen) zu verhindern finde ich ok.

Ein in die Leine greifen zur Korrektur hilft dir wohlmöglich nicht auf dem Weg zum Schnellen "Hier", weil des das Kommando in JEDEM Fall negativ besetzt.

Mögliche *Gründe*, die der Hund hat (Calming Signals hauptsächlich) werden ignoriert.. der Hund lernt höchstens, dass du ihn nicht verstehst in dieser Situation.

Zumindest ist das meine Erfahrung mit solcherlei "MUSS-klappen"- Übungen.

Langsamere Ausfürung von eigentlich gut gekonnten Übungen sind zum größten Teil geprägt von Calming Signals der Hunde, die dann übersehen werden (leider).

LG Antje

.

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Antje, Frage an Dich:

Du ignorierst also dann das Ignorieren des Hier-Kommando Deines Hundes, richtig? Also wenn er nicht kommt, Pech für Kuh Elsa, da keine Belohnung. Und wo ist dann die Konsequenz?

Muss nicht, wenn vom Hund mein Kommando ignoriert wird, irgendeine Konsequenz folgen, oder ist das Nichtbekommen des Leckerlies Deiner Meinung nach schon Konsequenz genug?

Wie würdest Du so eine Übung aufbauen?

LG Anja

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