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Hundeforum Der Hund
annette

Zu weit voraus

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hallo leute,

ich habe mit meiner iska (border-collie, 8,5 jahre) ein problem, das immer weiter ausatet.

sie läuft immer voraus. und der abstand wird immer größer. wenn ich sie rufe kommt sie sofort (zumindest ziemlich) zurück. auch wenn ich mich umdrehe und in eine andere richtung laufe findet sie das lustig, kommt angedüst aber läuft dann gleich wieder voraus. ich hätte halt gerne, daß sie sich mehr nachmir orientiert.

auch wenn wir mit dem fahrrad unterwegs sind. hält sie immer ihren abstand. ich kann sie auch garnicht einholen, da sie an dem geräusch hört ob ich näher komme und erhöht somit ihr tempo.

ich dachte halt, das wäre typisch border und habe da nicht so dagegen gearbeitet. aber irgendwie wird es halt immer weiter und wenn dann ein anderer hund kommt, kann ich auch nicht mehr so gut auf sie einwirken. also sie läuft dann auch eher los und begrüß den hund, ohne auf mein rufen zu achten, was sie eigentlich in der form nicht gemacht hat.

wäre über ein par tipps dankbar

bis dann Annette

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Hallo Annette.

Wenn du den Hund über einen längeren Zeitraum häufig in dem Abstand zu dir rufst, den sie einhalten soll und sie dafür gut belohnst und dich freust, müsste sie anfangen, diesen Radius von sich aus wieder mehr einzuhalten.

Wenn du möchtest, dass sie sich nicht durch weiter weglaufen selbstständig machst, müsstest du über eine lange Leine absichern.

Aber vielleicht klappt das mit viel Übung auch ohne lange Leine.

Viel Erfolg

Antje

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Das mit dem Absichern ist auf jeden Fall eine gute Methode, um erst mal den Radius mehr einzuschränken. Am Rad allerdings nicht machbar...

Zuerst würde ich mit dem Hund so arbeiten, daß er merkt, daß es sich lohnt, in Deiner Nähe zu sein, denn nur dort passieren die richtig spannenden Dinge.

Futter ist die eine Sache, ich arbeite persönlich noch lieber mit Spielzeug, denn Futter wird aufgegessen und dann orientiert man sich wieder an der Umgebung.

Ich habe beim Spaziergang ständig wechselnde Spielzeuge dabei, die in meiner Tasche wohnen und ansonsten in einem Schrank. Dadurch sind sie supertoll. Die kommen völlig unverhofft aus der Tasche, ich spiele manchmal auch mit mir selbst, wenn ich einen unaufmerksamen Hund haben sollte. Dann verschwindet das auch wieder, und der Effekt ist immer der, daß ich kaum noch aus dem Auge gelassen werde. Es KÖNNTE ihm ja was entgehen...

Also körpernah spielen, nicht weit wegwerfen, denn dadurch wird ja die Distanz wieder geschaffen und durch alleine Beutemachen DA VORNE belohnt.

Erst, wenn die Aufmerksamkeit wieder mehr bei Dir ist, würde ich am Rad weiter an den Kommandos arbeiten, die den Hund dazu bringen, wirklich bei Dir zu bleiben.

Ich arbeite übrigens gerade selbst auch am Bremsen des Hundes am Rad. Sie merken einfach logischerweise irgendwann, daß man sie schneller einholt als zu Fuß und passen sich an. Hatte das auch etwas schluren lassen... ;)

Viel Erfolg!

Anja

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Mein Snoopy war ein ganz schlauer, der irgendwie etwas anders verknüpft hatte, wie ich es wollte, zu seinem Vorteil.

Kaum gab ich ihn frei, trabte er lange Zeit gaaanz schnell, gaanz weit vor. Schaute zwar schon auch von selber mal nach mir, aber trotzdem störte es mich und ich hatte ein komisches Gefühl dabei.

Ich hatte ihn als Junghund immer in einer gewissen Distanz gerufen und fürs Zurückkommen belohnt. Durch die, örtlichen Begebenheiten hier, war das sehr oft, er orientierte sich zwar an mir, wenn ich lange nicht rief, aber das war selten der Fall, dass er dazu überhaupt die Gelegenheit hatte, wegen der Strassen usw.

Er ist sehr arbeitsfreudig, und ich hatte den Eindruck, er tut das, um es mir irgendwie so oft wie möglich recht zu machen, auch als es kein Leckerlie dafür gab.

Ich dachte: WENN er so schnell immer so weit vortrabt, weil er es eben von mir so konditioniert bekam, dann konditionier ichs einfach wieder um.

Hab dann bestätigt, wenn er im Schritt von mir wegging, oder neben mir ruhig schnüffelte, nebenbei durch einen beliebigen Signalton, der nicht konditioniert ist, sondern das sind bei uns einfach Geräusche die nebenher von selber beachtet werden, ihn vom wegtraben abgehalten und seine Reaktion (die Aufmerksamkeit) drauf bestätigt.

Auch das Komando "laangsam" hilft gut, vor allem am Rad, ihn zu bremsen.

Er wurde viel ruhiger und entspannter durch dieses Umlernen.

Alle solche Dinge fang ich schon beim Raustreten aus der Türe an, und wenns nur ein paar Meter sind, ohne "freigeben" bedeutet es für meine Hunde, bei mir zu bleiben. Klappt noch nicht immer, aber Snoopy wäre da sehr aufnahmefähig, wenn ich diesbezüglich immer konsequent wäre. Oft, nach einer Belohnung , geht er neben mir, guckt mich an, bis ich merke, uii, der wartet auf die Freigabe.(oder ein anderes Komando)

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