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Hundeforum Der Hund
bärbel02

Zweifel

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo Fories!

Sagt, hegt Ihr auch ab und zu Zweifel ob alles, was und wie Ihr es mit Euren Hunden tut richtig ist? Habt Ihr auch manchmal das Gefühl alles falsch zu machen?

Mit geht es im Moment so, und ich fühle mich sehr schlecht damit.

Ich arbeite nun schon seit einiger Zeit daran, meine Bindung zu Emma neu aufzubauen und eigentlich klappte das auch schon ganz gut. Seit ein paar Tagen spüre ich jedoch recht deutlich, dass Emma kein Vertrauen zu mir hat. Ich habe es in der Box schon einmal erzählt und habe dort auch einige hilfreiche Tips bekommen, aber bis jetzt erfolglos.

Also... Emma zeigt seit Anfang der Woche Ängste, die ich nicht einordnen kann, weil ihr nichts schlimmes widerfahren ist. Auslöser ist ein riesiger Sonnenschirm, der an einem Galgen im 4. Stockwerk unserer Nachbarn hängt. Dieser bewegt sich natürlich im Wind und macht Emma eine Heidenangst. Sie kennt diesen Schirm, weil er schon immer da hängt und es war auch nie ein Problem. Emma freute sich immer sehr in den Garten zu gehen weil sie da toben, graben, spielen und sich in die Sonne legen kann (Emma ist eine Sonnenanbeterin). Und nun.... aus die Maus!

Sie kommt rein, ein Blick nach oben und es geht los... geduckte Körperhaltung, gehetztes Hin- und Herlaufen, Bellen (tut sie eigentlich nur wenn sie mal eine Katze sieht). Ich bemühe mich ihr zu zeigen das alles ok ist, indem ich mich ganz normal bewege, sie nicht anspreche, mich auch mal auf die Wiese setze um die Käfer zu beobachten (macht sie normalerweise auch sehr gerne).... aber ohne Erfolg. Sie beachtet mich nicht, lässt sich auch nicht auf Leckerlie oder Futter ein....NULL

Nun denke ich, wenn sie wirklich so ne Angst hat, müsste sie doch bei mir Schutz suchen....oder nicht? Also sage ich mir, mein Hund vertraut mir nicht und hat auch keine Bindung zu mir.

Leute, bin echt verzweifelt :(:(

@ Antje

Antje ins Auto steigt sie übrigens wieder ein wie eh und je.... war sie wohl nur ein bisschen stur ;);)

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Liebe Bärbel.

Das Gefühl, welches du beschreibst, kenne ich gut.

Aber in dem Fall deiner Emma würde mein allererster Gang zum Tierarzt führen.

Ohren, Augen, Skelett (Schmerzen).

Solche plötzlichen Ängste kommen nicht einfach irgendwoher... das hat eine Ursache.. und die liegt mit einiger Sicherheit NICHT bei dir und dem Vertrauen deiner Hündin.

Lass zuerst abklären, ob der Hund gesund ist.

Bitte.

Liebe Grüße

Antje

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Hi Antje!

Wollte heute vormittag schon gehen, aber unsere Tierärztin hat OP und heute mittag geschlossen. Am Montag gehe ich mit Emma hin... auf jeden Fall!

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Stimmt.. mit dem Auto war ja neulich auch was.. ... ich verwende daher den Titel dieses Threads... ich hege nach wie vor großen ZWEIFEL daran, dass der Hund gesund ist..... sorry :( ...

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Bärbel... lass dich mal knuddeln... :knuddel :knuddel :knuddel

Ich kenn das auch, ist ein ziemlich doofes Gefühl!!!

Liebe Grüße

Carmen

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Habt Ihr auch manchmal das Gefühl alles falsch zu machen?

Bärbel ich habe das Gefühl nicht.................. :o

, ich habe die Gewissheit ;)

.......also nicht alles -falsch-machen, aber so meintest du das ja auch nicht, sondern eher vieles oder manches.

Wichtig ist doch, dass man die eigenen Fehler erkennt, ihnen auf den Grund geht und sie abstellt.......um dann andere zu machen :Oo

Aber, wer das abstreitet, wer behauptet immer alles richtig zu machen, der kann nur lügen.

Lass dich vo Tiefschlägen nicht runterziehen.

Wenn Emma sogar ihr Futter nicht imGarten nimmt, würde ich auch zum DR. gehen, denn das finde ich bei einem normal veranlagtem Beagle schon sehr außergewöhnlich.

Bärbel?.....Kopf hoch und auf zu neuen Taten :knuddel

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Moin Bärbel,

oh ja das Gefühl kenn ich nur zu gut.

Und ich habe zusätzlich das Gefühl, je mehr ich mich mit diesen Gedanken beschäftige, um so weniger "klappt" es zwischen mir und den Hunden.

Zum Thema Angst, wäre ich nicht drauf gekommen das Dein Hund krank sein könnte.

Yukon hatte auch mal eine Zeit. Es fing auf einem Spaziergang an. Es gab einen Schuss, sehr weit von uns weg. Yukon reagierte sofort, Rute eingeklemmt, geduckte Haltung, nicht mehr abzulenken, keine Leckerlie mehr. Das wurde mit jedem Knall den er hörte schlimmer. Wir haben damals mit BAchblüten gearbeitet. Nun hört er den Knall, reagiert zwar auch kurz drauf, ist dann aber wieder "normal" (spielt, Rute hoch usw.)

Ich hoffe das es Deinem Hund bald wieder gut geht.

Ute

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Und ich habe zusätzlich das Gefühl, je mehr ich mich mit diesen Gedanken beschäftige, um so weniger "klappt" es zwischen mir und den Hunden.

Ute, so geht es mir im Moment auch! :(

Wenn ich sehe, ich komme in eine Situation, die *brenzlig* werden könnte, mache ich mir tausend Gedanken, überlege vor und zurück, kreuz und quer.

Und was passiert? Klar, logisch, die Situation endet im Chaos! :[

Seit ein paar Tagen versuche ich, mich mehr auf meinen *Bauch* zu verlassen, als irgendwelche Sachen aus dem Gehirn rauszukramen!

Und Bärbel, ich denke, dass dein Hund schon ne Bindung zu dir aufgebaut hat, so wie du immer von euch schreibst! :knuddel:knutsch

Ich denke, manchmal ängstigt die Hunde von heute auf morgen etwas.

Shelly z.B. ist es gewohnt, im Sommer täglich an *muhenden* Kühen vorbei zu gehen. Bisher war ihr das völlig egal.

Seit die Bauern hier die Kühe wieder auf den Weiden stehen haben, macht Shelly einen Riesenbogen um die Viehcher, manchmal stellt sie sogar den Kamm auf! :???

Ich knuddel dich mal ganz dolle! :knuddel :knuddel :knuddel

Ich glaube, hin und wieder beschleicht JEDEN so ein Gefühl, aber es geht wieder vorrüber! ;)

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Hallo Bärbel,

Du schreibst zwar, dass Emma nicht Schlimmes wiederfahren ist, aber vielleicht hat sie irgendetwas mit diesem Schirm verknüpft ? Bei meinem Jack sind es im Moment Kondensstreifen von Flugzeugen. Als wir unterwegs waren, hat ein Flugzeug die Schallmauer durchbrochen, er hat sich fürchterlich erschreckt, und meint jetzt, Kondensstreifen am Himmel können plötzlich kanllen.

Wenn vom Tierarzt alles abgecheckt ist, und der Hund i.o. ist, wird es bei Auch vielleicht genauso sein. Ganz wichtig, ich würde NICHT versuchen, sie mit Futter in den Garten zu locken. Wenn sie sich dann doch plötzlich erschreckt, gibt es vielleicht wirklich einen Knacks in ihrem Vertrauen, weil Du sie in die Situation gebracht hast. Ich würde wirklich so tun, als wennnichts wäre. Akzeptiere einfach erstmal, dass der Hund sich im Haus sicherer fühlt. Jack kommt im Moment teilweise auch nicht mit, auf unsere Nachmittagsrunde, wenn der Himmel schon voller Kondensstreifen ist. Er wartet dann im Garten, legt sich in die Sonne, und freut sich, wenn wir wiederkommen. Das kommt aber immer seltener vor.

Gruß

Sandra

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Bärbel, ich denke, daß es hier niemanden gibt, der dieses Gefühl nicht kennt! Auch Profis oder Menschen mit sehr viel Hundeerfahrung hatten und haben immer wieder Zeiten, in denen sie zweifeln. Ohne Zweifel gäbe es auch kein Lernen mehr und damit auch kein Fortkommen...

Bei Dir denke ich aber, daß es damit zu tun hat, daß Du auch u.a. durch uns alle hier in den letzten Monaten eine Entwicklung durchgemacht hast, für die andere die zigfache Zeit brauchen. Du hast viel neues gehört, ausprobiert, gelernt, gespeichert, mit manchem ganz schnell Erfolg gehabt und STÄNDIG drauf rumgedacht. Irgendwann kollabiert man dann mal vor lauter denken. Es ist wie Renate beschreibt. Der Kopf ist überladen, man denkt nur noch. Dann Zweifel, dann Unsicherheit und das spüren die Hunde logischerweise.

Ursächlich für das Verhalten mit dem Sonnenschirm ist DAS aber vermutlich nicht. Antjes Tipp ist sicher das Allerbeste, erst mal die Gesundheit zu checken.

Und was Deinen "Zustand" angeht, fahre doch bei Dir einfach kurzzeitig etwas runter. Ansprüche, Training etc. Mach mal Kurz-Urlaub vom Hundewissen. Ich glaube, Du hast Dich einfach nur etwas verkrampft in dem Wunsch, alles gleich sofort richtig machen zu wollen.

Ich stand vorgestern heulend am Deich weil ich nicht verstand, warum mein Hund auf mich so reagierte, wie er reagierte... Da hörte ich von meiner Freundin ähnliche Worte. Hey, mach Dich locker, Du steigerst Dich da grad in was rein...

h055.gif Anja

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