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Hundeforum Der Hund

Empfohlene Beiträge

Wir mußten gestern mit unserer 11-jährigen Schäferhündin Dina zum Tierarzt, weil sie plötzlich ständig hinten wegsackte. Ich hatte schon die schlimmsten Befürchtungen, bis hin zum einschläfern lassen. Es wurde dann aber "nur" Rheuma festgestellt, sie bekam 3 Spritzen und Medikamente für zu Hause und heute gehts ihr auch schon besser.

Auslöser war wahrscheinlich der extreme Regen und die extreme Feuchtigkeit. Lebt ja mit Eddi draußen auf einem 1500 qm großen Grundstück, mit zig Rückzugsmöglichkeiten, liegt aber lieber draußen.

Kennt sich jemand mit Rheuma bei Hunden aus? Wie kann man ihr das Leben leichter machen?

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Hallo,

ich kenns nur beim Menschen,da meine Mutter Rheuma hat.

Ich glaub wirkliche Hilfe gibt es da nicht.

Bei grossen Schmerzen,die meist Wetterabhängig sind,Schmerzmittel.

Ansonsten Wärme und trockene Luft.

Vielleicht kannst Du Deinem Hund überzeugen im warmen und trockenen Haus zu ruhen.

Gute Besserung!

LG Andrea

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Hallo.

Das ist ja keine schöne Diagnose.

Darf ich fragen, wie die Rheuma-Erkrankung fest gestellt wurde?

Gute Besserung auf jeden Fall für den Hund!

LG

Antje

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Ähnlich wie beim Menschen: Knochenbegutachtung, Blutbild, etc.

Sie bekommt jetzt erstmal "Phen-Pred". Da ist Cortison drin. Und Vitamin-B Komplex. Das scheint ihr gut zu helfen. Sie läuft einem wieder ständig hinterher. Die gröbsten Schmerzen scheinen erstmal weg zu sein oder gelindert. Beim Menschen kenne ich mich selber gut aus. Habe selbst chronische Polyarthrithis. Aber beim Hund kann man bei weiten nicht soviel machen, wie beim Menschen. Naja, ich krieg auch "nur" Medikamente seit ich 14 Jahre alt bin und ich leb noch. Man kann damit auch alt werden. - bloß Hilfestellungen, Hilfsmittel, wie Rotlicht oder so? Solche Tipps wären gut. Vielleicht hat ja jemand Erfahrung bei Hunden?

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Also ich denke Rotlicht ist sicher nicht schlecht. Kenne mich mit Rheuma nicht so aus, aber wenn ansich Wärme gu ist, schadet Rotlicht auch nicht.

Wir haben Shelly auch Rotlicht "gegeben", als sie es mit der Bandscheibe hatte. 3 x täglich ca. 10 Minuten.

Drauf achten, dass es nicht zu dicht ist. Ich habe immer meine Hand drunter gehalten (auf Shellys Fell) und geguckt, ob es nicht zu warm ist. Irgendwann, wenns "durchdringt" merkt mans auch. Shelly fing immer an zu hecheln. :D

Shellys Pshysiotherapeutin meinte auch, als es darum ging, Shelly Wärme zu "geben", dass ein Handtuch mit kochendheißem Wasser gut ist. Besser als Rotlicht, da es "tiefer geht".

Das ganze funktioniert so:

Du nimmst ein kleines normales Handtuch. Das wickelst du zu einer Rolle zusammen. Dann kochst du Wasser auf. Das kochende Wasser kippst du dann laaangsam in die Mitte des Handtuchs. (Loch oben) Das machst du solange, bis du merkst, dass es außen angekommen ist. Dann läßt du es n paar Minuten liegen, bis du es anfassen kannst (heiß!). Wenn alles soweit vorbereitet ist, nimmst du die Rolle und streichst sie langsam über den Körper. (In unserem Fall damals Rücken) Das kannst du ziemlich lange machen, da man die Rolle immer weiter aufmacht, wenn die Stelle zu kalt geworden ist. Im Inneren des Handtuchs bleibts ja ewig warm.

Und wie gesagt... Diese Wärme geht richtig schön tief in den Körper. Shelly fands mit der Zeit auch angenehm. Sie nervte nur, dass sie so lange still halten musste. :D

Aber wie gesagt, ich weiß nicht, wie es bei Rheuma ist. Vielleicht fragst du mal den TA, der kann dir sicher sagen, ob das gut wäre. ;)

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Danke für den Tipp. Werd ich meiner Mama noch weitergeben. Da sie nicht so Internetgewandt ist, hat erst gar keins, erkundige ich mich. Mach mir ja auch Gedanken. Ich hoffe, daß die Fortschritte und Besserung bei ihr anhalten.

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Die Aussage vom Tierarzt es ist Rheuma finde ich ein wenig - wie soll ich sagen - oberflächlich :(

Rheuma beim Menschen ist ein allgemeiner Oberbegriff für allgemeine Beschwerden des Bewegungs- und Stützapparates. Dabei werden eine Vielzahl von Erkrankungen eben unter dem Begriff "Rheuma" zusammengefaßt.

In der Humanmedizin (und ich denke, das es in der Vetmed nicht anders ist) unterscheidet man unter dem Begriff vier große Gruppen, nämlichentzündlich-rheumatische Erkrankungen z.B die rheumatoide Arthritis

dann stoffwechselbedinte Erkrankungen die mit rheumatischen Beschwerden einhergehen (z.B die Gicht), dann degenerative Erkrankungen (Arthrosen) und rheumatische Beschwerden der Weichteile z.B Fibromyalgie

Was ich damit nur sagen wollte ob die Diagnose auch wirklich eine war oder hier nicht eher der für Rheuma bekannte Spruch verwendet werden kann

"Was man sich nicht erklären kann, sieht man gerne als Rheuma an"

:???

Falls die Rheumafaktoren im Blut getestet wurden, so ist dieser Test nicht unbedingt sehr Aussagekräftig, so gibt es falsch negative Ergebnisse ebenso, wie nachweislich Hunde mit rheumatoider Arthritis niedrige Werte haben können.

Ich rede hier ganz schönen Schwachsinn was :heul:

Wahrscheinlich interessiert das überhaupt nicht, denn die Frage war ja - was kann man dagegen tun

Ich will damit einfach nur sagen, das ich von dieser Aussage "der Hund hat Rheuma" nicht sehr überzeugt bin...

Klar ist, das ein Hund mit 11 Jahren sicher die ein oder andere Verschleißerscheinung an den Gelenken haben kann, aber nicht alle werden gleich behandelt...

Bei der rheumatoiden Arthritis z.B. wird beim Menschen im akuten Entzündungsschub eine Kälteanwendung vorgenommen - die müssen dann nicht selten in Kältekammern.

Mich würde v.a. interessieren, ob die Wirbelsäule ordentlich untersucht wurde...

Liebe Grüße Steffi

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Ich habe damals meiner alten Schäferhund-Dobermann-Mixhündin, die auch in ihrem letzten Lebensjahr Probleme hatte (nur bei

nasskaltem Wetter) einen Mantel beim Spaziergang angezogen :) . Da sie sich nicht mehr so schnell bewegte um richtig warm zu

werden hat es ihr glaube ich richtig gut getan. Es war immer schön trocken und warm darunter :Oo . Auch auf einem großen

Grundstück liegen die Hunde meist sehr viel rum und dadurch kühlt sie sicherlich schnell aus. Es wäre auf jeden Fall ein Versuch wert

die Hündin vor allem nachts und wenn es extrem viel regnet im warmen Haus unterzubringen :) . Wenn sie dann draußen herumläuft

mit dem Mantel versuchen. Er darf allerdings die Nässe nicht durchlassen und muß etwas gefüttert sein (unserer war von außen

beschichtet und hatte dünnes Fleecefutter). Muß man natürlich immer wieder zwischendurch zum trocknen aufhängen.

__________________-

Liebe Grüße

Elke ;)

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Ich habe damals meiner alten Schäferhund-Dobermann-Mixhündin, die auch in ihrem letzten Lebensjahr Probleme hatte (nur bei

nasskaltem Wetter) einen Mantel beim Spaziergang angezogen :) . Da sie sich nicht mehr so schnell bewegte um richtig warm zu

werden hat es ihr glaube ich richtig gut getan. Es war immer schön trocken und warm darunter

Elke ;)

Stimmt, das haben ich mit unserem alten Hund auch gemacht :P die Leute haben zwar manchmal komisch geschaut...aber das war mir egal :D

Habe jetzt nochmal in den schlauen Büchern geschaut und vielleicht hilft es ja ein wenig weiter

Rheumatoide Erkrankungen / Polyarthritis

Therapiegrundsätze

- Kortikosteroide, auch Immunsuppressiva, Analgetika und Antiphlogistika

- Anabolika bei bereits eingetretener Muskelatrophie, Vitamin E, Selengabe

- Lager warm und trocken, keine Zugluft

Therapie mit Präparten mit Viscum album und Echinacea oder Schlangengift (Naturheilkunde)

Hydrotherapie - Lokabehandlung der Gelenke mit Priessnitz-Umschläge.

Im akuten Entzündungsstadium auch kühle Anwendungen (Güsse)

Bewegung und Massage

Im akuten entzündlichen Stadium Bewegungseinschränkungen, kalte Umschläge

Im subakutem Stadium gezielte Wärmeanwendung (Heusack, Heilerde) kombiniert mit aufbauendem, aktivem und passiven Bewegunstraining.

Ich weiß ja nicht, wie Dein Tierarzt so der Naturheilkunde gegenübersteht, aber vielleicht sprichst Du es einfach mal an, veschiedene Mittel sind sehr gut und haben meinem altem Hund damals bei Gelenkserkrankungen sehr gut geholfen...

LG Steffi

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@ Danu, mit Rheuma kenn ich mich selbst bestens aus, da ich es seit meinem 13. Lebensjahr habe. Selbst bei der chr. Arthritis gibt es Unterschiede, wegen Wärme- und Kältebehandlung. Nicht jeder Rheumatiker verträgt Kälte. Es gibt ungefähr die Hälfte der Erkrankten, die die Wärme besser vertragen. Und wir haben Dina eingehend untersuchen lassen. Haben auch selbst getestet, was ihr besser bekommt. Aber warum sollte ich zwecks Fragen Hilfe, großartig mit lateinischen Fremdwörtern um mich werfen, die am Ende keiner kennt und nicht mal aussprechen kann? :) Aber trotzdem danke für die Ausführungen. Wer sich damit nicht weiter auskennt, für den ist es gut zusammengestellt.

Wir lassen sie jetzt immer drin schlafen, entweder Haus oder in der Werkstatt, auf ihrem Lieblingsplatz neben dem Ofen. Die Tabletten schlagen gut an. Leider haßt sie Klamotten. Und zwingen wollen wir sie nun auch nicht unbedingt. Sie läuft dann keinen Schritt mehr. Und bewegen muss sie sich ja. Im großen und ganzen gehts ihr schon wieder ganz gut und sie wird wieder fiter.

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