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Hundeforum Der Hund

Empfohlene Beiträge

Klassifikation FCI Gruppe 5 Spitze und Hunde vom Urtyp.

Sektion 4 Europäische Spitze

Rassenamen laut FCI Deutscher Spitz, Variante: Wolfsspitz

Anderer Namen Keeshond

Widerristhöhe 43 bis 55 cm

Gewicht 16 bis 25 kg

Herkunft und Geschichtliches

Die Wolfsspitze könnten direkte Nachkommen des steinzeitlichen Torfhundes „Canis familiaris palustris Rüthimeyer“ und späteren „Pfahlbauspitzes“ sein - und zählen damit zu den ältesten Hunderassen Mitteleuropas. Zahlreiche andere Rassen sind aus ihnen hervorgegangen. Schädel und Skelette dieser Wolfsspitz-Urahnen wurden unter anderem am Bodensee gefunden. Spitze waren in der Vergangenheit sehr verbreitet, vom Mittelalter bis weit ins 19. Jahrhundert waren sie vor allem in den deutschsprachigen Ländern der häufigste Hundetyp. Schon im frühen 18. Jahrhundert kann der Wolfsspitz als Rasse zweifelsfrei nachgewiesen werden, unter anderem als Lieblingshund der englischen Könige Georg III. und Georg IV. - immerhin lange vor den meisten anderen Hunderassen.

In vielen Ländern werden die Wolfsspitze als Keeshond bezeichnet (korrekt ausgesprochen "Kehs-Hond", in den USA auch "Kies-Hond"). Das hat historische Gründe: Ein Wolfsspitz war um 1781 das Maskottchen und ständiger Begleiter des Anführers der holländischen Volkspartei, welche gegen die Oranierpartei (Konservative) kämpfte, welche den Prinzen Wilhelm von Oranien als Regenten haben wollten. Dieser holländische Patriot hieß "Cornelis de Gyzelar", abgekürzt "Kees". Der "Hond" des "Kees" wurde so als der Keeshond zum Symbol der Patriotenpartei, während der Mops Symbol für die Oranier war.

Der erste Standard für Wolfsspitze wurde 1880 an der Hundeausstellung in Berlin aufgestellt. Im revidierten Standard von 1901 wurde die charakteristische Farbe des Wolfsspitzes als „silbergrau mit schwärzlichem Anfluge der einzelnen Haarspitzen“ beschrieben. Erst 1933 wurde der Standard für den mit den Jahren im kleiner und zarter gezüchteten Keeshond in den Niederlanden formuliert, aber von der FCI nicht anerkannt, da er mit dem deutschen Wolfsspitz grösstenteils identisch war.

Nachdem vor allem skandinavische Keeshod-Züchter jahrelang intervenierten, passte der „Verein für deutsche Spitze“ 1997 seinen FCI-Standard so an, dass auch der Keeshond mit einbezogen werden konnte. Der Vorteil war, dass nun die Züchter mit einem Male ein viel breitere Zuchtbasis hatten. Der Nachteil hingegen ist, dass die grösseren und robusteren Wolfsspitze aus dem Ursprungsland Deutschland von den kleineren und zarteren holländischen, britischen sowie amerikanischen Wolfsspitzen verdrängt werden.

Beschreibung

Charakteristisch für den Körperbau der Wolfsspitze ist, dass die Widerristhöhe und die Länge des Hundes einander entsprechen, woraus sich ein quadratischer Körperbau mit gedrungenem Hals ergibt. Mit diesem Körperbau und dem dichten Fell sieht der Wolfsspitz beeindruckend aus, dabei wiegt er bei einer Größe von 44 bis 55 cm nur 16 bis 25 Kilogramm.

Durch seine stolze Haltung erweckt der Wolfsspitz das Bild kraftvoller Eleganz. Mit seinem langen, wolfsfarbenen, dichten, abstehenden Fell ist er eine Augenweide. Das wunderschöne Fell ist dennoch pflegeleicht, weil es sehr stark schmutzabweisend ist. Das Fell muss nur ein- bis zweimal wöchentlich mit einer Bürste gebürstet werden, ist völlig geruchlos und dank der dichten Unterwolle kaum haarend.

Eine seltene Rasse

Im ersten, 1913 erschienen Zuchtbuch des VDH wurden 215 Wolfsspitze registriert. Lange Zeit war die Zuchtbasis klein und die Anzahl der eingetragenen Hunde gering, 1932 wurden zum Beispiel nur 59 neue Wolfsspitze eingetragen, 1936 immerhin schon 85 Junghunde.

Eigenartigerweise erlebten die Wolfsspitze aber in der Zeit des Zweiten Weltkrieges, während zahlreiche andere Rassen fast völlig niedergingen, einen enormen Aufschwung. Im Jahr 1948 wurden unglaubliche 1583 neue Wolfsspitze registriert! Vielleicht brachte der Wolfsspitz alles mit, was man für "schlechte Zeiten" brauchte: Er ist ein anspruchsloser Wachhund, der keiner grossen Pflege bedarf und so genügsam ist, dass er auch mit Kartoffeln auskommt (was damals extra betont wurde).

In den vergangenen Jahren variierte die Zahl der Wolfsspitz-Welpen in Deutschland von 115 Welpen (2001 aus 21 Würfen) bis maximal 206 Welpen (1999 aus 30 Würfen). Der Wolfsspitz bleibt also eine seltene Hunderasse, aber der Bestand kann dadurch gesichert werden. Die durchschnittlich geworfene Welpenzahl pro Wurf liegt übrigens bei sieben Welpen.

Charakter

Im Charakter ist der Wolfsspitz ein sehr wesensstarker und instinktsicherer Hund mit starkem Nervenkostüm und ausgeglichenem Wesen. Sein Temperament ist immer genau der Situation angepasst. Im allgemeinen ist der Wolfsspitz leicht erziehbar. Das stolze, selbstbewusste und selbstständige Wesen verträgt aber absolut keinen Drill oder sturen Zwang. Geduld, Einfühlungsvermögen, liebevolle Konsequenz in der Erziehung belohnt der Wolfsspitz aber mit Treue, Schutzbereitschaft und unverbrüchlicher Freundschaft. Erste Versuche mit Wolfsspitzen als Blindenführhunde sind erfolgreich.

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(bearbeitet)

Hier Bilder von DJ - 7 Monate alter Wolfsspitz (Ruede)

Ich will versuchen noch andere Bilder zu machen und hier reinstellen.

Stehend - sitzend

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@Jutta...ist das Dein Hund? Wimette

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Hi wimette,

nee - aber wir würden ihn glatt nehmen- ist einfach knuffig - total liebes Wesen.

Der ist öfter mal bei uns, wenn Herrchen und Frauchen keine Zeit haben - mal was vorhanden - Hundesitting.

Schau und lies mal hier http://www.polar-chat.de/topic_5621.html

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Klasse! Wimette

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Total hübscher Kerl. Den würde ich auch sofort nehmen...

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Ich habe eine sechsmonate alte Wolfsspitzhündin und kann nur sagen das das ein klasse Hund ist

20vm6.jpg

viele Bilder gibt es hier

http://www.polar-chat.de/topic_11890.html

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Hallo!

Ich habe neulich in der Hundeschule eine Wolfsspitz-Züchter kennen lernen dürfen, er war mit einer seiner Mutter-Hündinnen und einem jungen Rüden da und was soll ich sagen, ich hab eine halbe Stunde nur da gestanden und die Hunde beobachtet und dachte "Volltreffer". Seitdem ists um mich geschehen ^^.

Dazu sollte ich sagen, dass ein Zweit-Hund für uns erst so in zwei-drei Jahren in Frage kommt, aber man will sich ja informieren (könnte auch was mit Ungeduld zu tun haben :D ).

Deshalb einige Fragen an die Wolfsspitzbesitzer hier im Forum:

Der landläufigen Meinung nach sind Spitze Kläffer, ist es richtig wenn ich davon aussgehe, dass das zum Großteil Erziehungs- und Auslastungsssache ist? Anschlagen und Melden wenn jemand an der Tür ist oder das Grundstück betritt ist für mich völlig ok, nur einen "Dauerkläffer" hätte ich jetzt nicht so gern.

Ich habe jetzt schon häufiger gehört, dass Wolfsspitze ganz ausgezeichnet für die Mehr-Hundhaltung geeignet sind, auch wenn man das natürlich nicht so pauschal sagen kann, würdet ihr das prinzipiell unterschreiben?

Soweit ich weiß sind bewegungsfreudige, agile Hunde (ist bei uns auch notwendig ;) ) dabei aber nicht ständig Arbeit am einfordern, kommt es aufgrund des Fells im Sommer zu Problemen für den Hund? (Bei 30° würde ich jetzt natürlich keine 5- Stunden Wanderungen durchziehen, aber wir sind schon recht viel "auf Achse")

Das wärs erstmal an Fragen, aber wenn ihr mir ein Bisschen von euren Hunden erzählen möchtet würde ich mich sehr freuen! Ich hab mich wirklich verliebt :).

Lg

Torfi

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Juhu, was für schöne Fotos. Unser allererster Hund, als ich noch klein war, war ein Wolfspitz er war Klasse. Leider haben meine Eltern ihm den unsinnigen Namen Lux gegeben, damals gabs noch die Zigaretten und ich wurde deswegen oft gehänselt.

Aber Lux war Klasse :klatsch:

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Wolfsspitze sind wachsam und erfüllen ihren Job mit Hingabe. Ich hab zwar "nur" eine Mischlingshündin, aber der Wolfspitzpapa kommt gut durch. Ich denke, es ist Erziehungssache.

Lahja meldet jeden der sich auf das Grundstück wagt, hält aber auch Ruhe, wenn ich es ihr sage.

Vielleicht kommt das Kläffervorurteil noch aus Zeiten, als diese Hunde alleine die Höfe bewachten und kein Mensch signalisierte das nun gut ist :winken: Marvel

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