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Hundeforum Der Hund
Sugar80

Ridgeback beißt Kinder und terrorisiert eigene Familie

Empfohlene Beiträge

Hallo Leute!

Ich bin neu hier und bräuchte mal Eure Meinung zu einem ganz heiklen Thema:

Mein Freund hat schon öfter eigene Hunde zu den Prüfungen ausgebildet und auch bei uns waren schon immer Hunde in der Familie. Wir legen viel Wert auf Gehorsam, uns ist wichtig, dass sich der Hund perfekt in den Tagesablauf integriert. Meine 2 jährige Hundedame ist mein Baby, natürlich auch ein Teil der Familie. Rangordnung ist dabei immer geklärt. Ich würde sagen, wir kennen uns schon ein wenig aus mit Erziehung, Sozialisierung etc.

Nun zum Thema:

Wir haben Zuwachs in der Nachbarschaft bekommen und sind seit Silvester näher befreundet mit einem Pärchen (+ 3 Kinder 10, 13, 15 Jahre und 2 Hunde) Schnell hat sich durch gemeinsames Gassigehen eine nähere Bekanntschaft entwickelt. Unsre Hunde haben sich eigentlich von Anfang an gut verstanden. Lou ist auch nicht besonders Dominat.

Tyson heißt der ca. 1 1/2 Ridgeback Rüde der Nachbarn um den sich diese ganze Problematik handelt.

Anfang Dezember 08

Tyson knurrt Herrchen an, weil Tyson auf der Couch schlafen will und Herrchen ihn gefälligst in Ruhe zu lassen hat!

Mitte/ Ende Dezember 08

Tyson geht auf andre Rüden in der Nachbarschaft absolut unbegründet los und beisst und kläfft.

Schon wenn er einen andren Rüden sieht, tickt er völlig durch - ist dann kaum noch zu halten!!!

Mitte Januar 09

Tyson geht unbegründeterweise auf den 4 Monate alten Welpen (Weibchen) der Nachbarn los, beisst sie und bricht ihr beim Draufspringen und Wegschleudern den Fuss.

Ende Januar 09

Treffen des kompletten Wurfs mit dem Züchter der Ridgebacks.

Tyson mischt die Gruppe auf. - Glaubt mir - kein grobes Spiel mehr !!!

Liegt später beim Kaffeetrinken unter´m Tisch. Knurrt, zeigt die Zähne und schnappt plötzlich nach einer Frau, die schon lange dort saß und ihn mit den Füßen nicht mal berührte.

Mitte Januar 09

Tyson beisst beide Kinder ohne Vorwarnung in die Hand, weil er man ihn beiseite geschoben hatte und er das anscheinend nicht wollte. Erst den einen, und als der andre helfen wollte, hat er den andren auch geschnappt. Ein Finger musste sogar getaped werden - hat geblutet wie Sau...

Ende Januar 09

Tyson beisst einen der Jungs in die Backe - der Junge hatte ihm ein Leckerli angeboten, "Platz" gesagt und ist einen Schritt auf ihn zugegangen. Tyson hat nicht lange gefackelt.

Hat aber nicht beblutet.

Mitte Februar 09

Tyson geht auf unsre Lou los. Ohne Vorwahnung. Wir sind im Haus der Nachbarn. Tyson liegt auf der Couch. Lou geht an ihm vorbei - er spring runter und packt sie.

Ende März 09

Tyson knurrt, zeigt die Zähne und schnappt nach der Hand eines der Jungen, weil dieser ihn am Halsband zieht.

Anfang April 09 (vor 1 Woche)

Tyson stürzt sich ohne jeglich ersichtlichen Grund auf "seine kleine Schwester" attakiert und beisst sie kräftig. Als das Frauchen dazwischengeht, dreht sich der Hund um und fletscht die Zähne und geht langsam auf sein Frauchen zu... Sie ging weg ...

Gestern

War ich mit den Nachbarn abends wieder auf der Wiese. Wir hatten schon 1 Woche funkstille. Anscheinend wollten Sie nicht mehr hören, wie sehr der Hund in unsren Augen eine tickende Zeitbombe ist und dass sie schließlich Verantwortung Ihren Kindern gegenüber hätten, dass man nun nicht mehr anfangen brauche, dem Hund ein "Fuss" zu lernen - dass es zu spät ist, ihn zu sozialisieren und dass er einen Knacks hat und dass das schlimm ausgehen kannn ... bla bla bla

Mein Freund und ich hatten uns die Mäuler fussilig gekquatscht. Hatte den Kontakt zu einem Hundepsychologen hergestellt - aber die 80 € pro Std. war ihnen dann zu viel !!!

"....außerdem war der auch nicht gut" - Klar, der sagte auch, der Hund sollte weg!

Also gestern:

Waren abends auf der Wiese. Die Hunde waren schon kaputt vom tollen. Wir rauchten vor der Haustür noch eine Zigarette. Meine Lou lag auf ihrer Seite neben mir und ließ die Zunge baumeln. Tyson saß ihr ca. 1,5 m entfernt gegenüber. Auf einmal - die Lou hatte sich nicht mal bewegt - ging er auf sie los. Ich hab sofort angefangen, ihn anzuschreien, so laut ich konnte. Dann schnappte er nach mir - hat mich aber nicht erwischt - er hing an der Leine -

Dieses Arschloch!

Aber nicht dass ihr meint, bei einen dieser Situationen wäre der Hund nach seinem Ausraster so richtig verdroschen und den Keller gesperrt worden - nein! Da hat man ihn lediglich ein wenig geschimpft - grad dass man ihm kein Leckerli gegeben hat, dass er sich beim Schimpfen vor einen setzt und tut, als ging ihn das alles gar nichts an!!!

Ich hab gestern noch bekanntgegeben, dass ich nicht weiter an gemeinsamen Spaziergängen interessiert bin weil ich nicht will, dass meine Kleine hier Ventil für diesen Irren spielen muss und ich die Freundschaft nicht pflegen möchte, weil ich mit der Schuld nicht leben möchte, immer wieder zu erfahren, dass der Hund die Familie tyrannisiert und mit Sicherheit irgendwann was schlimmes rauskommt und ich dann nur zugesehen hab.

Ist es besser wegzuschauen, als zuzuschauen?

Was würdet ihr machen?

Mit denen reden, ihnen Bücher bringen und Psychologen anbringen bringt nichts

haben wir alles probiert.

Abgesehen, dass sie in unsren Augen alles falsch machen, ihre Hunde nicht erziehen können, und auch keine Ratschläge annehmen, wurde Tyson schon von 3 Hundeschulen abgelehnt - wollen nicht mit ihm arbeiten - weil er einfach nicht richtig ist im Kopf

Glaubt mir, ich weiß nicht warum - aber die checken das nicht!!!

Bianca

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Aber nicht dass ihr meint, bei einen dieser Situationen wäre der Hund nach seinem Ausraster so richtig verdroschen und den Keller gesperrt worden - nein! Da hat man ihn lediglich ein wenig geschimpft - grad dass man ihm kein Leckerli gegeben hat, dass er sich beim Schimpfen vor einen setzt und tut, als ging ihn das alles gar nichts an!!!

Ich gehe mal davon aus, das meinst du NICHT ernsthaft, oder?

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Hallo und herlich willkommen im Forum,

Zunächst einmal ist es für mich sehr schwer, sowas zu beurteilen, da es ja nicht vom Halter selbst geschildert ist..... oder warst Du bei allen Vorfällen dabei???

Dann hab ich noch eine Frage an Dich:

Dieses Arschloch!

Aber nicht dass ihr meint, bei einen dieser Situationen wäre der Hund nach seinem Ausraster so richtig verdroschen und den Keller gesperrt worden - nein! Da hat man ihn lediglich ein wenig geschimpft - grad dass man ihm kein Leckerli gegeben hat, dass er sich beim Schimpfen vor einen setzt und tut, als ging ihn das alles gar nichts an!!!

Ist die von Dir angesprochene Methode denn die, die DU für richtig hälst?

Aus Deinen Worten spricht für mich insgesamt sehr viel Wut.... und Ablehnung, denkst Du, du kannst auf diese Weise der Nachbarfamilie gute und richtige Tips geben?

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(bearbeitet)

Gott, der arme Hund und die armen Kinder. Der Hund kann dafür nichts und gehört auch bestimmt nicht verdroschen und in den Keller geperrt. Das würde doch nicht helfen, sondern ihn nur noch mehr versauen :no: .

Der Hund muss weg von da, aber um seiner selbst Willen. Sorry, Leute die sich einen Hund anschaffen und sich einen Dreck um Erziehung und Sozialisierung scheren bekommen bestimmt keinen Funken Mitleid von mir. Abgesehen natürlich von den Kindern.

Er hat, schätz ich mal ein massives Rangordnungsproblem, das liegt aber nicht an ihm sondern an seinen Leuten. Wenn sie nicht bereit sind vernünftig dran zu arbeiten, sollen sie einen anderen und besseren Platz für ihn suchen, möglichst nicht im Tierheim. Der könnte wahrscheinlich ganz klasse sein, wenn er andere Besitzer hätte.

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Und ob ich das ernst meine!

Mein Hund wird gekrault und geschmust mind. 3 Std. am Tag

Mein Hund ist ausgelastet, wenn er abends ins Bett geht.

Mein Hund bekommt Lob und auch ab und an Leckerli, wenn er was gut macht.

Mein Hund kriegt einen klapps, wenn er meine Wurstsemmel vom Tisch klaut

Aber wenn mein Hund ohne jegliche Vorwarnung und ohne erkennbaren Grund mein Kind (aus seiner eigenen Familie - bei der er aufgewachsen ist und von der er geprägt wurde) so attakiert und beißt, dass der Finger auf halb 8 hängt und warscheinlich für immer entstellt ist. Ja, dann würde ich ihn verdreschen und am nächsten Tag wäre er nicht mehr bei uns.

Ich denke sehrwohl, dass ich unterscheiden kann, ob der Hund auf meine Fehler reagiert, oder ob er einfach nicht richtig tickt.

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Sorry ich denke auf solche ERZIEHUNGSTIPS kann man sehr gut verzichten in einem öffentlichen Forum ;)

Und wenn DU denkst unterscheiden zu können ob ein Hund auf Halterfehler reagiert, oder einfach nicht richtig tickt, dann stell Dich und Deine so langjärhigen Erfahrungen doch erstmal im Vorstellungsbereich vor!

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Oh je... das wird wieder ein Thema... ^^

Meine Meinung: Der Hund gehört in Hände die sich mit Hunden auskennen und wo der HUnd ausgeglichen wird.. UND wo er weiß welcher Platz er hat in der Rangortnung :)

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Natürlich bin ich verdammt wütend.

Bei den meisten Vorfällen war ich life dabei.

Was glaubt ihr, wie mich das anschließende Verhalten der Besitzer geschockt hat!

Aber ich werd mich hüten und den Tyson selbst unterzuordnen, da ist mir meine Gesundheit schon wichtiger.

Wir haben ja sonst schon alles in unsrer Macht stehende versucht.

Fruchtet ja nix

Klar, es ist nicht mein Hund, aber ich mach mir Sorgen um die Kleinen.

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Aber wenn mein Hund ohne jegliche Vorwarnung und ohne erkennbaren Grund mein Kind (aus seiner eigenen Familie - bei der er aufgewachsen ist und von der er geprägt wurde) so attakiert und beißt, dass der Finger auf halb 8 hängt und warscheinlich für immer entstellt ist. Ja, dann würde ich ihn verdreschen und am nächsten Tag wäre er nicht mehr bei uns.

Muss man es soweit kommen lassen? Ja, der Hund wurde von der Familie geprägt, und offenbar einfach nur schlecht, mies und laienhaft. Und wenn dann die Konsequenzen zu Tage kommen, ist der Hund einfach nicht ganz dicht? Nee, so einfach ist das nicht. Das kann nicht Dein Ernst sein, Du schreibst doch selber das Du Dich mit Sozialsierung auskennst. Dann ist Dir auch klar, das man alles, aber auch wirklich alles falsch machen muss bevor es zu solchen Vorfällen kommt.

Waren die Leute mal beim TA, ist der Hund gesund und können Schmerzen ausgeschlossen werden?

Mir tun solche Hunde leid, die ahnungslos und als kleine Welpen in eine Familie kommen, grottenmies erzogen werden, irgendwann Fehlverhalten zeigen und am Ende verdroschen werden und im TH landen. Ich könnte schreiben was ich davon halte, dann würde die Diskussion aber gleich unsachlich werden, das wollen wir alle nicht.

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Aber ich werd mich hüten und den Tyson selbst unterzuordnen, da ist mir meine Gesundheit schon wichtiger.

Wie hat man es sich denn vorzustellen, wenn Du einen Hund unterordnest?

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