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Hundeforum Der Hund
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Erfahrungen mit Verhaltensänderung nach Kastration beim Rüden gesucht!

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Moin die Runde..

Nach langem hin- und her wurde der Schnuffi jetzt vor gut einer Woche kastriert. Er ist ein Rüde und wird im Sommer neun Jahre alt.

Ich hab ja gehofft, dass er sich dann in dem Alter nicht mehr allzu sehr verändern würde, aber mir fielen bereits jetzt ein paar Dinge auf.

Eigentlich ist er z.B. so ein Hund, den man regelrecht ins Gebüsch schubsen müsste, damit er mal woanders schnüffeln geht, als auf dem Weg (was mir aber eigentlich ganz recht ist). Seit ein paar Tagen darf er ja wieder von der Leine und mit einmal geht er öfter mal "stiften". Also nicht wirklich weit weg, aber er geht doch schon mal hier und da gucken, was er vorher eigentlich nicht gemacht hat. Irgendwie seltsam..

Ja, die Leine ist auch so ein Thema. Also er hatte innerhalb des letzten halben Jahres schon immer mal wieder so eine ich-hab-jetzt-aber-gaaaaar-keine-Lust-Phase, wo man ihn regelrecht hinterherziehen musste (er wurde vom Tierarzt untersucht, ein Blutbild gemacht, gecheckt, ob er ordentlich läuft etc. und es wurde nichts gefunden.. ich schieb es mal auf den berühmten Altersstarrsinn.. :D ). Obwohl er nun wieder einen sehr fitten Eindruck macht, hat er das seit ein paar Tagen quasi laufend. Aber nur, wenn er an der Leine ist. Lasse ich ihn frei, rennt er rum und schnüffelt und tobt, als wär nix.

Und verfressen war er ja schon immer, aber im Moment... :wall: Er frisst einfach alles, was er finden kann. Eine tote Maus gabs letzte Woche schon als Delikatesse und heute hätte er sich am liebsten auch über einen - wohl vorher von einer Katze erlegten - Vogel hergemacht. Öffentliche Mülleimer etc. sind auch unglaublich spannend mit einmal.

Er bekommt jetzt auch seit ein paar Tagen Seniorenfutter.. hängt sicher auch damit zusammen. Aber es ist halt schon recht auffällig. Der Tierarzt meinte aber, ich solle bei ihm wirklich sehr drauf achten, dass er nicht zunimmt - womit er auch recht hat, denn Schnuffi neigt mittlerweile schon dazu, recht schnell anzusetzen.

Ach ja, und mir ist noch aufgefallen, dass er vermehrt scharrt beim markieren. Das hat er zwar vorher auch gemacht, aber nicht soooo oft. Nehme mal an, dass sich der Geruch nun so langsam ändert und ihn das etwas verwirrt. Ich hoff mal, er gewöhnt sich da bald dran..

Das wars erstmal, was mir bisher so aufgefallen ist.

Hier gibt es ja den einen oder anderen, der seinen älteren Herren auch noch hat kastrieren lassen müssen. Was hat sich denn bei denen noch so verändert? Und wie lange dauert es ungefähr, bis sie sich dran gewöhnt haben, bzw. bis sich wirklich größere Veränderungen gezeigt haben? Ich denke mal, nach einer guten Woche kann man das noch nicht soooo abschätzen.

greetz, Ivy

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Hi,

wir haben Sammy mit 6,5 kastrieren lassen.

Anscheinend hatten wir Glück, denn als Verhaltensänderung sind mir nur 2 Sachen aufgefallen. Erstens schleckt er sich überhaupt nicht mehr im Genital-Bereich - finde ich sehr gut, war ja ein Symptom weswegen er kastriert worden ist. Zweitens war er etwas weniger aggressiv an der Leine.

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Hi,

meinvoriger Hund wurde mit 5J kastriert. Er wurde unglaublich verfressen und mußte Lightfutter bekommen, weil er zugenommen hat. Er war danach sehr verträglich mit anderen Hunden und hat besser gehorcht, insgesamt war er bis auf das verfressen sein viel pflegeleichter, aber auch ruhiger.Andere Rüden fanden ihn sehr attraktiv und wollten ihn immer besteigen, daß hat er gehasst. Ich habe in unserem speziellen Fall diesen Schritt nicht bereut.

Auch meine jetzige Hündin wurde (aus med. Gründen)kastriert, verhält sich aber "normal"

Gruß Kersten

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Hallo,

dass die Veränderung bereits 1 Woche nach der Kastration einsetzt, kann ich mir so gar nicht vorstellen.

Die von Dir geschilderte Veränderung kommt m.E. nach noch nicht von der Kastration.

Vielleicht zwickt die Wunde und er läuft deshalb nicht so wie gewohnt.

die Verfressenheit kommt sicherlich von dem anderen Futter, was nicht mehr so nahrhaft ist wie das alte.

Unser alter Hund wurde damals mit 8 Jahren aufgrund med. Probleme kastriert und es dauert eine ganze Weile, bis er wieder so fit war wie vorher.

Vermutlich stecken die alten Hunde die OP nicht so weg wie die Jungspunde.

Auf das Gewicht musst Du wirklich pingelig achten, denn wird ein kastrierter Hund dick, ist es schwerer, das Gewicht in den Griff zu bekommen.

Achte bei der futterauswahl darauf, dass das Futter einen reduzierten Kohlenhydratanteil hat, denn gerade das Getreide lässt die Hunde dick werden

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Chispa hat sich überhaupt nicht verändert, weder vom Wesen noch

von seinem Fressverhalten her. Er ist nach wie vor ein dünner Hering ;)

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Eine Freundin hat auch einen Hortaya Rüden, der zwar etwas zarter ist ist als meiner in jeder Beziehung, nur das Rüdengehabe hatte er genauso drauf.

Unsere Beiden haben sich von weitem "erkannt" man hätte sie nicht gut zusammen lassen können.

Sie hat den Rüden letztes Jahr im Februar kastrieren lassen. 2 Monate später trafen wir uns mit den Rüden wieder und auffällig war sofort, das Rüdengehabe ist weg. Er stolzierte nicht mehr, provozierte nicht mehr und sofort als mein Rüde das bemerkte, hat sich in ihn "verliebt". Wir haben Beide zwar noch mit Mauli gesichert, aber da war gar nichts mehr. Ihr Rüde noch etwas zickig und brummlig, aber meiner nahm ihn einfach nicht mehr ernst.

Seit dem gehen wir oft zusammen und er war auch schon eine Woche zu Gast, alles gar kein Thema mehr.

Was weiter auffällt , er wird immer ruhiger ist nicht mehr so zappelig, hat rundlichere Figur. Femininer würde ich sagen.

Er ist verträglicher. Gibt allerdings immer noch Rüden die er nicht mag, aber immer mehr mit denen es geht. Früher ging mit anderen Hunden gar nichts, egal ob Rüde oder Hündin. Hündinnen sind gar kein Thema mehr.

Allerdings fällt auf, neben Chub wirkt er jetzt von Temperament her etwas schlafmützig ;) und dabei ist er etwas über ein Jahr jünger.

Gruß Iris

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