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Hundeforum Der Hund
wildwife

Gibt es "fremdeln"beim Hund?

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Hallo

Von Kindern in einer bestimmten Phase kennt man das ja:sie mögen dann fremde Menschen gar nicht mehr in ihre Nähe lassen und Kontakt aufnehmen.

Unser Ben,jetzt 8 Monate alt,reagiert auf Nachbarin die er kennt nun seltsam.Er lässt sich nicht mehr streicheln von ihnen.Nicht von allen Nachbarn,nur von denen die er nicht so oft sieht.

Mein Mann hatte ihn gestern mit genommen zum Sportplatz.Wenn mein Mann sich mehr als 5 Meter entfernte fing Ben an zu bellen.Stand mein Mann direkt neben ihm mit Körperkontakt war der Hund sofort ruhig und entspannt.

Ben ist größere Ansammlungen von Menschen gewöhnt.Wir gehen zwar nicht oft in die Stadt aber es ist ihm nicht fremd.

Ich vermute ja das es nur eine Phase ist.Kennt jemand dieses Verhalten?

Gruß

Sabine

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Hallo,

man nennt diese Phase auch "Spooky Phase". Die Hunde zeigen in diesem Alter oft solches Verhalten, so als wüssten sie vieles nicht mehr was sie mal konnten und bekannte Dinge machen ihnen Angst. Am besten ist es, nicht besonders darauf einzugehen und dem Hund die Möglichkeit zu geben sich in seinem Tempo den "gruseligen" Situationen zu stellen. Die Nachbarn z. B. sollten auch nicht locken - in den meisten Fällen kriegt Hund sich von alleine wieder ein.

Manchmal ist es auch am nächsten Tag schon kein Problem mehr und dafür etwas anderes gruselig.

LG, Karin!

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Ja kenne ich von den Windis auch. "oh hilfe es guckt mich wer an" und hüpfen wie scheue Rehe weg vor Personen mit denen es vorher nie Probleme gab.

Vergeht aber wieder :)

Gruß Iris

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Hallo Sabine,

unsere Appenzeller "fremdeln" auch oder anders gesagt, sie sind misstrauisch jedem Fremden gegenüber. Sie können es auch absolut nicht leiden, wenn jeder Fremde ihnen gleich über den Kopf streichen will.

Nach ein paar Minuten ist dann je nach Verhalten der Leute die Lage wieder völlig entspannt.

Bei wirklich guten Bekannten ist das auch kein Problem, aber umso fremder umso schwieriger.

Liebe Grüße

von der Rossi

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Guten Morgen

Vielen Dank für Eure hilfreichen Antworten.Dieses "oh Hilfe,der guckt mich an" kommt mir sehr bekannt vor ;)

Ben hält uns dann immer den Rücken frei oder parkt zwischen den Beinen.Sicher ist sicher :-)

Inzwischen muss ich nicht mehr mit ihm ins Gebüsch wenn es dunkel ist aber ich sollte mich schon in seiner Nähe aufhalten :D

Dann warten wir mal ab und geben dem Hund die Zeit die er braucht.

Netter Gruß

Sabine

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Ja, klar darf der Hund zeigen, das ihm etwas nicht geheuer ist. wir müssen ihm dann zeigen, das es dafür keinen Grund gibt. Also so wie du es machst schon Rückendeckung geben, sich aber gleichzeitig nicht auf dieses Gehampel einlassen. Einfach ruhig bleiben und " Hey, alles okay" signalisieren.

Reaktionen wie " Oh, was hast du denn, hattu angst , oh du armer ....(tätschel tätschel)" sind da eher Kontraproduktiv. ;)

Gruß Iris

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Fear period wird das hier genannt.

Pai ist nun 7 Monate und ist im Moment auch nicht so heiss auf Fremde. Manche Dinge kommen ihn gruselig vor.

Ich denke einfach er wird langsam erwachsen und bemerkt viele Dinge, die ihm vorher in Welpenbloedheit nicht aufgefallen sind.

Fuer mich ist es okay das er sich im Moment nicht von jedem anfassen lassen moechte. Das kommt von alleine wieder oder eben nicht.

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Aber ist das nicht faszinierend, wie ähnlich sich Hunde- und Menschenkinder in dem Punkt sind? :)

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@chubais

So handhabe ich das von Anfang an mit dem Hund:sicher durch Situationen führen die er nicht kennt oder ihm nicht geheuer sind.

Rückendeckung von mir..nicht umgekehrt ;)

Und das er sich nicht von jedem x-beliebigen Fremden anfassen lässt darauf habe ich auch hingearbeitet.Ebenso das er nicht von Fremden etwas zu fressen annimmt.

Und ja:ich denke auch das sich Menschen-und Hundekinder in einigen Punkten ähnlich sind.

Man bedenke nur diese und die Rüpelphase :D

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ja genau :D oder die Neugierde, oder überall dabeiseinwollen :klatsch:

Hast übrigens ein schönes Motto :klatsch::klatsch::klatsch: - seh ich jetzt gerade, dass wir das ggleich haben. Tja, der alte Mahatma... ;)

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