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Hundeforum Der Hund
Lumpi23

Hund 6,5 Stunden in Hundebox lassen, wenn sie alleine bleiben muss???

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Hallo!

Ich bin neu hier und hoffe ich stelle mich nicht zu blöd an. Ich versuche mal das Problem so kurz wie möglich zu schildern...

Ich habe eine 14,5 Jahre alte Hundeoma (topfit!!!). Nachdem ich im August 2008 einen neuen Job annehmen mußte, stehen wir seit August vor dem Problem, daß sie 6,5 Stunden 5 Tage die Woche alleine bleiben muß (vorher durfte sie immer mit). Sie leidet merklich darunter. Laut Tiertrainerin handelt es sich um Trennungsangst (ehemaliger Tierheimwutz). Am Anfang hat sie die ganze Zeit durchweg gebellt, mittlerweile haben wir sie soweit gebracht, daß sie nur noch jault und wimmert, aber nur noch Phasenweise. Durch den Jobwechsel müssen wir jetzt auch noch umziehen, deswegen haben wir große Angst, daß alles wieder schlimmer wird. Zur Zeit gibt es keine Nachbarn, die das Bellen stören könnte, aber mit dem Umzug müssen wir in ein normales Mietshaus ziehen und ich kann mir kaum vorstellen, daß neue Nachbarn vom Gekläffe angetan sind. Eine andere Sache ist natürlich, daß sie darunter leidet. Es ist kein gutes Gefühl seinen Hund jeden Tag alleine lassen zu müssen, mit dem Wissen, daß sie leidet. Mit der Tiertrainerin wollen wir sie jetzt auf Bachblüten einstellen, ein Versuch... diese hat uns auch den Tip gegeben, sie in einer Hundebox zu lassen, wenn wir nicht da sind (Natürlich mit langsamer Eingewöhnung, haben noch Zeit bis Mitte Juni)Ich bin wirklich davon überzeugt, daß sie eine gute Tiertrainerin ist und Ahnung hat!!! Aber trotzdem finde ich die Vorstellung befremdlich unsere Oma die ganze Zeit in einer Box zu lassen. Deswegen bitte ich um Erfahrungen, Meinungen und Tips...vielleicht auch einen Hunde-Oma-freundlichen Umzugsablauf betreffend.

Danke!

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Halli hallo,

ich frage jetzt mal gerade drauf los.

Ich habe auch einen Hund der Jahre lang unter starker Trennungsangst litt. Nach harter Arbeit und einem harten weg bleibt er heute problemlos allein und schläft.

Was mich etwas irritiert, Arbeitet ihr denn mit der Trainerin auch an der Trennungsangst? Denn selbst wenn die Bachblüten helfen sollten (mir wurde davon abgeraten) das Problem ist ja trotzdem nicht behoben. Auch mit Bachblüten als Unterstützung muss mit dem Hund gearbeitet werden um das allein sein zu bearbeiten.

Die Box wird oft als Höhle für den Hud angesehn. Wenn der Hund mit viel Zeit daran gewöhnt wird, ist sie auch okay. Nur ich persönlich würde meinen Hund nicht so lange in eine Box setzen.

Worauf ich hinauswill, wenn ihr mit dem Hund arbeitet, daran, das er alleine bleibt und auch ruhig ist, braucht ihr meiner Meinung nach den Hund nicht noch zusätzlich in dei Box setzen. Wenn dann würde ich sie zur unterstützung einsetzten. Sprich, die Box dem Hund schmackhaft machen, das die Box der tollste Ort überhaupt ist, sie aber offen lassen, damit sich der hund darin zurückziehen kann, wenn er es möchte. Wenn sie nichts kaputt macht wenn sie allein ist, würde ich sie offen lassen, als Rückzugsmöglichkeit.

Ich hoffe ich bin halbwegs verständlich, ist schwer zu schreiben wenn die Gedanken wirr durch den Kopf fliegen.

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Also ich würde mein Hund nicht in so eine Box stecken. Sie kann sie da ja kaum drehen und fühlt sich womöglich noch eingeengt. Habt ihr vielleicht schon an einen Hundesitter gedacht? Wenn euer Hund wirklich Trennungsangst hat glaube ich kaum das das innerhalb von zwei Monaten zu schaffen ist sie daran zu gewöhnen. Das braucht Zeit und Geduld.

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Also ich würde mein Hund nicht in so eine Box stecken. Sie kann sie da ja kaum drehen und fühlt sich womöglich noch eingeengt.

Wenn die Box angemessen und groß genug ist für den Hund, hat sie auch Platz zum drehen etc.

Wenn euer Hund wirklich Trennungsangst hat glaube ich kaum das das innerhalb von zwei Monaten zu schaffen ist sie daran zu gewöhnen. Das braucht Zeit und Geduld.

Doch, es ist in zwei Monaten zu schaffen. Mit viel harter Arbeit und intensivem üben.

Mein Blacky hatte starke Trennungsangst, drei Jahre lang. Auch nur zwei Minuten die Wohnung verlassen war undenkbar. Er Jaulte völlig hysterisch, bellte ununterbroch, speichelte das der Flur schwamm und biss sich die Pfoten blutig.

Wir haben es innerhalb von zwei Monaten geschafft. der Weg hierher war mehr als hart und es kostete unglaublich viel Kraft. Aber heute bleibt Blacky seine 6, teilweise leider auch bis zu 8 Stunden allein.

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Ich persönlich bin ein Befürworter der Box,halte jedoch 6,5 Stunden für eine lange Zeit.

Was spricht dagegen den Hund in der Wohnung frei laufen zu lassen?Macht sie etwas kaputt wenn sie allein ist?

Zudem ist es vielleicht möglich jemand zu suchen der zwischendurch mit dem Hund rausgeht.

Schüler verdienen sich doch ganz gern ein paar Euros.Ab einem gewissen Alter sind sie auch durchaus zuverlässig.

Gruß

Sabine

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Sie kann sie da ja kaum drehen und fühlt sich womöglich noch eingeengt.

Sie wird sicherlich wenn dann eine passende Box kaufen und nicht eine die drei Nummern zu klein ist.

In einer Box, die passt kann der Hund stehen, liegen, sich drehen.

Oi Woelfin warst zu schnell :D

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Grüße,

ganz ehrlich: Versuch lieber eine Betreuung/hundesitter zu finden. Gerade wenn ihr jetzt auch noch umziehen müßt, dreht der Hund doch noch mehr durch. Für einen so alten Hund (habe selber eine 15 Jährige) ist dies einfach viel zu viel Umstellung.

Kennel als Höhle zum zurückziehen, mag helfen, aber bitte auf keinen Fall zu machen, dass nützt ja eh garnichts gegen bellen.

lg

sabine

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Haha immer schneller wie der Schall :D

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Ok scheint als hätte ich mich geirrt aber ich denke es kommt auch immer auf den Hund an.

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Hallo!

Ich finde die Idee mit der Box auch gut!

Jedoch würde ich auch (so wie "Wölfin" schon geschrieben hat) die Box offen lassen.

Timmi litt damals enorm unter Trennungsangst, deshalb war unser "Timmi-bleibt-zu-Hause-Training" auch nicht ohne und es hat sehr, sehr lang gedauert.

Für ihn war es damals jedoch einfacher in einem Raum allein zu sein, als die ganze Wohnung zur Verfügung zu haben.

Bei mir wars damals das Schlafzimmer. Warum? Es war das Zimmer das am meisten nach mir roch (Timmi schläft bei mir im Bett), am ruhigsten gelegen war, am entferntesten von der Haustür und dem Hausflur und am kühlsten war (hatten damals eine Dachwohnung - im Sommer eine ziemliche Qual!).

Ich habe ihm dann seine allesgeliebte Box reingestellt und was zu trinken.

So hats im Endeffekt super geklappt!

Wünsche euch mit eure Hunde-Omi viel, viel Glück und Ausdauer für den bevorstehenden Umzug und das "Oma-bleibt-zu-Hause-Training" ;)

Liebste Grüße

Anne, Timmi und Pina

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