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Hundeforum Der Hund
darko2007

Wie hättet ihr reagiert? Fremder Hund läuft beim Rad fahren hinterher

Empfohlene Beiträge

Gestern hat mein Mann mich vom Hundeplatz abgeholt und so fuhren wir beide mit unseren Rädern und Darko nach Hause. Auf dem Rad8kombinierter Fußgänger)weg, auf dem wir fuhren war dann eine Frau mit ihrem unangeleinten Hund. Darko trabte ganz konstant und gleichmäßig gelasen zwischen uns.

Jedenfalls nahm die Frau ihren Hund zu sich, hielt ihn fest, als sie uns sah. Soweit fand ich die Situation auch gut und das Verhalten der Frau o.k. Dann ließ sie ihren Hund, als wir vorbei waren los und was machte er? Er lief hinter uns her, das Rufen von Frauchen war ihm vollkommen egal. Darko lief immer noch ruhig zwishen uns. Da der Hund aber immer näher kam, entschloss ich mich, anzuhalten.

Ich stieg vom Rad ab, ging auf den Hund ganz beherzt zu und rief ihm ein deutliches und kräftiges "Ab" zu, machte mich groß. Jedenfalls machte der Hund dann sofort kehrt und lief zu Frauchen zurück.

Ich weißm aber ehrlich gesagt nicht, wie ioch die Situation gemeistert hä#tte, wäre mein Mann nicht dabei gewesen und hätte auf Darko aufpassen können. Er hielt sie fest, während ich den Hund vertrieb. Allein hätte ich sie vermutlich ins Platz gelegt und dann irgendwie versucht, den Hund zu vertreiben.

Im Grunde habe ich das gemacht, weil Darko am Rad, angeleint, definitiv keinen Hundekontakt haben soll. Sie läuft echt super am Rad und das möchte ich durch solche Aktionen nicht riskieren.

Sie lief selbst ruhig bei mir am Rad, als wir durch eine Gruppe Jugendlicher mussten, die mit einem Ball spielten. Da war ich echt stolz auf sie.

Wie hättet ihr in der Situation mit dem Hund reagiert? Ist Euch das auch schon passiert? Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, wieso ich in letzter Zeit vermehrt Leute treffe, die ihre Hunde unangeleint, auch in der Nähe stark befahrener Straßen laufen lassen und wo die Hunde dann nicht hören. Ist das gerade "in", Hunde unangeleint in der Stadt laufen zu lassen? Habe ich etwas verpasst, bin ich nicht "cool" genug?

Darko´s Frauchen

Darko´s Frauchen

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Den Trend gibt es bei uns schon länger, eigentlich seh ich immer seit ich hier wohne. Hunde die um jeden Preis und immer ohne Leine gehen müssen. Als ob die Besitzer allergisch reagieren würden wenn sie eine Leine anfassen sollen :Oo .

Manche davon hören, andere auch natürlich nicht. Ich hab mir nach der letzten großen "Nervattacke" durch einen freilaufenden Hund vorgenommen, meinen Hund abzulegen und den anderen Hund festzuhalten. Ich denke, dann können die Besitzer aufeinmal sehr schnell laufen, wenn man selber aktiv wird :D .

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Hi,

ich finde deine Reaktion sehr angemessen und kompetent!

Ich habe das gerade bei "meiner" Hundetrainerin ;) genau so gelernt, wenn ein anderer Hund kommt und ich den Kontakt nicht wünsche, oder gar mein Hund den Kontakt nicht wünscht (unsicher ist, Angst hat, sich überrumpelt fühlt, etc.)

Du hast damit auch deinem Hund ein eindeutiges Zeichen gegeben: Du bist der Rudelführer, dem sie vertrauen kann, du passt auf sie auf, du regelst die Dinge und nicht sie.

Ich übe das jetzt auch so. Allerdings ist es wie du sagst, schwierig, dass dein Hund das dann auch so akzeptiert. Emil versucht mich da noch zu unterwandern, indem er um mich rum läuft und mitmischen will.

Laut Trainerin ist das aber eine Frage der Routine: Wenn dein Hund erst kapiert hat, dass es eigentlich ganz angenehm ist, Verantwortung abzugeben, dann wird er dankbar sein, sich zurück halten zu dürfen.

Und gleichzeitig hast du der Frau erzieherisch geholfen, der ihr Hund entwischt ist. Genau so eine Reaktion würde ICH mir selbst wünschen, wenn mir das passiert, wenn mir mein Hund entwischt und zu Leuten (ggf. mit Hund) rennt. Ärgerlich ist es immer, weil die meisten Leute sich dann noch bücken, den Hund streicheln oder den Kontakt zu ihrem Hund nicht unterbinden. Sie bestätigen quasi dann meinen Hund noch! Dadurch hat mein Schlawiner dann noch VOLLEN ERFOLG, das Abhauen hat sich total gelohnt.

Schicken die Leute meinen Hund dagegen energisch weg, stärken sie mir den Rücken und es hat sich nicht gelohnt, dort hin zu rennen. In den Augen meines Hundes hatte ich also "Recht": Es war nicht klug, dort hin zu gehen, das nächste Mal besser gleich auf Frauchen hören ;)

Dass der Hund euch hinterher gerannt ist, würde ich nicht überbewerten. Das heißt nicht gleich, dass das mal wieder so ein typisch nicht erzogener Hund mit inkompetentem Besitzer ist...

Sowas kann halt mal passieren, sowas ist mir auch schon passiert. Da reicht ein Moment der Unachtsamkeit und schon ist dein Hund aus deinem Einflussbereich raus. Würde ich der Besitzerin keinen Strick draus drehen.

An welcher Stelle das war und ob es generell unangemessen war, den Hund da laufen zu lassen, kann ich nicht beurteilen.

Einen Fremden Hund festhalten, wie Dog das beschreibt, würde ich nicht machen. Du weißt nie, wie ist der Hund drauf... Außerdem wird der Besitzer seinen Hund zurück rufen wollen, und das kann er nicht, wenn du ihn fest hältst!

ICH würde mich jedenfall ärgern, wenn jemand meinen Hund festhält. Das ist quasi Manipulation an meinem Hund und das ist mir alleine vorbehalten ;)

Wegscheuchen ist dagegen die Beste Alternative, finde ich, sie berücksichtigt eben auch eine gewisse Individualdistanz, dessen Recht darauf ich mir und meinem Hund einräume!

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Super reagiert

Wie hättet ihr in der Situation mit dem Hund reagiert? Ist Euch das auch schon passiert?

Ja kommt oefers mal vor. Da ich nicht Suveraen genug bin einen Hund zu verjagen und Shyla das weiss waehlen wir die Variante: Stehen bleiben, ableinen und Shyla zum Hundbegruessen frei geben.

Bis jetzt hatte ich immer genuegend Zeit. Allerdings kenne ich meist die Stellen, wo es regelmaessig vorkommt und Leine Shyla oft schon vorzeitig ab.

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Dieses verjagen von anderen Hunden bringt allerdings meistens Stress mit den Besitzern - und das immer dann, wenn es mal wieder völlig unkompetente Besitzer sind!!

Die raffen das überhaupt nicht.

Heute morgen war ich mit Emil unterwegs, er läuft ohne Leine vor mir her.

Auf dem Weg steht eine Oma mit altem, dicken Hund.

Emil sieht den Hund und stellt die Bürste (Jungspund der sich gerade austestet...). Ich habe ihn dann zu mir ins Fuß geholt und bin an den beiden vorbei, habe Emil danach wieder frei gegeben. Da läuft uns der andere Hund hinterher.

Da ich von der Hundetrainerin eh gerade die Aufgabe habe, dieses Verscheuchen von anderen Hunden zu üben, bleibe ich stehen, trete vor den Hund und sage "Ab!!". Darauf der Dicke null beeindruckt, mein Dreikäsehoch pumpt sich dagegen hinter mir immer mehr auf, er hat einfach keinen Bock auf den anderen Hund.

Die Omi hinter mir ist schon die ganze Zeit vergeblich am Rufen "Sally koooooomm! koooooommm!" Ich wurde dann deutlicher, stampfte mit dem Fuß auf und mache "Bahh! Hau ab!!", worauf der Dicke sich endlich trollt.

Die Omi aus einiger Entfernung "Ah, wie kann ma nur so bös soi! Was solln des???". Ich - ganz nach VOrbild - zu ihr: "Wollen sie ihren armen alten Hund lieber in fünf Teilen wieder? Wenn sie unbedingt wollen dass unsere Hunde Kontakt haben, lasse ich meinen Hund jetzt los?!", zeige auf meinen aufgepumpten Schrumpfkojoten...

"Ah nee, nee, ist ja schon gut, schon gut!! Ich dachte des wär der Tschaaaali".

"Nee, des is net der Tschaaaali! Des ist der Eeeeeeeemiiiiil. Und selbst wenn er es wäre, seien sie lieber froh, wenn der Besitzer sich so verhält wie ich gerade, wenn Tschaaaali, Eeeemil oder Tschakeline sich so gebährt, wie meiner gerade!"- Seitenblick auf die gestellte Bürste...

Da könnte man echt zu viel kriegen.

Die Leute kapieren doch überhaupt nicht worum es geht. Null Kenntnis, null Gefühl für das eigene Tier und für fremde schon gar nicht. Kein Wunder, dass es überall so gestörte Hunde gibt.

Apropos "Straße" (du meintest ja, der Hund kam auf einem Fahrradweg ohne Leine).

Das war heute die zweite Begegnung:

Labrador am Feldweg, der direkt neben einer Straße ist. Ich hatte Emil an der Leine, der Typ lässt seinen Labbi einfach zu Emil hin laufen. Emil wollte zu dem Labbi hin, das ganze ging zu schnell, als dass ich mit dem Verscheuchen eine Chance gehabt hätte.

Im Normalfall hätte ich die Leine fallen lassen, aber nicht neben der Straße!

Toll, dicker Labbi und mein Hund, kurze Leine, die sich überall verheddert und ich direkt neben dran, verzweifelt versuchend, Schadensbegrenzung zu betreiben. Ich dann zu dem Typ: Rufen sie bitte mal ihren Hund zurück, ich will weiter. Hund reagiert natürlich nicht, mir bleibt nichts anderes übrig, als meinen Hund wie ein Anfänger an der Leine weiter zu zerren, während der Spielwütige Labbi noch halb an ihm dran hängt...

Ich habe langsam überhaupt keine Lust mehr, fremde Hunde zu treffen, ehrlich...

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Ist doch schön, dass die Menschen, die was falsch machen, immer die anderen sind.

:D:D:D

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hihi... Freunde macht man sich wirklich nicht, wenn man fremde Hunde verscheucht... Durfte ich neulich wieder erleben...

Wir sind an der Straße unterwegs, Charlie an der Leine, da kommt uns ein Brummer von Dalmatiner entgegen, natürlich ohne Leine... die zwei Hunde sehen sich und fangen an sich aufzubauen...

Ich hab Charlie dann hinter mich gebracht, das Herrchen von dem Dalmatiner schien grade ein dringendes Problem mit seinem mp3-Player zu haben...

Weil ich keinen Wert darauf gelegt habe die 2 Rüpelrüden zusammentreffen zu lassen hab ich den Dalmi halt verjagt und darauf voll den Anschiss kassiert :Oo

Ich hab ihm dann nur freundlich erklärt, dass mein Hund an der Leine nicht ohne ist und wenn er seinen Hund in einem Stück behalten wolle, dann könne er sich a) jetzt bei mir bedanken und B) sich beim nächsten Mal selber um seinen Hund kümmern...

Ich finde du hast völlig richtig gehandelt! es nervt einfach kollossal, dass einem beim Radeln ständig irgendwelche Hunde reinrennen... Charlie lässt sich nicht lange bitten und regelt das selber, wenn ich ihm nicht zuvorkomme... also sollen se doch wirklich bitte froh sein, dass ICH das mache...

Helena

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@Helena

Das kann man auch von zwei Seiten sehen. Dein Hund kann durchaus in Gefahr geraten wenn mal ein stärkerer kommt. Deshalb finde ich immer diese Sprüche "An einem Stück lassen." etc. nicht sonderlich gut. Es sollte darum gehen, dass der eigene Hund nicht verletzt wird. Aus diesem Grund bin ich auch ein Befürworter des Verjagens.

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au mann... klar gehts mir um die Unversehrtheit von meinem Hund... und dem anderen...

Charlie würde den nicht mal ernsthaft angreifen... aber lieber hab ich das Prädikat "gefährlich" an meinem Hund und hab Ruhe, als sinnlos zu erklären warum ich das gemacht hab...

Das Dalmi-Herrchen hat ja nicht mal bemerkt, was sich da zusammen gebraut hat :Oo

und wenn ich mich nicht darum kümmer andere HUnde verzuhalten, dann pöbelt CHarlie wieder wie in unseren Anfangszeit alles an, was 4 Beine hat und darauf kann ich gerne verzichten...

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Kann ich gut verstehen.

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