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Hundeforum Der Hund
Smartie

Mein Kleiner hängt wie eine Klette an mir!

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Guten Abend zusammen,

seit ca, 3 Monaten wohnt nun Neron (3-jährier Mischlingsruede) bei uns. Mein leben hat sich total verändert - (auf's positive!) Ich möchte nie wieder ohne Hund Leben, er bringt mich jeden tag immer wieder neu zum lachen. :D

Das problem ist aber folgendes; Er hängt wie eine klette an mir. Wenn ich z,B mal in die Küche gehe, um mir einen Saft zu hollen, kommt er mit. Wenn ich auf die Toilette gehen möchte, steht er sofort auf, und kommt mit. Wenn das Telefon klingelt und ich aufstehe & das telefon hollen möchte, kommt er mit. :Oo Bis jetzt ist er nur eins-zwei oder so liegen geblieben.

Langsam wird es wirklich nerfig, das er mich auf schritt und tritt verfolgt.

Ich hoffe Ihr versteht mich jetzt nicht falsch, aber es muss mir nicht immer hinterherrennen. Er tut mir sogar leid, wenn er kurz vorm einschlafen ist, ich noch schnell auf die Toilette muss, und er dann wie vom Blitz getroffen aufsteht und mitkommen muss.

Weiß einer villeicht wie man Ihn das abgewöhnen kann? Villeicht immer "Platz" sagen, damit er weiß es soll liegen bleiben?

Danke schonmal.

LG, Linda.

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Jaja ... entzückend, denkt man im ersten Moment .. der gute Hund.. er hängt so an mir .. ;)

Super, daß Du merkst, daß das nicht gut ist !!!

Zeige ihm, daß er nicht dauernd auf Dich aufpassen muß, und Dich auch nicht zu kontrollieren hat, indem Du ihm einen Platz zuweist, und er dort liegenbleiben muß.

Steht er auf, und folgt Dir doch, führe ihn ganz ruhig auf diesen Platz zurück. Lass ihn ruhig ein paar Minuten dort verweilen, gerne auch mal ohne besonderen Grund. Fang das nicht an, wenn Du eigentlich eh gerade keine Zeit hast, oder in Eile bist ;) .

Wichtig ist einfach, daß Du erkennst, wo der Spaß anfängt und der Stress beginnt. Ein Hund, der nicht mal richtig schlafen kann, weil er ständig aufpassen muß, ist jenseits von jeder Entspannung.

Ich habe hier übrigens auch so ein Exemplar. Der war ständig unter Strom, verbellte draussen auch alles, was sich uns näherte, oder sich bewegte ( sogar Blätter im Wind :Oo ) und es ging ihm echt Scheiße dabei, er fühlte sich total für mich verantwortlich.

Ich habe gesehen, wie wichtig es ist, dem Hund Sicherheit zu vermitteln. Das fängt wirklich daheim an, indem er eben NICHT als Schatten Nummer 2 hinter mit her saust.

Hunde lernen schnell und sind enorm dankbar, wenn sie nicht überfordert werden. Du wirst sehen, es wird Deinem Hund gut tun, wenn er entspannen kann und weiß, daß Du auf ihn aufpasst.

Bitte berichte, wie es läuft ..

Grüsslis

Martina mit Cleo & Yuma

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Hallo Kuhhund,

danke für deine Antwort & deinen Tipp. :)

Also ich üb das jetzt ziemlich oft mit Ihm. Wenn ich aufstehe, und er auf seinem Platz sitzt, sagt Ich immer laut "Platz" und schau Ihm da auch direkt in die Augen.

Ich mach es auch immer so, dass die Abstände zwischen mir und Neron immer größer werden, und wenn er brav auf seinem Plätzchen bleibt, dass er auch ein Leckerlie zu belohnung bekommt. ^^

Mir ist nur aufgefallen, sofort wo ich um die Ecke biege d.h sobald er mich nicht mehr sieht, steht er wieder sofort auf und rennt mir hinterher. :(

Da muss Ich eben nochmal kräftig üben!

LG, Linda

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Ich würde gar nicht so viele Kommandos geben, die der Junghund selbst wieder auflöst. Bei unseren Pflegehunden, die wir noch nicht sicher ablegen konnten, haben mein Mann und ich uns angewöhnt, bei jedem Gang aus dem Zimmer konsequent und kommentarlos die Türen hinter uns zu schließen ohne den Hund zu beachten. Auch beim Reinkommen ins Zimmer nicht. War echt anstrengend, weil bei uns sonst immer alle Türen offen stehen - aber hat geholfen.

Ich habe schon seit Freitag Urlaub und bin anscheinend zu viel Zuhause. Elli versucht auch seit 2 Tagen mir ständig nach zu laufen. Das hatte sie sich so schön abgewöhnt - dachte ich. Sie kann ich zum Glück mit einer Handbewegung ablegen und sie bleibt da auch. Löse ich das auf, tappert sie mir wieder nach *furrrrrchtbar. Aber das wird schon und bei Euch auch. Ist ja noch ein junger Hund, der muss das erst lernen.

Ich wünsche Dir viel Glück Linda - sei tapfer und halte konsequent durch. Denn das sind auch die ersten Vorübungen, damit Dein Hund lernt, alleine zu bleiben.

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Percy ist genau so, wie Linda im ersten Beitrag schreibt.

Ich probiere es mal aus.

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Ich habe Dir mal einen link herausgesucht. Anita, eine Trainerin, hat sehr gut beschrieben, wie Du das über Kommunikation aufbauen kannst.

klick hier

Mein sehr sturer Malamutemix wird von mir übrigens, wenn er aufsteht, nicht nett zurückgeführt, sondern ich *schiebe* ihn per Körpersprache zurück.

Mach Dir keine Sorgen, wenn das alles nicht von jetzt auf gleich klappt.

Mein Herr Yuma brauchte neulich 5 Anläufe, bis er realisiert hat, daß sich vor dem Gassi nicht hochgefahren und hysterisch rumgebellt/ rumgerannt und gejault wird.

Und der kennt das Prozedere mit dem *auf dem Platz bleiben* schon länger. ;)

Grüsslis

Martina mit Cleo & Yuma

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