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Hundeforum Der Hund

Empfohlene Beiträge

Hallo,

mir ist gestern mal bewußt aufgefallen, daß mein Rotti sich immer über die Schnauze leckt, wenn die Kater in seine Nähe kommen (sind noch bei der "Zusammenführung"). Ist das nu eher ein Zeichen für Streß oder ein Beschwichtigungssignal? Er beobachtet dann die Kater, legt die Stirn in Falten, ist wachsam, beobachtet in der Regel aber nur aufmerksam. Wenn die Kater rennen, will er aber schon hinterher.

Danke und Grüße

Tanya

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Ist das nu eher ein Zeichen für Streß oder ein Beschwichtigungssignal?

Oder beides ;).

Oder aber er hat großen Hunger und ihm läuft das Wasser im Maul zusammen *duck und weg*....

:holy:

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(bearbeitet)

Hmmm, is aber auch kompliziert mit den Signalen, wenns mehrere Bedeutungen hat...

Wenn er das mit dem Lecken macht, ist er entspannt, fixiert sie auch nicht. Zumindest macht er dann nicht den Eindruck, daß er sie "zum Fressen" gern hat - wenigstens etwas ;)

Nur mal so am Rande - weiß einer, ob Katzen auch beschwichtigen??? Bin so mit dem Verhalten des Hundes beschäftigt, daß ich mir bei den Katzen nie so Gedanken gemacht habe (was natürlich nicht heisst, daß ich sie vernachlässige!)

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Auch Katzen beschwichtigen, nur haben sie eine ganz andere Körpersprache.

Zb. Spielaufforderung wenn der Hund dies macht ist es für die Katze eine Angriffshaltung.

Meine wenn der Hund sich sich halb hinlegt.

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Ja, die entgegengesetzte Kommunikation kenn ich (auch Schwanz wedeln etc.), dachte eher so an Signale, wie beim Hund gähnen, Schnauze lecken, Seite zudrehen etc.

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Untrennbar verbunden ist der Gefühlsausdruck des Körpers mit der Gesichtsmimik. Ohren, Augen, Lippen, Tasthaare und sogar die Stirn verändern sich und damit den gesamten Gesichtsausdruck je nach Stimmungslage.

Mit der Stellung der Schnurrbarthaare signalisiert die Katze ihre momentane Stimmung, und das sieht dann ungefähr so aus:

In entspannter Haltung (Normalstellung) zeigen die Oberlippen keine Besonderheit. Die Schnurrhaare stehen zur Seite und sind kaum gefächert. Gerät die Katze jedoch in Erregung, ob positiver oder negativer Art, schon bekommt sie dicke Bäckchen. Dieser Eindruck entsteht, weil sich der Schnurrbart nach vorn stellt und breit fächert. Die Katze hat ihre "Radarstation« auf Empfang gestellt. Wird die Katze misstrauisch oder ängstlich, legen sich die Schnurrhaare eng ans Gesicht. Die Lippen bilden eine dünne Linie. So wirkt das Gesicht schmal und spitz.

Die Augen der Katze bewegen sich, doch das Verengen und Erweitern der Pupillen beeinflusst den Gesichtsausdruck. Normalerweise vollziehen sich Veränderungen durch den Lichteinfluss, aber es gibt auch noch andere Gründe. Wut, Angst und Liebe machen die Pupillen groß. Wenn sich die Katze wohl fühlt und entspannt ist, dann schließt sie die Augen bis auf einen schmalen Schlitz und blinzelt zufrieden.

Das deutlichste Stimmungsbarometer bilden jedoch Miezes Ohren. Mit den verschiedenen Stellungen zeigt die Katze an, wie ihr gerade zumute ist. Dass sie die Ohren nicht nur synchron, sondern auch unabhängig voneinander bewegen kann, wird dann besonders deutlich, wenn in dem Tier zwei verschiedene Gefühle miteinander ringen. Soll ich oder soll ich nicht? Die Entscheidung ist gefallen, sobald beide Ohren den gleichen Ausdruck haben.

Aber sehen Sie selbst!

Entspannung pur

So ist der Gesichtsausdruck der Katze völlig entspannt. Nichts erregt ihre Aufmerksamkeit. Die Ohren sind in Normalstellung, die Augen nur halb geöffnet.

Aufmerksamkeit

Das Tier zeigt höchste Aufmerksamkeit: Die Ohrmuscheln sind nach vorn gedreht, die Augen weit geöffnet. Mit derselben Ohrenstellung geht die Katze auch zum Angriff über. Der Körper ist dann jedoch in Drohhaltung.

Unmut

Etwas erregt den Unmut des Tieres. Die Ohrmuscheln drehen sich leicht nach außen.

Unsicherheit

Ein gestelltes und ein angelegtes Ohr zeigen Unsicherheit oder Unentschlossenheit. Die Katze fühlt sich nicht wohl in ihrer Haut und kämpft noch um die richtige Entscheidung

Angst

Flach zur Seite gelegte Ohren bedeuten, dass sich die Katze äußerst unwohl fühlt, eventuell Angst hat und latent abwehrbereit

Abwehr

Wenn die Ohren leicht nach hinten gelegt und die Ohrmuscheln stark seitlich gedreht sind, ist die Katze trotz Angst sofort zur Abwehr ber

Höchste Not

Fauchend und mit flach an den Kopf gepressten Ohren wehrt die Katze in höchster Not einen Angreifer ab.

Körperhaltung und Mimik werden von Gefühlen und Stimmungen automatisch ausgelöst, ob Miezi nun gerade Lust dazu hat oder nicht. Etwas besser dagegen kann sie ihre Gestik steuern, um damit Wünsche und Forderungen zum Ausdruck zu bringen, aber auch Gefühlslagen zeigt und Warnungen ausspricht.

Nase reiben höchster Vertrauens- und Liebesbeweis; die Katze hat zärtliche Gefühle

Köpfchengeben Schmuseverhalten; die Kätzin umwirbt den Kater bzw. den Menschen

Sanftes Berühren mit der Pfote Liebkosung; die Katze bringt sich in Erinnerung

Abtasten mit den Barthaaren Zärtlichkeit; Kennen lernen

Beschnuppern Kennen lernen

Auf den Rücken rollen die Katze fühlt sich sehr wohl; der Mensch soll den Bauch kraulen

Um die Beine streichen Begrüßung; die Katze will etwas erbetteln, beispielsweise Futter

Anspringen Aufforderung zum Spiel; Ärger; Abreagieren des Jagdinstinkts

Pfote leicht heben Warnung, nicht näher zu kommen

Treteln Wohlbehagen

Lecken Liebkosung

Belecken der nackten Zehen Genuss, denn die Katze liebt den salzigen Geschmack

Kopf wegdrehen Verlegenheit, Scham

Mäulchen lecken Vorfreude aufs Futter

Gähnen Lange Weile

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Wow, vielen Dank! Das war wirklich ausführlich und bestens verständlich =)

Nu kann ich meine Kater auch fleissig beobachten ;)

Das mit den Schnurrbarthaaren ist auch sehr interessant!

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(bearbeitet)

Hi,

unser Hundetrainer erklärte uns, das es in der Rasse des Rottis liegt, das sie es nicht austehen wenn andere Spielen, sind schnell eifersüchtig.

Sobald die Katzen mit etwas spielen, wird Pebbles verrückt und will dann auch immer genau das Spielzeug, oder sie stoppt die Katzen, das macht sie auch auf dem Hundeplatz, da stoppt sie auch immer die rennenden Hunde und will mitspielen.

Also die Katzen haben aber gelernt das sie schneller sind und auf dem Kratzbaum sicher sind, außerdem haben sie ja noch ihre Krallen, daß mußte Pebbles schon feststellen.

Lg Petra

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Ich hatte vorher ein Rotti Exemplar, den das Spielen der Katzen überhaupt nicht gestört hat.... Das mit den Krallen versuche ich gerade zu vermeiden, damit er mit den Katzen nix Negatives verbindet, oder handel ich da falsch? Meine haben mittlerweile auch den Dreh raus und wissen, dass sie einfach schneller sind :)

Manchmal versuchen sie mit der Pfote nach ihm zu hauen, aber bisher immer ohne Krallen und ganz vorsichtig.

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Tja da gibt es bestimmt kein Patentrezept, ich denke wenn die Katzen eine Rückzugsmöglichkeit haben wo der Hund nicht hinkann und sie auch mal Ruhe finden, ist das ok.

Lg Petra

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