Jump to content

Klasse, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast! 

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

🐶  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Nurien

Massive Trennungsangst

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo,

ich habe seit 3 Monaten einen Mischlingshund, ca . 7 Monate alt, mittelgroß (derzeit 18 kg, 55cm), der vorher im "Rudel" (Mutter- Welpen) beim Zirkus draußen lebte.

Obwohl er keine Wohnung und auch nicht viel anderes kannte, hat er sich einfach super entwickelt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (lautes Anknurren von Leuten, Leinenpöbeln) hat er sich zu einem sehr gehorsamen und angenehmen Hund entwickelt, der sich sogar mitten aus dem Spiel freudig abrufen lässt und sich Fremden gegenüber offen zeigt.

Es ist ein sehr aufmerksamer Hund, der immer in der Nähe seines neuen "Rudels" bleibt und vor jedem Stock, jeder Begegnung ersteinmal fragt, ob er denn auch darf ;) - kurzum, er ist unser Traumhund.

Mit einer Sache bin ich allerdings überfordert. Er bleibt absolut nicht alleine:

Problem:

Wenn ich alleine auf Toilette wollte oder nur in der Badewanne einmal abtauchte, bekam er schon richtige Panikanfälle (jammern, schreien) - mittlerweile kann ich alleine ins Bad, wenns aber zu lange dauert (langes Baden ist ein no go) lasse ich dann doch besser die Tür auf..

Angeleintes Warten vor der geöffneten! Glastür des Bäckers endete in einem wild schreienden Hund, der sich in Windelseile aus dem Geschirr dröselte und im Spurt schon auf dem NachhauseWeg war- zum Glück konnte ich ihn noch rufen - mittlerweile klappt auch das viel besser (wenn auch nicht ohne Jammern) und er setzt sich sehr gerne vor den Laden, weil er von der Bäckerin immer ein dickes Stück Wurst bekommt..

Heute _musste_ ich ihn kurz (15 Minuten) alleine lassen, da die Hundesitterin für ein paar Tage im Urlaub ist und meine Tochter ebenfalls unterwegs, ich aber dringend den Kühlschrank für mich auffüllen musste.

Damit er nicht allzu hörbar in den Hausflur bellt, habe ich die Türen zum Wohnzimmer geschlossen und ihn (nach langem Spaziergang) alleine gelassen- geübt hatte ich das bereits vorher und den Rest der Wohnung geschruppt während er in einem Teil der Wohnung alleine bleiben musste- was auch klappte.

Es ist für ihn eine absolute Stress-Situation. als ich wieder kam war der ganze Flur (wahrscheinlich hat ihm die Katze die Tür geöffnet) voller Urin und der Hund völlig mit den Nerven fertig - Bellen oder Jaulen konnte ich weder beim Gehen noch beim Kommen hören... hatte dafür aber einen hechelnden Hund, der kaum noch wusste wo hinten oder vorne war (ich wurde nicht begrüßt, habe ihn selbst aber auch nicht begrüßt) und ersteinnmal 30 min brauchte, um wieder normal zu werden.

Das hat mich echt getroffen, _Wie_ schlecht es ihm ging. Er bleibt inzwischen kurze Zeit alleine wenn er mich noch hört oder sehen kann, aber selbst bei anderen Menschen bleibt er nicht ohne mich (beim Hundesitter jault er , bis ich wieder da bin).

Auch bei meiner Tochter die sich sehr viel um ihn kümmert (täglich 1-2 Stunden Spaziergang + Spiel) bleibt er nur mit Schwierigkeiten, wenn ich mal einkaufen möchte.

Er ist dann unruhig, jammernd und verängstigt.

Sind wir zusammen unterwegs und ich gehe kurz in ein Geschäft/Haus, benimmt er sich derart toll , das meine Tochter ihn kaum bändigen kann noch dazu in ohrenmbetäubender Lautstärke. Er lässt sich weder durch Spielzeug noch Leckerchen (Sogar Käse!) beirren und man muss dann höllisch aufpassen dass er sich nicht losreißt. Und das- obwohl er mit meiner Tochter täglich lange spazieren geht (mit anderen geht er erst gar nicht mit..)

Einen festen Platz hat er nicht wirklich. Er besitzt zwar eine Holzkiste, kann aber nicht lange darin liegen und bevorzugt den nackten Boden (dasselbe gilt für Sofa& Bett- er hält es dort nie lange aus , genauso wie er sich ungern auf Decken legt, ohne Probleme aber sich auf den kalten&nassen Boden legt und schläft wenn ich mit einer Nachbarin draßen länger plauder).

Er steht mir nie im Weg und blebt auch selbstständig schon mal in einem anderen Raum- ohne dass ich Türen zu machen muss- ist aber immer aufmerksam was ich gerade mache (habe am Telefon einmal (in normaler Lautstsärke) "Ach komm" zu jemanden gesagt und schwupss den belohngsheischenden Hund durch zwei! Zimmer rasen gehört, bis er schwanzwedelnd vor mir stand.)

Eine Box möchte ich nicht einführen da er zu Panikanfällen neigt (anders kann man das nicht nennen) und er jetzt schon recht groß ist und wir nicht sooviel Platz haben. Zudem mag ich das einfach aus persönlichen Gründen nicht)

Einfach Bellen/Jaulen lassen ginge wegen der NAchbarn nicht (Mietshaus) zudem er wirklcihe Angst dabei zu haben scheint...

Was mache ich denn nun mit ihm? Irgendwie muss er das ja (behutsam) lernen, dass er nicht mit einer Nabelschnur mit mir verbunden ist.....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich würde einen guten Hundetrainer ins Haus holen oder sogar einen

Hundepsychologen/-verhaltensberater, da es sich hierbei wirklich um

Trennungsangst handelt und das ungesunder Stress für den Hund ist.

Ich glaube hier hilft der "normale" Forenrat nicht, denn grundsätzlich

scheint ihr ja Ahnung zu haben und wie mit einem Welpen angefangen

wird wisst ihr ja auch und habt es bestimmt probiert. Also für mich hört

sich das nach einem etwas größerem Problem an, wo ich professionelle

Hilfe holen würde. MEINE Meinung, aber vielleicht weiß hier ja jemand

einen besseren Rat...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das hört sich wirklich nach einer grösseren Baustelle an :(

Man kann einen Hund durchaus von seiner Trennungsangst erlösen,

aber, es ist ein langer und mühsamer Weg.

Sonja hat das alles mit ihrem Hund durch gemacht, ich stelle Dir mal die Links

dazu ein und hoffe, Du kannst einiges anwenden, viel Erfolg

http://www.polar-chat.de/topic.php?id=2074&highlight=Trennungsangst

http://www.polar-chat.de/topic.php?id=20666&highlight=Trennungsangst

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Huhu,

ich kann mich Diva da nur noch anschliessen, das ist mit dem *einfachen Training*, wie es bei mir und Blacky der Fall war glaub ich nicht getan.

Dein Hund leider sehr stark, er zeigt totalen Stress und auch Panick, wie ich ds lese, so wie mein Blacky früher. Damit ist nicht zu spassen und kann sich sogar noch steigern.

Blacky hat sich früher sogar seine Pfoten blutig gebissen, sobald ich nur die Tür hinter mir zumachte.

Ich kann dir nur raten was Diva schon sagte, hol dir einen guten Hundeverhaltenstherapeuten und arbeite von grund auf mit ihm. Alleine soetwas zu schaffen ist so schwer bis fast unmöglich, da nervlich auch einiges dranhängt, wenn man mit einem Trennungsangst Hund arbeitet.

Viel Glück.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Danke für die Antworten.

Es ist schon mal schön zu hören, dass ich mit diesem Problem nicht völlig alleine auf der Welt bin. Ich habe zwar schon von Hunden gehört, die nicht alleine bleiben, mir darunter aber immer "schlecht" erzogene kleine Kläffer vorgestellt... und nicht so ein Problem..

Ein Therapeth/Hudnetrainer kommt für miche rsteinmal ncith in fRage. Einmal weil ich frishc umgezogen bin und hier nicht wirklich einen "guten" kenne und da diese Berufsgruppe nicht geschützt ist, trau ich den Leuten ersteinmal wenig zu...

Dazu kommt, dass ich derzeit finanziell recht zu knappen habe (was hoffenltich nicht merh allzulange anhalten wird).

aber dennoch danke für den Ratschlag, der hat mich immerhin auf die Idee gebracht, eine frühere Freundin anzurufen, die eine bekannte Kynologin ist und dort einfach mal (gratis) das Problem anzusprechen, dort ebkomme ich seiocher auch den ein oder anderen Tipp noch und wenn alle Stricke reißen.. muss ich eben sobald wie möglich mich doch noch nach einem guten Trainer umschauen..

Die Links sind auch Klasse! Ich hab mal ganz kritisch beäugt, was ich vielleicht zu dem Problem beitrage und denke da gibt es sicher Verbesserungen, die ich ganz ohen Trainer schon versuchen kann.

Im Moment hat der Hund Zugang zu allem (Schlafzimmer, sofa etc) und er ist extrem körperbetont. Er sucht also ständig Kontakt (auf den Füßen liegen, Nasestupser beim Spaziergehen usw).

Ich werde das ein wenig und behutsam abbauen. Das ich mein Allein-Bad ausbaue, mal alleine in der Küche werkel oder die Wohnung putze während er in einem anderen Zimmer bleiben muss. Das klappt bisher ganz gutm, weil er mich hört und wenn ich das jetzt regelmäßig und vorallem mehr weiterführe, wird er sich dabei hoffenlich mehr entspannen.

Ich sollte auch daran arbeiten, ihm das Schlafzimmer nachts abzugewöhnen, damit er einfach lernt auch alleine mal zur Ruhe zu kommen ohne das GEfühl zu bekommen, ganz alleine zu sein oder keine Sciherheit mehr zu haben.

Vielleicht wird es dann ja besser- ich hoffe es!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Nurien,

wenn du mal eine wirklich gute Hundetrainerin brauchst, so kann ich dir eine in Bochum-Wattenscheid nennen. Dort waren wir damals auch mit unserem Hund und die Frau ist wirklich klasse.

LG, Kirsten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

zugegeben, mein Giro war nicht so schlimm dran wie deiner.

Er hatte zwar auch Trennungsangst, hat das aber "nur" durch jaulen und Türen beißen gundgetan.

Eine Trainerin hat mir Bachblüten empfohlen. Sollte das Selbstbewusstsein stärken. Hat nicht wirklich geholfen. Keine Ahnung warum. Ich habe es dann aufgegeben.

Dann gibt es ein Pheromonspray, D.A.P., hat bei ihm auch nicht wirklich geholfen....

Trockenfutter in der Wohnung rumschmeißen, Knochen etc... hat auch nicht geholfen, er hat nur gefressen wenn ich da war.

Im Auto hat er sich wesentlich wohler gefühlt als in der Wohnung. Vielleicht weil ich da wirklich immer nur ganz kurz weg war. Ich wollte ihn ja nicht erfrieren oder erschwitzen (?? mir fällt gerade kein besserer Ausdruck ein.) lassen.

Vielleicht helfen dir die Anregungen ja doch weiter. Alles andere brauche ich ja nicht aufzuführen, es steht ja schon geschrieben.

Was bei uns dann wirklich geholfen hat war die Zeit... er ist ruhiger geworden und hat das Vertrauen gehabt dass ich immer wieder komme. Obwohl er manchmal noch daran gezweifelt hat.

Was komisch war: (Ich lebe bei meinen Eltern im Haus, er war also fast nie alleine) Habe ich mein Sohn in den Kindergarten gebracht hat er bei meinen Eltern gejammert. War ich übers Wochenende weg hat er nicht gejammert.

Grüße und viel Erfolg und Geduld.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Hallo Giro,

Futter ist bei ihm eine sehr heikle Sache, da er extrem verfressen ist und dabei auch zu Futterneid neigt - sprich- sofern er sich überhaupt für das Futter interessieren sollte wenn er alleine ist, wäre es für die Katze (die er sonst heiß und innig liebt) lebengefährlich auf die Idee zu kommen, mit dem Futter zu spielen oder selbst mal zu naschen. Meine Tochter und ich können ihm problemlos alles wegnehmen, aber das schließt weder Katze noch Fremde/Freunde ein. Ich räume alles weg (Kauknochen etc) wenn wir Besuch von einem anderen Hund bekommen.

Er wurde nur mässig (ausschließlich Getreideflocken) ernährt und war recht abgemagert als ich ihn bekommen habe.

Puh ich merke gerade selbst , dass wir bisher schon einige Baustellen (Stubenrein, anspringen, Zerstören von Schuhen/socken etc, Katzengewöhnung, Futter, Leinenführigkeit (er ging keinen Schritt), Gehorsam, Schatten/Vögel jagen, Übertriebene Wachsankeit (Bellen bei jedem GEräusch) , Anknurren von Menschen, Angst vor Autos/Hüte/Regenschirmen/Taschen/Badetücher/Einkaufstüten/Omahilfsroller/Behinderten/etc)

geschafft haben.

Ich glaube das ist auch der Grund, warum ich das "Alleinbleiben" Problem bisher nicht angegangen habe (und wahrscheinich auch versäumt), es gab einfach sooviele Dinge zu tun/lernen, dass ich alles nacheinadner gemacht habe um mich auf eine Sache zu konzentrieren, bevor wir das nächte angingen- er soll ja nicht überfordert werden.

*Aufraff*- dann kriegen wir das hier auch irgendwie hin *sicher ist *

;)

@Morfie falls wir das wirklich nicht in den Griff bekommen sollten, komme ich auf deine Empfehlung gerne zurück!

PS: Bei meiner Mutter ist er auch schon mal 5 Tage problemlos geblieben ohne zu mucken (da blieb er aber auch nicht alleine).. vielleicht liegt es wirklich an der eigenen Einstellung..

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Morfie falls wir das wirklich nicht in den Griff bekommen sollten, komme ich auf deine Empfehlung gerne zurück!

Hallo Nurien,

wenn irgendwann Interesse bestehen sollte, dann schreib mich per PN an, bei mir klappt das nie mit der Mailbenachrichtigung, wenn neue Beiträge im Thread stehen und ich vergesse manchmal, nachzuschauen.

Ich drücke euch die Daumen, das alles gut wird.

LG, Kirsten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.