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Hundeforum Der Hund
Tröte

Unterschiedliches Verhalten

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Hallo

ich hab schon wieder mal ne Frage.

Gestern Mittag war mein Mann mit Spike bei nem Freund, Spike war locker und gut drauf.

Dann kam dort noch ein Freund und Spike hat diesen auch freundlich begrüßt und alles war

locker und gut.

Gestern Abend war ich mit Spike noch mal kurz bei diesem Freund mit Spike.

Da kam dieser andere Freund auch wieder und Spike fing sofort an zu knurren und war

dieses mal auch ziemlich angespannt.

Will Spike mich beschützen und wie kann ich das irgendwie ablegen?

Kann mir bitte jemand mal nen Tip geben warum sich Spike so unterschiedlich verhält?

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Moin!

Das kenn´ich!

GsD nicht von eigenen Hunden...

Ich denke, Du wirst besser beschützt.

Du bist sicher Spike´s Hauptbezugsperson und er meint, gut auf Dich aufpassen zu müssen.

Die Hündin unseres alten Tierarzt macht immer Theater, wenn sie mit der Frau unterwegs ist - bei ihm ist sie absolut ruhig.

:winken:

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Ja das glaube ich auch aber wie mache ich ihm klar, das es eigentlich nicht seine

Aufgabe ist?

Oder ist es irgendwie doch seine Aufgabe? :think:

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Das hört man hier ja nicht so wirklich gern...

Aber ich hab mir keinen "Schutzhund" zugelegt, damit ich ihn beschützen muß.

Bis jetzt habe ich aber wirklich die Erfahrung gamacht, daß ich mich immer auf die Menschenkenntnis meiner Hund verlassen konnte.

Schlechte Charakterzüge riechen die Hunde auf Kilometer - da lassen wir uns eher blenden.

Vielleicht guckt der Bekannte Dich ja auch nur zu interessiert an, ;) und Spike gefällt das nicht.

Ich verlaß mich wirklich auf die Antennen meines Hundes.

Beispiel:

Wir dachten bei unserem 1.Boxer immer, wir hätten nen total lieben Deppen an Land gezogen.

Als wir ihn bekamen, waren hier sehr viele Einbrüche und mein Mann hat oft nachts gearbeitet und ich wollte Schutz.

Jeder wurde überschwänglich begrüßt.

Bis einmal ein junger Mann an der Pforte stand und wir vor lauter Knurren nicht verstanden, was er wollte.

Er machte sich aus dem Staub und 2 Tage später stand in der Zeitung, daß das ein Betrüger war, der mehrere Leute über´n Tisch gezogen hatte.

Uns sind mehr solcher Geschichten passier.

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...aber wie mache ich ihm klar, das es eigentlich nicht seine

Aufgabe ist?

Grün, Gelb, Rot ;)

Eigentlich weißt du es, oder?

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Heya!

Woran es genau liegt, dass Spike sich so verhält kann ich nicht sagen... vielleicht meint er dich beschützen zu müssen, vielleicht "riecht" er, dass mit dem Freund irgendwas ist, vielleicht... vielleicht... vielleicht...

Ich denke auch, dass man vielleicht sogar irgendwie verstehen kann, dass er es tut, aber dulden kann man es nicht...

Ich würde ihn in die nächste Ecke verbannen und ablegen... genau wie zu Hause, wenns an der Tür klingelt. Da machst du das auch schon, oder?

lass ihn rückwärts denken und mach ihm klar, dass er da nichts regeln muss, sondern, dass du alles unter Kontrolle hast...

was anderes wäre es für mich, wenn er knurrt weil ihn der Freund anfassen will. Da ist es sein gutes Recht mitzuteilen, dass er das nicht mag! Dann muss man ihn eben in Ruhe lassen... aber auch da würde ich ihn aus der Situation rausrufen und das für ihn regeln...

aber wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist der Freund ja nur dazu gekommen, oder?

Helena

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Diese Aktionen von Hunden sind fast immer Personenbezogen. Und zwar hat das nichts mit Bezugsperson zu tun, sondern mit der Person, die am meisten Sicherheit gibt.

Dein Mann hat vermutlich ein völlig anderes Auftreten als Du, beschäftigt sich völlig anders mit Spike und vermittelt ihm somit eine Position, eine Ausstrahlung. Du bist, wenn ich Deine Beiträge lese, sehr verkrampft, unsicher, weißt of nicht, wie und ob Du reagieren oder agieren sollst, in dieser Zeit hat Spike schon die Lösung parat. Das ist dann das Ergebnis.

LG Anja

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Oder ist es irgendwie doch seine Aufgabe? :think:

Gibt es denn Situationen, wo du ganz klar möchtest das er auf dich aufpasst? Nachts z.B. wenn du alleine mit ihm raus gehst?

wenn du alleine Zuhause bist und es schellt ? Wenn andere große Hunde euch anmachen?

Sowas spürt er halt und macht es dann auch, wenn es dir nicht so lieb ist.

Gruß Iris

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:think: :think: :think:

Mein Problem ist, glaub ich, das wenn ich dort hin gehe, ich eigentlich möchte, das Spike sich einfach locker neben mich legt und ich das auch einvordere, denn es könnte dort immer eine Katze vorbei laufen, die haben nämlich einen Freigänger dort.

Mein Mann sieht das immer alles viel lockerer und läßt ihn dort auch, glaub ich frei laufen.

Ich will das nicht also bleibt er dort, da da kein Zaun ist, bei mir an der Leine.

Natürlich ist es so, das mein Mann völlig anders mit Spike um geht wie ich.

Natürlich bin ich verkrampfter wie meine Mann.

Und deshalb ist Spike bei mir wohl auch viel angespannter wie bei meinem Mann.

Seufz, rot, gelb, grün ist ja gut und schön aber wie stelle ich meine verdammte Verkrampftheit ab. Wenn ich das nur wüßte :think: :think: :think:

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Andrea, Verkrampfungen kann man nicht von heute auf morgen über Bord schmeißen. Man kann nur anhand solcher Erlebnisse erkennen, wer und was das Problem überhaupt erst macht und damit an sich arbeiten und nicht am Hund.

Wenn Du in dieser Situation erst mal überlegst, was will ich eigentlich, ist es doch klar, dass er es regelt. Wenn Du in dem Moment, wo er beginnt, zu regeln, klar machst, dass Du das nicht willst, er dann aufhört, dann ist doch schon ein erstes Ziel erreicht. Je öfter Du solche Gelegenheiten für ihn klärst, desto eher wird er lernen, was Du von ihm erwartest und was nicht.

Damit wirst Du auch entspannter und er auch. Das ist ein Teufelskreis, den man an einer Stelle mal durchdringen muss. Und das ist eindeutig DEINE Aktion.

In dem Türenbeitrag ist mir schon aufgefallen, dass Du sehr zögernd und zaghaft zu sein scheinst. Ich kenne Dich nicht, aber wenn Spike Dein Tun derartig in Frage stellt, dann ist es klar, dass er für Euch sorgt.

LG Anja

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