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Hundeforum Der Hund
meiwa

Fürchterliche Angst vor der OP

Empfohlene Beiträge

Ich brauche mal etwas Druck.

Es ist eine blöde Situation, in der ich bin. Mein Rüde hat (te) deformierte Vorderbeine.

Ich kanns mir einfach nicht merken: entweder ist die Elle zu kurz oder die Speiche und der jeweils andere Knochen ist normal weitergewachsen. Allerdings krumm, weil der andere Knochen ja zu kurz ist. Das Ergebnis ist, das seine Vorderbeine in Form eines Fragezeichens gewachsen sind. Also richtig krumm, manchmal sieht er aus, wie ein Seehund (von vorne).

Er kam damit aber gut klar. Als er dann aber vor 2,5 Jahren anfing, links zu entlasten und etwas zu lahmen, wurde sein linkes Bein operiert. Mit Erfolg. Das Bein ist herrlich geworden, es ist fast gerade und bereitet ihm keine Schwierigkeiten mehr.

Seit ein paar Wochen entlastet er rechts. Manchmal lahmt er auch schon deutlich. Ich war mit ihm bei dem behandelnden TA. Der riet mir, mich so langsam mit dem Gedanken an eine erneute OP anzufreunden. Ich vertraue diesem Tierarzt 100%, er ist ein Spezialist in Knochen- und Gelenkgeschichten.

So. Nun muss mein Hund also operiert werden. Ich könnte wahrscheinlich für nächste Woche einen Termin machen, oder für in 2 Wochen oder 3 oder oder oder. DAS ist mein Problem.

Ich habe fürchterliche Angst. Ich habe Angst vor der Narkose, Angst das sonst irgendwas schiefgeht, eben einfach Angst. Und deswegen schiebe ich das vor mir her.

Ich weiß, das es besser wäre, den Eingriff so bald wie möglich vornehmen zu lassen. Es wird ja durch die Warterei nicht besser. Aber ich habe solche Angst, dass ihm was passiert.

Versteht das jemand? Kennt ihr sowas?

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Verstehen und Kennen auf jeden Fall: JA!

Aber versuche auf deinen Verstand zu hören, der sagt dir nämlich gerade das richtige,

umso eher es gemacht wird, umso besser.

Sicherlich wird es deinem Hund einige Zeit nach der OP nicht so gut gehen wie vor der OP,

aber dann wenn alles verheilt wird es besser.

Und denk bitte dran, früher oder später wird diese OP sowieso auf euch zukommen.

Dann doch lieber früher als später,

denn erstens bekommt dein Hund so schneller wieder ein "Gesundes" Bein und zweitens ist deine Angst vor der OP dann auch umso schneller vergessen weil dann eben schneller nach der OP "ist" ;)

LG

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Kurze "Gegengeschicht":

Mein Opa hat (oder hatte) Struma. Er hat ca. 15 Jahre gewusst, das eine OP notwendig ist. Er hat sich dann operieren lassen, als er kaum noch Luft bekommen hat. Er drohte in den kommenden Monaten zu ersticken.

Er lies sich operieren. Die Operation verlief nicht optimal, da die Luftröhre durch das Struma schon verbogen und verhärtet war. Ausserdem war mein Opa schon Mitte 60. Nach der OP bekam er einen Luftröhrenschnitt, um Atmen zu können und das das Eiter abfließen konnte, er wäre im KH zwei Mal fast erstickt.

Zu hause ging das Drama weiter, ich weiss nicht mehr wie lange er dieses Ding in der Luftröhre hatte, aber über 9 Monate auf jeden Fall. Es lief ständig Eiter raus. Er hat sich deshalb nicht mehr in die Öffentlichkeit getraut und für meine Oma war es auch schwer, weil sie heimlich das Eiter weggeputz hat. Wenn mein Opa das gesehen hat, ist er ausgerastet.

Mittlerweile ist alles verheilt, aber er kann nun nur noch flüstern. Hören tut er schon immer schlecht und nun kommt noch eine Augenkrankheit. Er droht zu erblinden.

Meiwa, ich hoffe diese wahre Geschichte hilft dir bei deiner Entscheidung!

Und ja, ich kann es nachvollziehen. Irgendwie kann ich es auch im Fall meines Opas :(

Ich wünsche dir viel Kraft bei der Entscheidung für den richtigen Termin und es deinem Rüden bald wieder besser geht!

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Oh, das ist ja eine schlimme Geschichte mit Deinem Opa!

Der Tierarzt hat ja auch gesagt, wenn ich zu lang warte, nimmt das Gelenk Schaden. Sowas könnte ich mir ja nie verzeihen! Er hat mir nahe gelegt, den Eingriff innerhalb der nächsten 2 Monate durchführen zu lassen.

Das werde ich ja auch tun. Aber diese Angst, er könnte nicht mehr aus der Narkose aufwachen, macht mich verrückt.

Ich bin schon während der ersten OP fast zusammengeklappt. 2,5 Stunden wurde er operiert. Ganz schrecklich. Ich war die ganze Zeit völlig abwesend und in allergrößter Sorge. Auf der anderen Seite sollte man froh sein, dass es die Möglichkeit einer solchen OP überhaupt gibt.

Hach, es ist irgendwie ganz schwer für mich, den richtigen Zeitpunkt zu finden.

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Gibt es nicht die Möglichkeit mit Gas zu Narkotisieren? Das soll schonender sein. Und warum hast du so eine schreckliche Angst vor der Narkose? Ich hätte Angst vor der Zeit danach.

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Ich kann es nicht sagen, warum ich solche Angst vor der Narkose habe. Vielleicht, weil es der einzige Faktor ist, auf den niemand Einfluss hat. Nichtmal der Tierarzt.

Ich werd ihn mal auf Gas ansprechen, er weiß sowieso, dass ich eine höllische Narkoseangst habe. Ich hab einfach Angst, dass mein Hund nicht mehr aufwacht.

Die Zeit danach ist sehr heftig, da hast Du recht. Aber darauf kann man Einfluss nehmen, wie was abläuft. Wahrscheinlich hab ich Angst vor Dingen, die unberechenbar und nicht zu beeinflussen sind.

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Huhu Meiwa,

auch wenn du Angst hast, du hast ja geshen deinem Hund geht es mit OP besser!

Lass dich genau aufklären, und mach es! :)

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Jeder von uns kann sicher nachvollziehen, dass Du Angst vor der OP hast. Das ist doch verständlich. :knuddel

Natürlich ist auch jede Narkose ein Risiko, aber Du vertraust Deinem Tierarzt und er hat die gleiche OP schon 1x erfolgreich ausgeführt.

Ich versteh nicht, was die Schilddrüsen-OP eines Menschen mit der Bein-OP eines Hundes zutun hat. Laß dich dadurch nicht verunsichern. Ich hatte in meinem Leben 14 OPs, davon 5 Gelenks-OPs und ich lebe noch immer. Meine Hund hatten auch schon so viel Eingriffe und haben sie auch alle überstanden.

Lass Deinen Wauzis operieren und denk positiv. Dein Tierarzt kann auch als einziger Mensch die Risiken einschätzen.

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Ich habe auch immer ein mulmiges Gefühl bei einer Narkose, aber das Risiko

muss man eben manchmal eingehen.

Ich drücke alle Daumen, alles Gute :kuss:

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Jeder von uns kann sicher nachvollziehen, dass Du Angst vor der OP hast. Das ist doch verständlich. :knuddel

Natürlich ist auch jede Narkose ein Risiko, aber Du vertraust Deinem Tierarzt und er hat die gleiche OP schon 1x erfolgreich ausgeführt.

Ich versteh nicht, was die Schilddrüsen-OP eines Menschen mit der Bein-OP eines Hundes zutun hat. Laß dich dadurch nicht verunsichern. Ich hatte in meinem Leben 14 OPs, davon 5 Gelenks-OPs und ich lebe noch immer. Meine Hund hatten auch schon so viel Eingriffe und haben sie auch alle überstanden.

Lass Deinen Wauzis operieren und denk positiv. Dein Tierarzt kann auch als einziger Mensch die Risiken einschätzen.

Damit, das es zu langes Warten nicht besser macht.

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