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Hundeforum Der Hund
San-Drache

Wie motiviere ich meinen Hund zum spazieren gehen?

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Hallihallo!

Unser Laborbeagle Henry (3 Jahre) ist ja nun "schon" ;) fast zwei Wochen bei uns und

entwickelt sich wirklich gut - jeden Tag macht er Fortschritte und wir lernen uns immer besser

kennen :)

Es ist echt toll, das alles so zu beobachten :)

Nur eins klappt überhaupt nicht: das Spazierengehen... Die Spazierrunde am Morgen

(8-9 Uhr) klappt noch ganz gut, er erledigt alle Geschäfte. Aber das war's dann auch schon,

mittags (12/13 Uhr) schmeisst er sich auf den Rücken und streckt die Beine in die Luft sobald man

ihm Halsband oder Geschirr "anzieht". Ich könnte ihn dann auch 500m über den Asphalt

schleifen, mit Leckerlies locken oder sonstwas machen - er steht einfach nicht auf.

Gut, er ist ja erst seit 6 Wochen aus dem Labor raus, regelmässige Spaziergänge sind neu für ihn,

er kann vielleicht auch noch nicht so viel und so lange laufen - also habe ich die Mittagsrunde

erstmal ausgesetzt. Aber das gleiche Spielchen findet auch am nach Feierabend oder am

Abend statt. Henry schmeisst sich auf den Rücken und bewegt sich keinen Meter mehr und

macht auch kein Geschäft mehr - höchstens mal in die Wohnung, aber das inzwischen seit 4

Tagen nicht mehr :):) *freu*

Wir haben versucht:

locken mit Leckerlies, "neue" Wege, vertraute Wege (zu Hause), über Asphalt, auf Waldboden, in der Wiese, auf Kies, rufen, schimpfen, ignorieren und abwarten :kaffee: , ihn wirklich über den Boden "ziehen" (natürlich nicht kilometerweit!)...

Es ist auch egal ob Herrchen oder Frauchen oder beide "am Ende der Leine" sind... Wenn man ihn dann "hochhebt" um ihn auf seine vier Pfoten zu stellen oder ihn - weil's nicht anders geht - wieder ins Auto heben will, macht er sich extra schwer und hängt wie ein nasser Sack in seinem Geschirr.

Zu Hause angekommen springt er fröhlich aus dem Auto, die Treppen hoch zur Haustür und dann ab in die Wohnung :???

Schmerzen hat er also offensichtlich keine, denn WENN wir ihn doch mal zum Laufen animieren können, rennt, läuft und schnüffelt dieser Schlingel schwanzwedelnd durch die Gegend ;) Und beim spielen und toben mit Herrchen ist er auch immer total ungestüm und springt wie ein junges Reh über alles was ihm im Weg steht. Auch laut Tierärztin ist er organisch und körperlich völlig in Ordnung. Von unserem vorherigen Hund kenne ich das so extrem nicht - ausser vielleicht mal bei "Sauwetter" ;)

Hat hier irgendjemand eine Idee oder vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht?

198.gif

Er ist doch ein Beagle und damit ein Jagdhund - der MUSS doch raus wollen, oder ?!?! :think:

Jaja, ich weiß Beagle bedeutet auch Sturkopf ;)

Wir haben gestern mit Clickern angefangen (hätten wir auch ohne das "Laufproblem" gemacht),

könnte das helfen? Die Tierärztin meinte, wir sollten mit Schleppleine spazieren gehen um zu

sehen, ob er irgendwann hinter uns herkommt wenn wir uns immer weiter von ihm entfernen.

Was meint ihr dazu? Morgen treffen wir uns zum ersten Mal mit Freunden und deren Hündin zum

spazieren gehen, wird er dadurch vielleicht "animiert" ??

Oder müssen wir einfach mehr Geduld haben???????

Sorry für diesen langen Roman, aber ich weiß nicht so richtig, was wir noch machen sollen

oder was wir falsch machen :???

Liebe Grüsse und allen schonmal ein schönes, sonniges Wochenende

ach ja - und vor allem viel Spaß mit euren Fellnasen die freiwillig nach draussen gehen :D

a035.gif

Sandra

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(bearbeitet)

Grüße,

habt Geduld.

Ich denke, euer Hund ist so froh, dass er bei euch ist, dass er einfach Angst hat, dass er wieder weggebracht wird. Und er kennt halt draußen alles nicht.

Gebt ihm Zeit, dass wird schon werden.

Schleppleine finde ich eine gute Idee und auch mit einem anderen Hund zusammenspazieren gehen.

lg

sabine

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Aus dem Labor??? :o :o

Habt Ihr so ein armes Versuchstier aufgenommen?

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Meinen vollsten Respekt an euch, daß ihr so einen armen Wesen aus dem Labor ein gutes Zuhause gegeben habt !

Lass ihm Zeit, er ist doch noch nicht so lange da !

Früh die Gassi- Runde klappt ganz gut wie du schreibst.

Vielleicht war es im Labor auch so, daß sie früh rausdurften, um sich zu lösen.

Ich weiss es nicht, nur so eine Vermutung !

Mittags und abends will er dann nicht mehr mitgehen ?

Kann es an dem Geschirr liegen, das das Geschirr ihm Angst macht ?

Das hängt bestimmt noch alles mit den Versuchen zusammen wie ich denke.

Vielleicht sind sie mittags und abends zum Versuch geholt worden.

Und er hat gelernt sich auf den Rücken zu legen, damit er nicht mit muss !

Wie gesagt, es ist nur eine Vermutung !

Ich würde versuchen mit anderen Haltern von Labor- Beagles in Kontakt zu kommen !

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Ja, er war einer von so vielen Versuchstieren :( Echt schlimm sowas :motz:

Aber jetzt hat er schönes Zuhause und genießt das in vollen Zügen - er ist

ja soooooo liebebedürftig und würde am liebsten den ganzen Tag nur gestreichelt

werden :)

Auch wenn's ganz schön schwierig ist jetzt in der ersten Zeit, die Dankbarkeit die

er "zeigt" entschädigt für alles...

... auch wenn ich beim "Nicht-Spazieren-Gehen-Wollen" manchmal echt säuerlich werden

könnte... ;)

Aber wenn er einen dann mit seinen unschuldigen, treuen, braunen Rehaugen anguckt... ;)

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:respekt: Das find ich sehr schön von Euch!

Ich möchte mir nicht vorstellen, was er so alles selber elebt und mitangesehen hat... :( - das braucht sicher Zeit!

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Hallo, :winken:

natürlich helfen Kontakte zu anderen Laborbeagle-Haltern,

aaaber: denkt nicht an das was gewesen sein könnte, sondern vergesst

wo er war! Er soll nicht geschont werden wegen seiner Vergangenheit,

sonder mit Geduld auf seine tolle Zukunft vorbereitet werden. Also

kein Grübeln und kein Mitleid, davon hat der Hund am Meisten! ;)

Unsere Strassenhündin hatte auch z.B. panische Angst vorm Besen,

der wurde aber ganz normal benutzt und nun steht sie erst auf, wenn

ich da fege wo sie liegt (wenn ich Glück) habe. :kaffee:

Aus dem Bauch heraus würde ich sagen ihr habt zuviel in den zwei Wochen

herumprobiert. Einfach weiter zum Laufen motivieren, wenn er freudig mitgeht,

dann nach kurzer Zeit wieder nach Hause gehen und keine Stunde voll machen.

Jedes Mal etwas länger und schon lernt er, dass es auf jeden Fall wieder nach Hause geht. :so

Wir hatten das eine Zeit, dass Hannah nicht vom Auto wegwollte, oder

im Freilauf wieder zurücklief und sich vor's Auto setzte. Vor allem,

wenn andere Hunde in Sicht waren (sie hatte sich gemerkt, dass das Auto ihre sichere Burg ist). :kaffee:

Ich habe eine 10m Schleppleine drangemacht (Geschirr!) und bin langsam

weitergelaufen ohne auf sie zu achten. Allerdings nicht geruckt oder so, sondern

in gleichförmigem Tempo weitergelaufen. Dann musste sie ja mitgehen und

nach 10 Minuten bin ich dann zurückgegangen. Dass dann täglich gesteigert

und weg war diese Baustelle (wer weiß was noch so kommt :Oo ).

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Vielleicht war es im Labor auch so, daß sie früh rausdurften, um sich zu lösen.

Ich weiss es nicht, nur so eine Vermutung !

Ja, sowas in der Art meinte die Tierärztin auch... Halte ich auch durchaus für

möglich!

Kann es an dem Geschirr liegen, das das Geschirr ihm Angst macht ?

Aber er lässt es sich problemlos anziehen, macht absolut keinen ängstlichen Eindruck

dabei und morgens ist es ja auch kein Problem...

Vielleicht sind sie mittags und abends zum Versuch geholt worden.

Und er hat gelernt sich auf den Rücken zu legen, damit er nicht mit muss !

Daran hab ich noch gar nicht gedacht - das ist natürlich möglich und dann kommen

wir wirklich nur mit Geduld weiter... Aber das ist alles kein Problem - wenn man

dann irgendwann Ergebnisse sieht freut man sich umso mehr =)

Ich würde versuchen mit anderen Haltern von Labor- Beagles in Kontakt zu kommen !

Ja, das werden wir auch machen, wir haben uns schon im Beaglforum angemeldet und

auch zum Beagletreffen

Danke!

Sandra

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:respekt: Das find ich sehr schön von Euch!

Ich möchte mir nicht vorstellen, was er so alles selber elebt und mitangesehen hat... :( - das braucht sicher Zeit!

Danke - und Zeit hat er ohne Ende - er ist ja schließlich auch erst 3 Jahre alt :)

Naja, trotz seiner 3 Jahre ist er ja noch fast wie ein Welpe - er muss alles noch lernen,

selbst sein Gang ganz ist noch ganz tapsig ;)

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aaaber: denkt nicht an das was gewesen sein könnte, sondern vergesst

wo er war! Er soll nicht geschont werden wegen seiner Vergangenheit,

sonder mit Geduld auf seine tolle Zukunft vorbereitet werden. Also

kein Grübeln und kein Mitleid, davon hat der Hund am Meisten! ;)

Also, Mitleid bekommt er nicht, das sehe ich genau wie du auch, davon hat

er nichts. Wir sehen ihn eher wie einen Welpen, der noch erzogen werden muss

und noch alles lernen muss

Aus dem Bauch heraus würde ich sagen ihr habt zuviel in den zwei Wochen

herumprobiert.

Ja, das will ich gar nicht ausschließen :redface - man versucht halt eben herauszufinden,

was ihm gefällt und was er mag... :Oo;)

Ich habe eine 10m Schleppleine drangemacht (Geschirr!) und bin langsam

weitergelaufen ohne auf sie zu achten. Allerdings nicht geruckt oder so, sondern

in gleichförmigem Tempo weitergelaufen. Dann musste sie ja mitgehen und

nach 10 Minuten bin ich dann zurückgegangen.

Ja, das mit der Schleppleine werden wir auch auf jeden Fall versuchen!

Vielen lieben Dank!

Sandra

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