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Hundeforum Der Hund
Waldklee

Wer weiß Rat zum Umgang mit alter, dementer Hündin?

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Hallo zusammen,

durch die Suche nach einem Verhaltenstrainer habe ich hierher gefunden,und möchte uns nun kurz vorstellen.Wir sind Frauchen und Herrchen im Mittelalter und eine kleine arme Hündin von 15Jahren.

Nach vielem Lesen hier bin ich zu der Überzeugung gekommen,daß ich keinen Dogtrainer brauche,sondern eher Rat und Zuspruch bei den Problemen die im Alter auftreten können.

Unser Fienchen, Lakeland Terrier, leidet seit dem 4.Lebensjahr an Epilepsie.Seit 6Jahren bekommt sie Luminaletten und wir konnten die Anfälle deutlich reduzieren.

Mittlerweile ist sie taub und sieht nur noch Schatten laut ärztlicher Diagnose.Das Herz ist in Ordnung,der Magen wird ziemlich regelmäßig behandelt.

Nun kommen wir zu den Nächten: ab 5Uhr morgens bellt die Kleine eine Wand an.Sie hat weder Durst,Hunger noch will sie Gassi gehen,das ist alles etliche Male ausprobiert.

Wir sind ratlos,möchte sie nur mit uns zusammen sein?

Oder ist das eine Nebenwirkung der Luminaletten,nach so langer Zeit?

Oder ist sie dement?Aber dagegen spricht,daß sie tagsüber noch gut zurecht ist.Zwar langsamer in Allem,aber sie hat uns noch immer gut im Griff.

Nach so einer Runde durch die Morgenluft,sie läuft höchst unwillig,schläft sie wieder ein.Allerdings geht es eine halbe Stunde später von vorne los,usw,usw....

Was können wir tun,bin für jeden Hinweis dankbar.

LG Waldklee

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(bearbeitet)

Darf die hündin in der Nacht bei dir im schlafzimmer liegen?

Wenn ja, ich würde diese Wand mal eine Nacht lang ausleuchten (oder wenn an die stelle keine tischlampe hingeht, einfach mal das licht über die nacht in dem raum brennen lassen wo sie meist liegt. Bellt sie weiter die wand an, könnte es tatsächlich an einer Demenz liegen da sie ja wohl taub ist und unmöglich ein furchteinflössendes kratzen gehört haben könnte.

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Huhu,

15 Jahre ist ein tolles Alter.

Hunde entwickeln ab einem bestimmten Alter schonmal so Eigenarten.

Ich denke sie wacht auf und ist leicht verwirrt. In ihrem Fall auch vom Alter

her absolut normal.

Die Wand auszuleuchten würde ich auch mal probieren, ansonsten weiss

ich keinen Rat außer das man viele Dinge hinnehmen muss.

Auch wenn sie nix hört, sie spürt Bewegungen. Also sollte hinter der Wand

etwas sein wie Mäuse etc, dann denke ich merkt sie es.

Hunde die schlecht hören oder gar nicht, reagieren oft auf sowas.

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Huhu,

einen Rat kann ich dir leider nicht geben. Aber ich kenne dieses Phämomän von einer Freundin. Ihre Labbi Hündin hat damit mit 13 Jahren angefangen, zum Ende hin hat sie fast alle 5 Minuten angeschlagen :(

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Was sagt der Arzt zu diesen Symptomen?

Wurde das Herz ultrageschallt? Geriatrisches Profil gemacht, bzw. untersucht?

Wie hier schon beschrieben wurden, werden Hunde - wie auch Menschen - im Alter oftmals etwas wunderlich. Durch ihre Beeinträchtigungen, die Augen und Ohren funktionieren nicht mehr gut, wenn überhaupt, werden sie auch unsicher. Manche Hunde suchen im Alter verstärkt die Nähe ihrer Menschen, Bogi liegt nur noch in meinem Zimmer, bin ich nicht dort, sucht er mich, er leidet unter Demenz, allerdings in gemäßigterer Form wie mein verstorbener Puli Arpad.

Es gibt gegen die Demenz einiges was man an Medikamenten auch aus der Homöopathie geben kann, wenn man weiß, daß es dieses Problem ist.

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(bearbeitet)

ich hatte vor einiger Zeit einen älteren Rüden zur Pflege, der aufgrund der epileptischen Anfälle auch Luminal erhielt. Auch er hatte solche nächtlichen Bell- und Jaulattacken. Meine Tierärztin sagte damals, daß dies zuweilen eine Nebenwirkung von Luminal wäre. Habt ihr vor kurzem mal einen Serumtest machen lassen?

lg Roswitha

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erst einmal ein Danke schön,

@Goliath, Fienchen dürfte im Schlafzimmer liegen,aber dann müßten wir sofort auch mit.Die letzte Runde drehen wir gegen halb zehn,danach bekommt sie die 2.Dosis Luminaletten und schläft dann so fest,daß wir sie eine Stunde später nicht mehr ins Schlafzimmer transportieren können.Wenn sie bei der Aktion wach wird,erschreckt sie fürchterlich und beißt sofort um sich.

Das Licht haben wir schon brennen lassen,alleine um selber besser zu sehen,aber das brachte auch nichts.Ich war wohl auch etwas undeutlich,sie bellt jede Wand mal an,oder einfach so in den Raum.

@Jasmin, ja,15 ist toll,und ich möchte es ihr so gerne schön machen.

Unseren Rüden, den sie sich 13 lange Jahre erzogen hat, mußten wir vor fast zwei Jahren erlösen. Er war da auch gute 15,und die letzten zwei davon inkontinent,aber sonst munter und agil,bis die Nieren versagt haben.Danach ging es Fiene scheinbar erst besser,so nach dem Motto,nun ist endlich alles meins,aber dann ist sie rapide gealtert.

@FlameIII, wir haben uns schon darauf eingestellt,daß die ruhigen Abstände kürzer werden.Hoffentlich kann ich dann auf verständnisvolle Nachbarn bauen,im Moment bin ich mir da nicht so sicher.

Ich muß noch mal auf die Mäuse oder andere Geräusche zurückkommen.Ich habe schon an ähnliche Gründe gedacht,aber immer zur selben Zeit?

@gisi und Baba, Fiene ist immer zweimal jährlich zum Test und eventueller Dosisanpassung.

Das Herz ist geschallt,war beim letzten Termin unauffälig.Im Juni ist die nächste Untersuchung.Die Ärztin meint,daß alle drei meiner erstgenannten Fragen,am Zustand beteiligt sein können.

LG Waldklee

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Das hört sich sehr nach Altersdemenz an. Meine Sandy (starb im Januar mit knapp 16 Jahren) war blind und taub und hatte auch nächtliche Bellaktionen. Sie stand nur da und bellte vor sich hin. Es war die Hölle. Nach Gabe von einem Durchblutungsmedi hatten wir wieder ruhige Nächte. Evtl. würde Karvisan etwas bringen. Frag mal bei Deinem Tierarzt nach.

Gute Besserung. :kuss:

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Zu den Mäusen,

wir hatten vor einiger Zeit einen Mader auf dem Dach.

Es war 3 Tage hintereinander, immer zwischen 4 und 4.30.

Von den Geräuschen her, dachte ich an Mäuse hinter unserer Wand.

War ein dezentes rascheln, laufen, aber nicht zu laut...

Die einzige die immer angeschlagen hat, war unser Jungspunt Curly.

Sie hat dann leicht gewufft und ich wurde wach.

Eines Nachts mußte ich dann zur Toilette. Ich hörte wieder ein leichtes

Geräusch und guckte aus dem Dachfenster, da sah ich ihn, einen Mader

der auf dem anderen Dachfenster saß.

Ich habe laut gegen das Fenster gebollert und er verschwand.

Das ist jetzt einige Wochen her.

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@Jasminx,

es kann natürlich sein,daß Fienchen noch irgendwelche Geräusche von der Terrasse bzw Garten mitbekommt. Ich habe zwei Nächte bei ihr geschlafen,aber selber nichts gehört.

Das ist natürlich auch keine Gewähr,daß es bei ihr nicht anders ist.

@Bullibande,

ich habe noch Karsivan im Haus von unserem Rüden.Werde gleich mal schauen,ob die nach 2 Jahren noch in Ordnung sind.Bei ihm hatten sie nicht (mehr) geholfen,aber er hatte auch ganz andere Probleme.Auf alle Fälle wird Karsivan besorgt.

LG Waldklee

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