Jump to content

Schön, dass Du hier bist!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. Kostenlos alle Funktionen nutzen!

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
cookie

Kann ein Hund das Alleinsein verlernen?

Empfohlene Beiträge

Hi,

da es in dem Rütters-Thread untergeht, eröffne ich mal nen neuen Thread.

Fallbeispiel war folgendes:

Besitzer ziehen mit dem Hund im März in eine neue Wohnung/Haus, angeblich kann seitdem die Hündin nicht mehr alleine bleiben. Leider ist im Laufe der Sendung dieser Faktor nicht weiter berücksichtigt worden, sondern Rütters sagte nur: alleinsein muss geübt werden.

Für mich klingt das irgendwie unlogisch. Ich bin eigentlich der Meinung, dass so ein Verhalten eher katzentypisch wäre, da Katzen ja eigentlich mehr auf die Wohnung geprägt sind. Für den Hund ist ja nun das Rudel entscheidend, was sich nach dem Umzug ja nicht verändert hat. Klar kann es sein, dass der Hund sich erst eingewöhnen muss, wir haben auch erst was gewartet bis wir Sammy in der neuen Wohnung länger alleine gelassen haben. Aber komplett neu lernen??

Bin mal gespannt was ihr dazu meint.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich kann mir schon vorstellen, dass ein zu früh von der Mutter weggegebener Welpe sehr ortsgebunden ist und von mehrmaligem Umzug sehr verunsichert sein kann.

Auf jeden Fall Hut ab vor dem Frauchen, die sich echt rein gehängt hat, um dem Hund den Stress wieder zu nehmen (und sich selbst auch ;) )! :respekt:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Aber es ändert sich doch alles für den Hund durch den Umzug. Gerüche, Geräusche, die gewohnte Umgebung, warum sollte das bei einigen Hunden nicht dazu führen, das sie nicht mehr alleine sein können?

Anders herum geht es doch auch. Wenn ich meinem Hund das Sofa nun doch lieber verbieten will, dann klappt das am Einfachsten, wenn ich mir entweder ein neues Sofa bestelle oder aber umziehe.

Alte gewohnheiten lassen sich am einfachsten ändern, wenn sich das Umfeld für den Hund ändert. Neue Besitzer, neue Umgebung, neues Rudel und der Hund kann sich dort ganz anders verhalten als in seinem altem Leben.

Gruß Iris

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ja deswegen ja Eingewöhnungzeit, aber das wichtigste - das Rudel - bleibt ja bestehen. Aber völlig verlernen, dass man quasi bei null wieder anfangen muss?

Alleinbleiben hat ja meiner Meinung nach (neben dem Beibringen) auch was mit Vertrauen in die Menschen zu tun. Und dann stellt sich mir die Frage, wenn der Hund das Alleinbleiben verlernt hat, ob er dann nicht auch das Vertrauen verloren hat.

Wegen dem Ortsbezug: das ein Welpe sich dann verstärkt seiner Hauptbezugsperson anschließt leuchtet mir ja vollkommen ein. Die Mutterrolle und Geschwisterrolle wird ja noch deutlicher übernommen als bei einem normal entwöhnten Welpen. Aber der Ort?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe die Sendung nicht gesehen, von daher ich nur Tippen woran es liegen könnte.

Sicher fehlt es wohl am vertrauen, aber jeder der schon mal einen Hund hatte der vor irgendwas Panik hat kann vllt nachvollziehen, das es gar nicht immer so einfach ist den Hund allein dadurch das er uns vertraut durch solch eine Panik Situation zu führen.

Um uns vertrauen zu können muß er noch "denken" können, also nicht so tief in seiner Panik stecken, das er nichts mehr wahr nimmt.

Abgesehen davon, wie soll er sich vertrauensvoll nach seinem Halter richten, wenn dieser gar nicht anwesend ist?

Gruß Iris

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Die Hündin hat es ja nicht völlig verlernt. Das Problem der Trennungangst war schon immer da.

Nur in der neuen Wohnung wurde es so schlimm.

Sie ist auch zu früh von Mutter und Geschwister getrennt worden. Kam also in eine neue Familie mit neuer Wohnung. Dann gewöhnt sie sich an alle, incl. Räume und die Familie zieht um.

Kann mir schon gut vorstellen, dass die Hündin immer aufs neue Stress hat.

Meiner schläft auch in fremden Umgebungen deutlich unruhiger und findet sich nicht gut zurecht.

Er hatte allerindgs eine normale Kindheit.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wegen dem Ortsbezug: das ein Welpe sich dann verstärkt seiner Hauptbezugsperson anschließt leuchtet mir ja vollkommen ein. Die Mutterrolle und Geschwisterrolle wird ja noch deutlicher übernommen als bei einem normal entwöhnten Welpen. Aber der Ort?

Wenn der junge Hund in der sensiblen Phase nicht viel mehr als den ersten Wohnort kennen lernt (und das passiert ganz oft bei sensiblen, ängstlichen Hunden mit wohlwollenden Besitzern) weil die Besitzer meinen der Hund wäre noch nicht alt genug für neue Erfahrungen, es würde sich auswachsen, noch eine Woche warten. Dann bezieht der Hund eine gewisse Sicherheit aus dem vertrauten Ort die er später nicht mehr hat, wenn umgezogen wird. An anderen Orten zu entspannen hat er nie gelernt und seine Bezugspersonen sind ja nunmal nicht da. Passiert dann so ein Umzug mehrmals kann es passieren dass der Hund immer weniger Vertrauen in die Situation hat.

Die sensiblen Phasen sind ja genau dazu da dass das Tier eine Umgebung, in der es leben wird, kennen lernen kann und anderen Umgebungen später vorsichtiger begegnet. Das Gute am Hund ist dass er auch im höheren Alter immer noch aufnahmefähig ist; nicht so sehr wie ein Welpe aber genug um lernen zu können mit neuen Anforderungen umzugehen.

LG, Karin!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ah okay, so erklärt leuchtet mir das vollkommen ein.

Danke!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.