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Hundeforum Der Hund
Dota

Hündin aus Spanien, nordischer Typ, dominant ? Erziehungsproblem

Empfohlene Beiträge

Hallo Hundefans,

seit 3 Woche besitze ich eine Hündin, die vermutlich ein Husky-Mix ist. Näheres ist nicht bekannt, auch ihr Alter läßt sich schwer abschätzen. Vermutlich ist sie zwischen einem und drei Jahre alt. Ihre Zähne sind recht schlecht, sie kommt aus einer spanischen Tötungsstation.

Ihr Name ist Dota, so hieß sie schon, als sie zu mir kam. Dota ist eine sehr gelassene Hündin. Fast nichts bringt sie aus der Ruhe. Sie ist eine sehr aufgeschlossene, freundliche und sozialverträgliche Hündin.

Auf dem ersten Blick ein wahrer Traumhund. Was also ist mein Problem?

Ich glaube dass ich einen verdammt dominaten Hund erwischt habe. Sie makiert wie ein Rüde (setzt stets mit Bedacht wenig ab und hebt das Bein, scharrt), was jetzt wirklich an sich kein Problem wäre, aber ab und an bekommt sie ihre "5 Minuten". Wenn sie etwas aufregt, dann dreht sie leer und versucht auf Biegen und Brechen ihr Ding durchzusetzen.

Beispiel: Wir treffen eine Hund, auf dem sie total abfährt (einem mit dem sie sehr gerne spielen würde), aber das geht nicht (weil z.B beide an der Leine und der andere Hundehalter signaliert, dass er schnell weiter will). Das Beispiel ist mehr oder weniger fiktiv, sowas kommt sehr selten vor und ist nicht typisch, ich versuche nur ihren Eigensinn zu veranschaulichen.

Dota will jetzt aber spielen, ist aufgebracht und kriegt ihre "5 Minuten". Dann springt sie mich an, beißt in die Leine, rennt wie eine Verrückte durch die Gegend. Ich bleibe möglichst gelassen, achte nicht auf sie und gehe nicht auf sie ein. (Weil ja nicht ihr die Spielaufforderung gegeben haben.)Meine Ignoranz hilft hier wenig. Sie fängt an mich zu beißen (spielerisch). Ich bleibe cool und sage scharf "nein". Das interessiert Dota herzlich wenig. Sie macht weiter. Ja, auch ich mache weiter und ignoriere bzw. knurre und meckere ab und an.

Einmal habe ich mich dabei mit ihr angelegt. (Ich weiß schon, dass man das nicht machen soll, aber sie ging mir sehr auf die Nerven.) Ich versuchte sie auf den Rücken zu drehen. Das hatte zur Folge dass sie sich wie ein Teufel wehrte und letzlich keinen Zweck, so dass ich einfach weitergegangen bin und "mein Ding" gemacht habe.

Auch freut sie sich überhaupt nicht, wenn ich nach Hause komme. Ich mache dann auch kein Theater.

Auf Spaziergängen animiere ich sie schon sehr mit Leckerli und Lob. Auch lernt sie recht schnell und ist relativ fixiert auf mich. Sie lässt sich gut abrufen und achtete auf mich.

Trotzdem, ihr Verhalten irritiert mich. Ich habe den Verdacht, dass sie sehr wesenstark ist und dominant, so dass ihr viele Dinge am "Ars**" vorbei gehen, sie gelassen reagiert, aber wenn sie etwas durchdrücken will, dass auch tut und dann hilft wenig bis gar nichts, sie davon abzubringen.

Leider habe ich wenig Ahnung vom Wesen der Nordischen Hunde und nichts im Netz gefunden, was mir weitergeholfen hat.

Für jegliche Anregungen bin ich dankbar.

Übrigens bekommt sie täglich zwischen 3 und 6 Stunden Auslauf. Unterfordert ist sie also nicht (wird auch geistig von mir gefordert).

Liebe Grüße

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Hey,

also ich kann nichts negatives an dem Verhalten deiner Hündin feststellen!

Im Gegenteil, dominant, ist doch o.k.

Viele verwechseln dominant immer gleich mit böse/aggressiv-mit einer schlechte Charaktereigenschaft!Ganz und gar nicht.

"Oh, der ist aber dominant!" Na und??!! Er ist doch deshalb nicht gefährlich, oder "schlecht"!!

Ist doch prima, wenn deome Hündin auch selbstbewusst ist-hat sie in ihrem vorherigen Leben sicher auch gebraucht um durchzukommen.

Und, markieren etc. ist doch auch nicht weiter tragisch.

Pancho,würde ich sagen, ist auch sehr "dominant" und das ist gut so-er hat einen klaren Platz in der Hundewelt-z.B. bei Spaziergängen.

Ich muss mir keine Sorgen machen, weder um andere, noch um ihm.

Deine Hündin ist verträglich, fixiert auf dich(nach drei Wochen), lernt schnell, was willst du mehr?

Alles gut!

Und zu:"Sie freut sich nicht, wenn ich komme"-doch tut sie, aber eben nicht mit"umrempeln, anspringen etc.", sondern innerlich, davon bin ich überzeugt.

Pancho macht es ebenso und ich WEIß, dass ich seine"Mama"bin, auch wenn er nicht völlig austickt vor Freude, sondern eher gelassen wirkt und manchmal sogar etwas arrogant, so von wegen"Du hast mich allein gelassen, jetzt gibt es ne kleine Strafe-Nichtachtung"-gut, ich beachte ihn auch nicht und irgendwann kommt er und alles ist gut.

Oft wird mir gesagt"Boah, der ist aber arrogant und desinteressiert"

Nein, oder doch?! ;-)-gut so, ich bin froh, dass er nicht ausflippt, wenn er Leute wieder erkennt,er springt niemanden an, rennt keinen um,klaut kein Spielzeug und rupft keinem penetrant die Leckerlies aus der Tasche(weil Kopf ganz in Jackentasche), ich muss nie Sorgen haben, dass er auf irgendjemanden zurennt ,der vllt. Angst hat.

Klar, dacht ich auch früher "Man, warum lässt er nur notgedrungen Streichelheiten über sich ergehen etc."heute find ich es gut, er muss nicht von allen getätschelt werden, wenn er das nicht will.Er geht und gut ist.Es reicht, wenn wir "kuscheln"und dazu muss ich sagen, auch nur begrenzt will er das-er ist einfach kein Kuschelhund, aber er schenkt mir anders seine Aufmerksamkeit,was genauso schön ist.

Du hast sie doch erst drei Wochen, gib euch Zeit, ihr braucht einfach Zeit und Übung.

UND:Ihr müsst auch erstmal langsam den richtigen "Draht"zueinander finden, glaub mir, wenn du sie richtig verstehst und sie dich, wirst du stolz sein und das "Verstehen" kommt mit der Zeit von ganz alleine.

Das "Hundethema",von nichts abbringen lassen etc.-klar, da hilft nur Konsequenz und üben, sonst wächst sie dir über den Kopf-aber keine Angst, so finde ich alles im positiven Bereich und ihr macht das gut so, wie ihr es macht!

Bendenke eure neue Situation und dass sie ja auch noch in einem Alter ist, wo sie noch einiges lernen muss, auch wenn sie völlig "abgeklärt"ist.

Manchmal fragen mich andere Hunde-Leute"Oh, wie lange hat es gedauert, bis Ihr Hund so souverän und abgeklärt war?!"

Wenn ich dann sage, dass er eigentlich schon recht jung so war, dann sind die meisten begeistert und findes es super.(Bis auf die Ahnungslosen "Oh, der ist aber dominant"-Menschen :-))

So, genug geschwafelt, ich hoffe, dass ich dir ein bissl helfen konnte.

LG Kristina mit Pancho, der übrigens auch ein bissl "Nordish by nature" ist ;)

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Die ist nicht dominant! ;)

Die ist cool und weiß was sie will! Toll!

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Also als dominant würde ich sie jetzt auch nicht abtun. Eher wie die anderen als cool und gelassen.

Ich denke du hast sogar ein riesen großes Glück mit deiner Hündin.

Aus ihrem Leben weiß man nicht viel, aber man kann sich einiges denken! Und dann versetze dich doch mal in ihren Kopf. Wahrscheinlich hat sie als Straßenhund gelebt. Wahrscheinlich in einem Rudel. Daher wird sie auch ihre guten Umgangsformen mit anderen Hunden haben. Und vielleicht vermisst sie die Gesellschaft jetzt ein bisschen. Wenn sie spielerisch an der Leine hängt, dann spiel doch mit ihr. Sie wendet sich ja sogar an dich wenn sie merkt zu anderen Hunden darf sie jetzt nicht. Hm, wie soll ich das jetzt erklären? Du kennst doch bestimmt die Ballis mit Schnur dran. Zieh so einen bisschen durch die Gegend so dass sie ihn nicht erwischen kann. Du könntest es so aufbauen dass sie den Ball erst bekommt wenn sie "sitz" macht. Wenn du das Spiel jedesmal machst wenn ein Hund kommt verknüpft sie es vielleicht so: Erst mit Frauchen toben - sitz machen - dann mit Kameraden toben.

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Meine Hündin pinkelt auch auf 3 Beinen, das macht sie sogar beim großen Geschäft :kaffee: und gescharrt wird auch ordentlich. Allerdings ist sie nicht dominant sondern eine sehr selbstbewußte und selbst sichere Madam.

Also alles im grünen Bereich.

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Hallo Dota, das gleiche Problem hatten wir auch. Gloria ist auch aus Spanien und in der erste Zeit hat sie auch markiert, also ihr neues Reich abgesteckt. Das hat sich aber nach einiger Zeit gegeben.

Hunde aus Spanien sind grundsätzlich dominant, sie sind ja meist Straßenhunde und mussten sich entsprechend durchsetzen.

Mit viel Geduld bekommst du das auch hin. Wenn sie weiß "Hier gehöre ich hin, hier muss ich nicht mehr weg" dann wird sich einiges an ihrem Verhalten auch bessern.

Viel Glück

Liebe Grüße von GloriasFrauchen

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Bei uns ist es ähnlich: ehemalige Strassenhündin mit (meist) guten Hundemanieren. Und eifrig am Markieren, dreibeinig. Würde ich jetzt nicht überbewerten.

Das Beißen in die Leine würde ich versuchen umzulenken. Denn sie muss ja auch akzeptieren, wenn du ihr nicht immer ermöglichen kannst einen anderen Hund zu begrüßen.

LG

Sarah

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Was ist denn für euch dominant?

Ich frage halt, wegen der Sache mit den Kommandos...

Für mich ist ein dominanter Hund einer der in sich ruht. Er ist selbstbewußt und versteht im Zweifel auch wie er sich durch setzen kann, wenn nötig und wie. Einfach ein Hund der die Welt im Griff hat ohne das es sonderlich auf fällt. Also kein Angeber/Wichtigtuer.

Gruß Iris

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Ich finde, das klingt alles supergut ! Ehrlich !

Ich wäre froh, ich hätte meinem Malamutemix nicht erst ABgewöhnen müssen, mich beim Heimkommen mit Wolfsgeheul, rumspringen, respektlos anspringen, Tüten aus den Händen reißen und respektlos-in-den-Po stupsen zu begrüßen.

Ehrlich, das braucht kein Mensch !! :Oo Willst Du sowas ?? :zunge:

Das Pinkeln mit 3 Beinen kenne ich auch von Hündinnen aller Wesensarten, da gebe ich nix drauf.

In die Leine beißen, bei Übersprung, macht mein Rüde auch, allerdings immer weniger.

Vom Ignorieren im Allgemeinen halte ich nicht so viel, sage und zeige ihr lieber deutlich, was Du willst. :)

Ich denke, Du hast da einen echt tollen Hund und ihr beide werdet sicher ein Superteam - sie kooperiert doch total ...

Grüsslis

Martina mit Cleo & Yuma

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HUHU

Mach dir darüber mal keine Sorgen, das wird schon mit Deinem Hund, Du hast sie doch erst drei Wochen und mit dem markieren ist voll kommen normal, das macht unsere Nica auch.

Wir haben unsere Nica jetzt 6 Wochen und sie kommt auch aus Spanien, sie will auch immer mit anderen Hunden spielen, wir probieren auch gerade wenn sie an der Leine ist es zu unterbinden das sie nicht jeden Hund anbellt,man muss Geduld und viel Disziplin haben und es klappt jeden Tag besser.

Wenn wir jetzt mal nach Hause kommen freut sie sich riesig hat sie vorher auch nicht gemacht, aber denke dran jeder Hund braucht seine Eingewöhnung, du weist ja auch nicht was sie vorher alles so mit machen musste.

LG Heike

Alles wird gut

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