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Hundeforum Der Hund
Bärenkind

Durfte Bär da knurren oder durfte er nicht?

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(bearbeitet)

Hatte heute zwei Interessentinnen für eine neue Welpengruppe zur derzeit bestehenden Altwelpengruppe auf den Platz eingeladen und im Anschluss mit ihnen noch ein Wenig im Unterstand geplaudert.

Dieser Unterstand hat einen ca. 1,20 m Breiten Eingang.

Als ich beim Zusammenräumen war und sich die beiden Damen langsam Richtung Ausgang des Unterstandes bewegten, kam Sherlock von draußen in den Unterstand mit dem Ziel, zu mir zu kommen und seine Freude über den nahenden Aufbruch zum Ausdruck zu bringen.

Im selben Moment machte die eine Dame einen Schritt in den Eingang zum Unterstand, beugte sich vor, schaute dem Bären tief in die Augen und erzählte ihm, was für ein schöner Hund er ja ist. Diese Aussage wurde vom Bären mit einem Hovigesicht, einem unfreundlichen Blick und einem tiefen Brummen quittiert, was ich hörte, die Dame aber irgendwie nicht wirklich wahrgenommen hatte, und ich stand einiges hinter ihr.

Ganz ruhig bat ich sie, meinen Hund möglichst nicht zu bedrohen, worauf hin sie mich völlig entgeistert ansah, aber den Druck aus der Situation nahm, worauf hin Sherlock passiert und zu mir kam. Sie ist übrigens eine erfahrene Hundehalterin, die schon einige Hundeschulen in Cux hinter sich hat und im vorherigen Gespräch auch großes Interesse und eine gute Einstellung zum Thema Erziehung bekundet.

Für eine Reaktion meinerseits auf Sherlocks Verhalten war es irgendwie zu spät, da ich erst auf die Dame reagierte. Ich sah aber, dass er sie auch im Nachgang misstrauisch beäugte, was ich dann abbrach und was er auch annahm.

Ich interpretiere die Situation so, dass er sich von dieser "Fremden" geblockt fühlte in der Absicht zu mir zu kommen und sich als Platzhirsch, der immer Freilauf hat, von ihr nicht ausbremsen lassen wollte.

Hättet Ihr ihn dafür zurecht gewiesen, dass er sie gewarnt hat? Ich diskutiere da noch mit mir...

LG Anja

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Moin Anja!

Ich finde das Verhalten normal bzw verständlich.

Ob er sich nun als "Platzhirsch" fühlt oder nicht (ich glaube nicht mal, daß es damit was zu tun hat)- er wollte zu Dir und wurde durch für ihn mißverständliche Körperhaltung von ihm unbekannten Personen ausgebremst.

Solange er nur brummt - ok!

Und Du hast ja gleich die Situation für beide Parteien geklärt.

Der Bär scheint ja vollkommen klar im Kopf zu sein und nicht zu Überreaktionen zu neigen.

:winken: , Ulrike

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Ohne sein verbales Unmutsbekunden hättest du doch nicht einmal bemerkt was da passiert. Ich wäre da froh einen so kommunikativen Hund zu haben der deutlich warnt. Wie du richtig bemerkt hast wurde er bedroht - was hat das mit "Platzhirsch" zu tun?

LG, Karin!

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Also, Anja:

so, wie Du es beschrieben hast, hat der Bär in meinen Augen nicht falsch reagiert.

Sie hat sich über ihn gebeugt und ihm in die Augen geschaut. Er fühlte sich dadurch eindeutig bedroht. Wenn sie wirklich Ahnung gehabt hätte, wäre sie anders auf ihn zugegangen ;)

Der Bär hat sie verwarnt und das ist o.k.

Anders wäre es sicher verlaufen, wenn sie ihn kaum beachtet hätte, oder?

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Und was lernt man eigentlich immer und immer wieder? Schau keinen fremden Hund in die Augen! Starr ihn nicht an!

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Klar! WIR haben das gelernt, WIR sollten es wissen...

Aber kann ich das von allen anderen Menschen erwarten?

Natürlich ist es aus Hundesicht richtig und gut, wenn er warnt. Aber ist das "alltagstauglich"?

Cassya hätte genauso reagiert. Da ich das weiß, achte ich viel auf sie, wenn wir unterwegs sind und versuche, sie aus solchen Situationen rechtzeitig rauszunehmen bzw. die Menschen "einzuweisen", sich im Umgang mit ihr richtig zu verhalten.

Das ist mitunter anstrengend und würde in Deinem Fall bedeuten, immer ein Auge auf Sherlock zu haben.

Mit Gemma habe ich einen Hund, der gelernt hat, dass Menschen manchmal komische Dinge tun und es dabei gar nicht böse meinen.

Damit ist sie im Alltag sicherer. Auch im Umgang mit Menschen, deren Körperhaltung ihr möglicherweise bedrohlich vorkommt.

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...

Mit Gemma habe ich einen Hund, der gelernt hat, dass Menschen manchmal komische Dinge tun und es dabei gar nicht böse meinen.

Damit ist sie im Alltag sicherer. Auch im Umgang mit Menschen, deren Körperhaltung ihr möglicherweise bedrohlich vorkommt.

:DDas ist es, was ich an Hunden so bewundere: sie lernen unsere Sprache schneller als wir ihre und lassen sich meist schulterzuckend auf unsere Macken und Fehler ein.

Ein klar denkender Hund reagiert doch selten auf die merkwürdige Körperhaltung oder unkontrollierte Bewegung von Körperbehinderten.

Kommt ein Betrunkener angetorkelt ... aber hallo!

Ich vermute, Sherlock´s Problem lag eher darin, daß er bedrängt wurde, als er auf dem Weg zu "seinem Chef" war und nicht grundsätzlich geknurrt hätte, wenn die Person auf freiem Feld so im Weg gestanden hätte.

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Hallo Anja,

in wie fern wolltest Du Sherlock denn zurecht weisen? 1. er wurde von der Frau bedroht, 2. er wurde daran gehindert, zu Dir zu kommen.

Sherlock hat nur gebrummelt und somit der Dame zu verstehen gegeben, dass er ihr Verhalten nicht gut findet. Durch Dein Eingreifen hast Du die Situation doch schon entschärft. Ich denke schon, dass ein Hund auch mal seinen Missmut äußern darf, machen wir Menschen doch auch. Womit ich nicht meine, dass wir unsere Hunde "vermenschlichen" sollen.... ;).

Klare Aussage von mir: In dieser Situation würde ich meine Hunde nicht zurecht weisen! Der Dame aber erklären warum sie den Hund gerade "bedroht" hat.... ;) . Viele Menschen, auch die mit Hundeerfahrung, machen ganz unbewusst auch mal Fehler!

LG Astrid

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Es wundert mich doch, das ein so "abgeklärter" Hund wie Sherlock, es in diesem Moment

nicht abwegen konnte, das die Frau einfach nur ungeschickt war.

Sie hat ja im gleichen Moment freundlich mit ihm geredet.

Allerdings ist der Bär ja viel Körpersprache von Dir gewohnt :think:

Wirklich schwer zu sagen :???

GsD hast Du ihn ja gleich aus der, für ihn unangenhemen Situation, rausgeholt.

Die Frage ist.... hätte er wirklich gebissen, oder es beim Warnen gelassen?

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Auch wenn der Bär ein souveräner und ruhiger Geselle ist darf er wenn er so angestarrt und geblockt wird mal seinen Unmut zum Ausdruck bringen.

Lg Birgit

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