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Hundeforum Der Hund
Tati

Schnappen nach dem Ball in Kinderhand

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich wollt gern mal eure Meinung hören ob ich zuviel von Franz erwarte und wenn nicht, wie ich ihm sein Verhalten abgewöhnen kann.

Franz apportiert für sein Leben gern. Wenn ich das Bällsche schmeiße gibt’s auch kaum Probleme, außer dass er grundsätzlich zwei Meter vor mir zum stehen kommt. Er legt den Ball hin, tritt ein paar Schritte zurück und wartet aufs neue werfen. Das hab ich mit ihm nie geübt, das hat er mir freiwillig angeboten. Alle paar Wochen versucht er es mal ob er mir den Ball kurz vorm Zugreifen noch entwenden kann, aber ein kräftiges Nein genügt und es funktioniert wieder, genauso verfahre ich sollte er es mal wagen an mir hochzuspringen, um den Ball zu bekommen. Nach dem nein kann ich mit dem Ball direkt vor seiner Nase rumwedeln und er leckt ihn höchstens mal ab.

Wenn meine zwei kleinen Kinder (3 und knapp 5) aber den Ball aufnehmen wollen schnappt er immer wieder nach dem Ball. Hat ein Kind den Ball in der Hand springt er hoch und schnappt wieder danach. Wenn ich das mitbekomme unterbinde ich das durch ein Nein. Dann hört er auch, aber reichlich widerwillig. Aber auch nur dieses eine Mal, zwei Minuten später hat er es wieder vergessen und schnappt wieder nach dem Ball. Das läuft nun schon seit Monaten so. Manchmal greifen sich die Kinder den Ball (der liegt er halt immer rum) auch einfach so und dann krieg ich es nicht mit und kann sein schnappen natürlich auch nicht unterbinden. Er konnte aber soweit ich das mitbekommen habe noch nie den Ball aus Kinderhand entwenden. Aber er versucht es natürlich immer wieder.

Ich möchte ja nun (vor allem da er den Kleinsten vor kurzem auch noch versehentlich getackert hat) gern doch mal dahin kommen, dass Franz nie nach dem Ball schnappt. Das übliche Prozedere mit tauschen üben fällt bei ihm aus, wenn er den Ball sieht, sieht er rot, da ist nichts interessanter als der.

Kann Franz überhaupt verstehen was ich von ihm will, wenn ein Kind den Ball nimmt und ich das schnappen verbiete? Und wenn ja, wie bitteschön bring ich ihn dahin, dass er eben überhaupt nicht mehr schnappt. Auf ein nein von den Kindern reagiert er natürlich überhaupt nicht, dazu sind sie wohl doch noch zu klein und nicht überzeugend genug.

LG,

Tati

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Reagiert er bei allen Baellen oder nur seinen Ball?

Ab sofort empfehle ich Dir, dass Du Ballverwalterin bist. Du bestimmst, wann der Ball zum spielen zur Verfuegung steht und waehrend der Spielzeit stehst Du daneben und greifst ein, bevor Dein Hund einen Schritt auf das Kind mit Ball zumacht.

Wenn die Kinder ohne Hund Ball spielen moechten, sollten sie eigene Baelle haben, die sie bei Dir abholen muessen und zurueckbringen. Damit Du weisst, wann Du den Hund einschraenken musst, damit er nicht das Spiel stoeren kann.

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;) Ich würde es halten, wie von Shyla schon geschrieben!

Ballspiele ALLEINE mit den Kindern ab sofort nicht mehr, nur, wenn du dabei bist und eingreifen kannst!

Ball *schläft* irgendwo und wird nur von DIR geweckt und zum Spiel freigegeben!

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Hallo,

in Punkt Ballspielen schließe ich mich auf jeden Fall Renate und Shyla an. Franz muß lernen, das er das letzte Glied im Rudel ist.

Wenn er beim Ballspielen schnappt, muß das Spiel sofort abgebrochen werden, nur so lernt er die Verknüpfung.

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Franz reagiert eigentlich auf alle Bälle so. Da die Kinder ihre Bälle aber nur bekommen wenn ich Franzl entweder anderweitig beschäftige oder ihn ins Haus schicke (sonst könnten wir alle paar Tage neue Bälle kaufen), kommt er da kaum zum Zug.

Das dumme ist halt, dass er so auf den Ball fixiert ist, dass ich ihn nur schwer unter Kontrolle halten kann. Aufs loben, wenn er vor den Kindern stehen bleibt, reagiert er gar nicht. Er ist gespannt wie ein Flitzebogen und schießt eben immer mal wieder so schnell vor, dass ein nein dann zu spät kommt, dann hat er schon geschnappt bevor ich das nein ausgesprochen habe.

Ich bin also auf der Suche nach einer Möglichkeit Franz begreiflich zu machen, dass er auch bei den Kindern abwarten muss bis sie den Ball werfen und dass er ihnen den auch wieder auszuhändigen hat. Wenns nicht zu kompliziert ist kann ich die Kinder da ruhig mit einbeziehen, aber wie gesagt, durch ein nein der Kinder lässt er sich nicht beeindrucken.

Ich hab nichts dagegen beim gemeinsamen Spiel dabei zu sein, ist mir sowieso lieber. Aber ich möchte gern dahin kommen, dass ich nicht in jeder Sekunde meine Aufmerksamkeit auf Franz legen und auf jedes Muskelzucken von ihm reagieren muss.

Grad noch entdeckt: Spielabbruch macht dem Franz genau gar nichts aus. Das hab ich in den ersten Monaten gemacht, bevor ich mich aufs nein und weiterspielen verlegt hab. Er hat mir dann zugeschaut wie ich den Ball genommen und weggelegt hab, dann wars vergessen und er hat sich getrollt oder eine Katze zum spielen gesucht oder was ihm halt grad in den Sinn kam.

LG,

Tati

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(bearbeitet)

Bei so einem Balljunkie, der sooo hochfährt, würde ich in nächster Zeit dieses Ballspielen GANZ streichen und ruhige Spiele machen, wo er nicht so hochpushen kann! ;)

Eine Variante wäre noch: Jemand hält den Hund sanft fest, jemand anders wirft den Ball und Hund darf erst NACH Freigabe hinter her wetzen und nicht sofort, denn dass scheint ihn ja so aufzuheizen!

Das könnte man z.B. wunderbar zusammen mit den Kindern kombinieren!

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Ballspiele und Fangen spielen sind die einzigen Spiele, die Franz spielt. Ruhig ist bei Franz nur das schlafen ;)

Wenn ich mit ihm spiele, dann kann ich ihn auch in den sitz schicken, den Ball werfen und erst nach dem auflösen läuft er hinterher (und findet ihn nie!). Sobald ein Kind nach dem Ball greift oder ihn in der Hand hält ists vorbei mit der guten Erziehung. Da kann ich direkt danebenstehen, das beeindruckt ihn kaum. Wenn ich ihn dann in den sitz schicke reagiert er nur widerwillig, im sitz bleiben ist nahezu unmöglich. Ich denke das macht er, weil eben dann nicht ich das Objekt der Begierde in der Hand habe. Also bin ich abgeschrieben.

Das einzige wo er bei den Kindern reagiert ist, wenn sie ihn rufen zum knuddeln. Das lässt er sich nicht zwei Mal sagen.

LG,

Tati

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Ich bin also auf der Suche nach einer Möglichkeit Franz begreiflich zu machen, dass er auch bei den Kindern abwarten muss bis sie den Ball werfen und dass er ihnen den auch wieder auszuhändigen hat. Wenns nicht zu kompliziert ist kann ich die Kinder da ruhig mit einbeziehen, aber wie gesagt, durch ein nein der Kinder lässt er sich nicht beeindrucken.

LG,

Tati

Solange Franz die Kinder nicht akzeptiert, wird er sein Verhalten nicht ändern. Es wäre ein Versuch, mit den Kindern den Spielabbruch und das Ignorieren des Hundes zu üben, jedoch sind die Kinder noch sehr jung, eine schwierige Aufgabe.

Eine andere Möglichkeit wäre auch noch, das Franz zum Beispiel zwei Minuten auf Platz bleiben muss, bevor der Ball geworfen wird.

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:Oo Dann fällt mir nur noch Eins ein: Die Kinder spielen eine gewisse Zeit NICHT mehr mit Ball und Hund!

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Ich hab jetzt nochmal mein Hirn rotieren lassen - ich denke mit meinem Mädel kann ich noch ganz gut üben, sie ist doch schon ziemlich verständig.

Ich denk ich mach das jetzt in etwa so, dass ich die Kinder den Lieblingsball von Franz ständig herumtragen lasse, damit er sich daran gewöhnt, dass sie die Macht über den Ball haben.

Nun überleg ich aber gerade nochmal wegen Abbruch. Sonst hab ja ich das Spiel abgebrochen.

Franz schnappt, bekommt den Ball nicht, Kind sagt deutlich nein und legt den Ball weg und startet 10 Minuten später einen erneuten Versuch. Wenn Franz nicht schnappt wird der Ball geworfen.

1. Frage: kann ich damit eine falsche Verknüpfung erstellen, dass Franzl es im Folgenden dann noch energischer versucht an den Ball ranzukommen, wenn ein leichtes Schnappen nach dem Ball eben nicht von Erfolg gekrönt ist und er den Ball dann gar nicht bekommt?

2. Frage: Wenns Kinde den Ball wirft, lässt Franz ihn sich ja vom Kind nur unter Schwierigkeiten abnehmen. Diese Übung erstmal in ferne Zukunft vertagen und ich nehm ihm den Ball ab und übergeb ihn ans Kind?

Oder wirklich erstmal sämtliche Ballspiele mit Franz und den Kindern untersagen und daran arbeiten Franz beizubringen, dass er sich auch den Kindern gegenüber unterzuorden hat? Wenn ja, dann wie???

LG,

Tati

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