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polar-chat.de  Der Hund
Graefin

Fragen zur "Grundausbildung"

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Hi zusammen!

Im August kommt ja endlich unsere kleine Collie-Hündin und bis dahin werde ich lernen ein guter Lehrer zu sein :D

Ich weiß, ich mache mir eigentlich viel zu viele Gedanken. Eigentlich bin ich ja kein Anfänger in Sachen Hundeerziehung, daher raten mir Viele ich solle mir nicht so einen Kopp machen sondern aus dem Bauch heraus entscheiden. Allerdings habe ich noch nie bewusst einen Welpen erzogen (damals war ich noch zu jung und die 2te Hündin war schon 2 Jahre alt als sie zu uns kam).

Nun sitze ich hier und mache mir Gedanken wie ich das mit der Erziehung wohl in Angriff nehmen soll.

Von früher her kenne ich es so dass die Hunde erstmal "Sitz" und "Platz" lernen. Aber ist es nicht sinnvoller mit einem Kommando wie "Hier" anzufangen? Das ist doch, zumindest für mich persönlich, ein wesentlich wichtigeres Kommando.

Oder vielleicht erst dem Hund beibringen dass er sich auf mich konzentriert? Dann wäre das Kommando "Hier" ja nicht mehr so wichtig und könnte erst später mit in die Lehrstunden kommen.

Wie bringe ich dem Hund eigentlich bei sich auf mich zu konzentrieren? Mit Leckerlie? Gibts da vielleicht eine Art "roten Faden"?

Es kommen sicher noch wesentlich mehr fragen auf, aber das wars fürs Erste :)

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(bearbeitet)

Nica hat als Erstes *HIER* gelernt, und zwar bombenfest, die ist von allem wirklich ALLEM abrufbar, auch Futter, Artgenossen, Knochen.

Den Rest kann man immer noch üben, finde ich.

Grüsslis

Martina mit Cleo & Yuma

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Huhu,

erst das "Hier" wenn das sitzt den Rest! :)

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Ich denke auch, erstmal sollte der Hund sicher kommen, dann sollte er bleiben und sitz und platz kann dann kommen, wenn man es braucht und möchte. Erstmal die Grundregeln im Alltag (kommen, bleiben, Leute in Ruhe lassen, nicht ziehen etc.).

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Huhu,

ich würde beim Welpen erst mal anfangen, ihm zu zeigen, dass bei mir sein immer toll ist. Spielen, kuscheln, zusammen rennen, auf dem Boden rum liegen.

Seinen Namen mit einer entsprechenden Körpersprache würde ich dazu verwenden, um ihn anfangs ran zu rufen, ich würde das immer mit Futter belohnen. Das Hier würde ich mir für etwas später als Zusatz nach dem Namen aufbewahren.

Sitz und Platz würde ich nur mit Körpersprache erarbeiten, genau so das Steh.

Wichtig finde ich ein sicheres Abbruchsignal, das ein sofortiges Zeigen von Alternativverhalten mit sich bringt. Also dass der Hund schon deutlich versteht, DAS war jetzt blöd, aber wenn ich stattdessen DIES mache, ist es super.

Ein guter Lehrer zeichnet sich durch Fairness aus, die liegt für mich beim Hund am allermeisten in der Kommunikation. Wie deutlich zeige ich, was ich super finde und wie deutlich zeige ich, was ich blöd finde. Wie schnell kann ich genau dazwischen umschalten, also in einem Bruchteil von einer Sekunde von weiß auf schwarz und wieder zurück.

Das Geheimnis einer guten Erziehung ist die Frequenz des Feedbacks. Man hat einmal heraus gefunden, dass gute Hundeerzieher ihren Tieren ein vielfaches Mal öfter ein Echo geben, als das weniger talentierte Leute tun. Dabei geht es nicht nur um meckern, sondern eben hauptsächlich um loben.

Man sollte die Übungen so gestalten, dass man hauptsächlich loben kann und Korrekturen auf ein Minimum beschränkt bleiben, dann aber so deutlich sind, dass sie auch verstanden werden.

Anfangs gibt es bei mir für alles Futter. Zum Zeigen, zum Motivieren, hat der Hund erst mal verstanden, was ich will, gibt es das Futter nicht mehr als Bestechung, sondern nur noch als Bestätigung, und das auch nicht mehr immer. Aber immer mal wieder.

Hätte ich einen Welpen, der würde einen Großteil seines Futters erarbeiten. Die Napfrationen fielen sehr klein aus.

LG Anja

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Stimmt, das Abbruchsignal, war das Erste, was Maniya konnte und die anderen auch...

Ich bin nicht so daufür, ständig mit Leckerchen zu wedeln und zu belohnen. Ich

bin eher für Stimme und Körperkontakt oder auch ein körpernahes Spiel.

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Huhu,

ich hab mir das Buch "Hundeschule für jeden Tag" besorgt!

Finde da ist das alles prima erklärt,da ist auch ein Ablaufplan mit dabei der zeigt mit wieviel Monaten,was,wieoft und mit welcher Intensität, geübt werden sollte.

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