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Hundeforum Der Hund

Empfohlene Beiträge

Ich habe vor 3 Wochen mit meiner Hündin Lola (Rhodesian Ridgeback, 5 Monate) den Grundkurs in einer Hundeschule angefangen.

Lola kannte vorher schon "Sitz", und "Platz" klappte manchmal, aber eben nicht sicher. Wir sind fast ständig mit Schleppleine unterwegs, weil sie, sobald sie merkt, dass die Leine ab ist, erstmal freidreht. Deshalb konnten wir bisher nur die Leine abmachen, wenn ein anderer, bekannter Hund in der Nähe ist, der sicher herangerufen werden kann, und der dann die spielende Lola im Schlepptau hat. Bin ich mit Lola allein, ist mir der Abruf zu unsicher bei meiner Süßen. Sie mag Kinder zum Anspringen gern und Omis mit Rollator. Sie mag andere Hunde frozzeln, die an der Leine sind. All das passiert aber nicht an der Schleppleine. Bis vor einer Woche klappte an der Schleppi auch das "hier" ganz gut. Inzwischen gar nicht mehr.

In der Hundeschule wurde ich gefragt, was denn mein Ziel sei, welches ich mit dem Grundkurs erreichen möchte. Ich habe angegeben, dass ich mit Lola auch ohne Leine unterwegs sein will und dass sie sicher abrufbar sein soll. Nun haben wir sechs Unterrichtseinheiten hinter uns (die Hundeschule an sich gefällt mir sehr gut!), sind also an der Hälfte angelangt. Nun stellt sich mir die Frage: Was mach ich falsch? Es müssten doch Erfolge zu verbuchen sein?!

Am Samstag - eigentlich Ridgebackwetter - war Lola so desinteressiert, dass ich auf der Rückfahrt in Tränen aufgelöst war und mein Mann Mühe hatte, mich wieder aufzurichten. Ich war so ratlos, so enttäuscht. Nicht mal die einfachen Kommandos, wie eben "Sitz" und "Platz" funktionierten mehr. Sie macht richtig zu, es sieht nach stummem Protest aus...

Wir machen Gruppentraining in der Hundeschule (es sind 5 - 6 Hunde). 2 Labbis, 1 Boxer, 1 Schweizer Sennenhund und eben RR Lola. Die Labbis sind wunderbar mit Leckerchen zu motivieren, aber wenn ich Lola ein Leckerli vor die Nase halte, um ihr zu zeigen, was ich feines habe für sie, wenn sie toll mitmacht, versucht sie ganz kurz, da ranzukommen. Gelingt es ihr nicht in den ersten 5 Sekunden, dann lässt sie es eben sein. Dann will sie nicht mehr.

Ich bin ratlos. Zwar weiß ich, dass die Rhodesian Ridgebacks keine einfachen Hunde sind und sturer als Esel sein können, aber immer wird behauptet, mit Liebe und Konsequenz erzogen, werden sie zu tollen Begleitern.

Nur - wie stell ich das an??? :???:???:???

Vielleicht habt ihr ein paar Tipps für mich. Danke!

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Hallo Nele,

was gibt es denn für Leckerchen für den erfolgreichen Rückruf? Ein Labi kommt in der Regel für jedes schnöde Leckerlie, bei einem RR kann das anders aussehen und Deine scheint wählerisch :o)...

Bist Du jetzt für Sitz Platz und so weiter in der Hundeschule oder für den Rückruf?

Wird der Rückruf überhaupt geübt???

Wie reagiert Deine Hündin an der Leine auf "Rückruf"? Ist so: reagiert der Hund an der Leine nicht, wird er wohl ohne Leine erst Recht nicht reagieren..... und hat er/sie Erfolg mit "nö ich komm nicht, alles andere ist interessanter" gehabt, wird es natürlich immer schwieriger.

Eine meiner Lieblingsfragen an Kunden, wenn sie mich fragen: WAS mache ich denn, wenn mein Hund NICHT zurück kommt? ist: WAS machen sie denn, WENN ihr Hund zurück kommt? Verstehst Du, wie ich meine?

Eine kleine feine Übung für einen jungen Hund Rückruf wäre:

1. Hund und 2 Menschen UND gute feine Leckerlies (der Hund sollte vorher einfach so welche bekommen, damit er weiß, was die Menschen da haben, soll heißen, er soll die Leckerlies auch wirklich gut finden - wild darauf sein...)

2. Menschen auseinander - Hund ist abgelenkt - schnüffelt oder macht sonst was

3. Jetzt schnalzt ein Mensch mit der Zunge oder macht sonst ein interessantes Geräusch (nicht rufen!, nur Interesse mit einem Geräusch wecken) - man kann auch anbietend einladend in die Hocke (am besten seitlich) gehen - Hund kommt und bekommt dafür ein Leckerlie - weiter geht es mit dem anderen Menschen, gleiches Spiel...... der Hund soll erst mal nur lernen, es lohnt sich zu kommen, wenn ich aufmerksam bin und dann auch noch komme gewinne ich...

Hier geht es erst einmal nur darum, Interesse zu wecken, zu animieren, dem Hund zu zeigen, dass Kommen auch gut sein kann, sich lohnen kann.....

Das wiederholt man so lange, bis der Hund verstanden hat - kein Kommando, kein Rufen, nix bitte!

4.Erst wenn der Hund verstanden (und umsetzt im niedrigen Reiz) hat, kann man das "Komm" "obendrauf legen" und wenn man soweit ist, kann man dann erst weitergehen und auch das dauert dann noch, gerade bei einem Junghund, bis man eine gewisse Verbindlichkeit erwarten kann.......

Und aufhören, wenn es gut klappt!

Ich hoffe, das war zu verstehen? Also, meine Erklärung, wenn nicht fragen.....

Liebe Grüße

Petra

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Danke, Petra, für deine Antwort.

Lola mag sehr gern Käse, deshalb haben wir Bröckchen von normalem Hundefutter mit Käsebröckchen gemischt. Außerdem haben wir noch Stückchen getrockneten Pansen, der auch sehr lecker für sie ist, im Angebot. Absolut wild ist sie auf gekochten Schinken - da sabbert sie, aber das sollen wir nicht als Leckerlie verfüttern. Oder sollten wir es doch genau mal damit versuchen?

Der Rückruf wurde bisher in der Hundeschule folgendermaßen geübt/trainiert:

Anfangsübung:

Hund wird mit der Hand des Menschen, in der sich lecker Sachen befinden, hinterher"gezogen", wobei Mensch rückwärts geht und ständig "hier... hier" lockt. Der Hund soll dabei mit der Schnauze an der geschlossenen Hand seines Menschen "andocken".

Rückruf Übung I:

Hund geht seiner Wege, spielt, schnüffelt, was auch immer. Mensch ruft "hier!" - Hund kommt, sitzt vor, wird gelobt und kriegt sein Leckerlie.

Rückruf Übung II:

wie I, nur dass es statt Leckerlie zum Schluss Lob oder ein kurzes Spiel als Belohnung gibt.

Schon das "andocken" war mit Lola schwierig, weil sie irgendwann (anfangs nach 'ner halben Minute, jetzt schon nach 5 Sekunden) nicht mehr mitmacht und Leckerlie Leckerlie sein lässt. Und dann ist natürlich abrufen noch schwieriger.

Zu Deinem 3. Punkt: Ich hab verstanden, dass ich wohl viiiiel zu ungeduldig bin. Wir werden diese Übung probieren, ohne Rufen die Aufmerksamkeit unseres Luderchens zu bekommen. Aber was ist, wenn sie nicht kommt? Tun wir dann so, als hätten wir nichts versucht und probieren es später wieder?

Wenn Lola an der Schleppi ist und bei "hier" nicht kommt oder erstmal abwägt, ob hier oder dort nicht doch noch was interessanteres ist als Frauchen (oder Herrchen), hole ich mit "hier... hier ... hier" die Leine ein, bis sie vor mir sitzt. Dann gibt's ein "fein", aber kein Leckerchen. Ist das "fein" dann auch schon zuviel?

Vielleicht sollte ich mal eine Einzelstunde nehmen beim Hundetrainer...

Vielen Dank also nochmal, Petra, und vielleicht kannst du mir ja nochmal in der einen oder anderen Sache die Augen öffnen.

:winken:

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Danke, Petra, für deine Antwort.

Bitte, gerne.

So, mal schauen, ob ich das "zitieren" jetzt gebacken bekomme. Ich lerne auch noch. :o)

Lola mag sehr gern Käse, deshalb haben wir Bröckchen von normalem Hundefutter mit Käsebröckchen gemischt. Außerdem haben wir noch Stückchen getrockneten Pansen, der auch sehr lecker für sie ist, im Angebot. Absolut wild ist sie auf gekochten Schinken - da sabbert sie, aber das sollen wir nicht als Leckerlie verfüttern. Oder sollten wir es doch genau mal damit versuchen?

Für den Anfang ein hochwertiges Leckerchen. Schinken ist doch klasse.

Der Rückruf wurde bisher in der Hundeschule folgendermaßen geübt/trainiert:

Anfangsübung:

Hund wird mit der Hand des Menschen, in der sich lecker Sachen befinden, hinterher"gezogen", wobei Mensch rückwärts geht und ständig "hier... hier" lockt. Der Hund soll dabei mit der Schnauze an der geschlossenen Hand seines Menschen "andocken".

Das ist kein Ranrufen oder Zurückrufen, sondern eher ein "mitziehen". Auch schön, hat aber wenig mit Rückruf zu tun....

Rückruf Übung I:

Hund geht seiner Wege, spielt, schnüffelt, was auch immer. Mensch ruft "hier!" - Hund kommt, sitzt vor, wird gelobt und kriegt sein Leckerlie.

Wenn es denn funktioniert - gut, aber funktioniert das? Und auch noch: was versteht hier wohl der junge Hund:

a. ich werde fürs sitzen belohnt?

b. ich werde für mein Kommen belohnt?

Weiß man nich.......

Schon das "andocken" war mit Lola schwierig, weil sie irgendwann (anfangs nach 'ner halben Minute, jetzt schon nach 5 Sekunden) nicht mehr mitmacht und Leckerlie Leckerlie sein lässt. Und dann ist natürlich abrufen noch schwieriger.

Jap, es geht aber um Rückruf - nicht um "andocken". Ein Schritt nach dem anderen. Und wie ich lese: andocken, an der Hand mitlocken und sitzen - ist alles schon gesteigerte Variante. Kommen soll das Hündchen, diesen Teil verstehen - ohne Sitzen, andocken oder Gott weiß was. Also, so sehe ich das, wenn der Rückruf nicht funktioniert.

Zu Deinem 3. Punkt: Ich hab verstanden, dass ich wohl viiiiel zu ungeduldig bin. Wir werden diese Übung probieren, ohne Rufen die Aufmerksamkeit unseres Luderchens zu bekommen. Aber was ist, wenn sie nicht kommt? Tun wir dann so, als hätten wir nichts versucht und probieren es später wieder?

Es sollte funktionieren, weil man somit anders hergeht - der Plan wird geändert :o)

"Nur" rankommen soll der Hund - im niedrigen Reiz - ohne andere Hunde - ohne große Ablenkung - ohne das er sonst was machen muss (andocken, sitzen, usw.) - er darf auch gleich wieder gehen (hatte neulich einen 5monatigen Labrador, der gelernt hatte: wenn ich komm höre, dann ist der Spass sowieso zu Ende. Fazit: ich komme nicht mehr!) - wird nicht angeleint oder sonst was.....

Sollte sie nicht kommen, sucht den Fehler bei Euch. Diese Übung ist ja erst mal eher eine Spassveranstaltung, keine Erziehung. Erst wenn das verstanden wurde, kann man weitergehen... das wäre aber schon der nächste Schritt und da seit Ihr noch nicht :o))))

Sollte sie nicht kommen: im besten Fall ist sie ja bei dieser Übung hin und hergerannt zwischen den 2 Menschen (ich hoffe, ich habe das verständlich erklärt?) - kommt sie dann nicht, kann ja der andere eventuell "nachschieben - den Hund in die Richtung treiben", wo er eigentlich hin sollte - während der der gerufen hat, weiterhin das Angebot macht (in der Hocke seitlich, weiter schnatzen, animieren usw.). Der Hund sollte ein Problem bekommen, wenn er nicht kommt - und die Lösung sollte derjenige sein, der gerufen hat. "Problem" kann sein, der der nicht gerufen hat, treibt den Hund zum Rufenden. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man diese Übung auf einem eingezäunten UND kleinem Gelände macht - zu Anfang.

Merke gerade, dass das gar nicht so leicht zu erklären ist.... Bitte weiter fragen, falls Unklarheiten.

Wenn Lola an der Schleppi ist und bei "hier" nicht kommt oder erstmal abwägt, ob hier oder dort nicht doch noch was interessanteres ist als Frauchen (oder Herrchen), hole ich mit "hier... hier ... hier" die Leine ein, bis sie vor mir sitzt. Dann gibt's ein "fein", aber kein Leckerchen. Ist das "fein" dann auch schon zuviel?

Warum "hier-hier-hier-hier"? Ein Wort wäre schön.... Was denn? Hier oder Komm oder was möchtest Du??? Hier ist eine konsequente dauerhafte Wortwahl gefragt :o))). Und noch: Hunde hören wirklich wirklich ausgezeichnet. Man macht sich fast lächerlich durch die Wiederholungen...

Und wenn ich den Hund schon an der Schleppleine habe und er kommt nicht - dann nutze ich die Schleppleine, heißt, ich würde dann ziehen und nix mehr erzählen und dann auch nicht loben, denn der Hund hat es gehört und eigentlich klar NÖÖÖ gesagt.... aber Schleppleine ist wieder ein anderes Thema...

Vielleicht sollte ich mal eine Einzelstunde nehmen beim Hundetrainer...

Vielen Dank also nochmal, Petra, und vielleicht kannst du mir ja nochmal in der einen oder anderen Sache die Augen öffnen.

:winken:

Sehr gerne, so kann ich mich im Erklären üben!

L. G.

Petra

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Der Hund kommt nicht und ich kann nicht ordentlich zitieren...........

Hoffe, es ist trotzdem lesbar.........

Liebe Grüße

Petra

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Noch ein Leckerchen-Tip: Geflügelfleischwurst auf zwei Blättchen ZEWA auf

den Teller legen und für so 2 Minuten in die Mikrowelle. Dann ist die Fleischwurst

nicht mehr so schmierig und fettig (leicht angetrocknet). Die Hunde fahren da

total drauf ab!!!

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Hallo Nele,

Das mit dem Andocken nennt sich auch vom Hund treiben lassen. Das sind die ersten Übungen die mit einem Hund gemacht werden. Hierzu muss der Hund aber auch Hunger haben und sollte seine normale Ration erst später bekommen (wenn ich satt bin tu ich auch nichts mehr für Essen!) Wir üben dass allerdings ohne ein Kommando.

Wieso willste denn Kochschinken nicht verwenden. Aber dann sollte deine Lola den Schinken nur noch für Übungen erhalten und nicht mal so auf dem Spaziergang. Also das was dein Hund für eine Gute Leistung erhält muss etwas ganz besonderes bleiben.

Sollte dein Hundi besser auf Spielzeug reagieren , motiviere sie mit Ihrem Spielzeug. Aber auch dass sollte dann nur für die Übungen benutzt werden und nicht immer zur Verfügung stehen.

Wenn du ein Kommando gibst, Sollte es auch immer ausgeführt werden. Das herankomen Üben wir wie folgt:

Eine Person hält meinen Hund. Ich laufe von meinenm Hund weg allerdings so, das er mich nicht aus den Augen verliert. Dabei mache ich Ihn aufmerksam und mich ggf. zum Kasper. Wenn ich die volle Aufmerksamkeit von meinem Hund habe Rufe ich ihn und er wird losgelassen. Bei mir angekommen bekommt er SUUUPER Leckerchen und es wird eine Runde gespielt mit Beißwurst. Dann ist die Übung beendet. Der Abstand zwischen mir und meinem Hund ist erst nicxht so Weit und wird mit der Zeit immer weiter. Merke ich dass Hundi unaufmerksam ist, wird der Abstand verringert, so dass ich mir Sichersein kann Hundi kann nicht großartig aus dem Ruder laufen.

LG Sonja

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Ja, das finde ich auch, dass man sich durch die Wiederholungen lächerlich macht. :( Aber so haben wir es erstmal gelernt. Da man ja die Schleppleine nur "stückchenweise" einholen kann (auch ich muss mich im Erklären üben...) soll man bei jedem Meter, den man einholt "hier" sagen, damit der Hund dieses Wort immer wieder hört, während er herangezogen wird.

"Fein" gibt es nicht mehr in Zukunft, wenn's nicht wirklich fein war.

In 14 Tagen haben wir einen eingezäunten Garten, in dem wir dieses Aufmerksamkeits-Spiel machen können, wir haben auch am Haus einen Garten, der aber leider nicht komplett eingezäunt ist. Wir haben aber auch die Möglichkeit in unserem eingezäunten Dienstgelände zu üben, allerdings ist das wieder ganz schön groß, zumindest für diese Übung.

Zum Andocken nochmal. Der Trainer bezeichnete dies als Vorübung zum Rückruf "hier". Das direkt hatte noch nichts mit dem Rückruf zu tun, aber so sollten sie die Verknüpfung aufbauen "hier" heißt Frauchens Hand, die Leckerchen bereit hält. Insofern war das für mich schon nachvollziehbar. Und am Anfang hat es ja auch gefunzt. Nur jetzt fängt sie an, mir zu zeigen, dass es sie nicht besonders interessiert.

Mein Mann und ich hbane bei Spaziergängen immer selbständig ein "Halt" eingeübt, bei dem Lola anhalten, sich selbständig setzen und auf uns warten musste (an Straßen z. B.). Wir sind nun dazu übergegangen, das weiter zu festigen, damit das zur Not auch klappt, wenn wir mit ihr unterwegs sind und sie wieder Kinder sieht oder Omis... Wenn man sie dann dazu bringen könnte, auf "halt" zu reagieren und sich hinzusetzen und auf uns zu warten, wären wir schon ein Stück weiter. Da diese Übung schon relativ gut klappt, würde ich da auch gern dranbleiben, das "hier" dagegen langsam in ein "komm" umwandeln, eben mit deinem beschriebenen Spiel. Erst ohne Kommando, später, wenn's gut klappt, das "komm" obendrauf. Das musst du mir dann zu gegebener Zeit auch nochmal erklären.

Die Hundeschule machte einen guten Eindruck auf mich, allerdings scheint es mir nun so, dass der Trainer zu wenig individuelle Probleme löst und sich immer an den verfressenen, lern- und leckerliegeilen Labbis orientiert.

Allerdings hat er schon Ridgebacks ins einer Schule gehabt, die ich kenne - und die sind super.

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Hallo Nele,

Das mit dem Andocken nennt sich auch vom Hund treiben lassen. Das sind die ersten Übungen die mit einem Hund gemacht werden. Hierzu muss der Hund aber auch Hunger haben und sollte seine normale Ration erst später bekommen (wenn ich satt bin tu ich auch nichts mehr für Essen!) Wir üben dass allerdings ohne ein Kommando. Ich hab Lola dann auch nicht gefüttert vorher. Sie war also hungrig.

Wieso willste denn Kochschinken nicht verwenden. Aber dann sollte deine Lola den Schinken nur noch für Übungen erhalten und nicht mal so auf dem Spaziergang. Also das was dein Hund für eine Gute Leistung erhält muss etwas ganz besonderes bleiben. Okay, sie kriegt ihren Schinken. ;)

Sollte dein Hundi besser auf Spielzeug reagieren , motiviere sie mit Ihrem Spielzeug. Aber auch dass sollte dann nur für die Übungen benutzt werden und nicht immer zur Verfügung stehen.

Wenn du ein Kommando gibst, Sollte es auch immer ausgeführt werden. Das versuche ich ja auch, dennoch habe ich den Eindruck, das "hier" haben wir schon versaut.

Das herankomen Üben wir wie folgt:

Eine Person hält meinen Hund. Ich laufe von meinenm Hund weg allerdings so, das er mich nicht aus den Augen verliert. Dabei mache ich Ihn aufmerksam und mich ggf. zum Kasper. Wenn ich die volle Aufmerksamkeit von meinem Hund habe Rufe ich ihn und er wird losgelassen. Bei mir angekommen bekommt er SUUUPER Leckerchen und es wird eine Runde gespielt mit Beißwurst. Dann ist die Übung beendet. Der Abstand zwischen mir und meinem Hund ist erst nicxht so Weit und wird mit der Zeit immer weiter. Merke ich dass Hundi unaufmerksam ist, wird der Abstand verringert, so dass ich mir Sichersein kann Hundi kann nicht großartig aus dem Ruder laufen. Das klingt auch recht interessant. Aber können mehrere Wege zum Ziel führen?

LG Sonja

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Hallo Nele,

im Grunde ist es doch total egal, was für ein Wort du nimmst. Ob Hier, Komm, Doofi egal, es sollte nur immer das Gleiche für die Gleiche Übung sein. Und natürlch fürhren mehrere Wege zum Ziel, aber nur Du kannst entscheiden, welcher Weg der Richtige für dich und deine Lola ist. Das Beste ist, es auszuprobieren. Aber nicht sofort auf das Andere umstellen sondern ersteinmal einen Weg beschreiten. Solltest Du nach geraumer Zeit merken das es sich hierbei nicht um den Richtigen Weg handelt, kannste einen neuen probieren. Jedoch wirst Du auch immer wieder Rückschläge erleiden, dann hilft nur drannbleiben.

Du wirst das schon schaffen.

Viel Glück Sonja

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