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your dog ...  Der Hund
Sherry

Verändertes Verhalten nach der Kastration

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Hi, liebe Fories! =)

Wir haben unseren jetzt 11 Monate alten Berner Sennenrüden vor 4 Wochen kastrieren lassen, weil kein Hund und keine Hündin vor ihm sicher waren und er alle ohne Ausnahme fröhlich belästigte. Wir haben die Kastration nicht gern vornehmen lassen, und die Entscheidung fiel uns nicht leicht, weil uns (und unserem TA) Zwangseingriffe in die natürlichen Abläufe beim Tier eigentlich zuwider sind. Aber es ging nicht mehr anders.

Nun zeigt Alf seit ca. 10 Tagen ein total verändertes Verhalten. Er ist sehr ruhig geworden, spielt viel weniger als früher, läuft bei Hunden, die häufig an unserem Zaun entlanggehen, nur noch selten bellend und spielend am Zaun hin und her und bewegt sich auch weniger als sonst. Sein einziges Interesse gilt dem Futter und dem Schlafen. Er ist nicht mehr so fröhlich und unbekümmert wie vor der Kastration, scheint mir. Ist das ein normales Verhalten, wenn ein Rüde kastriert wurde? Ändert sich das wieder und wird der Hund wieder lebhafter? Gestern z.B. waren wir beim Berner Sennentreffen, bei dem 15 Hunde anwesend waren und lustig miteinander spielten. Alf anfänglich auch, aber nach einer Viertelstunde trottete er ruhig neben uns her und kümmerte sich nicht mehr um die anderen Hunde. Das erscheint mir wirklich höchst ungewöhnlich, denn sonst kann er vom Spiel mit anderen Hunden nie genug bekommen.

Ich bin ein wenig ratlos, ob dieses Verhalten normal ist. Wer von Euch hat hier Erfahrungen?

LG, Sherry mit Alfi

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Hallo Sherry,

durch die Kastration kann das "noch" nicht sein!

Da die Hormonumstellung minimum ein halbes Jahr braucht!

Denke eher er ist noch nicht ganz fit, von der OP!

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Danke Dir, Mariandel!

Ja, Du wirst sicherlich/hoffentlich Recht haben, dass er noch unter den Nachwirkungen der OP leidet. Ich hoffe so sehr, dass er wieder so lebhaft und fröhlich wird wie früher, das fehlt mir sehr ....

Liebe Grüße,

Sherry

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Hallo Sherry,

ich denke nicht, das Alf wieder so wird, wie er vor der OP war. Das wolltest Du doch auch gar nicht,oder ? Sonst hättest Du ihn ja nicht kastrieren lassen.

Eine Kastration ersetzt nicht die Arbeit am Hund.

Warum hst Du ihn denn schon so früh Kastrieren lassen ?

Hat Dein Tierarzt Dich nicht darüber aufgeklärt, das Alf seine Hormone noch fürs Knochenwachstum braucht ?

Dein Hund ist nicht gerade von der kleinen Sorte, also kann man davon ausgehen, das er noch nicht ausgewachsen ist.

Ich hoffe für Euren Alf, das Ihr diesbezüglich erst sehr spät Knochenprobleme bekommt.

e015.gif

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Jetzt isses zu spät....

Schade, daß die Ärzte in solchen Fällen nicht erst den Chip einsetzen (wenn´s denn schon sein muß), da bleibt wenigstens ein Minimum an Hormonproduktion erhalten und die Knochen leiden nicht so darunter.

Grade heute Mittag erzählte mir eine Kundin, daß ihr (und mein :D ) Tierarzt ihr den Wunsch abgeschlagen hat, ihren hyperaktiven, agressiven franz.Bulli-Rüden zu entmannen.

Er war der Meinung, die Chance auf Besserung wär max.15% - da wären die negativen Auswirkungen definitiv größer.

Ich sag´s ja: unser Doc ist klasse!

LG, Ulrike

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Die Hormonumstellung dauert ca. ein halbes Jahr und wenn kann man dann erst absehen ob sich eine Verhaltensveränderung eingestellt hat.

Wahrscheinlich ist er noch nicht richtig fit nach der OP.

Lg Birgit

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Hallo Muck und Moorteufel,

das habe ich wirklich nicht gewusst und meine TÄ hat mich auch nicht aufgeklärt, sie sagte, der Zeitpunkt wäre für Alf okay. (Ich habe vorher noch nie einen meiner Rüden kastrieren lassen). Ich weiß, dass man vor Jahren gesagt hat, dass man nicht vor 1 1/2 Jahren kastrieren lassen soll, aber heute höre ich immer öfter von Hundebesitzern (auch Züchtern!), dass man einen Rüden schon mit 7 Monaten entmannen lassen kann und sie es auch getan haben. Das erschien uns aber gefühlsmäßig viel zu früh. Ich/wir/TÄ waren der Meinung, dass wir es richtig gemacht haben. Vielleicht hätte ich die Frage v o r der Kastration hier im Forum stellen sollen, jetzt ist es wirklich leider alles zu spät, und eure Antworten verursachen ein ungutes Gefühl bei mir. Trotzdem, lieben Dank!

LG, Sherry und Alf

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Hi Sherry!

Man ist den Damen und Herren im "Weißen Kittel" manchmal echt ausgeliefert...

Kannst jetzt ja auch wirklich nichts mehr ändern, nur sehr sorgsam mit ihm umgehen, damit die Gelenke und Knochen geschont werden.

Er wächst jetzt auch wahrscheinlich länger als normal, da das Schließen der Wachstumsfugen auch hormonabhängig ist.

So genannter Eunuchenwuchs.

Ich weiß nicht, ob man da mit dem Futter gegensteuern kann.

Aber vielleicht fällt hier ja noch jemandem was ein!

Euch erstmal alles Gute! Ulrike

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Alexandra und Birgit haben recht. Bis die Hormone im Körper abgebaut sind,

dauert es ungefähr ein halbes Jahr.

Das Verhalten hat also nichts mit der Kastration im eigentlichen Sinne zu tun.

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Hi Sherry!

Man ist den Damen und Herren im "Weißen Kittel" manchmal echt ausgeliefert...

Kannst jetzt ja auch wirklich nichts mehr ändern, nur sehr sorgsam mit ihm umgehen, damit die Gelenke und Knochen geschont werden.

Er wächst jetzt auch wahrscheinlich länger als normal, da das Schließen der Wachstumsfugen auch hormonabhängig ist.

So genannter Eunuchenwuchs.

Ich weiß nicht, ob man da mit dem Futter gegensteuern kann.

Aber vielleicht fällt hier ja noch jemandem was ein!

Euch erstmal alles Gute! Ulrike

.... oder vielleicht auch mit Hormongaben?

LG, Sherry

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