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Hundeforum Der Hund
Kuma

Junghundvaginitis bleibt trotz Läufigkeit

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Ich habe eine Frage. Vor etwa 4 Monaten bekam meine damals 7 Monate alte Hündin die Junghundvaginitis.

Mein Tierarzt meinte, nach der ersten Läufigkeit verschwindet diese von selbst wieder, wenn nicht vorher.

Sie wurde trotzdem mit AB behandelt, doch die Vaginitis blieb. Zur Sicherheit liess ich den eitrigen Ausfluss einschicken und überprüfen. Es handelte sich um nicht bakteriellen Ausfluss, wie bei Junghundvaginits üblich. Also wartete ich die erste Läufigkeit ab.

Die war vor 2 Monaten vorbei. Die Junghundvaginitis nicht.....

Nun habe ich am 12. Mai einen Termin für die Kastration meiner 11 Monate alter Hündin. Mein Tierarzt meint, die Vaginitis werde nun leider nur noch durch eine Kastration verschwinden. Und sollte ich eine solche nicht wollen, wäre eine Gebärmuttervereiterung früher oder später abzusehen.

Ich weiss nciht, was ich soll. Ob ich sie kastrieren lassen soll und der Tierarzt recht hat. Oder ob ich es anderweitig behandeln soll und ob ich dann aber nicht wie gesagt eine Gebärmuttervereiterung fürher oder später riskiere.

Hat da wer von euch Erfahrung?

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Hallo Kuma,

eine befreundete Hündin hatte mit ähnlichen Altersangaben die gleichen Probleme und auch bei ihr hat der Tierarzt zu einer Kastration geraten. Diese wurde dann auch durchgeführt und es wurden bereits Veränderungen an der Gebärmutter festgestellt. (Es liegt mir aber wirklich fern, Dir mit dieser Aussage Angst zu machen!!)Der Ausfluss hörte etwa 14 Tage nach der Kastration auf und sie ist heute kerngesund.

In ihrem Fall war die Entscheidung pro Kastration also goldrichtig. Vielleicht liest Du generell mal pro und kontra zum Thema Kastration und versuchst Dich dann entsprechend zu entscheiden.

Mich persönlich hat die befreundete Hündin so beeinflusst, dass ich die Kastration in der vergangenen Woche ebenfalls habe vornehmen lassen. Als Krebsvorsorge.

Ich wünsche Dir, dass Du den für Dein Gefühl richtigen Weg findest und drücke Dir die Daumen, dass alles gut wird!

Liebe Grüße

Jeanette & Lou

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Wieso wurde mit AB behandelt? Die Junghundvaginits ist ebenso eine Immunschwäche, die in der Regel nach der ersten Läufigkeit abheilt und zwar durch den Einfluß von Östrogenen.

In ganz hartnäkigen Fällen kann mit Scheidenspülungen behandelt werden.

Du könntest mit dem Problem zu einem guten Homöopathen gehen, ganz ehrlich , ich würde deshalb nicht kastrieren lassen.

Liebe Grüße

Rosalie

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(bearbeitet)
Wieso wurde mit AB behandelt? Die Junghundvaginits ist ebenso eine Immunschwäche, die in der Regel nach der ersten Läufigkeit abheilt und zwar durch den Einfluß von Östrogenen.

In ganz hartnäkigen Fällen kann mit Scheidenspülungen behandelt werden.

Du könntest mit dem Problem zu einem guten Homöopathen gehen, ganz ehrlich , ich würde deshalb nicht kastrieren lassen.

Liebe Grüße

Rosalie

*Zustimm*

Es soll im Gegenteil so sein, daß man explizit nicht kastrieren soll, wenn eine Junghundvaginitis vorliegt.

...ungefähr bei 6 min: http://www.tiergesundheit-aktuell.de/videos/kleintiervideo-9.php

Erst ausheilen...und auch dann möglichst nicht! ;)

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Hallo Kuma,

ich finde, das Thema Kastration bei einer so jungen Hündin ist ein ganz heikles Thema.

Und dazu gibt es so viele Meinungen, wie Tauben im Stadtpark.

In erster Linie ist Deine Hündin mit 11 Monaten in ihrer Entwicklung noch nicht fertig.

Je nach Rasse weder psychisch, noch physisch.

Hinzu kommt, das Kastrationen zu ganz bestimmten Zeitpunkten durchgeführt werden sollten,

da es leider oft zu Wesensveränderungen durch den zum Zeitpunkt der Kastration vorliegenden

Hormonspiegel kommt. Und die folgen wären schlimmer, als noch zu warten und nach einer

anderen Lösung zu suchen.

Lass Dir das bitte ordentlich und konkret von einem guten Tierdoc erklären!

Du sagst ja selbst, der Ausfluss war nicht bakterieller Natur. Also muss es ja einen Grund geben.

Generell stellt eine Kastration (JA, AUCH BEIM HUND) eine Körperverletzung da und sollte

AUSSCHLIEßLICH aus medizinisch relevanten Gründen vorgenommen

werden. Das ist die aller, aller letzte Alternative!

Man stelle sich vor, jede Frau, die mal unter Ausfluss leidet, würde gleich "Kastriert".

Hol dir eine zweite und wenn es sein muss, auch eine dritte Meinung!

Der Hund muss anständig untersucht und eine Lösung gefunden werden. Vorschnelle Entscheidungen

bringen keinem was. Am wenigsten dem Hund.

Mach Dir klar, was eine Kastration für Folgen haben kann. Hormonhaushalt, Inkontinenz etc.

Und keine Panik. Die Hündin Deiner Freundin hatte sicher pech. Aber das muss ja bei Deiner

nicht so sein.

Dicker Pfotendruck

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