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Hundeforum Der Hund
Dobilein

Von 0 auf 180 - Wie soll ich reagieren?

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Heute hatten wir es mal wieder:

Ich gehe mit Dobi und uns kommt Erzfeind Nummer 1 entgegen :kaffee:

Dobi hat ihn noch nicht gesehen. Ich laufe auf der einen Straßenseite der andere Hund auf der anderen. Die Straße 3 Meter breit.

Dobi hat den anderen Hund, wie gesagt, nicht wargenommen und war ruhig am schnuppern, das heißt, ich konnte ja in dem Moment noch nichts korrigieren, oder doch?

Der andere Hund fängt an zu bellen, Dobi bricht das Schnuppern SOFORT ab und rastet SOFORT aus.

Meine Frage: Wie soll ich da reagieren? Ich kann ja nicht mehr wirklich an ihn rankommen.

Das Problem ist, dass die Situation dann noch weiter eskaliert.

Ich hab das riesen Problem, dass ich unbedingt will, dass er ruhig bleibt. Das heißt ich reize die Situation oft noch mehr in dem ich mich so drehe, dass wir den anderen Hund sehen können um Dobi dann korrigieren zu können. Er ist dann nämlich wieder ansprechbar. Korrigieren ist für uns, dass ich ihn blocke, mich also vor ihn drehe und ihm die Sicht versperre. Das ist aber der letzte Schritt. Eigentlich reicht es, dass ich ihn kurz anspreche oder "Kscht", dann weiß er bescheid und kann sich entspannen.

Nur leider, fängt Dobi in solchen Extremsituationen an mich anzuknurren, wenn ich mich vor ihn drehe.

Ich beuge mich nicht über ihn, ich drehe mich einfach kommentarlos vor ihn.

Wie soll ich dann reagieren?

Eigentlich will ich die Situation nicht noch mehr reizen und würde es am liebsten auf sich beruhen lassen (und ich glaube es wäre auch richtig, einfach weiter zu gehen und nicht nochmal umzudrehen)...aber irgendwie...

Ich verlange viel zu viel von Dobi und dann passiert sowas, dass er mich anknurrt....

Was ich persönlich aber am schlimmsten finde:

Wenn es solche Extremvorfälle gab, meidet Dobi extrem, wenn ich zu dem Ort gehe, an dem es Geschah. Er kommt zwar mit, aber die Leine ist straff und Dobi hängt dann so hinter mir.

Ich will doch nicht, dass er anfängt Plätze zu meiden oder gar die Hunde, nur weil ich ihn korrigiere.

Ich will einen sicheren Hund. Aber scheinbar kann ich ihm die Sicherheit nicht geben...ich hab das Gefühl, dass ich mich einfach nurnoch unfair ihm gegenüber verhalte.

So, musste mal wieder meinen Frust von der Seele schreiben...

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Ach Mary :knuddel

Wenn Du weisst, dass der Hund auf der anderen Strassenseite DER Feind Nr. 1 ist, gib Dobi eine Korrektur bevor er den anderen wahrnimmt ;)

Klingt auch (erstmal) unfair, aber wenn Du versuchst ihn zu korrigieren, wenn er schon mitpöbelt, wirst Du deutlich unfairer sein. Behaupte ich jetzt einfach mal, ohne Euch zu kennen ;)

Kann es sein, dass Dobi Deine Korrekturen nicht mit seinem Gebell, sondern mit Dir/dem Ort in Verbindung bringt?

Dieses Meiden find ich irgendwie merkwürdig...

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Was möchtest du denn mit der Korrektur erreichen? Was soll er tun statt auszurasten?

Generell finde ich es besser den Hund gar nicht hochfahren zu lassen sondern ihm vorher die Information zu geben was er tun soll. Wenn es dumm läuft und meiner hochfährt nehme ich ihn aus der Situation oder halte ihn am Geschirr fest aber ich korrigiere ihn nicht. Das einzige was in dem Moment durch Korrektur passiert ist dass man eine stressige Situation noch stressiger macht.

Ansonsten trainiere ich in Abständen in denen er ansprechbar ist und wenn einer von uns beiden nicht ganz obenauf ist wird da gegangen wo wir sicher niemanden treffen. In Fällen wo ich einen Hund eher sehe setze ich unser "Feeeiiiiin!" ein das eine Art konditioniertes Entspannungssymbol darstellt, das immer wieder dann kommt wenn Hund in Sicht ist. Hund bekommt Leckerchen und vor allem drehen wir ab und entfernen uns vom "Feind".

LG, Karin!

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Wie sagt man so schön die Hoffnung stirbt zuletzt :(

Ich hab früher auch gedacht na vielleicht sieht sie den Hund nicht und dann war es für das agieren schon zu spät.

Gerade wenn es sich um einen Erzfeind handelt dann solltest du schon damit rechnen auch wenn deiner ihn nicht gesehen hat das der andere ihn gesichtet hat und trotzdem ihm die wacht ansagen auch wenn du ihn dann damit auf den anderen Hund Aufmerksam machst.

Probier es einfach mal aus und schau wie er dann abgeht.

Lg Birgit

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Grüße,

ganz ehrlich: wenn dein Hund dich anknurrt, wenn du ihn einschränkst, ist wohl der Zeitpunkt da, wo man auf Entfernung nicht einfach mehr einen Rat geben kann.

Nur eines: sucht dir einen Trainer, der sich die Sache vor Ort anschaut.

Alles andere wäre aus meiner Sicht fahrlässig

gruß

sabine

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So sehe ich das auch - suche Dir Hilfe vor Ort.

Wenn ich genau weiss, mein Hund rastet da gleich aus, dann spreche ich sie an

und nehme Blickkontakt auf, anstatt sie weiterschnüffeln zu lassen. Dafür gibt

es dann Lecker und Lob (oder mal Clickerarbeit). Wenn ich weiss, das bringt nichts,

weil es zu eng ist oder der andere Hund einfach nicht kurz genug gehalten wird,

dann mache ich was, was hier bestimmt wenige befürworten: Ich mache Suchspiele.

D.h. ich strehe ein par Fitzel Leckerchen in die Wiese, in die Hecke etc. und lasse sie

solange suchen, bis der Hund weg ist. Ich weiss nämlich, das es 1000 %ig funktioniert.

Ich lenke da lieber ab, als uns zu stressen...

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Wenn ich weiss, das bringt nichts,

weil es zu eng ist oder der andere Hund einfach nicht kurz genug gehalten wird,

dann mache ich was, was hier bestimmt wenige befürworten: Ich mache Suchspiele.

D.h. ich strehe ein par Fitzel Leckerchen in die Wiese, in die Hecke etc. und lasse sie

solange suchen, bis der Hund weg ist. Ich weiss nämlich, das es 1000 %ig funktioniert.

Ich lenke da lieber ab, als uns zu stressen...

Das können auch nur Leute nicht befürworten deren Hunde kein wirkliches Problem darstellen. Jedes Mal Stress ist einmal zuviel und wirft das Training nur unnötig zurück. Ab und zu (und immer seltener) halte ich meinem Dicken auch schonmal ein Leckerchen unter die Nase und führe ihn so vorbei (Leckerchen streuen auf engem Gehweg funktioniert nicht so gut :D ).

Die Idee mit Hundeschule/Hundetrainer ist ja grundsätzlich gut, aber wie viele der selbsternannten Hundetrainer haben denn Erfahrung mit echtem problematischem Verhalten und Lösungsansätze über "dem muss man zeigen wer der Boss ist" bieten kann?

LG, Karin!

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@Karin Soooo enge Wege gibt es bei uns nicht. Ich bin halt Rollstuhlfahrerin und stelle mich dann so hin, das ich zwischen meinen Hunden und dem Fremdhund bin und streue ein par Lecker hin.

Bei dem Befehl such, ist der Stress irgendwie auf einmal "positiv" hab ich immer das Gefühl.

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Ich mache bzw. versuche das mit Rambo auch so, neuerdings. Ich stelle mich auch vor ihn und ksche :D ihn an. Er knurrt mich auch an und zieht die Leftzen hoch, der kleine Scheißer.

Heute hatte ich die Situation auf einer Runde dreimal *kotz*. Aber wenn er mich anknurrt, sage ich ziemlich streng: "Laß es" und dann war (komischerweise) Ruhe.

Wenn ich den Hund rechtzeitig sehe (heute hab ich wohl dreimal gepennt), dann sage ich "Schau" und er bekommt rechtzeitig Leckerli dafür. Und dann guckt er mich solange an und ich gebe Leckerli, bis wir vorbei sind. Es kam auch schon vor, das er den Hund sah, lospöbeln wollte und dann schnell zu mir hochschaute und ich natürlich gleich: "So ist fein" in den höchsten Tönen losgelassen und Leckerli gegeben.

Bei uns ist es so, mit einer Methode kommen wir nicht aus, es ist, wie gesagt, immer Situationsbedingt.

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Kann es sein, dass Dobi Deine Korrekturen nicht mit seinem Gebell, sondern mit Dir/dem Ort in Verbindung bringt?

Dieses Meiden find ich irgendwie merkwürdig...

Ich finds ja auch total merkwürdig. Scheinbar muss er das ja mit mir oder diesem Ort in Verbindung bringen. Sehr produktiv ist das ja nicht und vorallem nicht schön anzusehen, wenn Dobi in so alte Muster verfällt...

Was möchtest du denn mit der Korrektur erreichen? Was soll er tun statt auszurasten?

Ich möchte, dass er entspannt. Dass er mir vertraut und mir die Situation überlasst und nicht selbst meint, die Situation klären zu müssen.

Ich will nicht, dass er mit jedem Hund klarkommt. Wozu auch? Ich mag doch auch nicht jeden Menschen, aber ich springe ihm dann nicht gleich an die Gurgel ;)

Nur eines: sucht dir einen Trainer, der sich die Sache vor Ort anschaut.

Gestaltet sich eher schwierig.

Ich bin 15, Schülerin, hab nicht das Geld dazu und nicht die Unterstützung meiner Eltern.

Was bleibt mir da noch, als es alleine durchzuziehn?

Ablenken kann ich Dobi nicht. Leckerchen würden ihn einen Dreck interessieren, wenn auf der anderen Seite sein Feind steht.

Blickkontakt schön und gut. Funktioniert nur so lange, bis Dobi kein Bock mehr hat.

Normalerweise gehe ich den Hunden, bei denen ich sicher bin, dass Dobi hochfährt aus dem Weg.

Heute ging es nicht.

Nächste Mal werde ich versuchen, Dobi schon vorher zu korrigieren.

Ich glaube es ist besser, wenn er sich auf den anderen Hund einstellen kann.

Heute wurde er einfach von dem Gebell überrumpelt. Was blieb ihm da schon anderes übrig?

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