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polar-chat.de  Der Hund
Nicole1980

Psychopharmaka für Hunde

Empfohlene Beiträge

Habe in der letzten Dogs einen Bericht gelesen, der mich etwas nachdenklich stimmt.

Was in Amerika schon normal ist, schwappt wieder einmal so langsam hier herüber. Die Welt der Psychopharmaka für Hunde.

Dein Hund zeigt Alterserscheinungen? Gib ihm Agilitätspillen.

Dein Hund zeigt Trennungsangst? Gib ihm Antiangsttabletten.

Dein Hund wirkt depressiv? Gib ihm Antidepressiva.

Ist das wirklich das, worauf wir zusteuern? Pille rein, Problem behoben? Nein, das Problem ist damit ja nicht einmal behoben. Der Hund zeigt nur nicht mehr das er eines hat (wobei vieles, wogegen die Mittchelchen eingeworfen werden ja nichtmal wirklich Hunde- sondern Halterproblem ist).

Warum nicht einfach mit dem Hund arbeiten? Das gehört doch nun einmal dazu, wenn ich mir einen Hund anschaffe.

Ich hoffe dieser Trend aus den Vereinigten Staaten findet hier keinen großen Anklang. Aber da viele Menschen ja die Bequemlichkeit vorziehen, befürchte ich das Gegenteil.

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Diese Einstellung ist im Umgang mit Kindern ja auch schon länger sehr populär.....

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Ich würde meinen Hunden niemals Psychopharmaka geben. Könnte mir vorstellen,

daß auch der Hund eine Sucht entwickelt.

In all den Jahren habe ich allerdings noch keinen Hund gehabt, der bei Gewitter, an

Sylvester etc. Angst gezeigt hat. Ob diese Tatsache auf meinem Mistfall gewachsen

ist, lasse ich dahingestellt sein.

Wenn ich nur an "Boomer" zurückdenke den ich von der Tierschutzorga hatte zum

Sozialisieren, das wäre vielleicht so ein Fall gewesen. Derartige Medis lehne ich aber

ab, also habe ich mich an die Arbeit gemacht, ihm seine Ängste vor Männern zu nehmen.

(Boomer war von seinem Herrchen schwer mißhandelt worden) Nach ca. 5 Monaten

war er ein fröhlicher, zutraulicher Hund geworden.

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Diese Einstellung ist im Umgang mit Kindern ja auch schon länger sehr populär.....

Leider! Anstatt sich mit der Problematik auseinander zu setzen ist es doch viel einfacher, zur Tablette zu greifen und man hat seine Ruhe... :wall:

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Hi,

ich bin der Meinung, dass man an den Ursachen und nicht an den Syptomen arbeiten

muß, obwohl ich auch der Meinung bin immer den "Einzelfall" dringend, natürlich über

Fachleute, zu übeprüfen!

Liebe Grüße

Milva

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Klar, Milva, der individuelle Fall ist zu prüfen. So können beispielsweise Bachblüten den Weg öffnen überhaupt mit einem Angsthund zu Arbeiten.

Nur nehmen sie einem die Arbeit an sich nicht ab.

Und ich denke auch, dass da eine gewisse Abhängigkeit mit ins Spiel kommen wird bei Psychopharmaka.

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Eigentlich ist dr Trent schon hier: Mit der gleichen selbstverständlichkeit werden homeopatische Mittel oder eben bAchblüten empfohlen!

Wie gesagt der Trent!

Ich bitte zu beachten das es beiden Mittelchen sehr wohl einen unterschied macht ob ich "Schulmedizinische" Mittel gebe oder Homeopatische.

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(bearbeitet)

:motz:

Diese Einstellung ist im Umgang mit Kindern ja auch schon länger sehr populär.....

Ja,echt zum k......-Genau wie bei jedem Kind das etwas hibbeliger ist ADHS diagnostiziert wird und dann immer rein mit den Pillen :motz:

Hier bei uns auf der Wiese haben wir auch einen jetzt mittlerweile 12Monate alten großen Rüden, der panische Ängste hat-vor fast allem-die Besitzerin erzählte mir auch ,dass ihre Hundetrainerin ihr auch zu Psychopharmaka geraten hat und sie es ausprobieren wollte.Hab ewig mit ihr diskutiert und zum Glück ist sie auch bei "meiner" TÄ und da wusste ich, sie wird es ablehnen, denn die Besitzerin lies sich von uns nicht umstimmen.

Die TÄ hat sich natürlich geweigert und ihr empfohlen mit uns spazieren zu gehen, damit der Hund sich Panchos Souveränität abgucken kann in den verschiedenen Situationen.

Seitdem tun wir das und es ist schon viel besser geworden mit seinen Ängsten!!

Die Besitzerin ist heute froh, dass sie es mit den Tabletten nicht durchgesetzt bekommen hat.

Ich bin absolut gegen Psychopharmaka bei Tieren und auch bei Menschen(abhängig natürlich von wirklicher Notwendigkeit beim Menschen-Tiere never)

Meist ist es nur zur Ruhigstellung und DAS finde ich sowas von menschen-und tierverachtend-zum brechen..... :motz::(

Ursachenforschung ist gefragt und NICHT Unterdrückung von Symptomen!

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