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Hundeforum Der Hund
Dessertrose

"Saudi Mädel", wie erreiche ich sehr unterwürfige Hündin?

Empfohlene Beiträge

Hallo Ihr Lieben,

bitte, vielleicht koennt Ihr mir helfen. Ich lebe mit meinem Mann und unserem Buster (Rottweilermix) seit 2 Jahren in Saudi Arabien und nun haben wir eine Rotweilerhuendin (Tante Kaethe) aus einem Zwinger "befreit" Sie ist ca 4 Jahre und wurde nur und ausschließlich in einem kleinen Zwinger zu Zuchtzwecken gehalten. Wir haben sie seit Oktober letzten Jahres. Sie sollte erschossen werden weil sie als Rottweiler nicht aggressiv genug war und als Zuchttier genügend eingebracht hatte. Wir haben schon sehr viele Fortschritte mit Ihr erreicht. Sie hat abgenommen und kann inzwischen laufen. Nun habe ich folgende Probleme: Sie "verschwindet" regelrecht wenn ich sie fordern will, zB Tricks beibringen bzw Grundgehorsam. Das sieht dann so aus dass sie sich hinlegt und nur noch als leblose Masse da liegt. Wir wissen dass es Ihre Art ist mit ungewohnten Situationen umzugehen. In den ersten Wochen und Monaten war dass ein kontinuierliches Verhalten. Ich habe sie ueber unseren Ersthund Buster "erreicht" Sie macht ihm vieles nach und so war es moeglich sie zum Spaziergang zu motivieren. Leider bin ich nun an einer Grenze angekommen denn beiden Hunden gleichzeitig etwas beizubringen schafft inzwischen eher Chaos . Ich moechte sie gerne mehr aktivieren und motiveren. Habt Ihr eine Idee wie ich das schonend erreiche???

Danke jetzt schon fuer Eure Tipps :winken:

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Hi,

ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass Buster schon das ein oder andere Kommando kennt. Wie verhält sie sich denn in Situationen, in denen du von Buster was Bekanntes schon verlangst?

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Hallo Tanja[sMILIE] :) [/sMILIE],

nun, sie beobachtet ihn und mit Zeitverzoegerung und sehr langsam und zoegerlich kopiert sie Busters Verhalten (meisstens)

lg Toxi

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Hi,

dann wäre da vielleicht ein Anfang, dass sie merkt Kommandos sind nix böses. Oder artet das dann auch in Chaos aus?

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Einen Rotti zu motivieren ist ein wirkliches Problem.

Ich habe selber 2 Rottweiler gehabt und die meisten sind einfach bequem.

Spazieren gehen, na gut, wenn es denn sein muss ;):D

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Huhu Toxi,

das was du schilderst lässt mich schaudern!

Ich würde nur über den Rüden versuchen, sie zu motivieren!

Hier hilft nur Liebe, und Vertrauen(das hat sie gar nicht),lass sie das was sie schon kann machen, dann schaffst du Nähe und Geborgenheit!

Und wenn sie hier vertraur, andere Kommandos aufbauen.

Diesem Tier wurde der "Willen gebrochen"!

Zu was wir Menschen fähig sind, ist eine Sünde! :(

Geduld, Geduld, und nochmal Geduld, anders geht es hier nicht!

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Ich hatte selbst zwei Rottis....also die hatten eine Energie...manoman.

"Schlaffe" Rottis kenn ich garnicht, es sei denn sie sind so dick und schwer, daß sie sich sich wirklich kaum bewegen können.

Sie kennt sicher sowas wie Kommandos oder Tricks lernen garnicht.

Ich würde sie für das kopieren des Verhaltens vom Rüden schon belohnen und versuchen sie über Futter zum Lernen zu überzeugen!

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(bearbeitet)

hm Eibe zeigte zu Anfang dasselbe Verhalten ( Hinlegen Augen zu) Wenn sie dann mal aus "sich herrauskam" schnurrte sie manchmal förmlich wieder in sich zusammen..

ihr Gehorsam war Todbrav und kuschig aber nicht fröhlich.. und immer wieder zeigte sie stress und überforderung, man hatte manchmal das Gefühl sie habe einen "blackout".

Ich habe viel an ihrem Selbstbewusstsein gearbeitet, zB sie über eine Mauer balancieren lasse erst mit viel körperlicher Anlehnung ( am Geschirr geführt und jeden Schritt rausgelobt) dann habe ich die Anlehnung langsam weniger werden lassen und nur verbal Motiviert.. und mir für jeden Schritt "alleine" einen Ast gefreut. -sie nachher auch :)

Dann habe ich ihr viele kleine Tricks beigebracht ,im ruhigen Flüsterton und mit Hühnchen:)

Irgendwann war sie soweit das sie ( so zumindest mein subjektiver menschlicher Eindruck) merkte das sie auch was "richtig" machen kann, und an dem Punkt wuchs ihre Motivation schlagartig, ich habe Fehlverhalten auch nicht großartig beachtet nur ruhig "nein" gesagt und wiederholt, nur "rausgelassen" habe ich sie nicht aus der "nummer" .

Für einen unsicheren Hund ist die Souveränität des Führers immens wichtig trösten oder locken würde ich aber nicht, wirklich nur gewünschtes verhalten bestätigen.

Ich habe sie jetzt seit gut einem Jahr,und es hat sich viel getan, aber dennoch ist es ein Balanceakt sich einerseits durchzusetzen und andererseits keinen Druck aufkommen zu lassen.

Derzeit mache ich mir ihr LAKOKO ( nach Baumann) für sie ist das genau richtig "dosiert"

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hm Eibe zeigte zu Anfang dasselbe Verhalten ( Hinlegen Augen zu) Wenn sie dann mal aus "sich herrauskam" schnurrte sie manchmal förmlich wieder in sich zusammen..

ihr Gehorsam war Todbrav und kuschig aber nicht fröhlich.. und immer wieder zeigte sie stress und überforderung, man hatte manchmal das Gefühl sie habe einen "blackout".

Ich habe viel an ihrem Selbstbewusstsein gearbeitet, zB sie über eine Mauer balancieren lasse erst mit viel körperlicher Anlehnung ( am Geschirr geführt und jeden Schritt rausgelobt) dann habe ich die Anlehnung langsam weniger werden lassen und nur verbal Motiviert.. und mir für jeden Schritt "alleine" einen Ast gefreut. -sie nachher auch :)

Dann habe ich ihr viele kleine Tricks beigebracht ,im ruhigen Flüsterton und mit Hühnchen:)

Irgendwann war sie soweit das sie ( so zumindest mein subjektiver menschlicher Eindruck) merkte das sie auch was "richtig" machen kann, und an dem Punkt wuchs ihre Motivation schlagartig, ich habe Fehlverhalten auch nicht großartig beachtet nur ruhig "nein" gesagt und wiederholt, nur "rausgelassen" habe ich sie nicht aus der "nummer" .

Für einen unsicheren Hund ist die Souveränität des Führers immens wichtig trösten oder locken würde ich aber nicht, wirklich nur gewünschtes verhalten bestätigen.

Ich habe sie jetzt seit gut einem Jahr,und es hat sich viel getan, aber dennoch ist es ein Balanceakt sich einerseits durchzusetzen und andererseits keinen Druck aufkommen zu lassen.

Derzeit mache ich mir ihr LAKOKO ( nach Baumann) für sie ist das genau richtig "dosiert"

Genau dieses Verhalten zeigt sie. Wie kriege ich sie aus dem"Black out"?? Ehrlich. sie legt sich hin und das wars!!! Einmal ist sie mit einer Kamelherde abgehauen und lag bei 50 Grad Hitze mitten in der Wueste. Wir mussten mit dem Jeep hinfahren und sie mit 3 Mann wegtragen. Sie ist regelrecht weg!! Da liegt dann nur noch ein Berg Fleisch und Knochen und sie gefaehrdet sich selbst. Da kann dann auch Buster nicht mehr retten.... der rettet sich naehmlich selbst. In den Schatten :)

Was bitte ist LAKOKO???

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Ich hatte selbst zwei Rottis....also die hatten eine Energie...manoman.

"Schlaffe" Rottis kenn ich garnicht, es sei denn sie sind so dick und schwer, daß sie sich sich wirklich kaum bewegen können.

Sie kennt sicher sowas wie Kommandos oder Tricks lernen garnicht.

Ich würde sie für das kopieren des Verhaltens vom Rüden schon belohnen und versuchen sie über Futter zum Lernen zu überzeugen!

:) Hallo,

glaub mir, bei ueber 45 Grad im Schatten wird jeder Rotti schlaff. Wir haben Buster den Rueden aus Deutschland mit hierher gebracht weil er panische Trennungsaengste hatte. Wir hatten ihn aus dem Tierheim wo er ueber ein Jahr verbrachte. Seine Aengste waren so gross dass er uns die Eingangstuer durchbiss (1500 Euro) weil er uns suchte.

War also klar dass er mit hierher kommt. In Good old Germany liebte er es, am Rad zu laufen, im Gras zu toben und mit anderen Hunden im Rudel zu rennen. Diese Moeglichkeiten hat er hier leider nicht. Ich muss schon kaempfen damit er im Compound auf dem Fussballplatz frei rennen darf und Gras unter seinen Pfoten spueren.

Im Klartext meine Hunde (und ich) verarmen geistig, deshalb der Wunsch nach Tricks beibringen . Ich muss die Beiden irgendwie beschaeftigen. Das Gewicht ist kein Problem seit meine Freundin mir das Barfen empfohlen hat.

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