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Hundeforum Der Hund
Gold_zahn

Unser Hund knurrt und kläfft alle Hunde an

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Hallo,wir sind verzweifelt:heul:

unser Hund, 20 Monate, ein Labrador/Beagle/Dackel-Mix(laut Tierarzt)

geht super mit uns spazieren bis.... ein anderer Hund kommt.

Dann ist er voll von der Rolle und zieht an der Leine,stellt die Nackenhaare hoch und kläfft bis zum geht nicht mehr.

Wir haben schon vieles versucht ( AUS,NEIN,Weitergehen,Ignorieren..)aber es hilft einfach nicht.

In dieser Situation hört er überhaupt nicht auf uns.

Seit kurzem probieren wir mit ihm auch Fahrrad zu fahren,klappt super toll bis ein anderer Hund auftaucht.

Stanley ist unser erster Hund,wir haben ihn mit 9 Wochen aus dem Tierheim

und waren mit ihm in der Welpenschule,damit er die Grundkommandos lernt.

Sicherlich machen wir "einiges" falsch,aber was???

Wer kann uns helfen???

Wir verzweifeln langsam,danke,danke jetzt schon mal für Eure Antworten

lg Gold_zahn

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Eigentlich fehlen die elementaren Angaben über Euer Zusammenleben.

Wer entscheidet bei Euch was - wo liegt der Hund, bleibt er liegen, wenn ihr ihn ablegt, wer verwaltet die Ressourcen, darf er fressen, wann er will, oder gebt ihr Futter frei, wie geführt wird er im Alltag, wie sieht Euer Leben außerhalb der Stress-Situationen aus.

Nach vielen vielen vielen Beiträgen hier im Forum dieser Art hat sich einfach herauskristallisiert, daß die Basis ( Führung und Vertrauen ) oft nicht zu 100 % stimmt - daher meine Fragen.

Grüsslis

Martina mit Cleo & Yuma

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Hallo,hier noch ein paar Angaben über unser Zusammenleben.

Ich bin den ganzen Tag zu Hause und gehe auch überwiegend mit ihm gassi,sprich bei mir liegen auch die Ressourcen.Solange kein anderer Hund zu sehen ist bleibt er wo ich oder mein Mann ihn ablegen.Stanley bekommt sein Futter(Trockenfutter)immer morgens nach dem gassi gehen für den ganzen Tag.

Der Alltag sieht bei uns meistens so aus:morgens 1-1,5 Std.gassi,mit rennen,spielen,Stöckchen holen und einigen kleinen Übungen(beifuß gehen,bleib und hier her)danach schläft er meistens bis Mittags in seinem Körbchen.

Nachmittags geht´s dann wieder 1,5-2 Std. raus und abends nocheinmal für ca. 15min.

Stanley schläft im Wohnzimmer im Körbchen,er kann sich im ganzen EG bewegen und raus in den Garten wann immer er will.

Tabu ist der 1.Stock,die Couch,der Tisch und wenn wir essen das Eßzimmer(da liegt er im Körbchen)

Aber wenn mein Mann nach Hause kommt,da hält ihn nichts mehr und er rennt dann nur hinter ihm her,ich bin dann meistens Luft in vielen Situationen.Also bin ich der Meinung,das er sein Favorit ist,aber wenn wir auf einen anderen Hund treffen hört Stanley auch nicht auf meinen Mann.

Liebe Grüsse Katrin mit Stanley

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Hallo

Hattet ihr auch schon die Situation, dass Stanley nicht an der Leine war als ein anderer Hund entgegen kam? Wenn ja, wie hat er sich dann verhalten?

Grüße Martin

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Hallo,

ja diese Situation hatten wir auch schon,da rennt er hin und animiert sie zum spielen oder schnüffelt sie an.Aber in dieser Situation können wir ihn auch nicht zurückholen und er rennt weit,wenn er einen anderen Hund sieht und ich muß dann jedes mal einen Langstreckenlauf hinlegen.

Bei uns im Garten oder wenn wir mit ihm alleine sind hört er aufs Wort,aber außerhalb unseres Reiches nicht.

liebe Grüsse Katrin & Stanley

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Huhu,

ich arbeite mit einer jungen Hündin, die einer MS-kranken Person gehört. Sie ist sehr gelehrig, aber im Angesicht anderer Hunde hat sie auch immer völlig frei gedreht und war nicht mehr ansprechbar.

Mit ihr haben wir in solchen Situationen einfach Ruhe geübt, ihr aber dafür auch gezielte Hundekontakte verschafft.

Waren wir also irgendwo unterwegs und es begegnete uns ein Hund, dann wurden wir wie Zement. Wir haben die Leine vor den Bauch getackert, teilweise auch einfach auf den Boden gelegt und drauf gestanden, um keine Signale zu geben. Dann haben wir irgendwo ganz anders hin gesehen und sie toben lassen. War der Hund vorbei, ging es weiter. Natürlich gab es keine Kontakte.

Parallel dazu haben wir ein Rückruf-Signal über die Hundepfeife aufgebaut. Pfiff-Futter, alles immer an der Flexi-Leine. Dabei haben wir die Reize immer mehr erhöht. Erst haben wir den Pfiff in der Wohnung aufgebaut, dann im Garten, dann auf der Straße und zum Schluss in einem Hundefreilaufgebiet. Dort durfte sie immer wieder weiter spielen, wenn sie kam.

Somit lernte sie, Hunde können einfach vorbei gehen, es passiert nix. Hunde können auch begrüßt und bespielt werden, und wenn ich artig komme, dann geht der Spaß weiter.

Viele Menschen machen den Fehler, dass sie den Hund immer nur rufen, um ihn anzuleinen. Und einer der größten Fehler ist, einen Hund zu rufen, der nicht gesichert ist, so lange der Rückruf nicht sitzt. Sie lernen so, dass ihnen nichts passiert außer einem lustigen Fangespiel mit Frauchen oder Herrchen, wenn man nicht kommt.

Freilauf ist so lange gestrichen, bis das sitzt. Die Hündin durfte dann anfangs auch nur an der Flexileine oder auf dem Hundeplatz im umzäunten Gebiet etwas spielen. Das ist zwar doof, aber so bekam sie nicht die Gelegenheit, sich total zu vergessen und einfach weg zu rennen.

Das Verhalten Deines Hundes liest sich für mich nicht nach einer typischen Leinenaggression, sondern schlicht nach Erregung, weil da jemand artgenossen treffen und bespielen will. Es ist ein Kreischen nach "HIIIER BIN ICH, SPIEL MIT MIR!" Zumindest empfinde ich es nach Deinen Beschreibungen so.

Ein gesträubtes Nackenfell ist kein Zeichen für Aggression, sondern schlicht für Erregung. Das ist, gerade bei Labbis sehr häufig auch einfach nur im Spiel zu beobachten.

Viel Erfolg.

LG Anja

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Hallo,

wir werden das mal in Angriff nehmen und straff üben,hoffendlich irgendwann mit Erfolg.

Vielen Dank für die Ratschläge

lg Katrin & Stanley

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Hallo, ich bin neu im Forum und muss mich noch orientieren! Aber ich habe in etwa das gleiche Problem! Unser Hund bald 3 Jahre alt, ein Malteser - Juck Russel Mix war als Welpe schon auffällig und sehr penedrant anderen Welpen gegenüber. In der Welpenspielgruppe, Junghundgruppe, sowie danach ca. 1 jähriger Mitgliedschaft in einem Hundesportverein gab es Probleme,auch wurde er von Hundetrainer´n als "Pfeffersack" u.ä. betitelt und sie waren mit der Schüttelbüchse zu Gange!

Zu Hause ist er sehr lieb, aber im Garten bellt und knurrt er jeden Passanten mit und ohne Hund, Fahhradfahrer und spielende Kinder an. Die Passanten erschrecken sich und ein Radfahrer ist schon gestürzt.

Ableinen können wir ihn nicht, da er nicht abrufbar ist. Er verfolgt Fährten, Wild und läuft zu anderen Hunden hin. Bei Wild kommt er nach einer Weile wieder, aber von den Hunden muss ich ihn wegholen. Er rammelt jeden Hund an, auch Kinder, aber nicht unsere! Ich habe Angst, dass er verletzt wird!

Gestern waren wir mit ihm am Strand und er hat jeden Hund heftig angebellt und geknurrt, es kam auch zu einem heftigen Gerangel.

Uns ist es sehr peinlich, wenn er immer so austickt. Meine Vermutung, dass sich meine Ängste auf ihn übertragen stimmen nicht, da sich Bayo bei anderen Personen, die ihn an der Leine führen genauso benimmt.

Wir brauchen einen Rat, denn wir wissen nicht mehr weiter!

Es muss sich etwas ändern!!

Gruß Chris

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Hallo,

heute wieder mal ein Lebenszeichen von uns.

Wir haben uns im Mai dann doch für einen Hundetrainer entschieden,die sind zwar nicht ganz billig, aber wie ich heute berichten kann jeden Cent wert.

Die Hundeschule bietet 10 Stunden an und wir sind erst bei der 6 ten.

Mittlerweile gehen wir ganz entspannt mit Stanley spazieren und wo wir früher jeden Hund schon von weitem aus dem Weg gegangen sind, machen wir uns heute keine Gedanken mehr darüber.Nun haben die anderen Hundehalter ein Problem wenn ihr Hund austickt,denn Stanley läuft ganz artig an ihnen vorbei.

Zur Zeit sind wir bei der Gruppenstunde mit vielen anderen Hunden und das klappt super,er ist entspannt,

fühlt sich wohl und wir sind glücklich.

Lieber Chris,

Stanley ist unser erster Hund,deshalb habe ich noch keine Erfahrung,aber das hört sich für mich etwas schlimmer an wie bei Stanley,er hat wenigstens Kinder und andere Leute in Ruhe gelassen.Vielleicht denkst du auch mal über einen Hundetrainer aus einer Hundeschule nach?!?

Wir haben einen Jack Russel bei uns in der Gruppe, der war am Anfang schon ziemlich häftig drauf,die Leute haben heute die 5. Stunde gehabt und man hat ihn fast nicht wieder erkannt, so brav war er.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg mit Bayo.

Ein schönes Wochenende und ganz liebe Grüsse

Katrin & Stanley

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