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Hundeforum Der Hund
Meyra

Tipps für die Abgabe in eine Hundepension

Empfohlene Beiträge

Wenn ich den Beitrag und die Sorgen von Nainy so lese, bedauere ich es nicht schon früher dieses Forum entdeckt zu haben. Aber für alle die, die auch mal ihren Hund abgeben müssen, schreibe ich doch noch etwas hierzu.

Ich betreue selber Tiere, vor allem Hunde, mache das schon seit 11 Jahren und in dieser Zeit habe ich eine Menge Erfahrungen sammeln können.

Vorab:

Auch bei mir gibt es keine Zwingerhaltung, die Hunde werden innerhalb der Familie betreut und dürfen frei rumlaufen.

Zu den Fragen, die in dem Beitrag von Nainy gestellt wurden:

Es ist sehr wichtig, dass der Hund einmal vorher in der Pension gewesen ist und dort frei schnuppern durfte. Ich mache das Vorgespräch immer während eines Spaziergangs, dann kann ich den Hund schon mal beobachten und anschließend geht es zu mir nach Hause. Es macht keinen Sinn, den Hund stundenweise an die neue Bleibe zu gewöhnen. Das ist für das Tier viel Hin und Her und bringt gar nichts. Schließlich hat ein Hund ein gutes Gedächtnis und erkennt auch nach einem Mal die Räumlichkeiten und Personen wieder.

Ganz wichtig ist es dem Hund etwas von zu Hause mitzugeben, was noch riecht. Also eine ungewaschene Decke, die nicht vor Schmutz starren muss, aber eben auch nicht frisch gewaschen sein sollte. Wenn der Hund gewohnt ist, in einem Korb zu schlafen, dann sollte auch der mit. Hundepensionen, die das nicht zulassen sofort den Rücken kehren! Bei mir gibt es nie Gerangel um Decken oder Körbe.

Und zuguterletzt: macht euch nicht zu viele Gedanken, ob der Hund woanders bleibt. Wenn ihr das Gefühl habt, es ist eine gute Pension, dann geht auch mit dem Vertrauen, dass es ihm dort gut geht. Auch wenn ihr das vielleicht nicht hören wollt - ich habe selten Hunde, die trauern. Die meisten fühlen sich von der ersten Stunde an hier superwohl. Nach dem ersten Spaziergang, den ich mache sobald ich die Besitzer außer Sichtweite weiß, hat der Hund die Trennung vergessen. Ist wirklich so!

Aber wichtig ist natürlich, dass es keine Zwingerpension oder Hundehotel ist, sondern die Tiere innerfamiliär gehalten werden. Sowas gibt es leider noch sehr selten, aber wenn man sich vorher genügend Zeit nimmt für die Suche und bereit ist auch etwas weiter weg zu fahren, findet sich schon was.

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Hallo Meyra,

ich habe auch das Glück, eine private "Pflegestelle" für Nelly gefunden zu haben und ich kann dir nur zustimmen. Sie fühlt sich da "pudelwohl" :) . Was mir am besten gefällt, sie geht total gerne hin und obwohl sie da nach Strich und Faden verwöhnt wird, freut sich Gott sei Dank immer "noch" wenn ich sie wieder abhole :klatsch: . Ist schon ein beruhigendes Gefühl :)

Ich hatte sie vorher leider einmal in einer normalen Hundpension (mit Zwinger :( ) und ich bekam sie abgemagert zurück. Da ihr der Kontakt zu den Menschen gefehlt hat.

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Das hört sich ja richtig toll an, bei dir Meyra! :respekt:

Solche Urlaubsunterkünfte wie bei dir findet man tatsächlich selten, sind leider die Ausnahme!

Wieviele *Gasthunde* nimmst du gleichzeitig?

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Ich nehme nur höchstens zwei Pflegehunde. In Süddeutschland sind solche Hundepensionen übrigens mehr verbreitet.

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danke noch mal für deine lieben Tipps...wir haben es ja gott sei danke mehr oder weniger gut überstanden....

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Ich nehme auch ab und zu Hunde zu uns nach Hause, wenn die Besitzer mal nicht können. Es gibt ja immer mal einen Grund, muss ja nicht gleich Urlaub sein.

Der letzte war ein unheimlich anhänglicher Podenco und der hatte auch all seine Lieblingssachen dabei.

Wichtig finde ich noch, dass der Hund sein gewohntes Fressen mitbekommt, so dass er nicht eine unnötige Futterumstellung durchmachen muss.

Der Nachteil ist bei mir allerdings, dass ich in der Stadt wohne und dementsprechend in einem Mehrfamilienhaus...

Mein Wunsch wäre ja ein kleines Häuschen, wo man mehrere Hunde in den Kreis der Familie zur Pflege aufnehmen kann.

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