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Hundeforum Der Hund
reno

Hund flippt aus...

Empfohlene Beiträge

Hi!

Besitze einen sehr eigentlich sehr lieben, knapp 8 Monate alten Beagle/JRT - Mix, der uns viel Freude macht.

War anfangs sehr ängstlich, ist das aber nur mehr bei Fremden in best. Situationen.

Seit er aber Beinchen hebt + markiert, hat er aber einige Macken:

1. Will alle Familienmitglieder besteigen, und ist dabei ziemlich grob (Blutergüsse nach Zwicken bei Topchter + Sohn, beide erwachsen).

2. Flippt manchmal, verm. weil er einen anderen (läufigen?) Hund riecht, meist im Wald völlig aus, bellt und zieht zu anderen Menschen wild hin, und lässt sich erst nach Kontakt wieder beruhigen. Er ist jedoch überhaupt nicht aggressiv gegen andere Hunde oder Menschen.

3. Schnappt sich Sachen, Leibchen, Unterhosen oder Schuhe, und gibt sie erst wieder her, nachdem ich richtig böse und lautstark, tw. mit Körpereinsatz ihn dazu zwinge.

Da er ein richtiger Wunschhund (Ersthund) ist wurde er seit wir ihn haben (ca. 4 Monate) immer gewaltfrei, mit Loben + Leckerlis + Streicheleinheiten erzogen. Nun können wir uns aber tw. nur mehr mit Schreien durchsetzen, ist das in der Pubertät normal, oder haben wir was falsch gemacht?

Für ev. Antworten wären wir dankbar

mfg reno

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............ immer gewaltfrei, mit Loben + Leckerlis + Streicheleinheiten erzogen. .......

Genau da liegt das Problem! Hunde brauchen Regeln und Grenzen. Und genau diese setzt man nicht mit Leckerchen.

Ein Hund braucht einen Führer, streng, aber fair. Hat er diesen nicht, macht er was er will. Gut geht es einem führerlosen Hund allerdings nicht.

Gerade im Alter der einsetzenden Geschlechtsreife "fragen" viele Hunde nach. Also, schmeiß die Leckerchen weg und setz dich durch!

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hallo reno,

sag mal hast du dich vorher ein bisschen über die rasse Beagle auseinander gesetzt?

Die sind ziemlich schwer oder eher mit sehr, sehr viel konsequent zu erziehen. Dazu kommt noch das sie sehr dickköpfig sind, denke mal das er jetzt seine grenzen austesten will und wenn er da gewinnt, danmn hast du ein mehr oder weniger kleines problem..... ;).

Musst dir hier mal rat holen von der hundetrainerin, muss mal gucken wie ihr name ist. Die soll ziemlich gut sein. Ich habe auch schon einen rat von ihr befolgt und habe sehr gute ergebnisse damit gemacht.

ich hoffe das ihr das mit eurem kleinen in Griff bekommt.

Libe Grüße Leika & Ich

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Bärenkind heißt die trainerin

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@steffen: Erstmals danke für deine Antwort.

Mit dem Durchsetzen habe ich normalerweise (schon aus beruflichen Gründen) kein Problem, doch das "Wie" ist unser Problem.

Beim Ausflippen weiss ich mir keinen Rat, da unser Hund aber körperlich unterlegen ist, können wir ihn ja einigermassen kontrollieren, aber denke immer wenn wir einen zb. Rottweiler hätten, der so abarbeitet, dann wäre das ohne Gewalt nicht mehr möglich.

Also wie verhält man sich in solchen Situationen, in denen der Hund keine Befehle, keine Leckerlis noch sonst irgendetwas annimmt?

mfg ein ratloser reno

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Hallo Reno,

für einen Ersthund habt Ihr Euch eine echt gewagte Mischung zugelegt.

Ein Beagle ist von der Rasse her dazu gezüchtet, um mit anderen Hunden in der Meute stöbern zu gehen. Der Mensch als Hundeführer kommt genetisch gesehen in diesem Spiel nicht vor. Genau so benehmen sich auch viele Beagles, die ich kenne, sich machen schlicht und ergreifend ihr Ding.

Ein JRT ist ein Hund, der dazu gezüchtet wurde, sich mit gefährlichen Tieren anzulegen, die ein Vielfaches der eigenen Körpergröße mitbringen. Da besteht in aller Regel eine gewisse Durchsetzungsfähigkeit in den kleinen Kerlchen, die teilweise ihresgleichen sucht.

Nun habt Ihr eine Mischung aus beidem... ich sag mal herzlichen Glückwunsch.

Eine Erziehung mit rein positiver Verstärkung ist nach meiner Erfahrung schlicht und ergreifend Unsinn. Ein Hund sollte nicht nur die Chance haben, zu lernen, was gut ist, sondern auch klar mitgeteilt bekommen, was nicht gut ist.

Welche Maßnahmen für Euren Hund im Speziellen geeignet sind, um als unangenehme Konsequenz für Aktionen zu gelten, die unerwünscht sind, können wir über ein Forum nicht heraus finden. Rate ich Dir nun, Deinen Hund als Konsequenz massiv körperlich zu bedrängen, oder auf die Seite zu legen, kann es sein, es trifft den völlig verkehrten.

Rate ich Dir, ihm das Soziale Miteinander zu entziehen, in dem er als Antwort für Besteigen, Wäschediebstahl etc. in eine Box oder auf einen Platz wandert, kann es sein, dass es ihn den Nullinger interessiert.

Je nach Wesen des Hundes sollte die Konsequenz so unangenehm wie nötig und so sanft wie möglich sein. Zeigt er das Verhalten immer und immer wieder nach einer klaren Konsequenz, so war sie nicht deutlich und unangenehm genug. Terrier frage da auch schon mal 4x nach.

Schreien und emotional werden bringt gar nix. Dadurch wirst Du kein souveränere Hundeführer sondern sinkst im Ansehen als emotional nicht ernst zu nehmen.

Macht Euch einen Plan, was geschieht, wenn welche "Vergehen" begangen werden. Bringt Eurem Hund deutlich bei, auf seine Decke oder in seine Box zu gehen, um einfach mal einige Zeit nicht umher zu wandern. Zeigt ihm, dass Ihr ihn liebt, aber dass es für Unsinn keine Aufmerksamkeit gibt.

Undeutliche Konsequenzen sind auch Aufmerksamkeit und verstärken unerwünschtes Verhalten. Daher ist es wichtig, zwischen gut und böse

a) innerhalb von Sekunden umschalten zu können

B) deutliche Unterschiede zwischen Lob und Tadel zu machen.

Habe viele Kunden, die von der Körpersprache und Stimmlage, kurz, vom ganzen Ausdruck her, NULL Unterschied machen, wenn sie loben oder wenn sie strafen. Daher gehe ich dazu über, bei Konsequenzen erst mal nur den Körper sprechen zu lassen, da nein und fein bei manchen quasi eins ist.

LG Anja

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Hi, regina!

Haben uns einen Beagle nach reichlichen Internetrecherchen gewünscht, ist nun ein Mix geworden, denn wenn man sich den Hund mal anschaut, naja dann kann man nicht mehr widerstehen...

Wir sind konsequent, also 1x Verbot immer wieder Verbot.

Möchte auch nicht den Eindruck erwecken, dass wir einen Problemhund haben, nein, er ist ein sehr liebevoller, verschmuster Hund. Folgt auch einigermassen, kann ihn auch frei laufen lassen, und lernt auch schnell Tricks.

Es geht wirklich nur darum, wie wir ihn händeln sollen wenn er ausflippt - möchten ihn keinesfalls schlagen oder sonstige Gewalt antun.

mfg reno

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....... in denen der Hund keine Befehle, keine Leckerlis noch sonst irgendetwas annimmt?

........

Auch wenn ich mich jetzt als Unmensch hinstelle, hau ihm eine runter! Natürlich dosiert und situationsgerecht.

Wie im Wildcanidenrudel. Den Chef zu ignorieren tut weh.

Sieh die Leckerchen einfach mal als Bezahlung an. Und bezahlt wird für die Erledigung von Aufträgen, nicht aber für das Respektieren von Verboten.

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@Bärenkind:

Tolle Hilfe, vielen Dank!

Werden uns Deine Rtaschläge zu Herzen nehmen!

Unser Hund ist wirklich süss, und gerade wegen seinem Charakter ist er so sympathisch!

Hoffe sehr, dass wir das in den Griff bekommen!

mfg reno

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ja das ist genau das problem bei Beagles, die sehen sooo niedlich aus, sind aber auch genau so kleine Teufenchen :D

ich find sie auch süss, aber haben will ich keine stehe eher auf schäferhunde. :)

gruß

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