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Hundeforum Der Hund
Jule

Zerstörungswut

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Guten Morgen liebe Hundefreunde, ich brauche mal euren Rat. Seit ein paar Tagen legt meine Hündin ( zehn Monate alt ) eine unheimliche Zerstörungswut an den Tag bzw. an die Nacht, wir finden jeden Morgen etwas, was sie zerfetzt hat.

Die Sache mit dem Schminkstift habe ich euch ja hier schon erzählt, das war am Freitag. Nachmittags musste sie zwei Stunden alleine bleiben, was bisher noch nie ein Problem war, als ich zurück kam, saß Lucy mit hängenden Ohren auf der Treppe und winselte. Ich dachte ihr sei vielleicht ein kleines Malheur in Sachen Pipi passiert aber als ich nach oben kam, sah ich dass sie sich ein Stofftier vom Tisch geklaut hatte und dieses über den ganzen Teppich verteilt hatte. Ich dachte mir, jetzt noch schimpfen nützt eh nix und habe die Schweinerei beseitigt. Gestern haben wir dann einen neuen Teppich gekauft, da der alte nicht mehr zu retten war.

Letzte Nacht ist dann das unfassbare passiert. Ich hatte gestern abend noch alles essbare so weit weggeräumt, dass sie auf keinen Fall dran kann, dafür hat die Dame sich dann die Fernbedienung geschnappt und nach allen Regeln der Kunst zerlegt. Da war wirklich nur noch an den Batterien zu erkennen, dass es mal eine Fernbedienung war ( Gott sei Dank hat sie die nicht zerbissen!). Und welchen Platz hat sie sich für die Sauerei ausgesucht? Dreimal dürft ihr raten? Den neuen Teppich natürlich.

Ich frage mich nur, woher kommt die Zerstörungswut? Muss ich sie nachts jetzt in einem Raum einsperren damit sie nicht mehr an die Sachen dran kommt? Mal abgesehen davon ist es ja auch saugefährlich, wenn die etwas von dem Zeug runter schluckt.

Vielleicht hat ja jemand von euch eine Idee?

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Ich habe Gott sei Dank noch nie Erfahrungen damit machen müssen.

Was ist es denn für ein Hund und ist wie sieht eurer Tagesablauf aus ?? Ich frage deshalb weil die Hündin vielleicht nicht ausgelastet ist.

Lg Birgit

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Guten Morgen Jule

Die Sachen die du beschreibst, könnte doch glatt mein Teddy sein. Stofftiere hatten sehr unter ihm zu leiden, ja und ne neue Fernbedienung mußte ich auch schon kaufen hatte da allerdings das Pech das ich keine Programierbare verwenden konnte sondern nur ein Original, na egal.Essen kann ich auf den Tisch stellen da geht er nicht dran aber Kugelschreiber und Küchentücher holt er sich vom Tisch und IMMER so das es keiner sieht also kann ich nicht Schimpfen, es bringt nichts. Mit den Kugelschreibern inerpretiere ich so das er "Eifersüchtig" auf sie ist denn wenn ich schreibe habe ich ja keine Zeit für ihn also muß er sie kaputt machen und ich habe (noch) mehr Zeit zum Spielen. In letzter Zeit merke ich allerdings das auch meine Kuli`s nicht mehr ganz so oft verschwinden,vielleicht liegt es auch daran das ich immer wieder NEIN sage wenn ich sie auf den Tisch lege.

Teddy ist jetzt 20 Monate, also gib die Hoffnung nicht auf das es irgendwann mal besser wird.

LG Birgit

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Hallo Jule,

Ich hatte das gleiche Problem mit meiner Shelly, Labbi-Mix, auch so etwa mit 10 Monaten.

Meine beiden müssen morgens 5 Stunden alleine bleiben (Frauchen muss ja irgendwie die Kohle für`s Futter ranschaffen! :D ).

Shelly hat dann irgendwann angefangen, sich diverse Sachen zu holen, sie fachgerecht zu zerlegen und über den kompletten Fussboden zu verteilen.

Ich habe dann so ziemlich alles in unerreichbare Höhen weggeräumt.

Einen Morgen hatte ich vergessen, ein Stück Küchenrolle, welches ich kurz vorher noch in der Hand hatte, wegzuräumen. Das zerlegte Shelly dann auch fachmännich, war jedoch, wegen der Grösse, nicht der Rede wert.

Die nächsten Tage legte ich bewusst solch ein Stückchen ganz an den Rand des Wohnzimmertisches.

Sie nahm es sich ca. eine Woche lang, dann war das komplette Thema *Zerstörung* bei uns erledigt!

Räum alles weg, was gefährlich für deinen Hund werden könnte, und *biete* ihr ein unwesentliches, von dir oft angefasstes Teil zum Zerlegen an.

Bei uns hat es prima geholfen!

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Hallo,

auch Cobie hatte in dem Alter solch eine Phase.

Eines Tages kam ich von der Uni und mein Zimmer sah aus, als wären Elefanten durchgerannt: Bücher angefressen, Mülleimer umgeworfen, Obst vom Tisch geklaut und alle Bananen mit Schale gefressen...

Ich vermute, dass Cobie an diesem Tag herausbekommen hatte, dass man seinen Frust über die Abwesneheit von Frauchen klasse auf diese Art und Weise rauslassen kann.

Ich bin dann zum Obi gefahren, Mausefallen und Luftballons gekauft und zum Minimal und Hotpepersauce gekauft.

Die Mausefallen habe ich gespannt, aber verkehrt herum auf den Tischrand gelegt. So sind sie nach oben geschnappt, wenn er sie berührt hat. Ich habe sie mal richtig herum an mir ausprobiert, es hat nicht sonderlich weh getan und wenn Cobie auf das Hochschnalzen der umgedrehten Mausefallen nicht reagiert hätte, hätte ich sie damals auch richtig herum aufgestellt. Aber Cobie ist ja auch ein Labi mit großen Pranken....

Hotpepersauce habe ich an ein Seil geschmiert, das um das Bücherregal gewickelt war. Da ging es sofort nicht mehr ran, hat zu ecklig geschmeckt. Dann habe ich noch die Luftballons unter meine Bettdecke - Vorbeugung - aber er ist nie auf mein Bett gesprungen - er weiss, dass das ein absolutes NEIN ist (heute darf er drauf, wenn ICH es erlaube). Außerdem habe ich noch Joghurtbecher mit Wasser präpariert.

Es war ein ziemlicher Aufstand und aus heutiger Sicht muss ich sagen, dass ich das so nicht mehr machen würde. Ich würde einfach den Kennel holen, Hund rein tun und gut. Da könnte er dann soviel jammern wie er wollte, das würde mich heute nicht mehr interessieren. Damals war ich noch mehr "mein armer kleiner Hund". ;)

Jule, was mich an deiner Sache irritiert ist, dass deiner es macht, wenn ihr da seid. Das kenne ich so nicht. Und er macht es nur nachts, oder auch, wenn ihr tagsüber weg seid? Ach ok, hab nochmal deinen Text gelesen, er macht es also auch, wenn ihr tagsüber weg seid.

Hm, mal abwarten, was die Spezialisten sagen.

Hab noch eine Frage: wenn du daheim bist, beschäftigst du dich da mit deiner Hündin die ganze Zeit, hast du sie immer im Auge, oder liegt sie auch mal irgendwo und du weisst nicht genau, was sie macht?!

Gruß,

Ina

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(bearbeitet)

Sorry, war zweimal gepostet, ich habs einmal gelöscht, ist in Ordnung, oder ? :D

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Ich bin dann zum Obi gefahren, Mausefallen und Luftballons gekauft und zum Minimal und Hotpepersauce gekauft.

Die Mausefallen habe ich gespannt, aber verkehrt herum auf den Tischrand gelegt. So sind sie nach oben geschnappt, wenn er sie berührt hat. Ich habe sie mal richtig herum an mir ausprobiert, es hat nicht sonderlich weh getan und wenn Cobie auf das Hochschnalzen der umgedrehten Mausefallen nicht reagiert hätte, hätte ich sie damals auch richtig herum aufgestellt. Aber Cobie ist ja auch ein Labi mit großen Pranken....

Hotpepersauce habe ich an ein Seil geschmiert, das um das Bücherregal gewickelt war. Da ging es sofort nicht mehr ran, hat zu ecklig geschmeckt. Dann habe ich noch die Luftballons unter meine Bettdecke - Vorbeugung - aber er ist nie auf mein Bett gesprungen - er weiss, dass das ein absolutes NEIN ist (heute darf er drauf, wenn ICH es erlaube). Außerdem habe ich noch Joghurtbecher mit Wasser präpariert.

Wenn ich davon ausgehe, dass ein Hund, der wenn er allein ist, Dinge zerstört, ein Problem damit hat, allein zu sein....

... sind das alles Maßnahmen, die dem Hund das Zuhause, was eignentlich doch *sicher* sein sollte, noch unsicherer zu machen.

Wie grausam.

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Wie grausam.

Tja, so begeht man eben Fehler.

Heute würde ich wie gesagt den Kennel zur Hilfe nehmen.

Gruß,

Ina

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Nuja... wenn du der Meinung bist, dass das fette Fehler waren, dann schreib das doch einfach deutlich dazu ;).

War ja kein Vorwurf... ich hatte nur den Eindruck, so, wie du das geschildert hast (sogar teilweise erfolgreich) sollte das nicht stehen bleiben.

Sorry, wenns falsch angekommen ist.

Antje

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War ja kein Vorwurf... ich hatte nur den Eindruck, so, wie du das geschildert hast (sogar teilweise erfolgreich) sollte das nicht stehen bleiben.

Hast ja recht und ich habe es auch nicht übel genommen oder so. Bis ich mal eingeschnappt bin, da braucht es schon einiges, da reicht ein Kommunikationsmißverständnis, welches meist bei solchen Foren und Mails entsteht, nicht aus... ;)

Übrigens ist mir seit März erst so richtig bewußt, wieviel Sicherheit ich Cobie zu geben scheine: ich hatte Chemie-Praktikum und musste vier Wochen lang bis zu acht Stunden an der Uni sein. Da ich bei Golden Züchtern wohne, haben sie gesagt, dass sie Cobie mittags raus lassen und bis ich dann komme, bei sich unten und den anderen Hunden lassen. Dann wäre Cobie nämlich nur morgens die vier Stunden alleine gewesen. Cobie kennt die Züchter seit seiner Welpenzeit, war schon oft unten, spielt gerne mit den Goldens, etc.

Am ersten Tag meines Praktikums, als die Züchterin hoch in die Wohnung ging und Cobie nach unten holte, war er aber nicht mehr der Hund, den ich kannte. Sie sagte mir danach, dass er nicht essen, nicht spielen, nicht pinkeln, nicht kacken, nicht spazieren gehen, gar nichts wollte - nicht mal Ballspielen. Im Garten stand er die ganze Zeit vor der Gartentüre und habe gewartet - wahrscheinlich, ob ich komme. In der Wohnung habe er gewinselt und sei ganz unruhig gewesen. Gegenüber den anderen Hunden, die er seit seiner Welpenzeit kennt, sei er sehr unsicher und vorsichtig gewesen. Sie hatte ihn dann wieder in meine Wohnung hoch getan, wo er sich sichtlich entspannte und sich erstmal hinlegte. Als ich vom Praktikum kam, wurde ich schon von Ursel (Züchterin) und Cobie im Flur erwartet. Cobie ist an mir hochgesprungen, hat mich abgeschlappert, hat mit dem kompletten Hinterteil gewackelt, wie ein Irrer und war völlig außer sich, mich wieder zu sehen. Und Ursel war froh, dass ich wieder da war. Für uns war es völlig unerklärlich im ersten Moment, warum Cobie so gewesen war, da er doch alle und alles kannte und die Tage davor probeweise auch über einige Stunden unten war - so zur Eingewöhnung. Aber der Unterschied wurde mir später bewußt: ICH hatte ihn dort unten abgegeben, ICH hatte ihm quasi gesagt, ich gebe dich hier ab, alles in Ordnung. Beim ersten Tag des Praktikums wurde er einfach aus der Wohnung geholt, ich war nicht da und zuvor schon lange weggewesen. Da musste er ja zwangsläufig unsicher werden. Im Garten, als wir das Ganze dann besprochen hatte, hat Cobie wieder mit den anderen Hunden gespielt, etc.

Den Rest des Praktikums bin ich dann immer mittags für 30 min nach Hause gekommen, schnell mit ihm raus und das hat einwandfrei geklappt.

Vor diesem Ereignis war ich immer der Meinung gewesen, Cobie könnte man jeden in die Hand drücken, er würde mit jedem mitgehen. Er ist ein Labi, freut sich über alles und jeden und muss immer jeden begrüßen, deshalb war ich dieser Meinung. Jetzt weiss ich, dass er sich doch sehr an mir orientiert und ich ihm offensichtlich Sicherheit in einem Ausmaß vermittle, wie ich es nie geahnt hätte. Wie sollte ich auch, wo Cobie ein immer freudiger, steht's "hurra Welt, ich komme" Hund ist.

Gruß,

Ina

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