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Hundeforum Der Hund
Leo889

Epilepsie und Schilddrüsenunterfunktion

Empfohlene Beiträge

Kennt sich jemand mit diesem Thema aus?

Ich habe einen Hund bei dem nach eingehender Dianostik ein Lymphdrüsenkrebs nachgewiesen wurde. Das heisst, ich werde ihn bald gehen lassen müssen.

Zusätzlich hat er seit ungefähr vier Monaten mit epileptischen Anfällen zu kämpfen.

Bei der Diagnostik wurde zusätzlich eine SD-Unterfunktion festgestellt. Er bekommt nun Medikamente für die Schilddrüse um ihm eventuell noch von den Anfällen weg zu bekommen damit er zumindest ein paar schöne letzte Wochen haben kann.

Nun ist es aber so, dass sich die Krämpfe häufen seitdem ich die SD-Medikamente gebe. Kann mir jemand sagen, ob dies normal ist? Er bekommt diese erst seit Mittwoch, dem 13.05.09.

Ich möchte ihn doch nicht noch mehr leiden lassen.

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass er in längeren krampflosen Phasen ein munterer aufgeweckter Bursche ist, der noch Spass am Leben hat und gut frisst.

Vielen Dank im voraus für Eure Erfahrungen

Sonja

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Hallo Sonja!

Das ist ja ein trauriger Grund, dich hier im Forum anzumelden.

Trotzdem herzlich Willkommen!

Wenn schon ein Krebsleiden vorliegt, kann man fast immer davon ausgehen, daß die Epilepsie davon ausgelöst würde.

Lymphdrüsenkrebs streut ja auch stark.

Ich weiß nicht, ob ich einem so kranken Hund noch ein CT oder ähnliche Untersuchungen zumuten würde.

Was sagt denn euer Tierarzt zur Ursache der Anfälle?

Unser Tierarzt hat das Bekannten von uns so erklärt, daß Epilepsie bei älteren Hunden erfahrungsgemäß oft Gehirntumore als Ursache hat und meinte, meist wär´s besser nur beruhigend und mit Schmerzmitteln zu "behandeln" denn die für die Tiere sehr anstrengenden und auch teuren Untersuchungen würden für den Patienten kaum was bringen.

Das ist eine ganz schlimme Situation.

Ich hoffe, du bekommst noch gute Ratschläge!

Alles Gute für euch :knuddel

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Tja, die tatsächliche Ursache bleibt ungewiss. Du hast recht, weitere Untersuchungen werde ich ihm nicht mehr zumuten. Ich möchte ihm die letzte Zeit so wenig wie möglich aufregen und einfach nur geniessen ihn noch bei mir zu haben.

Die Hoffnung ist einfach da, dass die Epilepsie durch die SD kommt, daher der Versuch mit den Medikamenten. Aber wie gesagt, es sollte doch dadurch nicht schlimmer werden!

Ich habe mich aufgrund seines Alters und im Hinblick darauf, dass es für ihn eine Horror-Prozedur werden würde, nach langen Überlegungen gegen eine Chemo entschieden.

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Hallo und ganz herzlich Willkommen hier bei uns =)

Nun ist es aber so, dass sich die Krämpfe häufen seitdem ich die SD-Medikamente gebe. Kann mir jemand sagen, ob dies normal ist?

Mit Sicherheit Dein TA...warum hast Du ihn das noch nicht gefragt ? :???

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Hallo Leo.

Das tut mir leid für dich und deine Fellnase.

Bei der SD ist es zumindest bei den Menschen so, dass davon durchaus die Epileptischen Anfälle kommen können. Gibt man jetzt Hormone, dann kann der Körper erst mal mit Erstverschlechterung reagieren. D.H., dass sich die Symptome der UF erst mal verstärken. Das kann auch ein paar Wochen dauern. Nun ist die Frage, wieviel Zeit er noch hat und ob man ihm diese Prozedur überhaupt noch zumuten möchte, denn die Hormoen greifen sehr in den Körper bzw. den Stofffwechsel ein und die Einstellungszeit ist oft nicht angenehm.

Ich wünsch euch alles Gute.

LG

Nikita

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Muck,

wir haben in den letzten zwei Wochen so unglaublich viele Fragen erörtert.

Nun bekommt er diese Medikamente ja erst so kurz und mir ist erst heute die Frage in den Kopf geschossen, ob es da vielleicht einen Zusammenhang geben könnte.

Tja, heute ist Samstag und keine offizielle Sprechstunde. D.h. die uns betreuende Ärztin ist nicht da usw...

Andere Tierärzte haben mich in der Vergangenheit aufgrund irgendwelcher Fehldiagnosen zu schwer enttäuscht - also muss ich bis zum Montag warten.

Kannst mir glauben, dass ich direkt um acht Uhr am Telefon hängen werde!

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Huhu,

also aus dem Bauch raus und wenn es sich um meinen Hund handeln würde, dann würde ich erstmal die Schilddrüsenmedikamente weglassen und mich voll und ganz um die Epilepsie kümmern.

Das ist aber nur meine Meinung.

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Genau das würde ich auch tun wenn denn nicht der Lymphdrüsenkrebs die Oberhand über alles hätte!

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Meinst du denn, daß die Schilddrüsen-Medis Einfluß auf den Verlauf des Lymphdrüsenkrebses haben?

Wär ja auch mögl., daß die Schilddrüse auch schon betroffen ist.

Ich hab leider keine Ahnung, wie das mit Metastasen dabei aussieht...

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Meinst du denn, daß die Schilddrüsen-Medis Einfluß auf den Verlauf des Lymphdrüsenkrebses haben?

Das wäre natürlich schön, ist aber leider nicht so.

Uns geht es, wie gesagt, nur darum, dass wir versuchen möchten, die Häufigkeit der Anfälle zu vermindern, da die Möglichkeit besteht, dass diese durch die SD-Unterfunktion hervorgerufen werden.

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